CH382628A - Ferrit - Google Patents

Ferrit

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CH382628A
CH382628A CH5909558A CH5909558A CH382628A CH 382628 A CH382628 A CH 382628A CH 5909558 A CH5909558 A CH 5909558A CH 5909558 A CH5909558 A CH 5909558A CH 382628 A CH382628 A CH 382628A
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CH
Switzerland
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oxide
iron
mol
ferrite
mixture
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CH5909558A
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English (en)
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Pierrot Andre
Lescroel Yves
Guillaud Charles
Original Assignee
Centre Nat Rech Scient
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B35/00Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products
    • C04B35/01Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics
    • C04B35/26Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics based on ferrites

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Description


      Ferrit       Die Erfindung betrifft einen     Ferrit.    Bekanntlich  werden solche Materialien in der Weise hergestellt,  dass die feingepulverten Oxyde gemischt, und zu  Kernen von der gewünschten Form gepresst und diese  Kerne dann einer Wärmebehandlung unterzogen  werden.  



  Die schweizerische Patentschrift Nr. 329180 be  schreibt, wie     Ferrite    mit hoher     Permeabilität    und  niedrigem     Hysteresisverlust    dann erhalten werden,  wenn dafür gesorgt wird, dass das     Eisen-3-Oxyd    im  fertigen     Ferrit    so angenähert wie möglich in     stöchio-          metrischer    Proportion vorhanden ist.

   Es wird dort  zu diesem Zweck ein Verfahren zur Herstellung  von     Ferriten    beschrieben, bei dem von einer Mi  schung ausgegangen wird, die     Eisen-3-Oxyd,    Man  ganoxyd und Zinkoxyd enthält und in der der     Mol-          prozentsa-tz    des     Eisen-3-Oxydes    dieser Mischung  zwischen 50 und 56 liegt, wobei die Wärmebehand  lung in einer Stickstoffatmosphäre stattfindet, welche  zwischen 0,01 und 1,2     Volumprozent        Sauerstoff    ent  hält.

   Der mit diesem Verfahren erhaltene     Ferrit    ent  hält zwischen 49,7 bis 50,6 (vorzugsweise 49,7 und  50,3)     Mol. /o        Eisen-3-Oxyd    und zwischen 0,3 und  7,5     Mol:o/o        Eisen-2-Oxyd.     



  Obgleich die Verlustfaktoren der nach diesem  Verfahren hergestellten     Ferrite    bei Frequenzen von  der Grössenordnung<B>80'</B>     kHz    niedriger als bisher sind,  so sind sie doch bei Frequenzen von 200     kHz    und  mehr immer noch relativ hoch.  



  Der erfindungsgemässe     Ferrit    zeichnet sich da  durch aus, dass er Mischkristalle aufweist, die aus  51 bis 52,5     Mol.o/o        Eisen-3-Oxyd,    4 bis 12     Mol        II/o          Eisen-2-Oxyd,    16 bis 30     Mol.o/o        Manganoxyd    und  ferner aus Zinkoxyd aufgebaut sind.  



  Diese Anteile des     Eisen-3-Oxydes    und des     Eisen-          2-Oxydes    sind grösser als diejenigen nach dem ge-    nannten Patent und führen zu einer Verminderung  der     Anfangspermeabilität    gegenüber     derjenigen    jenes  Patentes, anderseits aber zu einem     Qualitätfaktor    Q,  der in Funktion der Frequenz weniger rasch     abnimmt     als derjenige der bisher bekanntgewordenen gemisch  ten     Mangan-Zink-Ferrite.     



