CH383434A - Selbsttätige Kupplung an Fahrzeugen, insbesondere für den Schienenverkehr - Google Patents

Selbsttätige Kupplung an Fahrzeugen, insbesondere für den Schienenverkehr

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CH383434A
CH383434A CH1333360A CH1333360A CH383434A CH 383434 A CH383434 A CH 383434A CH 1333360 A CH1333360 A CH 1333360A CH 1333360 A CH1333360 A CH 1333360A CH 383434 A CH383434 A CH 383434A
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CH
Switzerland
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coupling
head
lever
hook
coupling head
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CH1333360A
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English (en)
Inventor
Nuenlist Sen Ernst
Degen Albert
Original Assignee
Nuenlist Sen Ernst
Degen Albert
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G3/00Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
    • B61G3/02Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with interengaging movably-mounted hooks or links guided into alignment by a gathering device, e.g. "Dowty" type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Superstructure Of Vehicle (AREA)

Description


  Selbsttätige     Kupplung    an Fahrzeugen, insbesondere     für    den Schienenverkehr    Gegenstand der Erfindung ist eine selbsttätige  Kupplung an Fahrzeugen, insbesondere für den  Schienenverkehr, mit zwei gleich ausgebildeten Kupp  lungsköpfen, dadurch gekennzeichnet, dass im Kupp  lungsgehäuse jedes Kupplungskopfes eine Zugöse  starr sowie ein um einen Achsbolzen drehbarer     zwei-          schenkliger    Kupplungshebel beweglich sind, dessen  längerer Hebelarm einen Einklinkhaken mit einem  federnden Puffer trägt, während der abgewinkelte  kürzere Hebelarm eine Gleitfläche sowie ein Stell  segment aufweist, welch letzteres mit einem Siche  rungsglied zusammenarbeitet,

   wobei der Kupplungs  hebel dergestalt im Kupplungsgehäuse angeordnet  und ausgebildet ist, dass während des Kupplungsvor  ganges zweier Fahrzeuge bei deren Zusammen,  stossen sein Federpuffer beim Aufstossen auf die Gleit  fläche des Kupplungshebels im Gelenkkupplungskopf  zwangläufig den eigenen Kupplungshebel in Ein  klinkstellung bringt, wonach beide Kupplungshebel in  dieser Stellung vermittelst der     Sicherungsglieder    so  lange gesichert verbleiben, bis durch die Betätigung  eines Auskuppelmechanismus die Kupplungsköpfe  von Hand gewollt in Auskuppelstellung gebracht  werden.  



  In den Zeichnungen ist ein     Ausführungsbeispiel     der Erfindung veranschaulicht.  



  Fig. 1 zeigt von oben gesehen einen Längsschnitt  durch die beiden Kupplungsköpfe in ausgekuppeltem  Zustande, in der Stellung kurz vor dem Zusammen  stossen zweier zu kuppelnder Fahrzeuge.  



  Fig. 2 zeigt einen Längsschritt durch die beiden  Kupplungsköpfe in gekuppelter Stellung.  



  Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch die beiden  Kupplungsköpfe in der Stellung unmittelbar nach dem  Betätigen des Auskuppelmechanismus.  



  Fig. 4 zeigt die beiden Kupplungsköpfe von der  Seite gesehen im teilweisen Längsschnitt im ge-    kuppelten Zustand, wobei gezeigt wird, wie an den  selben zusätzlich die Sonderkupplungen, z. B. für  die Druckluft- oder die Vakuumleitungen, angebracht  werden können. Ferner ist in der linken Hälfte von  Fig. 4 eine erste Ausführungsart einer Vorrichtung  für die Horizontalhaltung dieses Kupplungskopfes  sowie in der rechten Hälfte eine andere Ausführungs  art einer Vorrichtung ebenfalls für die Horizontal  haltung dieses Kupplungskopfes dargestellt.  



  Fig. 5 zeigt einen Kupplungskopf im Teilschnitt,  von der Seite gesehen, in heruntergeklappter Stellung  und eingehängter Kupplungsöse einer Spannschrau  benkupplung.  



