CH384105A - Widerstandsabbrennschweissmaschine - Google Patents

Widerstandsabbrennschweissmaschine

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Publication number
CH384105A
CH384105A CH1197360A CH1197360A CH384105A CH 384105 A CH384105 A CH 384105A CH 1197360 A CH1197360 A CH 1197360A CH 1197360 A CH1197360 A CH 1197360A CH 384105 A CH384105 A CH 384105A
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CH
Switzerland
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valve
cylinder
line
pressure medium
machine according
Prior art date
Application number
CH1197360A
Other languages
English (en)
Inventor
Neukom Alfred
Original Assignee
Schlatter Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/04Flash butt welding
    • B23K11/046Apparatus therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/22Percussion welding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description


  Widerstandsabbrennschweissmaschine    Die Erfindung betrifft eine     Widerstandsabbrenn-          schweissmaschine    mit wenigstens einem zum Werk  stückvorschub dienenden hydraulischen Zylinder, des  sen Rückschubraum mit einem gesteuerten Ventil  in Verbindung steht, das zur Ausführung eines plötz  lichen Stauchstosses den Rückschubraum des hydrau  lischen Zylinders mit einer entlasteten Druckmit  telableitung verbindet. Diese Maschine ist zum  Widerstandsabbrennschweissen mit oder ohne Vor  wärmen bestimmt.  



  Von einer solchen Maschine wird gefordert, dass  die während des Verfahrensschrittes des Abbrennens  kleine Vorschubgeschwindigkeit beim Übergang zum  Verfahrensschritt des Stauchens plötzlich erheblich  zunimmt. Um dieser Forderung zu entsprechen, ist  es notwendig, dass im Bruchteil einer Sekunde eine  relativ grosse Menge Druckflüssigkeit (Öl) aus dem  Rückschubraum des hydraulischen Zylinders für den  Werkstückvorschub abgeleitet wird. Das ist mit den  üblichen Magnetventilen nur in ungenügendem Masse  möglich.  



  Die Erfindung bezweckt, der genannten Forde  rung in erhöhtem Masse zu genügen.  



  Zu diesem Zwecke ist bei der erfindungsgemässen  Maschine das Ventil hydraulisch gesteuert und ist  der zum Schliessen des Ventils unter     Druck    zu setzende  Arbeitsraum des hydraulischen Steuerzylinders des  Ventils wahlweise mit einer unter Druck stehendes  Druckmittel führenden Leitung oder mit einer ent  lasteten Druckmittelableitung verbindbar und ist der  lichte Querschnitt des Ventilsitzes kleiner als die  in Ventilschliessrichtung beaufschlagbare Fläche des  Kolbens des hydraulischen Steuerzylinders des Ven  tils.  



  Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung  beispielsweise veranschaulicht. Die     einzige    Figur zeigt    ein teilweises Schema einer Ausführungsform der  Maschine.  



  Die Maschine, auf welche sich das Schema be  zieht, hat für den Werkstückvorschub zwei hydrau  lische Zylinder 1 und 2 mit Kolben 3 und 4 und  Kolbenstangen 5 und 6. Die Kolbenstangen 5 und 6  sind mit dem nicht dargestellten Vorschubschlitten  der Maschine verbunden.  



  Die Vorschubräume 7 und 8 der Zylinder 1 und  2 sind durch     eine    verzweigte Leitung 9 mit dem  Hochdruckzylinder 10a eines Druckübersetzers 10  verbunden. An die Leitung 9 sind eine Drucköl  leitung 11 mit einem Rückschlagventil 12 und einem  steuerbaren Ventil 13 und eine     Ölableitung    14 mit  einem steuerbaren Ventil 15 angeschlossen. Die Mit  tel zum Einfüllen des Öles und für den Ölwechsel  sind in der Zeichnung nicht dargestellt. Eine     Leitung     16 mit einem steuerbaren Ventil 17 verbindet den  Arbeitsraum des Niederdruckzylinders 10b des  Druckübersetzers 10 wahlweise mit einem Druck  luftbehälter 18 oder mit     einer    Entlastungsleitung 19.  



