CH384024A - Antrieb an Schienenfahrzeugen für kombinierten Adhäsions- und Zahnstangenbetrieb - Google Patents
Antrieb an Schienenfahrzeugen für kombinierten Adhäsions- und ZahnstangenbetriebInfo
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- CH384024A CH384024A CH694061A CH694061A CH384024A CH 384024 A CH384024 A CH 384024A CH 694061 A CH694061 A CH 694061A CH 694061 A CH694061 A CH 694061A CH 384024 A CH384024 A CH 384024A
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C11/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of means applying the tractive effort; Arrangement or disposition of running gear other than normal driving wheel
- B61C11/04—Locomotives or motor railcars characterised by the type of means applying the tractive effort; Arrangement or disposition of running gear other than normal driving wheel tractive effort applied to racks
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Description
Antrieb an Schienenfahrzeugen für kombinierten Adhäsions- und Zahnstangenbetrieb Die Erfindung bezieht sich auf einen Antrieb an Schienenfahrzeugen für kombinierten Adhäsions und Zahnstangenbetrieb, bei dem gemäss dem Pa tentanspruch des Hauptpatentes die Adhäsionsachse und das auf ihr drehbar gelagerte und in die Zahn stange eingreifende Triebzahnrad von einem gemein samen Antriebsmotor aus über je einen Zahnräder zug angetrieben werden und bei dem ferner der Adhäsionsräderzug durch eine ausrückbare Kupp lung abschaltbar ist, wobei ein Vorgelegerad des Triebräderzuges als Kombinationsrad zugleich Trans missionsrad im Adhäsionsräderzug ist, so dass der letztere eine Übersetzungsstufe weniger als der erstere aufweist. Auf diese Weise sind grosse Unterschiede zwischen den Höchstfahrgeschwindigkeiten erreich bar.
Dieser Antrieb ist insofern nachteilig, als die auf der Treibachse befindlichen Zahnräder ebenfalls zu den mit unterschiedlicher Übersetzung arbeiten den beiden Zahnräderzügen gehören. Es sind des halb grosse Unterschiede in den Umfangsgeschwin digkeiten des Triebzahnrades und der Laufräder vor handen, die im Moment des Überganges Adhäsion( Zahnstange schwer zu beherrschen sind. Gemäss einem Ausführungsbeispiel des Hauptpatentes wird diese Schwierigkeit durch den Einbau einer beson deren Zahnstangen-Einfahr-Reibungskupplung beho ben.
Mit der vorliegenden Erfindung wird bezweckt, diesen Schwierigkeiten auf betrieblich einfachere und weniger kostspielige Art beizukommen. Dies geschieht erfindungsgemäss dadurch, dass das auf der Adhä sionsachse festsitzende Zahnrad und das drehbar auf der Adhäsionsachse gelagerte Treibzahnrad über ein Vorgelege miteinander gekoppelt sind, und dass das Kombinationsrad zu einem dem Verkopplungs trieb vorgeschalteten Vorgelege gehört, das je eine ein- und ausrückbare Reibungskupplung im Zahn räderzug für Zahnstangenbetrieb und für Adhäsions betrieb besitzt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar in einem horizontalen Mittellängsschnitt durch den Antrieb für kombinierten Adhäsions- und Zahnstangenbetrieb.
Auf der Radachse 1 ist das die Zahnräder ent haltende Getriebegehäuse 2 einerseits über das Lager 3 abgestützt und anderseits durch das Lager 4 auf der Nabe 5 gelagert. Das Zahnrad 6 ist auf der Achse 1 aufgepresst, während das Antriebszahn rad 7 über die Nabe 5 mit dem Triebzahnrad 8 drehfest verbunden ist. Auf der Vorgelegewelle 9 sitzen die Ritzel 10 und 11, die alternativ mit den Zahnrädern 6 und 7 kämmen. Die Übersetzungs verhältnisse der beiden Zahnradpaare sind so aus gelegt, dass bei mittlerer Abnutzung der Radreifen gleich grosse Fortbewegungsgeschwindigkeiten auf der Schiene und der Zahnstange resultieren. Die Brems trommel 12 ist mit dem Triebzahnrad 8 fest ver bunden und arbeitet über die beiden genannten Vorgelegezahnräder auch auf die Adhäsionsachse.
Der für Adhäsions- und Zahnstangenbetrieb ge meinsame und am Rahmen 14 befestigte Antriebs motor 15 treibt über die Kupplungen 16 die in seiner Verlängerung liegende erste Vorgelegewelle 17 an. Auf dieser ist das Ritzel 18 aufgekeilt, das in das auf der zweiten Vorgelegewelle 20 ge lagerte Zahnrad 19 eingreift. Das Zahnrad 19 ist sodann über die mittels Drucköl oder Druckluft einschaltbare Reibungskupplung 21 mit der Vor gelegewelle 20 kuppelbar. Bei eingeschalteter Kupp lung wird das Drehmoment von der Vorgelegewelle 20 auf das mit dieser verkeilte Kombinationsrad 22 weitergeleitet, welches seinerseits in das auf der drit ten Vorgelegewelle 9 sitzende Zahnrad 23 eingreift.
