CH384079A - Kondensator mit festem Elektrolyt - Google Patents

Kondensator mit festem Elektrolyt

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CH384079A
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capacitor
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CH543860A
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Ishikawa Yoshioki
Sasaki Yozo
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Standard Telephon & Radio Ag
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  Kondensator mit festem Elektrolyt    Die vorliegende     Erfindung        betrifft    einen Konden  sator mit festem Elektrolyt, welcher dadurch herge  stellt wird, dass man auf einem     Oxydfilm,    welcher durch       anodische    Oxydation eines Metalls, wie z. B.     Tantal,          Niobium,        Zirkonium,    Aluminium, usw. erhalten wird,  eine Halbleiterschicht aufbringt. Ein Zweck der vor  liegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines  Kondensators mit festem Elektrolyt, welcher sich bei  Temperaturen bis 200  C verwenden lässt.  



  Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der  Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher  beschrieben.  



  In der Zeichnung zeigt:  die     Fig.    1 die Änderungen der Kapazität eines       anodischen        Oxydfilms    und des Reststromes in einer  Atmosphäre mit ändernden Sauerstoffdrücken,  die     Fig.    2 einen Querschnitt durch ein Ausführungs  beispiel eines Kondensators mit festem Elektrolyt und  die     Fig.    3 einen Querschnitt durch eine     modifizierte     Form des Ausführungsbeispiels nach     Fig.    2.  



       Bekanntlich    werden Kondensatoren     mit    festem  Elektrolyt durch     anodische    Oxydation eines Basis  metalls, wie z. B.     Tantal,    hergestellt, um einen Oxyd  film zu bilden, und durch     Befestigung    verschiedener  Halbleiter, wie z. B.     Mangandioxyd,    Germanium usw.,  am genannten     anodischen        Oxydfilm.    Es hat sich gezeigt,  dass solche Kondensatoren bei verhältnismässig hohen  Temperaturen unstabil sind.  



  Versuche haben nun gezeigt, dass die Stabilität eines  Kondensators mit festem Elektrolyt bei hohen Tempe  raturen, z. B. zwischen 150  und 250  C, abhängig ist  von der Art der Atmosphäre, welche den Kondensator  mit festem Elektrolyt umgibt.  



  Wenn die das     Kondensatorelement    umgebende  Atmosphäre eine beträchtliche Menge Sauerstoff oder  ein sauerstoffhaltiges, oxydierendes Gas enthält, zeigt    es sich, dass die Stabilität bei den oben genannten Tem  peraturen ausserordentlich gross ist.  



  Das     Kondensatorelement    ist in einem hermetisch  verschlossenen Gehäuse untergebracht, und der Partial  druck des im Gehäuse enthaltenen Sauerstoffes oder  oxydierenden Gases übersteigt 30 cm     Hg    bei einer  Temperatur zwischen 150  und 250  C.  



  Bekanntlich ergibt sich eine     anodische    Oxydation  beim Eintauchen eines Metalls, wie z. B.     Tantal,          Niobium,        Zirkonium,Aluminium    usw., in eine geeignete  elektrolytische Lösung, wobei das Metall als Anode  geschaltet ist und die elektrolytische Lösung die  Kathode bildet und die Metalloberfläche durch ein  Oxyd des Metalls vollständig bedeckt wird.

   Allgemein  gesprochen hat ein elektrolytischer     Oxydfilm    einen  Aufbau ähnlich einer     p-i-n-Verbindung,    wie sie in der  Halbleitertechnik bei Verwendung von Germanium  oder Silizium usw.     bekannt    ist, wobei die     n-Schicht     auf dem Basismetall und die     p-Schicht    auf der Ober  fläche des Oxydes vorhanden ist, während die     i-Schicht     zwischen der     n-Schicht    und der     p-Schicht    liegt.

   Die       i-Schicht    besteht aus der Verbindung     Ta205.    Die Dicke  der     i-Schicht    ist proportional zu der bei der     Anodi-          sierung    verwendeten     Spannung,    während die Dicke der  n- und der     p-Schicht    kleiner als 50     Angström    ist.

