CH384076A - Lampengehäuse, insbesondere für Leuchtstofflampen - Google Patents
Lampengehäuse, insbesondere für LeuchtstofflampenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Lampengehäuse, insbesondere für Leuehtstoflampen Es sind Lampengehäuse für Leuchtstofflampen bekannt, die einen Gehäuseoberteil aufweisen, an dem mittels Schliessfederverschlüssen lösbar eine den Gehäuseunterteil bildende Abdeckwanne aus organi schem Glas befestigt ist. Um einen dichtschliessen den Sitz der Wanne am Gehäuseoberteil zu gewähr leisten, liegt der Randendteil der Wanne unter Zwi schenschalten eines Dichtungsstreifens kraftschlüssig an der Innenseite des Gehäuseoberteils an.
Die Befe stigungsstellen befinden sich in der Regel in der Nähe der Lampengehäuseenden. Des öfteren ist jedoch die durch diese Befestigungen bewirkte Dich tung im mittleren Teil nicht mehr gewährleistet, weil sich die Randteile des Gehäuseober- und; oder -unterteils mangels genügender seitlicher Steifigkeit so weit deformieren können, dass die Dichtung man gelhaft wird. Um dies zu vermeiden, empfiehlt es sich, zwischen den Eckverschlüssen noch eine oder mehrere Befestigungsstellen vorzusehen, um sowohl eine gute Dichtung als auch eine ausgesprochene schnappverschlussartige lösbare Befestigung der Wanne gegenüber dem Gehäuseoberteil zu erreichen.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Lampen gehäuse der eingangs erwähnten Gattung mit einem in einfacher Weise diesen beiden Bedingungen genü genden Verschluss, das dadurch gekennzeichnet ist, dass der Randteil der Wanne auf der Innenseite eine schräg nach oben und innen vorspringende Flanke aufweist und an den Befestigungsstellen min destens eine Rolle um eine an der Innenseite des Gehäuseoberteils angeordnete, quer zu dessen Rand teil verschiebbare Längsachse drehbar gelagert ist und unter dem Einfluss einer der Schliessfedern steht, welche die Tendenz hat, die Rolle derart in Rich tung auf den Gehäuserandteil zu zu schieben, dass beim Einsetzen der Abdeckwanne deren Schrägflanke auf die dem Gehäuserandteil zugekehrte Seite der Rolle aufläuft,
diese anschliessend entgegen dem Ein fluss der Feder zurückschiebt und alsdann durch die kraftschlüssig wieder vorgeschobene Rolle in der Wannenschliesslage schnappverschlussartig gesichert wird. Der Erfindungsgegenstand hat den Vorteil, dass beim Einsetzen der Wanne durch blosses Einschie ben in den Gehäuseoberteil von unten her die Wan- nenrandteile auf die Rollen auflaufen und alsdann unter Drehen der Rollen an diesen ohne nennens werte Reibung entlangrollen und dabei durch die federnde Nachgiebigkeit der Rollen geführt sowie in der Schliesslage kraftschlüssig gegen die Innenseite der Gehäuseoberteilränder gepresst werden.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
Die Fig. 1 und 2 zeigen je einen Vertikalschnitt bei eingesetzter bzw. abgenommener Wanne des ersten Ausführungsbeispiels.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 1.
Fig. 4 zeigt in der gleichen Darstellung wie Fig. 1 das zweite Ausführungsbeispiel.
Das dargestellte Lampengehäuse des ersten Aus führungsbeispiels weist, wie in den Fig. 1 und 2 für eine Gehäuseseite veranschaulicht ist, einen metal lenen Oberteil 1 und einen als Wanne ausgebildeten Unterteil 2 aus organischem Glas auf. Der Oberteil 1 ist beiderseits mit je einem nach aussen vorspringen den waagrechten Flansch 3 versehen, der in einen schräg nach aussen und unten verlaufenden Rand teil 4 übergeht. Dieser ist am freien Ende mit einer waagrechten, nach innen verlaufenden Umbörde- lung 5 versehen. Am Randteil 4 ist auf der Innen seite eine durchlaufende Dichtungsleiste 6 aus ela stisch nachgiebigem Material, insbesondere Schaum gummi oder dergleichen angebracht.
Die Wanne 2 weist einen schräg nach oben und innen verlaufenden Randendteil 7 auf, der bei in den Oberteil eingeschobener Wanne in der Schliess lage gemäss Fig. 1 parallel zum Randteil 4 und diesem unmittelbar gegenüberliegend zu stehen kommt, wobei in dieser Endlage die Dichtungsleiste 6 zwischen beiden Teilen eingeklemmt und dement sprechend an der Berührungsstelle zusammen gedrückt ist.
