CH382792A - Einrichtung zur Längsbelüftung eines Tunnels - Google Patents

Einrichtung zur Längsbelüftung eines Tunnels

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CH382792A
CH382792A CH7535759A CH7535759A CH382792A CH 382792 A CH382792 A CH 382792A CH 7535759 A CH7535759 A CH 7535759A CH 7535759 A CH7535759 A CH 7535759A CH 382792 A CH382792 A CH 382792A
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CH
Switzerland
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tunnel
fan
air
fans
ventilation
Prior art date
Application number
CH7535759A
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English (en)
Inventor
Friedhelm Dipl Ing Schluenkes
Hofmann Hans
Original Assignee
Voith Gmbh J M
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F1/00Ventilation of mines or tunnels; Distribution of ventilating currents
    • E21F1/003Ventilation of traffic tunnels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Ventilation (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Einrichtung zur Längsbelüftung eines Tunnels    Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung  zur Längsbelüftung eines Tunnels, z. B. eines solchen,  der von Motorfahrzeugen, Eisenbahnen, Schiffen usw.  befahren wird, welche mindestens einen im Tunnel  angeordneten     Axialventilator    besitzt.  



  Zur     künstlichen    Längsbelüftung von Tunnel sind  bereits verschiedene Vorschläge gemacht worden,  deren praktische Ausführung wegen der dazu erfor  derlichen sehr hohen Baukosten aber meist unter  blieben ist. Die Bauarbeiten eines Tunnels verur  sachen nämlich sehr hohe Kosten, so dass das Aus  mass der für die Belüftung erforderlichen Bauarbeiten  ein entscheidender Faktor für die technische Ver  wendbarkeit eines Belüftungssystems ist.  



  Es ist eine Einrichtung zur     Tunnellängsbelüftung     bekannt, bei welcher ausserhalb des über die ganze  Tunnellänge im wesentlichen konstanten Tunnel  profils konzentrisch zu diesem eine Ringdüse angeord  net ist. In der Ringdüse, die bei den bekannten prak  tischen     Ausführungen    in der Nähe eines Portals an  geordnet ist, sind mehrere Ventilatoren eingebaut,  welche Frischluft ansaugen und diese     mit    grosser  Geschwindigkeit in den Tunnel drücken. Die mit  grosser Geschwindigkeit aus der Düse austretende  Luftmenge (Primärluft) übt dann auf die im Tunnel  vorhandene Luft (Sekundärluft) eine Stosswirkung aus  entsprechend einer Treibdüse.

   Es ist auch schon vor  geschlagen worden, die Ringdüse im Innern des Tun  nels anzuordnen und mittels mehrerer in der Düse  angeordneter Ventilatoren der Düse Tunnelluft zu  zuführen. Alle derartigen Ausführungen erfordern aber  durch die Anordnung der Ringdüse ausserhalb des  Tunnelprofils einen nicht unerheblichen zusätzlichen  Bauaufwand. Ausserdem treten Strömungsverluste in  den Zuleitungen,     Umlenkverluste,    Stossverluste in der  Ringdüse, Verluste aus ungleichmässiger Verteilung    der Drucke in der Düse und     Rückstömverluste    durch  geschlossenen Kreislauf eines Luftanteils zwischen  Düse und     Ventilatoreinlass    auf, die den Wirkungsgrad  des Belüftungssystems stark beeinträchtigen.

   Ferner  entsteht, durch die Ringdüse bedingt, entlang der  äusseren Begrenzung des Tunnelprofils ein     Treibstrahl     geringer Höhe und relativ grosser Breite entlang des  Umfanges des Profils, der entsprechend seiner mit den  Tunnelwänden in Berührung stehenden Aussenfläche  nicht unerheblichen Reibungsverlusten unterliegt. Bei  Anordnung der Ringdüse in der Nähe eines Portals  ist ausserdem zur Änderung der Belüftungsrichtung  eine zweite Ringdüse am anderen Portal unerlässlich,  was den doppelten     Aufwand    an Bauarbeiten und  maschineller Einrichtung bedingt.  