  Es zeigt sich weiter, dass     Ferrite    gemäss der Er  findung bei Frequenzen von 200 und mehr     Kilohertz     geringere Verluste aufweisen als solche, die nach  dem vorgenannten Patent Nr. 329180     hergestellt     sind. Ferner erweist es sich, dass die erfindungs  gemässen     Ferrite        einen    niedrigen Temperaturkoeffi  zient der     Permeabilität    aufweisen. Gewisse der nach  dem genannten Patent hergestellte     Ferrite    hatten einen  sehr niedrigen     Temperaturkoeffizient    der     Permeabi-          lität,    bei andern war er aber ungewöhnlich hoch.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung  des     Ferrites    nach vorliegender Erfindung ist dadurch  gekennzeichnet; dass eine Mischung von feinteiligem       Eisen-3-Oxyd,    einem     Manganoxyd    und Zinkoxyd  hergestellt wird, in welcher der Anteil des     Eisen-3-          Oxydes    54 bis 62     Mol:

  o/o    ausmacht, dass hierauf diese  Mischung gepresst und das gepresste Material in einer  2 bis 20 (vorzugsweise zwischen 5 bis 15) Volumen  prozent Sauerstoff enthaltenden     Stickstoffatmosphäre     bei einer im Bereich von 1150 bis 1280  C liegenden  Temperatur einer Wärmebehandlung unterzogen wird,  worauf das Material in reinem Stickstoff abgekühlt  wird, wobei während dieser Behandlung das     Eisen-3-          Oxyd    teilweise in     Eisen-2-Oxyd    übergeht, so dass  Mischkristalle der genannten     Zusammensetzung    auf  weisender     Ferrit    entsteht.

   Unter reinem     Stickstoff     soll dabei Stickstoff verstanden werden, der weniger  als 0,01 Volumenprozent Sauerstoff enthält.  



  Die Qualitäten von magnetischen Materialien für  Fernmeldezwecke, wie beispielsweise für Kerne von      Induktionsspulen sind gekennzeichnet durch ihre       Anfangspermeabilität        ,u,    ihren     Wirbelstromverlust-          koeffizient        Fn,    ihren     Hysteresisverlustkoeffizient   <I>H</I>  und ihren     Remanenzverlustkoeffizient    t.

   Diese ver  schiedenen Koeffizienten können mittels einer Prüf  induktionsspule von L     Henry,    deren Kern aus dem  betreffenden magnetischen Material besteht, gemes  sen werden, deren Wirkwiderstand bei der Kreis  frequenz     (o   <I>= 2</I>     arf        Radian    in der Sekunde gemessen  wird, sowie der Teil     Rp    dieses Widerstandes, der auf  die Verluste in diesem Kern zurückzuführen ist. Der  Qualitätsfaktor ist dann
EMI0002.0013  
    Die     Anfangspermeabilität    ist dabei in einem Ma  gnetfeld von weniger als einem     Millioersted    für eine  Frequenz von 800 Hz und bei einer Temperatur von  20  C zu messen.

   Für die Bestimmung des Koeffi  zienten der verschiedenen Verluste dient die folgende  Formel:  
EMI0002.0016     
    in welcher     Rp,    ein Verlustwiderstand im     Ferritkern     einer Spule in Ohm, L die     Induktivität    dieser Spule  in     Henry,        f    die Frequenz in Hertz,<I>N</I> die Anzahl  Windungen der Wicklung, 1 der Effektivwert des  Stromes in der Wicklung in Ampere, 1 die mittlere  Länge der     Kraftlinien    in Zentimetern,     Fn    der Wirbel  stromverlustkoeffizient, H der     Hysteresisverlust          koeffizient    und t der     Remanenzverlustkoeffizient    ist.  



  Der     Wirbelstromverlustkoeffizient        Fn    wird in  Ohm pro     Henry    ausgedrückt und auf die Frequenz  800 Hz bezogen. In Wirklichkeit wird er aber zwi  schen 40 und 200 Hz und bei einer Temperatur von       20     C für einen Kern von 0,5     Y,    0,6 cm, das heisst  0,3     cm2        Querschnittsfläche,    in einem derart niedrigen  Feld (von beispielsweise 1     Millioersted)    gemessen,  dass der     Hysteresisverlust    vernachlässigt werden kann.  



  Der     Hysteresisverlustkoeffizient    N in Ohm pro       Henry    für ein Feld
EMI0002.0038  
   gleich eine     Amperewindung     pro Zentimeter, bezogen auf die Frequenz 800 Hz,       sollte    in Feldern von 2 bis 30     Millioersted    für  100     kHz    und bei 20  C gemessen werden.  



