CH384071A - Anordnung zur Verminderung der Rüttelkräfte bei Elektrizitätszählern - Google Patents

Anordnung zur Verminderung der Rüttelkräfte bei Elektrizitätszählern

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CH384071A
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CH
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brake magnet
magnet
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brake
electricity meters
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CH773160A
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Grosse-Brauckmann Helmut In Dr
Roth Karl Ing Dr
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Licentia Gmbh
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/02Constructional details
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    • GPHYSICS
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    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/36Induction meters, e.g. Ferraris meters

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  • Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)

Description


  



  Anordnung zur Verminderung der   Rüttelkräfte    bei Elektrizitätszählern
Bei Elektrizitätszählern wird bekanntlich durch das Triebsystem die von einem nachgeschalteten Verbraucher dem Netz entnommene Energie in eine Drehbewegung des Zählerläufers umgewandelt. Die durch das Triebsystem auf den Läufer ausgeübte Kraft steht dabei im Gleichgewicht mit der Bremskraft des Bremsmagneten, so dass der   Zählerläufer    eine gleichmässige, dem jeweiligen Verbrauch entsprechende Drehbewegung ausführt. Die Läuferachse wird an ihrem unteren Ende von einem Steinlager getragen und an ihrem oberen Ende federnd gehalten.



  Der Läufer bildet somit ein schwingungsfähiges Gebilde, das durch die vom Triebsystem und dem Bremsmagneten ausgeübten Kräfte zusätzlich zu seiner Drehbewegung in periodische Bewegungen versetzt wird. Diese   Rüttelkräfte    machen sich besonders stark bei Zählern bemerkbar, die einen einspurigen Bremsmagneten besitzen, bei denen also der magnetische Fluss des Bremsmagneten die Läuferscheibe nur in einer Richtung durchsetzt. Der Fluss des Bremsmagneten erzeugt zusammen mit den in der Scheibe fliessenden Strömen eine Kraft, die senkrecht auf den Strom-und den   Flussvektor    steht. Je nach Richtung des Scheibenstromes wirkt diese Kraft zum Mittelpunkt der Läuferscheibe hin oder von diesem weg.

   Die Amplituden der durch die   Rüttelkräfte    verursachten Schwingungen können so gross sein, dass störende Geräuschbildung und eine starke Abnutzung der   Läuferlager    auftritt. Um die   Rüttelkräfte    zu vermeiden, werden vielfach Doppelspurbremsmagnete oder zwei Einspurbremsmagnete verwendet, die infolge des die Scheibe zweimal durchsetzenden Bremsflusses nur sich gegenseitig aufhebende Kräfte erzeugen. Die Doppelspurbremsmagnete sind aber verhältnismässig teuer und auch die Verwendung von zwei Einspurbremsmagneten bedeutet zu viel Aufwand, so dass deshalb Bestrebungen im Gange sind,   Möglich-    keiten zu finden, auch bei Verwendung eines einzigen Einspurbremsmagneten die   Rüttelkräfte    auf ein er  trägliches    Mal3 herabzusetzen.



   Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Verminderung der   Rüttelkräfte    bei Elektrizitätszählern mit einem Einspurbremsmagneten, bei der erfindungsgemäss ein Bremsmagnet mit zwei durch einen   Rück-    schluss verbundene   Magnetklötzchen    aus hochkoerzitivem Magnetmaterial verwendet ist, dessen   Klötz-    chengrösse in der grössten   Polflächenausdebnung    nicht mehr als ein Zehntel des Durchmessers der   Läufer-    scheibe besitzt, und bei der der Bremsmagnet unmittelbar auf die Scheibenrandzone wirkt.

   Der Bremsmagnet besteht zweckmässigerweise aus einem   U-för-    migen   Weicheisenbügel,    an dessen Schenkelenden die   Magnetklötzchen    gegenüberstehend angebracht sind.



  Die Pole der Magnetklötzchen bilden dabei vorzugsweise quadratische Flächen, die höchstens eine Kan  tenlänge    von 8 mm besitzen. Der Bremsmagnet ist zweckmässigerweise so am Scheibenumfang angeordnet, dass er einen möglichst grossen Abstand vom Spannungssystem besitzt.