An der Unterseite des Flansches 3 sitzt ein bügel- förmiger Lagerbock 8, der einen bis zur waagrech ten Lage umgebogenen Steg 9 aufweist. Dieser ist durch Nieten, Verschweissen oder dergleichen am Flansch 3 starr befestigt. Die beiden Bügelschenkel 10 sind, wie aus Fig. 3 hervorgeht, mit je einem waagrechten Langloch 11 versehen. In den beiden auf gleicher Höhe liegenden und unter sich gleichen Langlöchern<B>11</B> ist eine durch den Schaft eines Splin tes 12 gebildete Achse querverschiebbar geführt. Auf dieser sind zwei ausserhalb der Schenkel 10 angeord nete, unter sich gleiche Rollen 13, bzw. 14 drehbar gelagert.
Zwischen den Schenkeln 10 greift an der Achse das eine Ende 15 eines nach unten konvex gebogenen Federblattes 16 an, dessen anderes Ende in einer Ausnehmung 17 des Lagerbockstegteils 9 verankert ist (Fig. 2). Das andere Ende 18 des Lagerbocksteges verläuft schräg nach unten und innen und dient als Führung für den Randteil 7 der Wanne 2 beim Einsetzen der letzteren in den Gehäuseoberteil 1.
Die Feder 16 hat die Tendenz, die Rollen 13, 14 derart in Richtung auf den Randteil 4 zu zu schieben, dass bei abgenommener Wanne 2 die durch den Splint 12 gebildete Achse 19 am äusseren Ende der Langlöcher 11 liegt und mit vorbestimmter Vor spannungskraft kraftschlüssig an der betreffenden Langlochbegrenzung anliegt. Hierbei hat die Achse 19 eine waagrechte, zum Randteil 4 parallele Lage, so dass beide Rollen 13, 14 im gleichen Abstand vom Randteil 4, bzw. der Dichtungsleiste 6 angeord net sind.
Wird nun gemäss Fig. 2 die Wanne 2 in Rich tung des dargestellten Pfeiles von unten her in den Gehäuseoberteil 1 eingeschoben, dann läuft der Wan- nenrandendteil 7 mit seiner freien Kante 21 auf die Rollen 13, 14 auf und bewirkt beim weiteren Vorschieben ein Drehen der Rollen im Uhrzeiger sinne, unter gleichzeitigem Zurückschieben des Rol lenaggregates 13, 14, 19, entgegen dem Einfluss der Feder 16, wobei die Achse 19 in den Langlöchern 11 geführt ist. Die Rollen 13, 14 rollen an der die Innenseite des Randendteils 7 bildenden Schrägflanke 20 ab.
Sobald die die Flanke 20 nach oben begren zende freie Kante 21 die Langlochmittelebene erreicht hat, werden beim weiteren Hochschieben der Wanne 2 die Rollen 13, 14 infolge der auf die Achse 19 ausgeübten Kraft der Feder 16 wieder kraftschlüssig vorgeschoben, bis die Wanne ihre in Fig. 1 dargestellte Schliesslage erreicht hat, in wel cher sie durch die schnappverschlussartige Anpres- sung des Randendteils 7 an die Dichtungsleiste 6 unter entsprechender Deformation der letzteren gesi chert ist.
Zum Öffnen des Gehäuses bedarf es jedoch nur der Ausübung einer entsprechenden nach unten wir kenden Kraft auf die Wanne 2, um den Schnappver- schluss zu lösen und die Wanne abzuziehen, wobei die Rollen 13, 14 wieder auf der Schrägflanke 20 ablaufen.
Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 4 unter scheidet sich vom vorangehend erläuterten in der Hauptsache dadurch, dass der Randendteil 22 der Wanne 2 zum Zwecke einer zusätzlichen Versteifung waagrecht verläuft und die Innenseite des ihm benachbarten Randteilstückes 23 die Schrägflanke 20 bildet. Die Dichtungsleiste 6 arbeitet mit der Oberseite des Randendteils 22 zusammen und ist daher auf der Unterseite des wieder mindestens im Bereich des Lagerbockes 8 waagrecht verlaufenden Teils 24 des Gehäuseoberteils 1 angebracht. Infolge dessen verläuft der Randteil 4 des Oberteils 1 unter Wegfall der Umbördelung 5 vertikal.