  Der     Remanenzverlustkoeffizient    t in Ohm pro       Henry,    bezogen auf die Frequenz 800 Hz, wird in  einem sehr schwachen Feld und bei einer Tempera  tur von 20  C von der Ordinate des Anfangspunktes  der Kurven
EMI0002.0045  
   abgeleitet.  



  Beim Versuch zur Herstellung von Induktions  spulen mit     möglichst    hohem Qualitätsfaktor und  möglichst kleinem Volumen ist es zweckmässig, die  gewünschten Eigenschaften für Kernmaterial durch  das Produkt P<I>=</I>     ,uQ    zu     kennzeichnen.     



  In einem     Ferrit,    der Mangan und Zink enthält,  besteht die Möglichkeit, dass ausser den Ionen     Mn2+     noch andere als zweiwertige     Mangan-Ionen    vorhan  den sind. In der vorliegenden Beschreibung wird für    die Bestimmung des     Molekulargehaltes    an     Eisen-3-          Oxyd    und     Eisen-2-Oxyd    angenommen, dass das  Mangan nur im zweiwertigen Zustand vorhanden sei.

    Der Molekülgehalt des     Eisen-2-Oxydes    wird dann  aus dem Gewichtsanteil erhalten, der durch die Kon  zentration eines     Reduziersalzes    in einer Lösung be  stimmt werden kann, die erhalten wird, wenn man  den     Ferriten    unter     Luftausschluss    durch Chlorwasser  stoffsäure angreifen lässt. Der Molekülgehalt des       Eisen-3-Oxydes    im     Ferrit    wird dann aus der Zusam  mensetzung der Mischung vor dem Sintern errech  net, während der Gewichtsanteil des     Eisen-2-Oxydes     wie beschrieben bestimmt wird.  



  Bei der Herstellung von erfindungsgemässen       Ferriten    kann der     Eisen-2-Oxyd-Gehalt    bei im  übrigen gleichen Verhältnissen durch den prozen  tualen Sauerstoffgehalt im Stickstoff bestimmt wer  den, mit dem der Ofen während des     Sinterns    bis zum  Zeitpunkt beschickt wird, wo nur noch reiner Stick  stoff verwendet wird. Um den genauen erforder  lichen prozentualen Sauerstoffgehalt innerhalb der  gegebenen Grenzen festzulegen, kann beispielsweise  von einem anfänglichen Sauerstoffgehalt von 10 /o  ausgegangen werden und dann, je nachdem die Prü  fung einen Mangel oder einen     überschuss    an     Fe0     ergibt, der Sauerstoffgehalt erhöht oder herabgesetzt  werden.

   Ein paar wenige Versuche genügen, um den  günstigsten Sauerstoffgehalt zu bestimmen. Die Än  derung der Stickstoffatmosphäre unterliegt in bezug  auf den Zeitpunkt ihrer Durchführung nicht sehr kri  tischen Bedingungen, sollte aber immerhin vorgenom  men werden, bevor die Temperatur beim Abkühlen  unter     l000     C fällt.  



  Die Herstellungsbedingungen sind im übrigen  gleich jenen, die in der genannten Patentschrift  Nr. 329180 beschrieben sind.  



  In allen nachfolgend beschriebenen Ausführungs  beispielen wird zum Zwecke der Herabsetzung der       Wirbelstromverluste    ein sehr kleiner, unter einem  Gewichtsprozent liegender Zusatz von     Calcium    zu  gesetzt.    <I>Beispiel 1</I>  Als Ausgangsstoffe werden reine Oxyde, nämlich  Fe<B>20.,</B>     Mn304,        Zn0,    die weniger als 1     Gew.o/o     Fremdstoffe enthalten, verwendet.