  Fig. 6 zeigt vergrössert den zweiarmigen Kupp  lungshebel in der Draufsicht, mit seinem federnden       Puffer    im     Teilschnitt.     



  Fig. 7 veranschaulicht ein Kupplungskopfpaar in  Verbindung mit der im Fahrzeugrahmen angeordneten  Zug- und Stossauffangsvorrichtung.  



  In den Zeichnungen sind mit 1 die Kupplungs  köpfe bezeichnet. 2 ist das Gehäuse und 3 die darin  starr eingebaute Zugöse. Der zweiarmige Kupplungs  hebel 4 ist auf dem Achsbolzen 12 drehbar gelagert.  Sein längerer Hebelarm ist 4a (Fig. 6) und sein  abgewinkelter kürzerer Hebelarm 4b. Am Hebel  arm 4a befinden sich ein     federnder    Puffer 5 sowie  ein Einklinkhaken 6 mit seinem Nasenrücken 6a. Die  Stosskraft der Feder im Puffer 5 ist so bemessen, dass  diese beim Einkuppeln die nötige Kraft zum Drehen  des     Gegenkupplungshebels    4 aufbringt und dann  diesen in gekuppelter Stellung festhält.

   Das Auge 8  mit seinem Achsloch dient zur gelenkartigen Befesti  gung des Teiles     13a    des     Auskupplungsmechanismus.     Am abgewinkelten kürzeren Hebelarm 4b sind eine  Gleitfläche 9 mit Raststelle 9a für den Puffer 5 und  das Stehsegment 10 angebracht. In letzterem sind zwei  Kerben 11a und 11b eingelassen als Raststellen für      den federnden Schnappriegel 14. Mit 13a bis 13e  (Fig. 2, 3) sind die Bestandteile des Auskuppelmecha  nismus bezeichnet. Am Gehäuse 2 des Kupplungs  kopfes 1 befindet sich ein Haken 17 (Fig. 4), welcher  zum Einhängender Zugöse 19 dient. Mit 21 ist der Achs  bolzen bezeichnet, an welchem der Kupplungskopf 1  senkrecht schwenkbar gelagert ist (Fig. 4 und 5), und  mit 20 sind die bekannten Sonderkupplungen z. B.  für Druckluft- oder Vakuumleitungen bezeichnet.  



  Der Kupplungsvorgang geht selbsttätig, wie nach  stehend beschrieben, vor sich.  



  In Fig. 1 entspricht die Stellung der Kupplungs  hebel 4 in den Kupplungsköpfen 1 dem ausgekuppel  ten Zustande, noch bevor der Anschlagrand 15 am  Gehäuse 2 des einen Fahrzeuges mit demjenigen des  anderen Fahrzeuges     zusammenstösst.    Während sich  nun beim Kupplungvorgang der Abstand zwischen  den Anschlagrändern 15 verringert, stossen die     Kopf-          Stücke    der Puffer 5 gegen die Gleitflächen 9 (Fig. 3),  was zur Folge hat, dass sich die Kupplungshebel 4 auf  den Achsbolzen 12 drehen und dabei die Einklink  haken 6 in die zugehörigen Zugösen 3 eingreifen, wie  Fig. 2 zeigt.

   Während dieser Bewegung sind die Kopf  stücke der federnden Puffer 5 bis in die Raststelle     9a     geleitet, dies zum Zwecke, die Kupplungshebel in  eingekuppelter Stellung festzuhalten (Fig. 2). Gleichzei  tig sind die Schnappriegel 14 aus den im Stellsegment  10 befindlichen Raststellen 11 b in die Raststellen 1 l     a     hinüber eingeschnappt, um beide Kupplungshebel 4  zusätzlich als zweite Sicherung in eingekuppelter  Stellung festzuhalten, dies so lange, bis das Auskuppeln  der beiden Fahrzeuge gewollt von Hand geschieht.  



  Das Auskuppeln erfolgt, indem     ruckartig    an den  Griffen 13d der Auskuppelmechanismusteile 13a  bis 13e gezogen wird, wobei die Kupplungshebel 4  in die Stellung von Fig. 3 zurückgedreht und ver  mittelst der Schnappriegel 14 in den Raststellen 11 b  in ausgekuppelter Stellung fixiert werden. Nun sind  die Kupplungsköpfe 1 wieder in Bereitstellung zum  Zusammenkuppeln.  