Die vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiele haben zugleich den Vorteil einer platzsparenden und nicht wesentlich aus dem Gehäuseoberteil 1 heraus ragenden Anordnung des Schnappverschlusses.
Statt zwei Rollen 13, 14 kann auch eine einzige Rolle vorgesehen sein. Diese kann unter Umständen walzenartig breit ausgebildet sein. Anstelle eines Federblattes 16 kann auch eine andersartige Feder Verwendung finden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Lampengehäuse, insbesondere für Leuchtstoff lampen, mit an einem Gehäuseoberteil angeordneten Schliessfedern zur lösbaren Befestigung einer den Gehäuseunterteil bildenden Abdeckwanne, deren Randendteil kraftschlüssig an der Innenseite des Gehäuseoberteils anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Randteil der Wanne (2) auf der Innenseite eine schräg nach oben und innen vorspringende Flanke (20) aufweist und an den Befestigungsstellen mindestens eine Rolle (13, 14) um eine an der Innen seite des Gehäuseoberteils (1) angeordnete, quer zu dessen Randteil (4, 6) verschiebbare Längsachse (19) drehbar gelagert ist und unter dem Einfluss einer der Schliessfedern (16) steht, welche die Tendenz hat, die Rolle (13, 14)derart in Richtung auf den Gehäuserandteil (4, 6) zu zu schieben, dass beim Einsetzen der Abdeckwanne (2) deren Schrägflanke (20) auf die dem Gehäuserandteil (4, 6) zugekehrte Seite der Rolle (13, 14) aufläuft, diese anschliessend entgegen dem Einfluss der Feder (16) zurückschiebt und alsdann durch die kraftschlüssig wieder vor geschobene Rolle (13, 14) in der Wannenschliesslage schnappverschlussartig gesichert wird. UNTERANSPRÜCHE 1.Lampengehäuse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägflanke (20) des Wan- nenrandteils die Innenseite des entsprechend schräg nach oben und innen verlaufenden Randendteils (7) bildet, dessen Aussenseite kraftschlüssig an der Innen seite des entsprechend abgeschrägten, parallelen Randteils (4, 6) des Gehäuseoberteils (1) anliegt. 2. Lampengehäuse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Randendteil (22) der Wanne (2) waagrecht verläuft und die Innenseite des ihm benachbarten Randteilstückes (23) die Schrägflanke (20) bildet. 3.Lampengehäuse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Achse (19) zwei unter sich gleiche, in einem Abstand voneinander angeord nete Rollen (13, 14) drehbar gelagert sind. 4. Lampengehäuse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Innenseite des Gehäuse oberteils (1) an jeder Befestigungsstelle ein bügel- förmiger Lagerbock (8) sitzt, dessen Schenkel (10) mit je einem parallelen Langloch (11) versehen sind, in welchen die Achse (19) drehbar und in Richtung der Langlöcher (11) verschiebbar gelagert ist. 5. Lampengehäuse nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Langlöcher (11) des Lagerbockes (8) mindestens angenähert waagrecht angeordnet sind. 6.Lampengehäuse nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Lagerbock (8) an der Unterseite des mindestens in dessen Bereich waag recht verlaufenden Gehäuseoberteils (1) sitzt. 7. Lampengehäuse nach den Unteransprüchen 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (13, 14) ausserhalb der Lagerbockschenkel (10) angeord net sind und zwischen den letzteren an der Achse (19) das eine Ende (15) der als nach unten konvex gebogenes Blatt ausgebildeten Feder (16) angreift, deren anderes Ende in einer Durchbrechung (17) des am Gehäuseoberteil (1) befestigten Lagerbocksteges (9) verankert ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH343661A CH384076A (de) | 1961-03-23 | 1961-03-23 | Lampengehäuse, insbesondere für Leuchtstofflampen |
| CH702162A CH388456A (de) | 1961-03-23 | 1962-06-12 | Lampengehäuse, insbesondere für Leuchtstofflampen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH343661A CH384076A (de) | 1961-03-23 | 1961-03-23 | Lampengehäuse, insbesondere für Leuchtstofflampen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH384076A true CH384076A (de) | 1964-11-15 |
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ID=4255916
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH343661A CH384076A (de) | 1961-03-23 | 1961-03-23 | Lampengehäuse, insbesondere für Leuchtstofflampen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH384076A (de) |
-
1961
- 1961-03-23 CH CH343661A patent/CH384076A/de unknown
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