  Die Maschine hat einen     Doppelzylinder    20, wel  cher einen hydraulischen Steuerzylinder 20a und  einen pneumatischen     Steuerzylinder    20b umfasst. Im       Zylinder    20a ist ein Kolben 21 verschiebbar, der       mit    einem Ventilkegel 22 verbunden ist. Aus den  Rückschubräumen 23 und 24 der Zylinder 1 und  2 führt eine verzweigte Leitung 25 koaxial in den  Zylinder 20a. Die Mündung dieser Leitung 25 bil  det     einen    Sitz 26 für den Ventilkegel 22.

   Das dem  Ventilsitz 26 abgewandte Ende des     Zylinders    20a ist  mittels eines     Dreiweg-Steuerventils    27 entweder durch  eine Leitung 28 mit der Leitung 25 oder durch eine  Leitung 29 in einen dem Sitz 26     benachbarten    Ring  raum 31 des     Zylinders    15a     verbindbar.        In    der Lei  tung 29 liegt     eine    steuerbare Drossel 30. An den  Ringraum 31 ist eine entlastete Ölableitung 32 an-      geschlossen. An die Leitung 25 sind eine Druck  ölleitung 33 mit einem Ventil 34 und eine     Ölab-          leitung    35 mit einem Ventil 36 angeschlossen.

   In  dem Zylinder 20b ist ein Kolben 37 verschiebbar,  welcher mit dem Kolben 21 verbunden ist. Das dem  Sitz 26 abgewandte Ende des Zylinders 20b ist an  ein Ventil 38 angeschlossen, welches es ermöglicht,  den in der Zeichnung links des Kolbens 37 liegenden  Zylinderraum wahlweise entweder mit dem Druck  luftbehälter 18 oder     mit    der Aussenluft zu verbinden.  



  Der innere Durchmesser des Zylinders 20a und  der Durchmesser der Kolbenstange, welche die Kol  ben 21 und 37 miteinander verbindet, sind so ge  wählt, dass die wirksame Fläche der in der Zeich  nung     linken    Seite des Kolbens 21 grösser ist als der  lichte Querschnitt des Sitzes 26.  



  Die Leitungen 25 und 32 haben einen verhält  nismässig grossen Querschnitt, um beim Stauchvor  gang einen raschen Abfluss einer grossen Ölmenge  aus den Rückschubräumen 23 und 24 der Zylinder  1 und 2 zu ermöglichen. Die Leitungen 14, 32, 35  führen in einen (nicht dargestellten) Ölbehälter. Die  Leitungen 11 und 33 erhalten Öl unter Druck aus  diesem Behälter. (Die Mittel, mit welchem das Öl  unter     Druck    in die Leitungen 11 und 33 gefördert  wird, sind in der Zeichnung     nicht    dargestellt.)  Die Ventile 13, 15, 17, 27,     34.,    36 und 38 sind  Magnetventile, deren Magnetwicklung von einem  nicht dargestellten Steuergerät gemäss dem Schweiss  programm erregt werden.  



  Bei der betriebsbereiten Maschine sind der Ar  beitsraum des Hochdruckzylinders 10a, die Vor  schubräume 7, 8 und Rückschubräume 23, 24 der  Zylinder 1 und 2, der in der Zeichnung links des  Kolbens 21 liegende Raum des Zylinders 20a und  die mit diesen Räumen kommunizierenden Leitun  gen mit Öl gefüllt.  



  Es dienen die Ventile 13 und 36 zur Einstellung  der Vorschubgeschwindigkeit beim Abbrennen, die  Drossel 30 zur Einstellung der Beschleunigung des  Vorschubes beim Übergang vom Abbrennen zum  Stauchen.  



  Die Wirkungsweise des beschriebenen Teiles der  Maschine ist folgende:  Am Anfang des Abbrennvorganges befinden sich  die Kolben 3 und 4, die Kolben 21, 37 und der  Ventilkegel 22 sowie der Doppelkolben des Druck  übersetzers 10 in der in der Zeichnung dargestellten  Lage. Das Ventil 38 verbindet den Arbeitsraum des       Zylinders    20b mit der Aussenluft. Das Ventil 27  verbindet den in der Zeichnung links des Kolbens  21 liegenden Zylinderraum mit der Leitung 25. Das  Ventil 17 verbindet den Arbeitsraum des Nieder  druckzylinders     lob        mit    der Aussenluft. Die Ventile  13, 15, 34 sind geschlossen, das Ventil 36 ist  geöffnet.  