   Die       n-Schicht    und die     p-Schicht    enthalten einen Überschuss  an     Tantalatomen    als     Donatoren    und einen Über  schuss an Sauerstoff als     Akzeptorstoff.    Die     Aktivie-          rungsenergie    für die Diffusion von     Donatoren    in die       Oxydschicht    ist sehr gross, mit dem Ergebnis, dass bei  einer Temperatur unter 200  C die Diffusion klein ist  und vernachlässigt werden kann.

   Durch Versuche  wurde ermittelt, dass der     Sauerstoffüberschuss    entweder  durch Absorption in der     Oberflächenschicht    einer       Oxydschicht    oder durch Absorption an der     Oxydober-          fläche    zustande kommt, und dass die Grösse des     Sauer-          stoüffberschusses    durch Erwärmung des     Oxydfilms         über 200' C in einer Atmosphäre variabler Drücke um  kehrbar ändert. Ein Versuchsergebnis zur Ermittlung  der umkehrbaren Änderung des Sauerstoffüberschusses  in     Oberflächenoxydschichten    ist in der     Fig.    1 gezeigt.

    Auf der Ordinate ist die Kapazität und der Reststrom       (pA)    der     anodischen        Oxydschicht    nach der Erwärmung  dieser Schicht auf eine Temperatur von 250  C in einer  Atmosphäre mit verschiedenen     Sauerstoffpartialdrük-          ken    aufgetragen, während auf der Abszisse die Sauer  stoffpartialdrücke in mm     Hg    aufgetragen sind. Die  Kurven (1) und (2) zeigen die Änderung der Kapazität  bzw. des Reststromes. Der Kapazitätswert ist als gleich  1 angenommen, wenn der     Oxydfilm    nicht erwärmt ist.

    Wie aus der Figur hervorgeht, ist die Änderung infolge  der Wärmebehandlung bei 250  C verhältnismässig  klein, wenn der     Partialdruck    der Sauerstoffatmosphäre,  die den Film umgibt, grösser als 20 cm     Hg    ist.  



  Die Stabilität des     anodischen        Oxydfilms    bei höhe  ren Temperaturen ändert mit dem     Partialdruck    der den  Film umgebenden     Sauerstoffatmosphäre.    Dies gilt  auch für ein Gas, wie z. B. ein sauerstoffhaltiges oxy  dierendes Gas, beispielsweise     NO,    Wie sich aus Ver  suchen ergeben hat, steigt die Stabilität des     Oxydfilms,     wenn der     Partialdruck    des Sauerstoffes höher wird.  Dieser Umstand wird anhand der nachfolgend erwähn  ten experimentellen Ergebnisse noch besser verständ  lich.  



  <I>Beispiel I</I>  Eine     Tantal-Metallfolie    wird bei einer Spannung  von 300 Volt in einer Lösung     anodisiert,    welche  1 %     Ammoniumkarbonat    enthält. Nachdem die Folie  abgespült und getrocknet worden ist, wird ein Film aus       Magnesiumfluorid    mit einer Dicke von 300-800     Ang-          ström    durch Vakuumverdampfung auf den     Oxydfilm     aufgedampft, und weiter wird im Vakuum Germanium  aufgedampft und ausserdem ein dünner Aluminium  film auf das Germanium.

   Hierauf wird die genannte  Folie mit einem     Kathodenzuführungsdraht    gewickelt  zwecks Bildung eines     Kondensatorelementes    mit festem  Elektrolyt. Das genannte Element wird, wie dies die       Fig.    2 zeigt, hermetisch in einem Behälter verschlossen.  In dieser Figur ist mit 1 der     Anodenzuführungsleiter     und mit 2 der     Kathodenzuführungsleiter    bezeichnet.  Beide Leiter sind hermetisch in einem     Glasverschluss    3  eingeschmolzen, welcher in den Deckel 4 eingeschmol  zen ist.