  Es ist ferner schon vorgeschlagen worden, einen  Ventilator     mit    zur Tunnellängsachse vertikaler Achse  in der Decke des Tunnels anzuordnen. Der Ventilator  saugt aus dem Tunnel Luft an und bläst diese ent  sprechend der     erforderlichen    Belüftungsrichtung über  den einen oder anderen von zwei Krümmern mit zu  geordneter Düse als     Treibstrahl    in den Tunnel. Zur  Umkehr der Belüftungsrichtung sind beide Krümmer  mit entsprechend steuerbaren     Abschlussklappen    ver  sehen. Auch diese Einrichtung     erfordert    einen grossen  zusätzlichen Bauaufwand, wobei der Wirkungsgrad  der Einrichtung infolge der notwendigen Umlenkung  des Treibstrahls und der dabei auftretenden Verluste  ebenfalls nicht besonders günstig ist.

   Auch die War  tung der Steuerklappen ist wegen dem leichtmögli  chen Verklemmen derselben nicht     unerheblich.     



  Die Einrichtung     gemäss    der     Erfindung    zur Längs  belüftung eines Tunnels mit mindestens einem im  Tunnel angeordneten     Axialventilator    zeichnet sich  dadurch aus, dass der Ventilator mit im wesentlich  parallel zur Tunnellängsachse verlaufender Ventilator  drehachse     innerhalb    des     Tunnellichtraumes,    jedoch      ausserhalb des für Fahrzeuge vorgesehenen Profils an  geordnet ist und dass der Abstand zwischen Ventilator  und demjenigen Tunnelportal, durch das die Tunnel  luft ausgeblasen wird, so bemessen ist,

   dass durch die       Injektorwirkung    des     Ventilatorluftstrahls    eine Förde  rung der in dem Tunnelteil zwischen Ventilator und  diesem     Portal    befindlichen Luft durch dieses Portal  hindurch bewirkt wird.  



  Bekanntlich muss auf Grund gesetzlicher Vor  schriften das Tunnelprofil immer so gross ausgebildet  werden, dass selbst bei den grössten für die Durch  fahrt zugelassenen Fahrzeugen noch allseits ein ge  wisser freier, von den Fahrzeugen nicht nutzbarer  Raum vorhanden ist. Ausserdem ist es zweckmässig,  mindestens an einer Seite des Tunnels einen Geh  steig anzuordnen, der für die Begehung des Tun  nels durch Wartepersonal oder dergleichen bestimmt  ist und über dem ebenfalls ein nicht     ausnutzbarer     Raum vorhanden ist. Bei Tunnel mit gewölbter Decke  ergibt sich ausserdem auch in der Nähe der Decke ein  vom Verkehr nicht berührter Raum.

   Durch die An  ordnung der Ventilatoren in diesen zwar für die Ver  kehrsbewegung im Tunnel gesetzlich bzw. baulich  erforderlichen, aber von der Verkehrsbewegung nicht  nutzbaren Räumen kann eine Längsbelüftung des  Tunnels ohne jegliche zusätzliche Baukosten erzielt  werden.  



  Die     erfindungsgemässe    Belüftungseinrichtung arbei  tet nach dem Prinzip einer     Strahlpumpe.    Ein relativ  kleiner Teil der im Tunnelquerschnitt von dem Ven  tilator vorhandenen     Gesamtluftmenge    wird von dem  Ventilator angesaugt und auf eine relativ grosse Ge  schwindigkeit gebracht und so mit einer hohen Ener  gie versehen. Diese sogenannte Primärluft wird im  allgemeinen in     Richtung    der Tunnellängsachse entlang  der äusseren Begrenzung des Tunnelprofils geblasen  und wirkt dabei wie ein Treibstrahl.

   Der restliche  grössere Teil der     Gesamtluft    (Sekundärluft) im Tunnel  vermischt sich mit der Primärluft, die ihre Energie  an die Sekundärluft abgibt und diese in Richtung des  einen Tunnelportals in Bewegung setzt, so dass durch  das andere Portal Frischluft einströmt. Der Ventilator  ist zweckmässig im Tunnel mit einem derartigen Ab  stand von dem Portal, durch das die Tunnelluft aus  strömt, angeordnet, dass zwischen dem Ventilator und  dem Portal eine ausreichende Mischung der Primär  luft mit der Sekundärluft erfolgen kann. Die mit der  Primärluft vermischte Sekundärluft wird also durch  den mit dem Treibstrahl eingeleiteten Impuls durch  den Tunnel und aus dem     Portal    ins Freie gedrückt.  



