CH396968A - Selbsttätige Kupplung an Fahrzeugen, insbesondere für den Schienenverkehr - Google Patents

Selbsttätige Kupplung an Fahrzeugen, insbesondere für den Schienenverkehr

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CH396968A
CH396968A CH1329961A CH1329961A CH396968A CH 396968 A CH396968 A CH 396968A CH 1329961 A CH1329961 A CH 1329961A CH 1329961 A CH1329961 A CH 1329961A CH 396968 A CH396968 A CH 396968A
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CH
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coupling
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compressed air
vehicles
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CH1329961A
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Inventor
Nuenlist Sen Ernst
Degen Albert
Original Assignee
Nuenlist Sen Ernst
Degen Albert
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G3/00Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
    • B61G3/02Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with interengaging movably-mounted hooks or links guided into alignment by a gathering device, e.g. "Dowty" type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


      Selbsttätige    Kupplung an Fahrzeugen, insbesondere     für    den     Schienenverkehr       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesse  rung der selbsttätigen Kupplung gemäss dem Patent  anspruch des Hauptpatentes, nach welchem im Kupp  lungsgehäuse jedes Kupplungskopfes eine Zugöse  starr, sowie ein um einen Achsbolzen drehbarer zwei  armiger Kupplungshebel beweglich eingebaut sind,  dessen längerer Hebelarm einen Einklinkhaken mit  einem federnden Puffer trägt, während der abgewin  kelte kürzere Hebelarm eine Gleitfläche sowie ein  Stellsegment aufweist, welch letzteres mit einem  Sicherungsglied     zusammenarbeitet,    wobei der Kupp  lungshebel dergestalt im Kupplungsgehäuse ange  ordnet und ausgebildet ist,

   dass während des Kupp  lungsvorganges zweier Fahrzeuge bei deren Zusam  menstossen sein Federpuffer beim Aufstossen auf die  Gleitfläche des Kupplungshebels im Gegenkupplungs  kopf zwangsläufig den eigenen Kupplungshebel in  Einklinkstellung bringt, wonach beide Kupplungshebel  in dieser Stellung vermittels der Sicherungsglieder  so lange gesichert verbleiben, bis durch die Betäti  gung eines Auskuppelmechanismus die Kupplungs  köpfe gewollt von Hand in Auskuppelstellung ge  bracht werden. Die Verbesserung besteht erfindungs  gemäss darin, dass zwischen dem Zugösenbolzen und  dem Achsbolzen des Kupplungshebels ein Doppel  armteil auf einem Achszapfen drehbar     gelagert    ist,  der an beiden Enden über Nockenzapfen mit  Führungsnasen zusammenwirkt, derart, dass zwangs  weise die Drehbewegung der Doppelarmteile wäh  rend des Kuppel- bzw.

   Entkuppelvorganges auf die  Kupplungshebel in beiden Kupplungsköpfen übertra  gen wird, damit zum Entkuppeln     zweier    Fahrzeuge  durch Betätigen des Auskuppelhebels auf nur einer  Fahrzeugseite jeweils nur ein Mann nötig ist, und  ebenso nur ein Mann nötig ist, um eine etwaige irr  tümlich erfolgte     Entkupplung    rückgängig zu machen.    In den Zeichnungen sind einige beispielsweise  Ausführungsformen der Erfindung     veranschaulicht.     



  Fig. 1 zeigt in der Draufsicht einen Längsschnitt  durch die beiden Kupplungsköpfe in aasgekuppeltem  Zustande, wenn diese sich noch berühren. Dabei ist  bei dieser Ausführungsart der Auskuppelhebel mit  dem Achsenbolzen, welcher die Drehbewegung auf  den Kupplungshebel     unmittelbar        überträgt,    steck  schlüsselartig fest verbunden.  



  Fig. 2 zeigt dieselbe Ausführungsart der Kupp  lungsköpfe in der Draufsicht im Längsschnitt, wenn  sich diese im gekuppelten Zustand     befinden.     



  Fig. 3 zeigt einen Querschnitt nach der Linie  A-A von Fig. 1 durch den rechtsseitigen Kupplungs  kopf in aasgekuppelter Stellung.  