   Zwischen dem Deckel 4 und dem Behälter 6  ist ein hermetischer Verschluss 5 vorhanden, welcher  auch bei den hohen im vorliegenden Fall in Frage  kommenden Temperaturen wirksam ist und beispiels  weise durch Schweissen bewerkstelligt ist. Weiter ist in  der     Fig.    2 das oben erwähnte     Kondensatorelement    7  mit festem Elektrolyt ersichtlich, welches von der im  Behälter vorhandenen Atmosphäre 8 umgeben ist.  



  Die Wirkung des bei der Herstellung des vorstehend  beschriebenen Kondensators angewendeten Verfahrens  kann durch die Änderung der Lebensdauer des     Kon-          densators    verdeutlicht werden, wenn der     Partialdruck     der im Behälter enthaltenen Sauerstoffatmosphäre oder  des im Behälter enthaltenen sauerstoffhaltigen, oxydie  renden Gases geändert wird. Wenn der     Partialdruck       des Sauerstoffes kleiner als 3 cm     Hg    ist, beträgt die  Lebensdauer des Kondensators bei 200  C weniger als  100 Stunden. Dabei ist die Abnahme der Kapazität  und die Zunahme des Reststromes bei hohen Tempera  turen sehr gross.

   Wenn der Teildruck des Sauerstoffes  im Bereich zwischen 3 und 20 cm     Hg    liegt, sind die  Abnahme der Kapazität und die Zunahme des Rest  stromes verhältnismässig klein, und die Lebensdauer  des Kondensators beträgt bei einer angelegten Span  nung von 40 Volt bei 200  C ungefähr 1000 Stunden.  Wenn der     Partialdruck    des Sauerstoffes mehr als 20 cm       Hg    beträgt, ergibt sich eine grosse Lebensdauer. Diese  beträgt bei einer angelegten Spannung von 50 Volt bei  200  C schätzungsweise ungefähr 10 000 Stunden. Da  bei ist die Kapazitätsabnahme und die Reststrom  zunahme sehr klein. Der oben erwähnte Wert des       Partialdruckes    des Sauerstoffes ist der Wert, welcher  beim Einbringen des Sauerstoffes in den Behälter bei  250 C vorhanden ist.

   Der Wert bei 200  C ist ungefähr  1,7 mal höher als der erstgenannte Wert. Wie aus der  vorstehenden Beschreibung hervorgeht, muss der  Behälter des Kondensators mit festem Elektrolyt bei  der maximalen Umgebungstemperatur absolut luft  dicht verschlossen sein. Wenn mit anderen Worten für  den Verschluss zwischen dem Deckel 4 und dem  Metallbehälter 6 ein Lot verwendet wird, welches eine       Erweichungstemperatur    von 178  C aufweist, kann die  maximale Umgebungstemperatur höchstens 150  C  betragen, während beim Kondensator nach     Fig.    2 diese  Temperatur zwischen 200  und 250  C liegen kann, da  der Verschluss zwischen dem Deckel 4 und dem Behäl  ter 6, wie erwähnt, durch     Verschweissung    hergestellt ist.

    <I>Beispiel 2</I>  Ein gesinterter poröser     Tantalstab    wird bei 100 Volt       anodisiert,    und hierauf wird     Mangandioxyd,    welches  durch thermische Zerlegung von     Mangan-Nitrat    erhal  ten werden kann, fest auf den genannten     Oxydfilm     aufgebracht.

   Hierauf wird kolloidales Graphit auf das       Mangandioxyd    aufgebracht und dann Blei, Kupfer  usw. auf dieses     aufmetallisiert.    Das so entstandene       Kondensatorelement    wird wiederum in einen luft  dichten Behälter eingeschlossen, wobei man dafür sorgt,  dass der     Partialdruck    des Sauerstoffes im Behälter bei  25  C gleich oder höher als eine Atmosphäre ist. Die  Lebensdauer des so erhaltenen Kondensators mit  festem Elektrolyt beträgt mehr als 10 000 Stunden bei  200 C bei einer angelegten Spannung von 20 Volt und  mehr als 500 Stunden bei 250  C.