   Die Bremskraft eines Zählerbremsmagneten ist proportional dem Quadrat seiner Induktion, d. h. sie gehorcht der Formel wobei c ein Proportionalitätsfaktor ist.



   Setzt man die Bremskraft ins Verhältnis mit der von Bremsmagneten erzeugten   Rüttelkraft,    die formelmässig durch den Ausdruck   
PRÜ = K °) u B  (°vl, = Spannungsfluss   
K = Proportionalitätsfaktor) gegeben ist, so zeigt sich, dass 
PBr c. B    PRü Çu    ist.



   Da bei einem Elektrizitätszähler die Bremskräfte möglichst gross sein und die   Rüttelkräfte    möglichst unter einer bestimmten Grenze bleiben sollen, muss das Verhältnis von Bremskraft zu   Rüttelkraft    gross gemacht werden, d. h. es muss dafür gesorgt werden, dass die Induktion möglichst gross ist. Aus der letzten Beziehung ist auch zu erkennen, dass zur Erzielung eines grossen Verhältnisses von Bremskraft zu   Rüttel-    kraft der   Spannungsfluss    klein bleiben soll. Der Spannungsflul3 lässt sich nun aber nicht verkleinern, ohne dass das Drehmoment herabgesetzt wird.

   Dagegen lässt sich aber das Zusammenwirken der vom Spannungstriebfluss erzeugten Scheibenströme mit dem   Bremsfluss    insofern günstig gestalten, als durch die Verwendung von Bremsmagneten hoher Induktion, die mit einer kleinen Polfläche ausgestattet sind und sich unmittelbar am Scheibenumfang befinden, die gegenseitige Beeinflussung von Scheibenströmen und   Bremsfluss    gering gehalten wird. Es wird also durch Verwendung von kleinpoligen, einspurigen Bremsmagneten mit hoher Induktion möglich, in einfacher Weise die   Rüttelkräfte    auf ein erträgliches Mass herabzusetzen.

   Der besondere Vorteil der Erfindung ist in der Tatsache zu sehen, dass durch die Verwendung von Einspurbremsmagneten auch eine erhebliche Einsparung an Herstellungskosten erzielt wird, denn die Einspurbremsmagnete mit Klötzchenpolen lassen sich sehr leicht herstellen, indem die Klötzchen von Stangen abgeschnitten werden. Das Rückschlusseisen kann ebenfalls durch Abschnitt von Profilstangen oder aber auch durch Guss erzeugt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zur Verminderung der Rüttelkräfte bei Elektrizitätszählern mit einem einzigen Einspurbremsmagneten, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bremsmagnet mit zwei durch einen Rückschluss verbundene Magnetklötzchen aus hochkoerzitivem Magnetmaterial verwendet ist, dessen Klötzchengrösse in der grössten Polflächenausdehnung nicht mehr als ein Zehntel des Durchmessers der Läuferscheibe beträgt, und dass der Bremsmagnet unmittelbar auf die Schei benrandzone wirkt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dal3 der Bremsmagnet einen U-förmigen Weicheisenbügel aufweist, an dessen Schenkelenden die Magnetklötzchen gegenüberstehend angebracht sind und die Pole quadratische Flächen mit höch- stens 8 mm Kantenlänge bilden.
    2. Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsmagnet in bezug auf die Läuferscheibe dem Spannungssystem diametral gegenüberliegend angeordnet ist.
CH773160A 1959-07-13 1960-07-04 Anordnung zur Verminderung der Rüttelkräfte bei Elektrizitätszählern CH384071A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1010147B (de) * 1952-01-25 1957-06-13 Landis & Gyr Ag Bremsmagnet, insbesondere fuer Elektrizitaetszaehler
AT183131B (de) * 1952-01-25 1955-09-10 Landys & Gyr Ag Bremsmagnet mit mindestens einem Magnetstück hoher Koerzitivkraft, insbesondere für Elektrizitätszähler
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BE592920A (fr) 1960-10-31
DE1209654B (de) 1966-01-27

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