  Der Wirkungsgrad der erfindungsgemässen Be  lüftungsanlage ist besonders günstig, da keinerlei Zu  leitungen, Umlenkungen usw. des durch den Ven  tilator erzeugten Treibstrahls erforderlich sind. Ab  lösungen,     Schrägeinblasungen    usw., die bei den be  kannten Ausführungen durch die ausserhalb des Tun  nelprofils erforderliche Anordnung der Ventilatoren  unumgänglich sind,     können    vermieden werden. Eine  Wandreibung der Primärluft ist praktisch kaum vor  handen, da die Primärluft in Form eines einen etwa    kreisförmigen Querschnitt aufweisenden Luftstrahls  mit geringem Durchmesser entlang der Tunneldecke  mit sehr grosser oder unendlicher Krümmung ge  blasen wird und so fast nur eine Punktberührung  vorhanden ist.

   Durch die Erfindung wird somit ausser  einer Vereinfachung, das heisst einer Verbilligung des  Tunnelbaues auch eine wirkungsgradmässig bessere  Längsbelüftung erzielt.  



       Zweckmässigerweise    wird, um die Verwendung  kleiner Ventilatoren zu ermöglichen, die sich be  sonders günstig in den zur Verfügung stehenden, vom  Verkehr     unausgenützten    Raum des Tunnelprofils  unterbringen lassen, der für die Längsbelüftung er  forderliche     Ventilatorquerschnitt    in mehrere Ventila  toren aufgeteilt, die beispielsweise nebeneinander an  der Decke oder übereinander oberhalb des Geh  weges eingebaut werden. Durch geeignete Wahl der  Anzahl und Grösse der Ventilatoren lässt sich die  erfindungsgemässe Belüftungseinrichtung in jedem  Tunnelquerschnitt ohne Einengung des Verkehrs  raumes anordnen.

   Ein weiterer Vorteil der Verwend  barkeit relativ kleiner Ventilatoren besteht darin, dass  zur Belüftung Standardausführungen gewählt werden  können, die wesentlich billiger sind als Sonderaus  führungen und welche ausserdem eine einfache und  sehr geringe Ersatzteilhaltung ermöglichen.  



  Zur Aufteilung der Impulseinleitung in Tunnel  grösserer Länge empfiehlt es sich, in Längsrichtung des  Tunnels mehrere Ventilatoren oder Gruppen von  Ventilatoren hintereinander anzuordnen, wobei der  Abstand zwischen zwei Ventilatoren mindestens so  gross sein muss, dass in der dazwischenliegenden Tun  nelstrecke eine Vermischung der Primärluft mit der  Sekundärluft und ein gewisser Ausgleich der Ge  schwindigkeitsverteilung stattfinden kann. Da die  Ventilatoren lediglich zur Impulseinleitung benutzt  werden, ist das     Auseinanderziehen    dieser Impulsein  leitung auf verschiedene relativ weit     auseinanderlie-          gende    Querschnitte ohne weiteres möglich.  



  Zur Erzielung eines besonders hohen Wirkungs  grades und Vermeidung jeglicher Umlenkung der  Primärluft können die Ventilatoren mit genau par  allel zur Tunnellängsachse verlaufender Längsachse  angeordnet werden. Für Tunnel mit bogenförmig ver  laufender Längsachse kann es allerdings zweckmässig  sein, die     Ventilatorachse    unter einem gewissen Win  kel zur Tunnellängsachse anzuordnen. Ausserdem  kann es in besonderen Ausnahmefällen auch bei ge  radliniger Tunnelachse zweckmässig sein, die Ven  tilatoren mit etwas nach unten geneigter Längsachse  anzuordnen, wodurch eine Verkürzung der Misch  strecke erreicht werden kann. Eine geringe Ver  schlechterung des Wirkungsgrades bei diesen Aus  nahmefällen muss dabei allerdings in Kauf genom  men werden.  