  Fig. 4 zeigt einen Querschnitt nach der Linie  B-B von Fig. 2 durch den rechtsseitigen Kupplungs  kopf in gekuppelter Stellung.  



  Fig. 5 zeigt in der Draufsicht einen Längsschnitt  durch einen Kupplungskopf in aasgekuppeltem Zu  stande; dabei ist bei dieser Ausführungsart der Aus  kuppelhebel mit dem Achszapfen des Doppelarmtei  les steckschlüsselartig fest verbunden.  



  Fig. 6 stellt denselben Kupplungskopf im Quer  schnitt nach der Linie C-C von Fig. 5 in     aasgekup-          pelter    Stellung dar.  



  Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsart eines  Kupplungskopfes von der Seite gesehen im Längs  schnitt, wobei gezeigt wird, wie beim Betätigen des  Auskuppelhebels gleichzeitig der Kupplungshebel  sowie das Abschlussorgan einer Druckluftarmatur  betätigt werden.  



       Fig.    8 zeigt ein Ausführungsbeispiel dafür, wie  die     Übertragung    der Drehbewegung vom     Auskup-          pelhebel    auf das Absperrorgan der     Druckluftarmatur     übertragen werden kann.      Fig. 9 zeigt noch ein weiteres Beispiel einer  Ausführungsart der automatischen Kupplung, eben  falls von der Seite gesehen im Längsquerschnitt,  wobei gezeigt wird, wie beim Betätigen des Auskup  pelhebels gleichzeitig der Achsbolzen des     Doppelnok-          kenhebels    zwangsweise betätigt wird und auf diese  Art der Kupplungshebel gewollt ausgekuppelt oder  eingekuppelt werden kann.  



  Fig. 10 zeigt beispielsweise eine Ausführungsart  für die Uebertragung des Drehweges vom Auskuppel  hebel über den Achsbolzen auf den Doppelnockenhe  bel und von diesem auf den Kupplungshebel.  



  In den Zeichnungen ist 1 der Kupplungskopf  einer Kupplungshälfte, 2 dessen Gehäuse und 3a ist  der im Gehäuse eingebaute, die Zugöse bildende Zug  ösenbolzen, hinter welchem sich beim Einkuppeln  der Einklinkhaken 6 des längeren Hebelarms 4a vom  Kupplungshebel 4 einhängt; letzterer ist auf dem  Achsbolzen 12 drehbar gelagert. Am längeren Hebel  arm 4a befinden sich der federnde Puffer 5 sowie der  kräftig ausgebildete Einklinkhaken 6. Auch der  kürzere, abgewinkelte Hebelarm 4b mit seinen zwei  Raststellen 11a und 11b im Stellsegment 10, ferner  der Schnappriegel 14, die Gleitfläche 9 mit Raststelle  9a, die Anschlagrippe 7, der Anschlagrand 15 des  Gehäuses 1 sowie die Leitschaufel 16 sind wie     ge-          mäss    dem Hauptpatent vorhanden.  



  Um nun zu erreichen, dass zum Betätigen des  Auskuppelmechanismus auf jeder Fahrzeugseite nur  ein Mann nötig ist, dass ferner eine etwaige irrtümli  che Entkupplung der selbsttätigen Kupplung rück  gängig gemacht werden kann, ohne dass die Kupp  lungsköpfe getrennt werden müssen, ist die automa  tische Kupplung     in    folgendem Sinn ergänzt und ver  bessert:  Zwischen dem Zugösenbolzen 3a und dem Achs  bolzen 12 ist der Doppelarmteil 28 vermittels des       Achsbolzens    29 am Kupplungshebel 4 drehbar gela  gert (Fig. 1 u. 2). Die an beiden Enden des Doppel  armteils 28 befindlichen Nockenzapfen 30a und 30b  dienen dazu, die Drehbewegung des Doppelarmteils  28 während des Kuppel- bzw.

   Entkuppelvorganges  auf den Kupplungshebel 4 zu übertragen, weshalb der  Kupplungshebel 4 mit Führungsnasen 31, 32, 33 ver  sehen ist, mit welchen die Zapfen     zusammenwirken.     



