CH383205A - Antriebsvorrichtung, insbesondere für Torbetätigung - Google Patents

Antriebsvorrichtung, insbesondere für Torbetätigung

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CH383205A
CH383205A CH434261A CH434261A CH383205A CH 383205 A CH383205 A CH 383205A CH 434261 A CH434261 A CH 434261A CH 434261 A CH434261 A CH 434261A CH 383205 A CH383205 A CH 383205A
Authority
CH
Switzerland
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drive device
rollers
pair
cable
dependent
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Application number
CH434261A
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English (en)
Inventor
Heinrich Glaettli Hans
Original Assignee
Heinrich Glaettli Hans
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D13/00Accessories for sliding or lifting wings, e.g. pulleys, safety catches
    • E05D13/10Counterbalance devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)

Description


      Antriebsvorrichtung,    insbesondere     für    Torbetätigung    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  Antriebsvorrichtung, insbesondere zur Betätigung von  Schiebe-, Kipp- oder Flügeltoren, sowie für Aufzugs  anlagen.  



  Die an solche Antriebsvorrichtungen gestellten  Forderungen umfassen ein schonendes und     vibra-          tionsfreies    Anfahren, eine über den halben     öffnungs-          oder    Schliessweg andauernde Beschleunigung, eine  anfänglich sehr hohe und dann ständig abnehmende  Zugkraft, welche anschliessend in eine ständig zu  nehmende Bremsung übergeht. Es sind bereits An  triebsvorrichtungen bekannt, welche zu diesem  Zwecke ein Wickelorgan aufweisen, dessen Wickel  durchmesser an mindestens zwei Stellen voneinander  abweichen.

   Gemäss der Erfindung wird nun vor  geschlagen, auf das Wickelorgan von verschiedenen  Stellen ausgehend Seilzüge entgegengesetzt aufzu  wickeln, so dass zwischen den aufgewickelten Seil  teilen je eine Schleife verbleibt, deren durch die  Trommelbewegung verursachte Verkürzung bzw.  Verlängerung in jeder Drehlage mindestens an  nähernd gleich ist. Vorzugsweise kann mit den beiden  Seilschleifen ein Rollenpaar in Verbindung stehen,  welches durch die Veränderung der Schleiflänge  eine gerichtete Bewegung ausführt.  



  Auf beiliegender Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes in schau  bildlicher Darstellung schematisch gezeichnet.  



  Die Antriebsvorrichtung gemäss     Fig.    1 weist einen  Elektromotor 1 auf, welcher als robuster     Kurzschluss-          ankermotor    ausgebildet ist und dessen Welle 2 mit  einem nicht näher dargestellten Getriebe 3 in Ver  bindung steht. Das Getriebe 3 weist eine Antriebs  welle 4 auf, welche an ein Wickelorgan angeschlossen  ist. Das Wickelorgan ist gemäss der dargestellten  Ausführung als     Doppelkonustrommel    5 ausgebildet,  welche einen ersten konischen Teil 6 mit zunehmen-    der Steigung und einen anschliessenden zweiten  konischen Teil 7 mit abnehmender Steigung auf  weist. Dieser konische Teil 7 steht mit einem zylin  drischen Teil 8 in Verbindung, welcher mit der  Trommel 5 aus einem Stück bestehen kann.

   Sowohl  die konischen Teile 6 und 7 als auch der     zylindrische     Teil 8 sind mit einer durchgehenden gewindeartigen       Rinne    9 versehen.  



  Am einen Ende bei 11 der     Doppelkonustrommel     ist das eine Ende eines Seilzuges 10 befestigt. Dieser  bildet eine Schleife und wird     andernends    bei 12 an  den zylindrischen Teil 8 der     Doppelkonustrommel     aufgewickelt. Da der Wickeldurchmesser, mit wel  chem das linke Seilende aufgewickelt wird, bis zum  Maximalwert stetig zunimmt und der Wickeldurch  messer auf der rechten Seite, mit welchem das  rechte Seilende abgewickelt wird, vorläufig konstant  bleibt, erfolgt eine Verkürzung der Schleife 10,  welche Verkürzung zur Auslösung der Antriebsbe  wegung gebraucht wird.  