   Beim vorliegenden  Kondensator ist die Änderung der Lebensdauer bei  Änderung des     Partialdruckes    des     Sauerstoffes    die  gleiche wie beim Beispiel 1. Obwohl bei den vorstehen  den Beispielen 1 und 2 nur     Partialdrücke    von     Sauerstoff     angegeben wurden, lassen sich gleiche Ergebnisse mit  einem sauerstoffhaltigen oxydierenden Gas, wie bei  spielsweise dem Gas der Salpetersäure oder der salpetri  gen Säure, erzielen.  



  Durch Versuche hat sich gezeigt, dass die tiefste  Temperatur, bei welcher die Kapazität und der Rest  strom zu ändern beginnen, ungefähr 150  C beträgt,      wenn der     anodische        Oxydfilm    in einer Atmosphäre  erwärmt wird, welche einen sehr kleinen     Partialdruck     von Sauerstoff oder eines sauerstoffhaltigen oxydieren  den Gases aufweist. Im Temperaturbereich zwischen  l50  und 180  C sind die     Kapazitäts-    und     Reststrom-          Änderungen    sehr klein, während sie bei einer Tempera  tur von 200  C verhältnismässig gross sind und bei  250' C die Änderung in einer Stunde oder zwei zu  stande kommt.

   Daher besteht keine Notwendigkeit, den       Partialdruck    des     Sauerstoffes    im Behälter oder den       Partialdruck    des sauerstoffhaltigen oxydierenden Ga  ses im Zeitpunkt des     Einbringens    des Kondensator  elementes in den Behälter gross zu machen. Mit anderen  Worten lässt sich also der Kondensator in der Weise  herstellen, dass man das Kapazitätselement zusammen  mit einem Stoff hermetisch im Behälter verschliesst,  welcher Stoff Sauerstoff oder ein sauerstoffhaltiges  oxydierendes Gas abgibt, welches bei der beim herme  tischen Verschliessen des Behälters verwendeten Tem  peratur sich     nichtzersetzt,    aber sich bei Temperaturen  unterhalb 300  C zersetzt.  



  <I>Beispiel 3</I>  Ein Kapazitätselement mit festem Elektrolyt wird  gemäss     Fig.    3 hermetisch in einen gleichen Behälter  eingeschlossen, wie er beim Beispiel der     Fig.    2 ver  wendet ist. Gleichzeitig wird eine mit 9 bezeichnete  Substanz in den Behälter eingebracht. Diese Substanz  zersetzt sich nicht bei der Temperatur, welche beim Ver  schliessen des Behälters verwendet wird, jedoch bei  einer Temperatur unterhalb 300  C, wobei sie Sauer  stoff oder ein sauerstoffhaltiges oxydierendes Gas  abgibt.

   Die genannte als Sauerstoffquelle dienende  Substanz kann beispielsweise aus Silberperoxyd,       Bariumperoxyd    und anderen Peroxyden und     Salpeter-          säurenidriden    von verschiedenen metallischen Ionen,       Perchloraten    von verschiedenen metallischen Ionen  usw. bestehen.  



  Die vorerwähnte Sauerstoffquelle wird zweck  mässigerweise in einen geeigneten, nicht hermetisch  verschlossenen Behälter eingebracht. Unabhängig von  der im Behälter verwendeten Atmosphäre erweisen  sich beim hermetischen Verschliessen des Kapazitäts  elementes im Behälter Luft, Sauerstoff oder eine  Mischung von beiden bei einem Druck von einer  Atmosphäre als geeignet vom Standpunkt der Her  stellung und der Stabilität des Elementes bei sehr hohen  Temperaturen.