  Der Auskuppelhebel 34 befindet sich ausserhalb  des Kupplungsgehäuses 2. Das Auskuppeln zweier  Fahrzeuge erfolgt von Hand, indem der Auskuppel  hebel 34 in der Richtung gegen den Anschlagrand 15  hin gedreht wird. Während dieser Drehbewegung  klinkt der Einklinkhaken 6 aus (Fig. 1), gleichzeitig  führt der Doppelarmteil 28 eine Drehbewegung aus,  zwingt dabei beim Gleiten des Nockenzapfens 30b  auf der Führungsnase 33 den Kupplungshebel 4 des  anderen Kupplungskopfes 1, ebenfalls in     Entkuppel-          stellung    zu gehen, wobei der mit ihm verbundene  Auskuppelhebel 34, welcher auf der gegenüberliegen  den Fahrseite sich befindet, ebenfalls     zwangsweise    in  Auskuppelstellung geht. Somit stimmen die Stellun  gen der Auskuppelhebel auf beiden Fahrseiten über-    ein.

   Es kann daher von aussen an der Stellung des  Auskuppelhebels erkannt werden, in welcher Wirk  stellung sich die Kupplungsköpfe befinden, ob gekup  pelt (Fig. 2 und 4) oder entkuppelt (Fig. 1 und 3) ist.  



  Beim gewollten Entkuppeln und beim Wegfahren  eines Fahrzeuges ist kein Nockenzapfen, keine  Führungsnase und kein Zugösenbolzen hinderlich im  Weg, wie dies aus Fig. 1 ersichtlich ist.  



  Wurden zwei Fahrzeuge irrtümlich gekuppelt, so  kann das Entkuppeln rückgängig gemacht werden,  ohne dass dazu die Kupplungsköpfe getrennt werden  müssen, indem von Hand der Auskuppelhebel 34 in  die Kuppelstellung zurückgedreht wird, in Richtung  gegen den Wagenrahmen.  



  In den Fig. 5 und 6 wird gezeigt, wie beispiels  weise der Auskuppelhebel 34 vermittels des Achsbol  zens 29 direkt mit dem Doppelarmteil 28 verbunden  ist, dergestalt, dass beim Betätigen des Auskuppelhe  bels zwangsweise der Doppelarmteil 28 und zugleich  der Kupplungshebel 4 entweder in Kuppel- oder     Ent-          kuppelstellung    gebracht werden.  



  Die Fig. 7 und 8 zeigen ein Ausführungsbeispiel,  bei welchem der Drehweg des Auskuppelhebels 34  über den     Achsbolzen    12a vermittels Zahnrädern 35  und 36 auf das Abschlussorgan des     Drucklufthah-          nens    37 übertragen wird. Der Drehweg des Auskup  pelhebels wird bei diesem Beispiel vermittels der Ver  zahnung auf den Drehweg des Abschlussorgans ge  bracht, welcher zum Oeffnen bzw. Schliessen des  Drucklufthahnens nötig ist.

   Dieser Art ist die selbst  tätige Kupplung so ausgebildet, dass sich beim Kup  peln zweier Fahrzeuge gleichzeitig auch die jeder  Kupplung zugeordneten Drucklufthahnen selbsttätig       öffnen,    oder beim von Hand Entkuppeln selbsttätig  schliessen, wobei sich das Leitungsstück zwischen  Drucklufthahn 37 und Druckluftkupplung 20 entlüf  tet.  



  Für die Übertragung der Drehbewegung des  Auskuppelhebels 34 auf das Abschlussorgan des  Drucklufthahnens können an Stelle der Verzahnun  gen andere Übertragungselemente vorgesehen wer  den. So kann z. B. je nach der Konstruktion des  Drucklufthahnens die Spindel des Abschlussorganes  direkt mit dem     Achsbolzen    12a bzw. 12b in Verbin  dung gebracht werden, also ohne das Zwischenschal  ten von Uebersetzungsteilen.  



  Bei der Kupplungsart nach Fig. 9 und 10 wird  beim Betätigen des Auskuppelhebels 34 dessen Dreh  weg vermittels des Zahnradsegmentes 38 auf das  Zahnradsegment 39 übertragen, welches am Achsbol  zen 29 des     Doppelarmteiles    28 befestigt ist, derge  stalt, dass der Kupplungshebel 4 zwangsweise in       Kuppelstellung        (Fig.    1) gebracht wird. Es besteht  auch die Möglichkeit, dass die mit dem     Auskuppelhe-          bel    34 ausgeführte Drehbewegung zugleich vermittels  des Achsbolzens 12a     (Fig.    7 und 8) bzw. mittels des  Achsbolzens 12b     (Fig.    9 u. 10) zusätzlich noch auf  einen elektrischen Kontaktschalter zwangsweise über  tragen wird.