  Bei der Längsbelüftung von Tunnel kann es ins  besondere durch die Änderung der Witterungsver  hältnisse bedingt erforderlich werden, die Richtung  der durch den Tunnel strömenden Luft     umzukehren.     Es ist daher zweckmässig, den bzw. die Ventilatoren      in ihrer Förderrichtung umkehrbar auszubilden und  mit einem derartigen Abstand von beiden Portalen  anzuordnen, dass bei jeder Förderrichtung hinter dem  jeweils letzten Ventilator noch innerhalb des Tunnels  eine ausreichende Vermischung der Primär- mit der  Sekundärluft stattfinden kann.

   Die Umsteuerung des  Ventilators     erfordert    bei Verwendung eines in seiner  Drehrichtung umkehrbaren Antriebsmotors oder einer  Ausbildung des Ventilators derart, dass er um 180   geschwenkt werden     kann,    keinen wesentlichen zusätz  lichen Aufwand.  



  Die erfindungsgemässe Belüftungseinrichtung hat  auch den besonderen Vorteil, dass sie nachträglich  ohne jede bauliche Veränderung in einen schon be  stehenden Tunnel eingebaut werden kann. Es be  steht dadurch die Möglichkeit, die bereits installierte  Entlüftungsleistung entsprechend der Zunahme des  Verkehrs zu vergrössern. Diese spätere Einbaumög  lichkeit von Ventilatoren ist auch beim Neubau eines  Tunnels sehr     vorteilhaft,    da zunächst nur so viel  Ventilatoren eingebaut zu werden brauchen, wie der  unmittelbar nach Inbetriebnahme zu erwartende Ver  kehr es erfordert und erst zu einem späteren Zeit  punkt, bei eventueller Zunahme des Verkehrs, der  Einbau weiterer Ventilatoren vorgenommen werden  muss.

   Die installierte     Ventilatorleistung    braucht bei  Verwendung der erfindungsgemässen Einrichtung  daher immer nur gerade so gross zu sein, wie es der  augenblickliche Verkehrsumfang erfordert. Eine Aus  legung der     Ventilatorleistung    für eine eventuelle,  schwer zu bestimmende Verkehrszunahme in späteren  Zeiten ist nicht mehr erforderlich, so dass die Be  triebskosten der Belüftungseinrichtung niedrig gehal  ten werden können.  



  Die erfindungsgemässe Einrichtung zur Längs  belüftung kann auch gleich     oder    nachträglich in Tun  nel eingebaut werden, die mit einer Quer-, Halbquer-,  Diagonal- oder Umkehrlüftung ausgestattet sind. Die  Überlagerung einer zusätzlichen Längsbelüftung kann  bei derartigen Tunneln infolge Verkehrszunahme oder  Erhöhung der Sicherheit bei Katastrophenfällen we  sentlich beitragen.  



  Ein weiterer Vorteil der Einrichtung der Er  findung besteht darin, dass die vorgeschlagene Längs  belüftung weitgehend berechenbar ist, so dass kost  spielige Belüftungsversuche, wie sie bei den bekann  ten Anlagen erforderlich waren, vermieden werden.  



  Ausserdem besteht bei Verwendung einer grösseren  Anzahl von Ventilatoren durch Zu- und Abschalten  einzelner Ventilatoren eine gewisse     Regelmöglichkeit,     die insbesondere bei besonderen klimatischen Ver  hältnissen zweckmässig ist und keine Mehrkosten ver  ursacht.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung dargestellt. Die Anordnung und Ausbil  dung der Ventilatoren kann aber auch in vielfach  abgeänderter Weise erfolgen.  



       Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt durch einen Tun  nel mit der eingebauten Belüftungseinrichtung gemäss  der Erfindung und         Fig.    2 einen Querschnitt des Tunnels.  



  In dem durch einen Berg verlaufenden Tunnel  sind innerhalb des Tunnelprofils, das von der Linie  3     (Fig.    2) begrenzt wird, mehrere Ventilatoren 2 ein  gebaut. Die Ventilatoren 2 sind dabei am Rand des  erforderlichen von den Fahrzeugen nicht     ausnutz-          baren    Teils des Tunnelprofils     angeordnet    und über  Streben 4 an der Decke befestigt. Der Verkehrsraum  ist mit der unterbrochenen Linie 10 in     Fig.    2 ange  deutet. Die für das Ausführungsbeispiel gewählten  neun gleichartig ausgebildeten Ventilatoren sind je  weils in Gruppen zu drei nebeneinander und die Grup  pen mit Abstand in Tunnellängsrichtung hinterein  ander angeordnet.