  Es ist gleich, ob zum Auskuppeln an den links  seitig oder an den rechtsseitig der auszukuppelnden  Fahrzeuge befindlichen Griffen 13d gezogen wird;  stets werden beide Kupplungshebel 4 zwangsweise in  die Auskuppelstellung von Fig. 3 gebracht.  



  Kommt es vor, dass beispielsweise der Kupplungs  hebel 4 des einen Kupplungskopfes 1 vorzeitig in die  Einkupplungsstellung von Fig. 2 gebracht wird, dann  stösst der Nasenrücken 6a des Einklinkhakens 6  gegen die Zugöse 3 und gleitet an dieser entlang  über diese, und sobald die Kuppe des federnden  Puffers 5 gegen die Gleitfläche 9 am Gegenkupplungs  hebel 4 anstösst, drehen sich zwangsweise diese beiden  auf ihren Achsbolzen 12, und krallen sich auch in  diesem Sonderfalle die Einklinkhaken 6 in ihre zu  gehörigen Zugösen 3 ein, wodurch die Fahrzeuge  richtig gekuppelt sind. Dasselbe trifft zu, wenn z. B.  die Kupplungshebel 4 in beiden Kupplungsköpfen 1  vor dem Einkupplungsmanöver fälschlicherweise in  die Einkupplungsstellung gestellt sein sollten.

      Die Kupplungsköpfe bleiben in horizontaler Stel  lung gehalten, wie Fig. 4 zeigt, entweder durch Auf  hängen vermittelst einer Aufhängeöse 19 in den  Haken 18, wie beim Kupplungskopf rechts in Fig. 4  dargestellt, oder, wie beim Kupplungskopf links in  Fig. 4 gezeigt, unter Anwendung einer zwischen Ge  lenken 27 befindlichen federnden Stütze 26.  



  Ist aber ein Fahrzeug, versehen mit einem Kupp  lungskopf, zusammenzukuppeln mit einem Fahr  zeug, versehen nur mit einer bisher angewandten  Spannschraubenkupplung, so ist der Kupplungs  kopf 1 herunter zu klappen in die Stellung, wie Fig. 5       zeigt.    Dann kann hinter die Hakennase 17, welche  nunmehr in der Achse der Ziehkraftrichtung liegt, die  Kupplungsöse 19 der gewöhnlichen Spannschrauben  kupplung eingehängt werden.  



  Die an den Kupplungsköpfen 1 befindlichen     Leit-          schaufeln    16 sowie die Stossräder 15 sorgen beim  Zusammenfahren beider Fahrzeuge dafür, dass sich  die Kupplungsköpfe, wie dies schon bekannt ist,  selbstzentrierend gegenseitig auffangen, damit sich  deren Längsachsen zwangsweise in eine nahezu gerade  Achse ausrichten, dies auch dann, wenn das Kupp  lungsmanöver in einer Kurve ausgeführt wird. Die  Anschlagrippe 7 (Fig. 6) gleitet an der Innenwand 2a  (Fig. 3) des Gehäuses 2 entlang, und sichert dabei  dem Puffer 5 den richtigen Einführungsweg zum Auf  stossen auf die Gleitfläche 9 am Kupplungshebel 4  im Gegenkupplungskopf.  



  Um die beim Einkuppeln sowie beim Auskuppeln  und Fahren entstehenden Stoss- und Zugerschütte  rungen aufzufangen oder zu dämpfen, ferner die beim  Fahren vorkommenden Höhendifferenzen auszuglei  chen, ist der Kupplungskopf in bekannter Art über ein  Gelenkteil 24 mit einer im Fahrzeugrahmen     eing.bau-          ten        Zug-Stoss-Auffangvorrichtung    25 verbunden, wie  aus     Fig.    7 zu ersehen ist.  



  Es bleibt vorbehalten, anstelle der in den Zeich  nungen dargestellten Teile 13a bis 13e des Aus  kuppelmechanismus einen anderen, denselben Zweck  erfüllenden Mechanismus zu wählen.  



