CH384180A - Verfahren zur Verankerung von Drahtbündeln für Spannbetonkonstruktionen - Google Patents

Verfahren zur Verankerung von Drahtbündeln für Spannbetonkonstruktionen

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CH384180A
CH384180A CH7359359A CH7359359A CH384180A CH 384180 A CH384180 A CH 384180A CH 7359359 A CH7359359 A CH 7359359A CH 7359359 A CH7359359 A CH 7359359A CH 384180 A CH384180 A CH 384180A
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wire
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concrete structure
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CH7359359A
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Antonio Dipl Ing Brandestini
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Antonio Dipl Ing Brandestini
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/08Members specially adapted to be used in prestressed constructions
    • E04C5/12Anchoring devices
    • E04C5/125Anchoring devices the tensile members are profiled to ensure the anchorage, e.g. when provided with screw-thread, bulges, corrugations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Verankerung von     Drahtbündeln    für     Spannbetonkonstruktionen       Gegenstand des Hauptpatentes ist ein Verfahren  zur     Verankerung    von Drahtbündeln für Spannbeton  konstruktionen mit Hilfe je eines an den Bündel  enden angreifenden Ankerkörpers, bei welchem zu  nächst die in einer     Endausnehmung    der Betonkon  struktion liegenden Enden der Drähte des Draht  bündels am zugeordneten Ankerkörper     verankert     werden, worauf das Drahtbündel gespannt und in die       Endausnehmung    hinter den Ankerkörper     Mörtel        ein-          gepresst    wird,

   und dass nach Erhärten des die Drähte  umschliessenden Mörtels der Ankerkörper entfernt  wird, so dass die Drähte des Bündels     lediglich    durch  Haftung am     erhärteten        Einpressmörtel        verankert     sind.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere  Ausbildung des Verfahrens gemäss dem Patentan  spruch des Hauptpatentes. Diese weitere Ausbildung  besteht darin, dass zwecks Erhöhung des Haftver  mögens spätestens vor dem Spannen des Drahtbün  dels der Querschnitt mindestens des in der Endaus  nehmung der     Betonkonstruktion    liegenden     Drahtbün-          delabschnittes    an mindestens einer Längsstelle ver  ändert wird, damit er einen von den     benachbarten     Bündelquerschnitten verschiedenen Querschnitt auf  weist.  



  An Hand der beiliegenden Zeichnung, die Aus  führungsbeispiele von nach dem erfindungsgemässen       Verfahren    hergestellten     Drahtbündelverankerungen     bzw. von Einzeldrähten zeigt, ist im folgenden das  Verfahren nach der Erfindung beispielsweise näher       erläutert.    Es zeigen       Fig.    1 ein erstes Beispiel eines durch Haften ver  ankerten     Drahtbündelendes,          Fig.    2 ein zweites Beispiel eines durch Haften  verankerten     Drahtbündelendes,    und       Fig.    3-6 je ein Beispiel eines Bündeldrahtes.

      Beim Beispiel nach     Fig.    1 besteht das Drahtbün  del aus einer Vielzahl von hochwertigen Stahldräh  ten 1, die von einem nicht gezeichneten     Hüllrohr     umschlossen sind. Nachdem die Drahtenden an  einem Ankerkörper verankert und in an sich bekann  ter Weise in die     Schalung    der     Betonkonstruktion    ge  legt worden sind, wird     betoniert,    wobei im Bereich  der     Drahtbündelenden    durch einen     erweiterten    End  teil des     Hüllrohres    eine     Endausnehmung    5 ge  schaffen wird.

   Der nach dem Spannen des Bündels  in     dieseAusnehmung,zu        liegen    kommende     Drahtbün-          delabschnitt    wird vor dem Einlegen des Bündels in  die Schalung und vor dem Anbringen des Ankers in  das     Haftvermögen    dieses     Bündelabschnittes    verbes  sernder Weise ausgebildet.

   Beim Beispiel nach     Fig.    1  sind in gegenseitigem Abstand angeordnete Loch  scheiben 16 vorgesehen, durch deren in relativ     gros-          sem    Abstand voneinander angeordnete Löcher die  Drähte gesteckt und dadurch gegenüber dem im       Hüllrohr    liegenden Bündel     gespreizt    werden, wäh  rend das Bündel zwischen zwei benachbarten Loch  scheiben 16 wieder     zusammenfasst    und mit einer ge  eigneten     Umschnürung    17 versehen wird. Die Loch  scheiben 16 können aus Blech bestehen.

   Durch die  ses mehrfache Spreizen und Zusammenschnüren des  Bündels ändert dessen     Querschnitt    innerhalb der       Ausnehmung    5 mehrfach, wodurch die Haftfestig  keit gegenüber dem     paralleldrahtigen    Bündel     mit     durchgehend gleichbleibendem Querschnitt erheblich  verbessert wird. Das Bündel weist an mehreren  Längsstellen einen von den benachbarten Bündel  querschnitten verschiedenen Querschnitt auf.  



  Bei dem in     Fig.    2 gezeigten Beispiel einer Bün  delverankerung wird die     Querschnittsvariation    des  in der     Endausnehmung    5 der Betonkonstruktion 6  liegenden Bündelabschnittes durch eine     Hilfsanker-          platte    19' gebildet. An den Drähten 1     angestauchte         Köpfchen 18 dienen     zur    Verankerung der Drähte an  der     Hilfsankerplatte    19'.

