Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Partikeln aus den Öffnungen von Sieben Bei feuchtem Wetter kommt es vor, dass Siebe, die zur Grössensortierung von Partikeln dienen, in einem Masse verstopfen, dass das Sieben, beispiels weise von Sand beim Bau, unwirtschaftlich wird. Die übliche Methode, die Siebe zu reinigen, ist das Abbürsten mit einer Borstenbürste oder kräftiges Rütteln oder die Anwendung beider Massnahmen.
Der Nachteil der Reinigung mit Bürsten oder mit andern Mitteln, die mit dem Sand und Steinen in Berührung kommen, besteht darin, dass die über die Oberfläche des Siebes bewegten Steine, die entfernt werden sollen, eine grosse Menge Sandpartikel mit nehmen können, wodurch beträchtliche Verluste an Sand entstehen. Dieselben Bedingungen können beim Sieben von Erzen auftreten. Durch Bürsten kommen sogar die feineren Partikel eher zum festeren Haften an den grösseren, die durch Bürsten entfernt werden.
Gegenstand der Erfindung ist einmal ein Ver fahren zum Entfernen von die Öffnungen von Sieben überbrückenden Partikeln, welches dadurch gekenn zeichnet ist, dass in einer streifenförmigen Zone unter Druck ein Luftstrom bzw. Luftströme gegen das Sieb geblasen werden, so dass die brückenbildenden Par tikel auseinandergebrochen werden und das Sieb in der Zone. frei gemacht wird und dass ferner die ge nannte Zone in seitlicher Richtung kontinuierlich über das Sieb hin und zurück geführt wird, derart, dass die ganze Fläche des Siebes kontinuierlich von Luftströmen bestrichen wird.
Weiterhin besteht die Erfindung aus einer Vor richtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens zum Entfernen von Partikeln aus den Öffnungen von Sieben mit einer Längs- und einer Querausdehnung, welche durch die folgenden Teile gekennzeichnet ist:
ein in Querrichtung verschiebbarer Kopf mit einem Träger, der am Sieb so montiert werden kann, dass der Kopf parallel zur Querrichtung des Siebes ver schoben werden kann, ein Antriebsmittel zur seitlichen Hin- und Her bewegung des Kopfes, ein starres Luftzuführungsrohr, das vom ver schiebbaren Kopf aus über das Sieb hinweggeführt ist, eine Luftzuführungseinrichtung für dieses Rohr und eine Anzahl von Düsen, welche bei der Bewe gung des Rohrs über das Sieb Luft vom Innern des Rohrs auf das Sieb führen.
Die Erfindung lässt sich vorteilhaft bei bekannten Siebgeräten der verschiedensten Art anwenden, und zwar sowohl bei Geräten mit einfachem Sieb als auch bei solchen mit mehreren Sieben.
Die Erfindung wird im weiteren anhand der bei gefügten Zeichnung erläutert.
Fig. 1 stellt eine Vorrichtung nach der Erfindung in Anwendung auf ein Sieb zum Aussieben von Mate rial einfacher Form dar.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt längs der Linie 2-2 der Fig. 1.
Fig. 3 zeigt im Schnitt längs der Linie 3-3 der Fig. 1 einen Teil des seitlich verschiebbaren Kopfes der Vorrichtung.
Fig. 4 zeigt in perspektivischer Darstellung die mehrfache Anwendung der Vorrichtung nach der Erfindung bei einer Einrichtung mit mehreren über einander angeordneten Sieben.
Fig. 5 zeigt eine abgeänderte Form der Betäti gungseinrichtung für das Luftzuführungsrohr, bei wel cher dieses in axialer und in seitlicher Richtung hin und her bewegt wird, in Ansicht auf das Ende der Einrichtung betrachtet.
Fig. 6 zeigt einen Schnitt längs der Linie 6-6 der Fig. 5.
Fig. 7 zeigt in Draufsicht die konstruktiven Ein zelheiten aus Fig. 5. In Fig. 1 ist eine Rüttelsiebvorrichtung 10 mit einem Rahmen 11 in vereinfachter Form dargestellt. Das Sieb kann sowohl in der Längsrichtung als auch in vertikaler Richtung schwingen, wie dies durch die Pfeile X und I' dargestellt ist.
