Verfahren zum Sterilisieren von Korken, insbesondere Flaschenkorken Erfahrungsgemäss ist es vorteilhaft, sterile Fla schenkorken zu verwenden, damit der Inhalt einer Flasche oder eines Behälters oder eines Gefässes we der geschmacklich noch qualitätsmässig irgendwie be einträchtigt werden kann. Solche Korken müssen ins besondere wein- und hefesteril sein und auch andere sterile Eigenschaften aufweisen, was sich nach dem Inhalt der jeweils zu verschliessenden Flasche oder dergleichen richtet.
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich nun auf ein Verfahren zum Sterilisieren- von Korken und zwar insbesondere von Flaschenkorken, bei welchem zunächst die zu behandelnden Korken in einer um laufenden Siebtrommel durch Umwälzen entstaubt werden. Darnach werden sie in abgezählten Mengen in luftdichte Beutel gefüllt. Diese Beutel werden nach ihrem luftdichten Verschliessen von aussen her er hitzt, wobei die in den Beuteln befindlichen Korken trocken sterilisiert werden. Nach dem Erhitzen ist es dann nur noch notwendig, das äussere Trocknen der Beutel durchzuführen.
In vielen Fällen ist es vorteilhaft, die zu sterilisie- renden Korken noch zusätzlich zu paraffinieren. Zu diesem Zweck wird der umlaufenden Siebtrommel nach dem Entstauben der Korken Paraffin hinzuge fügt. Der Zusatz von Paraffin kann flüssig durch Einsprühen erfolgen. Beim weiteren Drehen der Sieb trommel werden die darin befindlichen Korken all seitig paraffiniert.
Im Bedarfsfalle ist es im übrigen auch möglich, an Stelle von Paraffin oder zusätzlich zu diesem noch beliebige andere, an sich bekannte Mittel oder Flüs sigkeiten hinzuzufügen, durch welche die sterilisie renden Eigenschaften der Korken verbessert oder den gewünschten Erfordernissen angepasst werden. Diese Zusätze dürfen jedoch den Inhalt der durch die steri- len Korken verschlossenen Flaschen oder dergleichen in keiner Weise irgendwie beeinträchtigen.
Die genannten luftdichten Beutel bestehen aus Kunststoffolien, die durchsichtig sein können. Das luftdichte Verschliessen erfolgt am zweckmässigsten durch Zusammenschweissen der Öffnungsränder der Beutel mittels einer Schweissnaht. Das Sterilisieren wird beispielsweise in strömendem Wasserdampf in einem Dampfkasten so lange durchgeführt, bis der Inhalt der Beutel genügend erhitzt ist. Die Zeitdauer beträgt etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde.
Das anschliessende Trocknen der Beutel in einer beliebig ausgeführten Trockenkammer geschieht am zweck- mässigsten durch Warmluft von etwa 400 C während etwa 20 Minuten.
Method for sterilizing corks, in particular bottle corks Experience has shown that it is advantageous to use sterile bottle corks so that the contents of a bottle or a container or a vessel can be impaired in any way in terms of taste or quality. Such corks must in particular be wine and yeast sterile and also have other sterile properties, which depends on the content of the bottle or the like to be closed.
The subject matter of the invention now relates to a method for sterilizing corks, in particular bottle corks, in which first the corks to be treated are dedusted in a rotating sieve drum by circulation. Then they are filled into airtight bags in counted quantities. After being hermetically sealed, these bags are heated from the outside, with the corks in the bags being dry-sterilized. After heating, it is then only necessary to carry out the external drying of the bags.
In many cases it is advantageous to add paraffin to the corks to be sterilized. For this purpose, paraffin is added to the rotating sieve drum after the corks have been dedusted. Paraffin can be added in liquid form by spraying. As the sieve drum continues to rotate, the corks in it are paraffinized on all sides.
If necessary, it is also possible, instead of or in addition to paraffin, to add any other known agents or fluids through which the sterilizing properties of the corks are improved or adapted to the desired requirements. However, these additives must in no way impair the contents of the bottles or the like closed by the sterile corks.
The airtight bags mentioned are made of plastic films that can be transparent. The air-tight closure is most expediently carried out by welding the opening edges of the bags together by means of a weld seam. The sterilization is carried out, for example, in flowing steam in a steam box until the contents of the bag are sufficiently heated. The duration is about half an hour to three quarters of an hour.
The subsequent drying of the bags in any drying chamber is most expediently done with warm air at around 400 ° C. for around 20 minutes.