   Der Abstand 5 zwischen den Ven  tilatoren<I>2a</I> und<I>2b</I> ist dabei so gross, dass eine Ver  mischung des von den Ventilatoren 2a erzeugten       Primärluftstrahls    mit der Sekundärluft und ein ge  wisser Ausgleich der     Geschwindigkeitsverteilung    in  diesem Zwischenraum erfolgen kann. Die Ventila  toren 2 werden von einem in seiner Drehrichtung um  steuerbaren Motor angetrieben, so dass eine Umkehr  der Förderrichtung der Tunnelluft möglich ist.

   Um  die erforderliche     Strahlvermischung    bei beiden     För-          derrichtungen        zu    erreichen,     sind    die Ventilatoren 2a,  2c jeweils mit einem derartigen Abstand von den  Tunnelportalen 6, 7 angeordnet, dass zwischen den  Ventilatoren 2a, 2c und den Tunnelportalen 6, 7  ebenfalls eine Vermischung der Primärluft mit der  Sekundärluft stattfinden     kann.    Die Ventilatoren sind  mit beiderseitigen Luftführungen 8 ausgebildet und  vor dem Einlass in die Luftführung sind Schutzgitter  9 angebracht.

   Ist wegen Zunahme des Verkehrs eine  Vergrösserung der Belüftungsleistung erforderlich, so  können beispielsweise ohne bauliche Veränderungen  oberhalb des Fussweges 11 Ventilatoren 2' angeord  net werden.  



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich ist, ist der Ventilator 2  mit einer im Vergleich zu der Länge des ihm zugeord  neten Tunnelabschnittes kurzen Luftführung 8 ver  sehen. Die Luftführung 8 hat eine höhere Schub  wirkung zur Folge, bewirkt einen Schallschutz und  verdeckt die kreisende Bewegung der     Ventilatorflügel.     Ausser der Geräuschdämpfung, die sie herbeiführt, er  möglicht die Luftführung 8 die Verwendung     kleinerer          Ventilatoren.    Sie verhindert auch eine Ablenkung der       Kraftfahrer    durch kreisende     Ventilatorflügel.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Längsbelüftung eines Tunnels mit mindestens einem im Tunnel angeordneten Axial ventilator, dadurch gekennzeichnet, dass der Ven tilator (2) mit im wesentlich parallel zur Tunnel längsachse verlaufender Ventilatordrehachse inner halb des Tunnellichtraumes (3), jedoch ausserhalb des für Fahrzeuge vorgesehenen Profils (10) angeordnet ist und dass der Abstand zwischen Ventilator und demjenigen Tunnelportal, durch das die Tunnelluft ausgeblasen wird, so bemessen ist,
    dass durch die Injektorwirkung des Ventilatorluftstrahls eine Förde rung der in dem Tunnelteil zwischen Ventilator und diesem Portal befindlichen Luft durch dieses Portal hindurch bewirkt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mehrere Ventilatore neben- und,( oder übereinander angeordnet sind. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in Längsrichtung des Tunnels (1) mehrere Ventilatoren hintereinander angeordnet sind, und zwar mit solchem Zwischenabstand, dass auch in dem zu diesem Zwischenabstand gehörigen Tunnel- teil durch die Injektorwirkung eine Förderung der Sekundärluft bewirkt wird. 3. Einrichtung nach den Unteransprüchen 1 und 2. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilator (2) in seiner För- derrichtung umkehrbar ausgebildet ist. 5. Einrichtung nach den Unteransprüchen 1 und 4. 6. Einrichtung nach den Unteransprüchen 3 und 4. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ventilator (2) mit einer im Vergleich zu der Länge des ihm zugeordneten Tun nelabschnittes kurzen Luftführung (8) versehen ist.
CH7535759A 1958-07-05 1959-07-06 Einrichtung zur Längsbelüftung eines Tunnels CH382792A (de)

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