   Diese Stoffe wer  den gemahlen und in einer Stahlkugeln enthaltenden  Kugelmühle 24 Stunden lang gründlich gemischt, wo  bei die Mischung die folgende     Zusammensetzung    in  Malprozenten aufweisen soll:     55,211/o        Fe203,        27,51/o          MnO,        17,3%        Zn0.        Dieser        Mischung        wird        0,

  15        Ge-          wichtsprozent        Calcium    in der Form von     Calcium-          carbonat    beigefügt. Aus dieser Mischung wird dann  ein Ringkern gepresst, der hierauf während vier Stun  den einer Wärmebehandlung bei 1225  C in einer  5     Volumprozent    Sauerstoff enthaltenden Stickstoff  atmosphäre unterzogen wird.

   Der auf diese Weise  hergestellte     Ferrit    weist Mischkristalle auf, die aus  51,5     Mol:o/a        Fe,203,    4,7     Mol        II/o        Fe0,    26,9     Mol.o/o          MnO    und 16,9     Mol:o/o        Zn0    aufgebaut sind, und hat  die folgenden Eigenschaften:     ,u   <I>=</I> 1400 und     ,uQ    bei      300     kHz    - 160     000.    Das Material hat einen Curie  punkt von 210  C.  



  Wären Herstellungsverhältnisse gewählt worden,  die zu einem im wesentlichen     stöchiometrischen    Ma  terial führen würden, dann wäre der Wert für     ,uQ     bei 300     kHz    nur ungefähr gleich 50 000.  



  <I>Beispiel 2</I>  Als Ausgangsmaterial wird eine Mischung von  folgender Zusammensetzung in     Molprozenten        ge-          wählt:        56,8%        Fe203,        28,1%        MnO,        15,1%        ZnO.     Die Mischung wird während vier Stunden in einer       10%        Sauerstoff        enthaltenden        Stickstoffatmosphäre     bei 1225  C wärmebehandelt und dann während 15  Stunden in reinem Stickstoff abgekühlt.

   Das er  haltene Material hat die folgenden Eigenschaften:  
EMI0003.0019     
    
EMI0003.0020  
       ,ciQ    bei 500     kHz    - 120 000. Der       Curiepunkt    liegt bei 242  C.  



  Die Analyse zeigt, dass das     Eisen-2-Oxyd    3,9 Ge  wichtsprozent ausmacht und der     Molprozentgehalt     der Mischkristalle des erhaltenen     Ferrites    wie folgt       ist:        Fe203        51,8%.,        Fe0        6,4%,        MnO        27,2%        und          Zn0        14,6,11/a.    Die Produkte P<I>=</I>     ,y.Q    bei 700     kHz     und 1 MHz besitzen die Werte 80 000 bzw. 50 000.  



  Mit diesem Material ist ein Topfkern mit einem  Durchmesser von 26 mm, einer Höhe von 17,6 mm,  einem Volumen von 9,5     cm3    und einem Luftspalt  von 1,5 mm hergestellt worden. Mit einer geschlos  senen Wicklung von vier Lagen zu 15 Windungen  aus emailliertem und mit Seide umsponnenem Kupfer  litzendraht 100 X 0,03 mm und zehn Lagen aus  0,02 mm dickem     Polystyrolband    zwischen den Draht  lagen betrug die     Induktivität    0,360     mH.    Es wurde  ein Qualitätsfaktor Q von 600 bei 700     kHz    und von  500 gegen 1 MHz erreicht.  



  Bei einer auf einem gleich dimensionierten  Ringkern gewickelten Induktionsspule von 0,760     mH,     die statt 60 Windungen 75 Windungen des gleichen  Drahtes und einen Luftspalt von 1,00 Millimeter  aufwies, erreichte der Qualitätsfaktor Q den Wert  800 bei 400     kHz.     



  <I>Beispiel 3</I>  Bei diesem Beispiel wurde eine     feingepulverte     Mischung in der folgenden Zusammensetzung  in     Molprozenten    als Ausgangsmaterial verwendet:       58,8%        Fe203,        25,6%.        MnO,        15,

  6%        Zn0.        Diese          Mischung        wurde        während        vier        Stunden        in        einer        15%     Sauerstoff enthaltenden Stickstoffatmosphäre bei  1225  C wärmebehandelt und dann während 15  Stunden in reinem Stickstoff abgekühlt. Die Eigen  schaften dieses Materials waren wie folgt:     ,u    = 700,  
EMI0003.0064  
       p.Q    bis 700     kHz    =  80 000,     ,uQ    bei 1 MHz = 60 000.