Zwecks Beseitigung der groben Partikel wird das Sieb in Richtung des Pfeils Z geneigt, während die feinen Partikel durch das Sieb durchfallen und durch das Transportband 13 in Richtung des Pfeils V an den Ort ihrer Verwen dung gebracht werden.
Es kann jede beliebige Anordnung von Sieben zum Entfernen der die Sieböffnungen verstopfenden Partikel Verwendung finden.
Die sog. Brückenbildung durch feine Partikel in Sieböffnungen rührt daher, dass die Teilchen infolge der Oberflächenspannung eines Feuchtigkeitsfilms, der sich über mehrere Teilchen erstreckt, stärker an einanderhaften. Unter bestimmten Bedingungen, die von den Gebieten der Glattlieit der einzelnen Teilchen abhängen, kann eine verhältnismässig geringe Flüssig keitsmenge ein Zusammenbacken veranlassen, wobei eine Teilchengruppe über einer Öffnung eine selbst tragende Bogenverbindung bilden kann. Die Unter brechung dieses Bogens hat zur Folge, dass er leicht zusammenbricht.
Im wesentlichen ist es dabei nicht nötig, dass der Feuchtigkeitsgehalt der brückenbilden den Masse verringert wird, solange einige Teilchen gestört werden. Man erhält jedoch in vielen Fällen schon durch geringe Herabsetzung des Feuchtigkeits gehalts eine erhebliche Verbesserung. Dies kommt daher, dass die dünneren Feuchtigkeitsfilme so be schaffen sind, dass nur geringe Wassermengen ent fernt werden müssen, um die kritischen Gebiete so weit von Feuchtigkeit zu befreien, dass die Ober flächenspannung des Films, welche die Bildung selbst tragender Brücken verursacht, zerstört wird.
Demnach können Zustände mit Feuchtigkeiten, bei welchen die Brückenbildung über ein Sieb hin weg zu stark wird, durch Entzug geringer Wasser mengen zerstört werden. Es wurde gefunden, dass bei Feuchtigkeitsverhältnissen, bei denen gerade Brücken bildung auftritt, ein Luftstrom vorteilhaft wirken kann, Es kommt jedoch auch vor, dass das zu siebende Material übermässig durchnässt ist, wobei im wesent lichen Sättigung eintritt;
das Auftreten dieses Zu stands hat bisher den Einsatz physikalischer Mittel, wie Bürsten, auch zusammen mit Vibrationen ver schiedener Frequenz, notwendig gemacht.
Es ist im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung festgestellt worden, dass die Anwendungen von Luftdüsen bei kontinuierlicher überquerung der Siebfläche in den meisten Fällen zu einer entscheiden den Verringerung der Oberflächenfeuchtigkeit führt und darüber hinaus einen genügenden Druck auf die im wesentlichen mit Feuchtigkeit gesättigten Brücken teilchen ausübt, um die Brücken zu zerstören und ein kontinuierliches Arbeiten der Siebe auch unter den ungünstigsten Bedingungen zu gewährleisten.
Bei teilweise gefrorenem Material war es bisher nicht möglich, eine zufriedenstellende Siebung aus- zuführen. Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Vor richtung zur Erhitzung der durch die Düsen ausge strahlten Luft vorgesehen, die nicht notwendig ist, um die Oberflächenfeuchtigkeit zu entfernen, sondern zur Entfrostung dient; die einmal aufgetaute Masse kann dabei trotz ihrer Neigung zur Brückenbildung mit Hilfe der mit Luftdüsen ausgestatteten Vorrichtung nach der Erfindung weiter verarbeitet werden.
Gemäss Fig. 1 ist mit der Siebvorrichtung ein Ge stell 14 verbunden, welches die Grundplatte 15 für den seitlich bewegbaren Kopf trägt, auf der die an den Endplatten 17 befestigte Führungsstange 16 an geordnet ist.
