CH382833A - Keramischer Überwurf an einem Schaltgefäss eines Hochspannungsschalters - Google Patents

Keramischer Überwurf an einem Schaltgefäss eines Hochspannungsschalters

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CH382833A
CH382833A CH1327860A CH1327860A CH382833A CH 382833 A CH382833 A CH 382833A CH 1327860 A CH1327860 A CH 1327860A CH 1327860 A CH1327860 A CH 1327860A CH 382833 A CH382833 A CH 382833A
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CH
Switzerland
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flange
voltage switch
porcelain
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switching
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Application number
CH1327860A
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English (en)
Inventor
Duffing Paul
Original Assignee
Siemens Ag
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/38Fittings, e.g. caps; Fastenings therefor

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description


  Keramischer     Überwurf    an einem Schaltgefäss eines Hochspannungsschalters    Es ist bekannt, als Schaltgefässe von Hochspan  nungsschaltern Isolierrohre aus Faserstoff zu ver  wenden. Diese werden gegen     Witterungseinflüsse     durch einen Porzellanüberwurf geschützt, der mit  Schirmen versehen ist. In dem Raum zwischen  Porzellanüberwurf und Isolierrohr wird eine isolie  rende Flüssigkeit eingefüllt. Der Porzellanüberwurf  besitzt an seinem unteren Ende einen     angekitteten     Flansch aus Eisen, der bisher mit dem Flansch des  Isolierrohres verschraubt wurde.  



  Gemäss der Erfindung ist dieser Flansch des       Porzellanüberwurfes    nachgiebig gelagert. Das bringt  den Vorteil mit sich, dass Biegebeanspruchungen des  Porzellanüberwurfes bei Erschütterungen durch Schal  ten oder beim Transport herabgesetzt werden. Man  kann infolgedessen den Porzellanüberwurf dünner  halten ebenso den Flansch. Letztes bedeutet, dass  die     Wirbelstromverluste    herabgesetzt werden. Man  könnte zwar diese     Wirbelstromverluste    dadurch ver  meiden, dass man den Flansch aus Nichteisenmetall  herstellt. Das bringt allerdings Schwierigkeiten wegen  der unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten von  Nichteisenmetall und Porzellan mit sich.  



  Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele  der Erfindung. In     Fig.    1 besteht das Schaltgefäss aus  einem Isolierrohr 1 aus Hartpapier. Die im Innern  des Schaltgefässes befindliche Schaltkammer mit  festem und beweglichem Schaltstück ist nicht dar  gestellt. Mit dem Isolierrohr sind Flansche 2 und 3 in  an sich bekannter Weise verbunden. Zum Schutz des  Isolators gegen Witterungseinflüsse ist ein Porzellan  überwurf 4 mit Schirmen 5 vorgesehen. In dem  Raum zwischen Porzellanüberwurf und Isolierrohr  befindet sich Öl. Der     ölspiegel    ist durch eine Marke 6  angedeutet. Am oberen Ende des     überwurfes    ist eine  elastisch nachgiebige Dichtung 7 vorgesehen, die aus    einem luftgefüllten Gummirohr besteht.

   Am unteren  Ende ist ein Eisenflansch 8 mit dem Porzellanüber  wurf 4 verkittet. Unterhalb des Isolierrohres liegt ein  Gummiring 9, der den Zutritt von öl zum Kitt ver  hindert. Der Flansch 8 stützt sich über eine nach  giebige Unterlage 10 auf den Flansch 3 des     Isolier-          rohres    1 ab. Eine Dichtung verhindert den Austritt  von Öl. Sie besteht aus einem     Schnurring    11, der in  eine Rille 12 im Flansch 3 eingelegt ist. Der Ring  lehnt sich an eine zylindrische     Mantelfläche    13 des  Flansches an, die, wie das Ausführungsbeispiel zeigt,  kurz gehalten ist, so dass für den Flansch 8 eine ge  wisse Bewegungsfreiheit vorhanden ist und trotzdem  die Dichtung wirksam bleibt.

   Wirkt eine Kraft P auf  den Flansch 2 ein, so wird wegen der beweglichen       Dichtung    7 diese Kraft im wesentlichen vom     Isolier-          rohr    1 aufgenommen. Treten durch Schalten oder in  folge des Transportes Stösse auf, die eine Kraft Q auf  das Porzellan 4 ausüben, so ergibt die bewegliche  Unterlage 10 in Verbindung mit der ausgeführten  Dichtung, dass das     Porzellan    4 mit dem Flansch 8  nachgeben kann, so dass das Porzellan von Biege  kräften entlastet wird.  



  Ein anderes Ausführungsbeispiel zeigt     Fig.    2,  und zwar ist dort lediglich der Unterteil des Porzellan  überwurfes mit dem Flansch dargestellt. Dieser be  steht aus zwei Teilen 8a und 8b. Der Teil 8a ist ein       dünnes    Eisenblech, das an seinem unteren Ende  einen Vorsprung besitzt, auf dem sich der Teil 8b       abstützt.    Der Teil 8b ruht wieder auf einer nach  giebigen Unterlage 10 und ist in der gleichen Weise  'beweglich abgedichtet wie der Teil 8     in        Fig.    1.

   Der  Vorteil dieser     Ausführung    besteht darin, dass der     Teil     8a aus dünnem Eisenblech hergestellt werden kann,  der andere Teil 8b wird     zweckmässigerweise    aus  Nichteisenmetall hergestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Keramischer überwurf an einem Schaltgefäss eines Hochspannungsschalters zum Schutz gegen Witte rungseinflüsse mit einem am unteren Ende des L7ber- wurfes angekitteten Flansch aus Eisen, dadurch ge kennzeichnet, dass dieser Flansch nachgiebig gelagert ist. UNTERANSPRUCH Überwurf nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Flansch aus einem zylindrischen Teil mit einem Ansatz und einem sich an diesem ab stützenden ringförmigen Boden besteht und dass zwi schen dem Boden und dem Flansch des Schaltgefässes eine Dichtung vorgesehen ist und dass der Boden auf einer nachgiebigen Unterlage ruht.
CH1327860A 1959-12-15 1960-11-28 Keramischer Überwurf an einem Schaltgefäss eines Hochspannungsschalters CH382833A (de)

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DES66285A DE1101577B (de) 1959-12-15 1959-12-15 Keramischer UEberwurf fuer Schaltgefaesse von Hochspannungsschaltern

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CH382833A true CH382833A (de) 1964-10-15

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