  Der Abbrennvorschub wird eingeleitet, indem  das Ventil 13 geöffnet wird. Dann gelangt zusätz  liches     Drucköl    durch die Leitungen 11 und 9 in  die Zylinderräume 7 und B. Die Kolben 3 und 4    werden in der Zeichnung nach links gedrückt und  üben einen Druck auf das Öl in den Zylinderräumen  23 und 24 und der Leitung 25 aus. Unter diesem  Druck steht auch das Öl in dem in der Zeichnung  linken Raum des Zylinders 20a, welcher durch das  Ventil 27 und die Leitungen 28 und 25 mit den  Zylinderräumen 23 und 24 verbunden ist.  



  Da die in der Zeichnung linke Seite des Kolbens  21 eine wirksame Fläche hat, die grösser ist als der  lichte Querschnitt des Sitzes 26, wird der Ventil  kegel 22 gegen seinen Sitz gepresst, und zwar mit  einer Kraft, welche um so grösser ist, je grösser der  auf den Ventilkegel 22 wirkende Öldruck ist. Da  durch wird insbesondere auch bei grosser lichter  Weite des Ventilsitzes 21 und hohen Öldruck ein  Abfliessen des Drucköls in die Entlastungsleitung  32 zuverlässig verhindert. Das Drucköl kann nur  durch das Ventil 36 abfliessen. Die Geschwindig  keit des Abbrennvorschubes hängt demnach von der  Einstellung der Ventile 13 und 36 ab und ist mit  tels dieser Ventile regelbar.  



  Zur Einleitung des Stauchvorganges wird das  Ventil 17 in die Stellung gebracht, in welcher der  Arbeitsraum des Niederdruckzylinders 10b mit dem  Druckluftbehälter 18 verbunden ist, so dass der  Druckübersetzer 10 den Öldruck in den Zylinder  räumen 7 und 8 erhöht, wobei das Rückschlag  ventil 12 schliesst. Ausserdem wird das Ventil 27  in die Stellung gebracht, in welcher es den in der  Zeichnung linken Raum des Zylinders 20a durch  die Leitung 29 mit dem Ringraum 31 verbindet,  welcher mit der Entlastungsleitung 32 kommuniziert.  Dadurch wird der in der Zeichnung linke Raum des       Zylinders    20a vom Öldruck entlastet. Der Öldruck  wirkt nun nur noch in der Zeichnung von rechts  auf den Ventilkegel 22.

   Der Ventilkegel 22 wird  folglich in der Zeichnung nach links gestossen, und  dadurch wird im Ringraum 31 ein grosser Durchlass  zwischen der Leitung 25 und der Entlastungslei  tung 32 gebildet. Durch diesen     Durchlass    kann das<B>öl</B>  aus den Zylinderräumen 23 und 24 plötzlich unter  Überwindung eines nicht nennenswerten Widerstan  des     abfliessen.    Dadurch wird die Bewegung der Kol  ben 3 und 4 und damit der     Werkstückvorschub     plötzlich stark beschleunigt. Das Mass dieser Be  schleunigung hängt von der Geschwindigkeit ab, mit  welcher der in der Zeichnung linke Raum des Zy  linders 20a vom Druck entlastet wird. Diese Ent  lastungsgeschwindigkeit ist mittels der Drossel 30  einstellbar.  



  Es ist zu beachten, dass der Ventilkegel 22 durch  den Öldruck während des     Abbrennens    in Schliess  lage gehalten und bei Auslösung des     Stauchvorgan-          ges    durch den Öldruck in     Offenstellung    gestossen  wird. Dabei wird mit geringem technischem Auf  wand ein auch bei hohem Öldruck zuverlässiger  Verschluss sichergestellt und ein plötzliches, weites  Öffnen dieses Verschlusses in einfacher Weise er  möglicht. Die dichtende Kraft und die Kraft beim  Öffnen ist selbsttätig dem Öldruck angepasst.