Eine drehbare Welle 18 ist in den Lagern der Endplatten 17 gelagert. Sie geht durch die eine End- platte hindurch und wird an diesem Ende über das Untersetzungsgetriebe 20 durch die Antriebsvorrich tung 21, vorzugsweise einen Elektromotor 22, ange trieben. Die Antriebswelle 18 arbeitet auf dem seit lich verschiebbaren Kopf 23, derart, dass dieser sich kontinuierlich in seitlicher Richtung hin und her be wegt.
In der dargestellten bevorzugten Form der Vor richtung nach der Erfindung ist die Welle 18 mit einer durchgehenden, hin und her laufenden Schrau bennut 24 versehen. Wie in Fig. 2 dargestellt, arbeitet die Schraubennut mit einem darin geführten An triebszapfen 25 zusammen, der unter dem Druck der Feder 26, die in der Bohrung 27 des seitlich ver schiebbaren Kopfes 23 liegt, in der Nut gleiten kann.
Der seitlich verschiebbare Kopf 23 hut einen aus wechselbaren Deckelblock 28, der vermittels heraus nehmbarer Bolzen 30 am Körper 29 derart befestigt ist, dass das nach vorn aus ihm herausragende Luft rohr 31 in seiner Längsrichtung festgeklemmt wird. An seinem äusseren Ende 32 ist das Rohr 31 ge schlossen; an seinem inneren Ende ist es mit dem biegsamen Rohr 34 verbunden, welches über den Lufterwärmer 35 beliebiger bekannter Konstruktion und über die Leitung 36 an die Luftpumpe 37 an geschlossen ist.
Das Luftrohr 31 ist in seinen wesentlichen Teilen in Fig. 3 dargestellt; dabei sind die Luftdüsen 38 vorzugsweise in Abständen von zwei Rohrdurchmes sern längs des Rohres angeordnet. Jede Düse hat einen sechseckigen Fussteil 39 mit einem Gewinde 40, welches in eine Gewindebohrung 41 des Rohrs eingeschraubt ist. Jede Düse ist mit einer Mittelöff nung von etwa 1,5 mm Durchmesser versehen, die in den divergierenden Trichter 43 übergeht, dessen Wände einen Winkel von 90 einschliessen. Der Trichter bildet den unteren Abschluss und dient als Schutz für die Öffnung 42 der Düse.
Im Betrieb bewegt sich das Luftrohr 31 konti nuierlich, wobei es in Richtung des Pfeils W quer über das Sieb läuft und den Luftstrom durch die Düsen nach unten auf das Sieb lenkt. Es hat sich für die meisten Fälle als günstigste Einstellung erwiesen, das Luftrohr etwa zwei Rohrdurchmesser über dem Sieb anzuordnen; in diesem Falle überstreicht der Luftstrom die gesamte Länge des Siebes in einer Breite von etwa zwei Rohrdurchmessern. Das Luft rohr geht dabei kontinuierlich über die Oberfläche des Siebes hinweg.
Dabei werden die Teilchen, die eine Brücke bilden oder bilden können, sowohl durch die vom Luftdruck ausgeübte Kraft als auch zusätz lich durch die an sich geringe, jedoch sehr wirksame Trocknungswirkung, welche die Luft auf die den Partikeln anhaftenden dünnen Feuchtigkeitsfilme aus übt, voneinander getrennt.
Die demonstrierte Anwendung eines Lufterwär- mers soll nicht den Eindruck erwecken, dass der Hauptzweck des Verfahrens in der Trocknung der Teilchen liegt, und zwar aus dem Grund, weil die hierfür erforderliche Wärmemenge in den meisten Fällen zu gross und unwirtschaftlich wäre. Die Er wärmung soll hauptsächlich und im wesentlichen nur zum Zwecke des Auftauens angewendet werden. In diesem Sinne dient das Verfahren dazu, solche Frost zustände unschädlich zu machen, die die Bautätigkeit im zeitigen Frühjahr und im späten Herbst stillegen würden.
Das Verfahren vermeidet auch die Notwendigkeit der kostspieligen Trocknung durch Flammenerhit zung, die allgemein als unwirtschaftlich betrachtet und nur dann angewendet wird, wenn keine andere Mög lichkeit besteht.