Dieser mit zwei Zahnradübersetzungen arbeitende Zahnräderzug dient für die Fahrt auf Zahnstangen.
Für die Fahrt auf Adhäsionsstrecken wird die Reibungskupplung 21 ausgeschaltet und die Rei bungskupplung 25 eingeschaltet, welche die erste Vorgelegewelle 17 mit dem Zahnrad 26 in Dreh verbindung bringt. Auch diese Reibungskupplung wird mittels eines durch Druckmittel beaufschlagba- ren Kolbens eingeschaltet. Das Zahnrad 26 kämmt mit dem Vorgelegerad 22 und dieses überträgt nun die Antriebsbewegung als Transmissionsrad auf das Zahnrad 23. Dieser Antriebszug arbeitet somit mit nur einer einzigen Übersetzung der Vorgelegegruppe.
Zufolge der getroffenen Räderanordnung lassen sich sehr grosse Unterschiede zwischen dem über setzungsverhältnis für Adhäsions- und für Zahn stangenbetrieb herausholen. Ein anderer Vorteil liegt in der durch die Einsparung eines weiteren über- setzungsrades erzielten Platzersparnis, namentlich in axialer Richtung des Vorgeleges. Die Reibungskupp lung 21 dient zugleich als sogenannte Rutschkupp lung, die die Verbindung zwischen Motor und Ge triebe vor unzulässigen Drehstössen schützt. Eine gesonderte, für solche Antriebsaggregate unter Um ständen vorgeschriebene Rutschkupplung ist somit hier nicht notwendig.
Dagegen ist die auf der Pri märwelle sitzende Bremstrommel 27 ohne das Zwi schenglied einer Reibungskupplung fest mit dem Zahnrad 26 verbunden, womit bei einem allfälligen Versagen der Reibungskupplung 25 oder 21 dennoch eine unmittelbare Bremswirkung von der Bremstrom mel 27 auf die Antriebsachse 1 und das Trieb zahnrad 8 ausgeübt werden kann. Beim Übergang von Adhäsionsstrecken auf Zahn stangenstrecken wird zunächst die bisher eingeschal tete Reibungskupplung 25 ausgeschaltet und gleich darauf die Reibungskupplung 21 eingeschaltet, wobei der Motor in kurzer Zeit auf eine höhere, der grösse ren Getriebeübersetzung entsprechende Drehzahl be schleunigt wird. Beim Übergang von Zahnstangen auf Adhäsionsstrecken ist der Vorgang umgekehrt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Antrieb an Schienenfahrzeugen für kombinierten Adhäsions- und Zahnstangenbetrieb, bei dem die Adhäsionsachse und das auf ihr drehbar gelagerte und in die Zahnstange eingreifende Triebzahnrad von einem gemeinsamen Antriebsmotor aus über je einen Zahnräderzug angetrieben werden und bei dem ferner der Adhäsionsräderzug durch eine ausrück bare Kupplung abschaltbar ist, wobei ein Vorgelege rad des Triebräderzuges als Kombinationsrad zugleich Transmissionsrad im Adhäsionsräderzug ist, so dass der letztere eine Übersetzungsstufe weniger als der erstere aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das auf der Adhäsionsachse (1) festsitzende Zahnrad (6) und das drehbar auf der Adhäsionsachse gela gerte Triebzahnrad (8) über ein Vorgelege mitein ander gekoppelt sind, und dass das Kombinations rad (22)zu einem dem Verkopplungstrieb vor geschalteten Vorgelege gehört, das je eine ein- und ausrückbare Reibungskupplung (21 bzw. 25) im Zahnräderzug für Zahnstangenbetrieb und für Ad häsionsbetrieb besitzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH694061A CH384024A (de) | 1959-12-31 | 1961-06-14 | Antrieb an Schienenfahrzeugen für kombinierten Adhäsions- und Zahnstangenbetrieb |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH8253059A CH374097A (de) | 1959-12-31 | 1959-12-31 | Antrieb an Schienenfahrzeugen für kombinierten Adhäsions- und Zahnstangenbetrieb |
| CH694061A CH384024A (de) | 1959-12-31 | 1961-06-14 | Antrieb an Schienenfahrzeugen für kombinierten Adhäsions- und Zahnstangenbetrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH384024A true CH384024A (de) | 1964-11-15 |
Family
ID=25700461
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH694061A CH384024A (de) | 1959-12-31 | 1961-06-14 | Antrieb an Schienenfahrzeugen für kombinierten Adhäsions- und Zahnstangenbetrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH384024A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2641374A1 (de) * | 1976-09-15 | 1978-03-16 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Schienenfahrzeug, insbesondere grubenfahrzeug mit kombiniertem reibrad- und triebstockantrieb |
-
1961
- 1961-06-14 CH CH694061A patent/CH384024A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2641374A1 (de) * | 1976-09-15 | 1978-03-16 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Schienenfahrzeug, insbesondere grubenfahrzeug mit kombiniertem reibrad- und triebstockantrieb |
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