   Das Material hat  einen     Curiepunkt    von 244  C.  



  Eine Analyse zeigte, dass das     Eisen-2-Oxyd     einem Gewichtsanteil von<B>501ü</B> entsprach und die Be-         rechnung    ergab die folgende Zusammensetzung für  die Mischkristalle des fertigen     Ferrits    in     Molprozen-          ten:        52,2'1/a        Fe2O3,        8,3'%        Fe0,        24,4%        MnO,        15,1%          Zn0.     



  Die     Ferrite    nach vorliegender Erfindung besitzen  ausser den bereits genannten     Vorteilen    einen niedri  gen Temperaturkoeffizient der     Permeabilität    über  einen relativ weiten Temperaturbereich. In den fol  genden Beispielen wird dieser Koeffizient
EMI0003.0085  
   eben  falls angegeben. Dabei ist  
EMI0003.0086     
         worin,u",a,    und     ,u",i"    die Maximal- bzw. Minimal  werte der     Anfangspermeabilität    zwischen den Tempe  raturen t2 und     t1    der Grenzen des betrachteten Be  reiches und     ,u,    der Wert der     Anfangspermeabilität     bei 0  C ist.  



  Die folgenden Beispiele ergeben ein  zwischen - 60 und + 125  C.
EMI0003.0093  
    



  <I>Beispiel 4</I>  Bei diesem Beispiel wurde von reinen Oxyden,       das        heisst        solchen,        die        weniger        als        0,1%        Fremdstoffe     enthalten, ausgegangen, wobei die Zusammensetzung  vor dem Mahlen in     Molprozenten    wie folgt war:

         60%:        Fe203,        180/a        MnO        und        220/G        Zn0.        Diesen        Be-          standteilen    wurde ein Zusatz von weniger als 0,1  Gewichtsprozent     Cafcium    beigefügt. Die Mischung  wurde wie oben beschrieben gepresst und während  vier Stunden in einer 5 %     (Volumprozent)    Sauerstoff  enthaltenden Stickstoffatmosphäre wärmebehandelt  und dann während 15 Stunden in reinem Stickstoff  abgekühlt.  



  Der so hergestellte     Ferrit    zeigte einen Gewichts  anteil an     Eisen-2-Oxyd    von     6,61/o,    und für die Zu  sammensetzung der Mischkristalle des fertigen       Ferrits        ergab        sich        in        Molprozenten:

          51,7%        Fe2O3,          10,8%        Fe0,        16,9'%        MnO        und        20,6%        Zn0.        Ein     solcher     Ferrit    besitzt die folgenden Eigenschaften:  
EMI0003.0134     
         ,uQ    bis 200     kHz    = 120 000,
EMI0003.0137  
   zwischen  -60 und + l25  C. Der     Curiepunkt    liegt bei 190  C.

    <I>Beispiel 5</I>  Bei einer vor dem Mahlen eine Zusammensetzung  von 59,0     Mol:o/o        Fe203,    20,0     Mol.O/o        MnO    und  21,0     Mol.O/o.        ZnO    aufweisenden Mischung, der 0,1  Gewichtsprozent     Calcium    zugesetzt worden ist, wird  nach einer gleichen Wärmebehandlung wie beim Bei  spiel 4 ein     Ferrit    mit den folgenden Eigenschaften  erhalten:     ,u    = 900,
EMI0003.0148  
    
EMI0003.0149  
       ,4Q    bis 200     kHz    = 150 000,  
EMI0003.0152  
    zwischen -60 und     -,    125  C.

   Dieses Material hat  einen     Curiepunkt    von 205  C.      Der Gewichtsanteil des     Eisen-2-Oxydes    beträgt       5,8%        und        die        daraus        errechnete        Zusammensetzung     in     Molprozenten    ist für die Mischkristalle wie     folgt:

            51,80/a        Fe203,        9,2%        Fe0,        18,8%        MnO        und        20,2%          Zn0.     