   Vor dem Einbringen des  Bündels in die Schalung der Betonkonstruktion wer  den die aus dem     Hüllrohr    herausragenden Drahtend  teile durch     Löcher    der     Hilfsankerplatte    19'     gestos-          sen,    wodurch das Bündel zufolge des relativ gros  sen Lochabstandes gegenüber dem Bündelquerschnitt  im     Hüllrohr    gespreizt wird, worauf an den Drähten  1 die Köpfchen 18     angestaucht    werden ;

       anschlies-          send    sind beim     gezeigten    Beispiel die     Drahtendteile     durch die Löcher einer im Abstand von der ersten  Platte 19' angeordneten zweiten     Hilfsankerplatte    19"  gestossen und vor dieser Platte mit weiteren     ange-          stauchten    Köpfchen 18 versehen worden. Es könn  ten natürlich auch mehr als zwei     Hilfsankerplatten     angeordnet werden. Die     Hilfsankerplatten    können  durch relativ dünne Bleche gebildet sein.  



  Eine     Querschnittsvariation    des in der     Endaus-          nehmung    5 liegenden Bündels kann auch durch Ver  drillen bzw.     Verflechten    dieses Bündelabschnittes  erzeugt werden, z. B. indem die beiden Hilfsanker  platten 19', 19" nach dem Einsetzen der Drähte ge  geneinander verdreht werden. Die einzelnen Drähte  des Bündels können selbst mit verschiedenen Quer  schnitten versehen sein. Beispiele solcher Drähte  sind in den     Fig.    3-6 dargestellt. Der Draht la nach       Fig.    3 ist in kurzen Abständen mit     Aufstauchungen     20 versehen.

   Der Draht     1b    nach den     Fig.    4 und 5  besitzt     zum    gleichen Zweck flach gepresste Partien  21. Endlich ist in     Fig.    6 ein als Litze ausgebildeter  Draht     1c    dargestellt. Alle diese Drähte können in  der in     Fig.    1 dargestellten     Weise    in der     Endansu-          chung    angeordnet sein. Nachdem die Drahtbündel  in der beschriebenen Weise     geformt    sind und die  Bündelenden mit einem Ankerkörper versehen wur  den, wird das Bündel in die Schalung der Betonkon  struktion eingelegt und nach dem Betonieren ge  spannt.

   Der nicht gezeichnete Ankerkörper, der zur  provisorischen     Abstützung    des gespannten Bündels  an der Betonkonstruktion dient, wird nach dem Ein  pressen von     Mörtel    in die     Endausnehmung    5 und  nach Erhärten dieses     Mörtels    entfernt, so dass das       Bündel    ausschliesslich durch     Haftung    im     Einpress-          mörtel    unter Spannung verankert bleibt. Das Entfer  nen des     Ankerkörpers    kann durch Abtrennen der  Drähte     unmittelbar    hinter dem Ankerkörper z. B.  mittels eines Schneidbrenners oder einer Schleif  scheibe erfolgen.

   Sind die Drähte mittels     angestauch-          ter    Köpfchen am Ankerkörper abgestützt, so können  zwecks     Entfernens    des Ankerkörpers auch nur die    Ankerköpfchen weggeschliffen oder nach Anschlei  fen weggesprengt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Verankerung von Drahtbündeln für Spannbetonkonstruktionen mit Hilfe je eines an den Bündelenden angreifenden Ankerkörpers, bei welchem zunächst die in einer Endausnehmung der Betonkonstruktion liegenden Enden der Drähte des Drahtbündels am zugeordneten Ankerkörper veran kert werden, worauf das Drahtbündel gespannt und in die Endausnehmung hinter den Ankerkörper Mör tel eingepresst wird, und nach Erhärten des die Drähte umschliessenden Mörtels der Ankerkörper entfernt wird,
    so dass die Drähte des Bündels ledig lich durch Haftung am erhärteten Einpressmörtel verankert sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Erhöhung des Haftvermögens spätestens vor dem Spannen des Drahtbündels der Querschnitt des in der Endausnehmung der Betonkonstruktion liegen den Drahtbündelabschnittes an mindestens einer Längsstelle verändert wird, damit er einen von den benachbarten Bündelquerschnitten verschiedenen Querschnitt aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der in die Endausnehmung der Betonkonstruktion zu liegen kommende Bündelab schnitt mehrmals abwechselnd gespreizt und wieder zusammengeschnürt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Drähte des in die Endaus- nehmung der Betonkonstruktion zu liegen kommen den Bündelabschnittes durch Löcher mindestens einer Hilfsankerplatte gestossen und zur Abstützung an der letzteren mit aufgestauchten Köpfchen ver sehen werden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass für das Bündel vorgängig defor mierte Drähte verwendet werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens der in die Endaus nehmung der Betonkonstruktion zu liegen kom mende Bündelabschnitt verdreht oder geflochten wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass für das Bündel Drahtlitzen ver wendet werden.
CH7359359A 1958-07-05 1959-05-26 Verfahren zur Verankerung von Drahtbündeln für Spannbetonkonstruktionen CH384180A (de)

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GB2262059A GB923234A (en) 1958-07-05 1959-07-01 Improved method of anchoring wire bundles for prestressed concrete constructions
NL6410611A NL6410611A (de) 1959-05-26 1964-09-11
NL7102239A NL7102239A (de) 1959-05-26 1971-02-19

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2557072A1 (de) * 1975-11-21 1977-06-02 Losinger Ag Anker an einer aus mehreren stahldraehten bestehenden litze

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2557072A1 (de) * 1975-11-21 1977-06-02 Losinger Ag Anker an einer aus mehreren stahldraehten bestehenden litze

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