  Um die im Kupplungskopf befindlichen beweg  lichen Bestandteile weitestgehend vor dem Eindringen  von Schnee, Flugsand usw. zu schützen, kann der  Kupplungskopf mit einer formgerechten, in der  Zeichnung nicht dargestellten Schutzhaube versehen  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbsttätige Kupplung an Fahrzeugen, insbeson dere für den Schienenverkehr, mit zwei gleich aus gebildeten Kupplungsköpfen (1), dadurch gekenn zeichnet, dass im Kupplungsgehäuse (2) jedes Kupp lungskopfes eine Zugöse (3) starr sowie ein um einen Achsbolzen (12) drehbarer zweiarmiger Kupplungs hebel (4) beweglich eingebaut sind, dessen längerer Hebelarm (4a) einen Einklinkhaken (6) mit einem federnden Puffer (5) trägt, während der abgewinkelte kürzere Hebelarm (4b) eine Gleitfläche (9) sowie ein Stehsegment (10) aufweist, welch letzteres mit einem Sicherungsglied (14) zusammenarbeitet, wobei der Kupplungshebel (4) dergestalt im Kupplungs gehäuse (2) angeordnet und ausgebildet ist, dass wäh rend des Kupplungsvorganges zweier Fahrzeuge bei deren Zusammenstossen sein Federpuffer (5)
    beim Aufstossen auf die Gleitfläche (9) des Kupplungs hebels (4) im Gegenkupplungskopf (1) zwangläufig den eigenen Kupplungshebel in Einklinkstellung bringt, wonach beide Kupplungshebel in dieser Stellung vermittelst der Sicherungsglieder (14) so lange gesichert verbleiben, bis durch die Betätigung eines Auskuppelmechanismus (13a bis 13e) die Kupplungsköpfe gewollt von Hand in Auskuppel stellung gebracht werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jeder um einen Achsbolzen (21) herunterschwenkbare Kupplungskopf (1) einen Haken (17) aufweist zum Einhängen der Zugöse (19) einer Spannschraubenkupplung. 2.
    Kupplung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Haken (17) als Doppelhaken ausgebildet ist, wobei der zweite Haken (18) zum Einhängen einer Aufhängeöse (22) dient, zum Zwecke, den Kupplungskopf (1) in hori zontaler Stellung, bereit zum selbsttätigen Kuppeln mit dem Gegenkupplungskopf zu halten. 3. Kupplung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einklinkhaken (6) des Hebelarmes (4a) einen Nasen rücken (6a) aufweist, welcher während des selbst tätigen Kupplungsvorganges an der Zugöse (3) im Gegenkupplungskopf anschlägt und über diese se aufgleitet, um den Kupplungshebel (4) im Gegenkupp lungskopf zwangsweise in die richtige Stellung über die zugehörige Zugöse (3) zu bringen. 4.
    Kupplung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der längere Hebelarm (4a) des Kupplungshebels (4) eine Anschlagrippe (7) aufweist, welche beim Ein kupplungsvorgang an der Innenwand (2a) des Ge häuses (2) entlang gleitet, um dadurch dem Kupplungs hebel (4) den richtigen Weg zu weisen, damit der Puffer (5) an richtiger Stelle auf der Gleitfläche (9) am Gegenkupplungshebel aufstösst. 5.
    Kupplung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite jedes Kupplungskopfes (1) eine federnde Stütze (26) angebracht ist, zum Zwecke, den Kupplungskopf in horizontaler Stellung zu halten, wobei diese Stütze (26) vermittels zweier Gelenke (27) einerseits am Kupplungskopf (1) und anderseits am Wagenrahmen so befestigt ist, dass der Kupp lungskopf heruntergeklappt werden kann, damit die Zugöse (19) der Spannschraubenkupplung in den Haken (17) eingehängt werden kann.
CH1333360A 1960-11-26 1960-11-26 Selbsttätige Kupplung an Fahrzeugen, insbesondere für den Schienenverkehr CH383434A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN110435706A (zh) * 2019-08-30 2019-11-12 江苏添仂智能科技有限公司 一种悬挂式prt车辆的车钩装置

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