  Es ist ferner ein zweiter     Seilzug    13 vorhanden,  welcher entgegengesetzt zum     Seilzug    10 gewickelt  ist. Es wird nun angenommen, dass die Doppelkonus  trommel in der Pfeilrichtung 14 angetrieben ist.  Dabei wird das linke Ende des Seilzuges 10 auf  gewickelt und das rechte Ende abgewickelt. Wie  bereits erwähnt,     erfährt    die Schleife des     Seilzuges    10  dabei eine Verkürzung. Gleichzeitig wird das linke  Ende des     Seilzuges    13 abgewickelt und das rechte  Ende desselben auf den zylindrischen Teil 8  der     Doppelkonustrommel    aufgewickelt, wobei die  Schleife des     Seilzuges    13 eine Verlängerung erfährt.  



  Mit beiden Schleifen steht ein Rollenpaar 15 in  Verbindung, welches bei der     Verkürzung    und Ver  längerung der Schleifen eine Bewegung in den Pfeil  richtungen 16 bzw. 17 erfährt.     Zweckmässigerweise         ist das Rollenpaar mittels nicht näher dargestellter  Führungen in den angegebenen Richtungen geführt.  



  Eine beliebige, z. B. Gelenkübertragung 18, wel  che mit dem Rollenpaar 15 in Verbindung steht,  betätigt ein um die Achse 20 schwenkbar gelagertes  Tor 19. Mit 21 sind Seilspanner bezeichnet.  



  Die auf das Rollenpaar ausgeübte Zugkraft ist  vorerst sehr hoch, nimmt dann stetig ab und geht  endlich in stetig zunehmende Bremsung über, bis  das Tor die andere Endlage erreicht hat. Die An  ordnung von     Hubbegrenzungsorganen    erübrigt sich.  Der Hub wird durch die Dimensionen der Doppel  konustrommel bestimmt und kann z. B. durch das       Auswechseln    des zylindrischen Teils geändert und  genau eingestellt werden. Mit der Verwendung der       Doppelkonustrommel    wird ferner erreicht, dass so  wohl bei     geöffnetem    als auch bei geschlossenem Tor  eine beträchtliche Haltekraft vorhanden ist, so dass  eine zusätzliche Sicherung nicht mehr nötig ist. Die  Verwendung eines selbsthemmenden Getriebes er  übrigt sich ebenfalls.  



  In der     Ausführung    nach     Fig.    2 ist das zu     be-          tätigende    Organ, z. B. eine Liftkabine 22, direkt  an der Schleife des     Seilzuges    10' aufgehängt, während  die Schleife des Seilzuges 13' ein Gegengewicht 23  trägt. Der Seilzug 13' ist über     Umlenkrollen    24 ge  führt. Auch in diesem Falle wird die gleiche Doppel  konustrommel 5 mit zylindrischem Teil 8 verwendet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Antriebsvorrichtung, insbesondere für Torbetä tigung, mit mindestens einem Wickelorgan, dessen Wickeldurchmesser an mindestens zwei Stellen von einander abweichen, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Wickelorgan von verschiedenen Stellen aus gehend Seilzüge entgegengesetzt aufwickelbar sind, so dass zwischen den aufgewickelten Seilteilen je eine Schleife verbleibt, deren durch die Trommel bewegung verursachte Verkürzung bzw. Verlängerung in jeder Drehlage mindestens annähernd gleich ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mit den beiden Seilschlei fen ein Rollenpaar in Verbindung steht, welches durch die Veränderung der Schleifenlänge eine ge richtete Bewegung ausführt. 2.
    Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rollenpaar in einer Führung gelagert ist. 3. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rollenpaar durch eine Gelenkverbindung mit dem zu betätigenden Organ in Wirkungsver bindung steht. 4. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das zu betätigende Organ an einem Seilzug direkt befestigt ist, während der andere Seilzug ein Gegen gewicht trägt.
CH434261A 1961-04-11 1961-04-11 Antriebsvorrichtung, insbesondere für Torbetätigung CH383205A (de)

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