   Es ist erwünscht, dass die Menge des  als Sauerstoffquelle dienenden Stoffes so gewählt wird,  dass der     Partialdruck    des Sauerstoffes oder des sauer  stoffhaltigen oxydierenden Gases innerhalb des Be  hälters bei 25  C mehr als 20 cm     Rg    beträgt, so dass  der     Partialdruck    innerhalb der für den Behälter zu  lässigen Grenzen ein hoher Druck ist.  



  Anhand von Versuchen hat sich ergeben, dass der  Sauerstoffdruck, welcher sich hinsichtlich der Stabili  tät des Kapazitätselementes als am zweckmässigsten  und nützlichsten erwies, bei 25  C zwischen 2 und 5 At  mosphären beträgt. Der Behälter für einen Konden  sator mit festem Elektrolyt ist normalerweise sehr    klein. Somit ist die notwendige Stoffmenge, welche als  Sauerstoffquelle zur Verwendung gelangt, kleiner als  0,1 g. Somit lässt sich der Druck innerhalb des Behälters  leicht auf die vorstehend angegebenen Werte bringen.  



  Wo die     Partialdrücke    des Sauerstoffes innerhalb des  Behälters bei 200  C zwischen 3- und 4mal dem  Atmosphärendruck entsprechen, erfuhren die Kapazi  tät, der Verlustwinkel und der Reststrom bei einem  Dauerversuch von 10 000 Stunden bei 200  C keine  wesentliche Änderung, und der Kondensator hält  einem Dauerversuch von 1000 Stunden bei 250  C  ohne Schaden stand.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Kondensator mit festem Elektrolyt, mit einem Behälter und einer im Behälter hermetisch einge schlossenen, einen Überzug aufweisenden Metallanode, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Temperatur zwischen l50 und 250 C der Partialdruck von im Behälter enthaltenem Sauerstoff oder der Partialdruck eines im Behälter enthaltenen sauerstoffhaltigen, oxydierenden Gases grösser als 30 cm Hg ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kondensator nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode aus einem anodisier- baren Metall besteht und der Überzug einen anodi- schen Oxydfilm, eine Halbleiterschicht und eine Gra- phitschicht aufweist. 2. Kondensator nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Anode aus Tantal besteht. 3. Kondensator nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Partialdruck des Sauerstoffs oder des sauerstoffhaltigen oxydierenden Gases bei 25 C mehr als 20 cm Hg beträgt.
    PATENTANSPRUCH TI Verfahren zur Herstellung des Kondensators nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man ein filmbildendes Metall anodisch oxydiert, um auf diesem einen Oxydfilm zu bilden, dass man auf dem- Oxydfilm eine Halbleiterschicht aufbringt, so dass diese am Oxydfilm fest haftet,
    dass man das so über zogene Metall bei einer unterhalb der maximalen Betriebstemperatur des Kondensators liegenden Tem peratur in einen gasdichten Behälter einbringt und im Gehäuse einen solchen Sauerstoffpartialdruck oder einen solchen Partialdruck eines sauerstoffhaltigen oxydierenden Gases erzeugt, dass sich bei Erhöhung der Temperatur auf 150 bis 250 C ein Partialdruck von mehr als 30 cm Hg ergibt. UNTERANSPRÜCHE 4.
    Verfahren nach Patentanspruch 11, dadurch ge kennzeichnet, dass beim Einbringen des überzogenen Metalls in den Behälter derSauerstoffpartialdruckoder der Partialdruckdesoxydierenden Gases imBehälter auf mindestens eine Atmosphäre bei Raumtemperatur eingestellt wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch 11, dadurch ge kennzeichnet, dass man den Sauerstoff oder das oxy dierende Gas in der Weise im Behälter erzeugt, dass man in diesen eine Substanz einbringt, welche sich bei der beim Verschluss des Behälters vorhandenen Tem peratur nicht zersetzt, sich jedoch bei einer Temperatur unter 300 C unter Freisetzung von Sauerstoff oder eines sauerstoffhaltigen, oxydierenden Gases zersetzt.
CH543860A 1959-05-12 1960-05-12 Kondensator mit festem Elektrolyt CH384079A (de)

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