        Nachdem die Schweissung durchgeführt wurde,  werden die Ventile 17 und 27 wieder in ihre Aus  gangsstellung gebracht, in welcher der Arbeitsraum  des Niederdruckzylinders 10b des Druckübersetzers  10 mit der Aussenluft und der in der Zeichnung  linke Raum des Zylinders 20a durch die Leitung  28 mit der Leitung 25 verbunden ist. Die Ventile  13 und 36 werden geschlossen, und das Ventil 34  wird geöffnet. Ausserdem wird der Kolben 37 durch  Betätigung des Ventils 38 kurzzeitig mit Druckluft  beaufschlagt, so dass der Ventilkegel 22 wieder in  Schliesslage gebracht wird.

   Das durch die Leitung  33 und das Ventil 34 in die Leitung 25 einströmende  Öl drückt dann die Kolben 3 und 4 und den Doppel  kolben des Druckübersetzers 10 in die in der Zeich  nung dargestellten Ausgangslagen zurück, wobei noch  das Ventil 15 geöffnet wird, wenn der Doppelkol  ben des Druckübersetzers 10 die in der Zeichnung  dargestellte Lage erreicht hat, woraufhin das für den  Abbrennvorschub in die Zylinderräume 7 und 8  gedrückte Öl durch die Leitung 14 entweichen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Widerstandsabbrennschweissmaschine mit wenig stens einem zum Werkstückvorschub dienenden hy draulischen Zylinder, dessen Rückschubraum mit einem gesteuerten Ventil in Verbindung steht, das zur Ausführung eines plötzlichen Stauchstosses den Rückschubraum des hydraulischen Zylinders mit einer entlasteten Druckmittelableitung verbindet, da durch gekennzeichnet, dass das Ventil (20a, 21, 22, 26, 31) hydraulisch gesteuert ist und der zum Schliessen des Ventils unter Druck zu setzende Ar beitsraum des hydraulischen Steuerzylinders (20a) des Ventils wahlweise mit einer unter Druck stehendes Druckmittel führenden Leitung (28) oder mit einer entlasteten Druckmittelableitung (32) verbindbar ist,
    und dass der lichte Querschnitt des Ventilsitzes kleiner ist als die in Ventilschliessrichtung zu be- aufschlagende Fläche des Kolbens (21) des hydrau lischen Steuerzylinders des Ventils. UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Öffnungsbewegung des Ver schlussstücks (22) des als Hubschalter ausgebildeten Ventils (20a, 21, 22, 26, 31) in der Richtung der das Ventil in Offenstellung durchfliessenden, den Rückschubraum (23, 24) des hydraulischen Zylin ders (1, 2) entlastenden Strömung liegt. 2.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannte, unter Druck stehen des Druckmittel führende Leitung (28) aus dem Rückschubraum (23, 24) des zum Werkstückvor schub dienenden hydraulischen Zylinders (1, 2) ge speist ist. 3. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der zum Schliessen des Ventils (20a, 21, 22, 26, 31) unter Druck zu setzende Ar beitsraum des hydraulischen Steuerzylinders (20a) mit der an das Ventil angeschlossenen entlasteten Druckmittelableitung (32) verbindbar ist.
    4. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Ventilverschlussstück (22) zu sätzlich mit einem Kolben (37) verbunden ist, der in einem pneumatischen Zylinder (20b) verschiebbar und in Richtung auf den Ventilsitz (26) beaufschlag- bar ist. 5. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verbindung des zum Schliessen des Ventils unter Druck zu setzenden Arbeitsraumes des hydraulischen Steuerzylinders (20a) des Ventils (20a, 21, 22, 26, 31) mit der entlasteten Druck mittelableitung (32) eine einstellbare Drossel (30) enthält.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN109248948A (zh) * 2018-11-23 2019-01-22 东莞市泰基山机械设备有限公司 一种无电机、无曲轴、无连杆冲床

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