  <I>Beispiel 6</I>  Mit einem Ausgangsmaterial, das sich vor dem       Mahlen,        in        Molprozenten        ausgedrückt,        aus        58%          Fe203,        22%        MnO        und        20%        Zn0        zusammensetzt,     dem 0,

  1     Gew.O/o        Calcium    beigegeben ist und das       während        vier        Stunden        in        einer    5     %        Sauerstoff        ent-          haltenden    Stickstoffatmosphäre wärmebehandelt und  dann während 15 Stunden abgekühlt wird, entsteht  ein     Ferrit,    der die folgenden Eigenschaften besitzt:  
EMI0004.0044     
         pQ    bei 200     kHz    = 200 000,
EMI0004.0047  
   zwischen  -60 und + 125  C. Dieses Material hat einen Curie  punkt von 210  C.

    



  Die Analyse ergibt für das     Eisen-2-Oxyd    einen       Gewichtsanteil        von        5%        und        damit        eine        Zusammen-          setzung    der Mischkristalle des     fertigen    Materials in       Molprozenten        von:

          51,6%        Fe203,        8,31/o        Fe0,          21,0%        MnO        und        19,1%        Zn0.       <I>Beispiel 7</I>       Mit        einem        sich        aus        58        Mol.O/o        Fe2O3,

          24        Mol        %          MnO    und 18     Mol        II/o        Zn0    sowie 0,1     Gew.O/o        Calcium     zusammensetzenden und wie im Beispiel 4 wärme  behandelten Ausgangsmaterial wird ein die folgenden  Eigenschaften aufweisendes Material erhalten:     ,u    =  
EMI0004.0086     
         ,uQ    bei 200     kHz    = 150 000,
EMI0004.0089  
   zwischen  -60 und + 125  C. Der     Curiepunkt    liegt bei 220  C.  



  Die Analyse ergibt für das     Eisen-2-Oxyd    einen       Gewichtsanteil        von        4,6%,        woraus        die        Mischkristalle     des fertigen Materials aus 52,2     Mol.O/a        Fe203,       7,7     Mol.O/o        Fe0,    23,1     Mol. /o        MnO    und 17     Mol. /o          Zn0    zusammengesetzt errechnet werden können.  



  Ein gleich     zusammengesetztes    Ausgangsmaterial,  das aber in einer nur 1     Vol.O/o    Sauerstoff enthalten  den Stickstoffatmosphäre wärmebehandelt wird, das  heisst in der im genannten früheren Patent beschrie  benen Weise, ergibt für das Produkt P<I>=</I>     ,uQ    bei  200     kHz    einen Wert von nur 40 000.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Ferrit, dadurch gekennzeichnet, dass er Misch kristalle aufweist, die aus .51 bis 52,5 Mol II/o Eisen- 3-Oxyd, 4 bis 12 Mol:O/o Eisen-2-Oxyd, 16 bis 30 Mol.% Manganoxyd und ferner Zinkoxyd auf- gebaut sind.
    1I. Verfahren zur Herstellung des Ferrites nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mischung von feinteiligem Eisen-3-Oxyd, einem Man ganoxyd und Zinkoxyd hergestellt wird, in welcher der Anteil des Eisen-3-Oxydes 54 bis 62 Mol.% aus- macht,
    dass hierauf diese Mischung gepresst und das gepresste Material in einer 2 bis 20 Vol fl/o Sauerstoff enthaltenden Stickstoffatmosphäre bei einer im Be reich von 1150 bis 1280 C liegenden Temperatur einer Wärmebehandlung unterzogen wird, worauf das Material in reinem Stickstoff abgekühlt wird, wobei während dieser Behandlung das Eisen-3-Oxyd teilweise in Eisen-2-Oxyd übergeht, so dass Misch kristalle der genannten Zusammensetzung aufweisen der Ferrit entsteht.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Ferrit nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass er 4 bis 11 Mol.O/o Eisen-2-Oxyd auf weist. 2. Verfahren nach Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass dem Stickstoff während der Wärmebehandlung 5 bis 15 Vol.Oio Sauerstoff bei gegeben werden.
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