   Es lässt sich denken, dass die Konstruk  tion der selbsttätigen Kupplung     gemäss    vorliegender      Erfindung sich auch dafür eignet, dass das     Kuppeln     und Entkuppeln der Fahrzeuge, z. B. beim Rangieren  am Ablaufberg, scheinbar ohne menschliches Zutun,  selbsttätig mit Hilfe von Radar- und Elektronenanla  gen erfolgt, indem zusätzlich noch Apparate für Fern  betätigung eingebaut werden, welche die zum Kup  peln und Entkuppeln nötigen Drehbewegungen der  Achsbolzen 12 (Fig. 1 u. 2) bzw. Achsbolzen 29 (Fig.  5, 6, 7) oder Achsbolzen 12b (Fig. 9, 10) ausführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbsttätige Kupplung gemäss dem Patentan spruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Zugösenbolzen (3a) und dem Achsbolzen (12) des Kupplungshebels (4) ein Doppel armteil (28) auf einem Achszapfen (29) drehbar gela gert ist, der an beiden Enden über Nockenzapfen (30a u. 30b) mit Führungsnasen (31, 32 u. 33) zu sammenwirkt, derart, dass zwangsweise die Drehbe wegung der Doppelarmteile (28) während des Kup pel- bzw.
    Entkuppelvorganges auf die Kupplungshe bel (4) in beiden Kupplungsköpfen (1) übertragen wird, damit zum Entkuppeln zweier Fahrzeuge durch Betätigen des Auskuppelhebels (34) auf nur einer Fahrzeugseite jeweils nur ein Mann nötig ist, und ebenso nur ein Mann nötig ist, um eine etwaige irrtümlich erfolgte Entkupplung rückgängig zu machen. UNTERANSPRÜCHE 1. Selbsttätige Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Auskuppelhebel (34) mit dem Achsbolzen (12) und damit mit dem Kupplungshebel (4) direkt verbunden ist und dabei seine Drehbewegung über die Führungsnasen (31, 32, 33) und über die Nockenzapfen (30a u. 30b) auf die Kupplungshebel (4) in beiden Kupplungsköpfen (1) überträgt (Fig. 1-4.). 2.
    Selbsttätige Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Auskuppelhebel (34) mit dem Achszapfen (29) des Doppelarmteiles (28) direkt verbunden ist und dabei seine Drehbewe gung vermittels der Führungsnasen (31, 32, 33) und über die Nockenzapfen (30a u. 30b) auf die Kupp lungshebel (4) in beiden Kupplungsköpfen (1) über trägt (Fig. 5). 3.
    Selbsttätige Kupplung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die mit dem Auskuppelhebel (34) aus geführte Drehbewegung zugleich auf das Absperror gan des Drucklufthahnens (37) beider Kupplungs köpfe (1) übertragen wird, wodurch sich beim selbst tätigen Kuppeln zweier Fahrzeuge auch deren Ab- sperrhahnen der Hauptdruckluftleitungen selbsttätig zwangsweise schliessen, wobei vorzugsweise zwischen dem Auskuppelhebel (34) und dem Drucklufthahn Uebersetzungselemente eingebaut sind, um dadurch den Drehweg des Kuppelarmes der Druckluftarmatur auf das erforderliche Mass zu bringen (Fig. 7 und 8). 4.
    Selbsttätige Kupplung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die mit dem Auskuppelhebel (34) aus geführte Drehbewegung zugleich zusätzlich noch auf einen Kontaktschalter zwangsweise übertragen wird (Fig. 9 und 10).
CH1329961A 1960-11-26 1961-11-15 Selbsttätige Kupplung an Fahrzeugen, insbesondere für den Schienenverkehr CH396968A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0341544A1 (de) * 1988-05-10 1989-11-15 Bergische Stahl-Industrie Schnell-Lösevorrichtung für Kurzkupplungen

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