In Fig. 4 ist die Anwendung der Erfindung bei einem Mehrfachsieb dargestellt. Das 3-Etagensieb 44 ist mit Rüttelsieben 45, 46 und 47 ausgestattet. Am Oberteil 48 ist das seitlich verschiebbare Rohr 49 angebracht, welches durch eine Antriebsvorrichtung 50 der beschriebenen Art bewegt wird. Der Rahmen 51 der Antriebsvorrichtung trägt zusätzliche querver schiebbare Rohre 52 und 53 für die beiden anderen Siebe.
Man kann erkennen, dass infolge des verhält nismässig kleinen Durchmessers des Rohres in jedem Falle eine störende Einwirkung auf das von einem Sieb zum nächsten fallende Material vermieden wird, so dass die Erfindung für sehr viele der üblichen Sieb einrichtungen verwendet werden kann.
In den Fig. 5 bis 7 ist eine abgeänderte Ausfüh rungsform dargestellt, bei welcher das Luftrohr wäh rend seiner Bewegung in seitlicher Richtung in axialer Richtung hin und her bewegt werden kann. Bei der dargestellten Ausführungsform trägt das Gestell 54 die Endplatten 55 und 56 mit den Lagern 57, 58, 59 und 60, welche die mit der in zwei Richtungen lau fenden Schraubennut versehene Welle 61 und die mit einer Feder versehene Welle 60 aufnehmen, die durch die Welle 61 über die Zahnräder 63 und 64 ange trieben wird. Die Welle 61 ist über ihr Endstück 65 mit einer Antriebsvorrichtung, z. B. mit der Vorrich tung 20, 21 und 22 der Fig. 1, gekuppelt.
Der Kopf 66 ist längs den festen Führungsstangen 67 und 68 seitlich verschiebbar. Ein unter dem Druck einer Feder 70 stehender Zapfen 69, der auf der Welle 61 reitet, ist mit der Nase 71 versehen, die in die Schrau bennut der Welle eingreift, so dass der Kopf 66 bei Drehung der Welle 61 seitlich verschoben wird. Zum Kopf 66 gehört eine vorwärts und rückwärts ver schiebbare Platte 72, die sich zwischen den Füh rungsrollen 73, 74, 75 und 76 bewegt, die an den Seitenplatten 77 und 78 befestigt sind, die sich von ihrer Befestigungsstelle am Kopf 66 aus nach oben erstrecken.
Die hin und her gehende Platte 72 wird durch die Kurbel 79 betätigt, die bei 80 aasgelenkt ist und an ihrem rückwärtigen Ende mit dem an der Welle 82 exzentrisch angeordneten Kurbelzapfen 81 verbunden ist. Die Welle 82 ist in den Lagern 83 und 84 an den Seitenplatten 77 und 78 gelagert; sie trägt an ihrem einen Ende das Kettenrad 85, wel ches durch eine Kette 86 angetrieben wird, welche die Verbindung mit dem Antriebsrad 87 herstellt, das auf der mit einer Feder versehenen Welle 62 zusam men mit dem Kopf 66 entlanggleitet.
An der sich hin und her bewegenden Platte 72 ist die Klemmvorrichtung für das Luftrohr mit ihrem Träger 88, welcher die mit Bolzen 90 daran be festigte Klemme 89 trägt, starr befestigt. An der Klemme ist das Luftrohr 32 gehaltert.
Wenn sich der Kopf 66 seitlich bewegt, erteilt die Kurbel 79 den Klemmen 88 und 89 eine hin und her gehende Bewegung. Jeder Luftstrahl aus dem Rohr 32 beschreibt demgemäss eine wellenförmige Bahn vorbestimmter Breite, wobei ein über die ganze Breite des Siebes gehender Materialstreifen der Luft behandlung unterworfen wird. Die Abstände zwischen einer Düse und der nächsten, in Längsrichtung des Luftrohrs, welche dem Hub der Hin- und Herbewe- gung angepasst sind, lassen, wenn gewünscht, eine überlappung der bandförmigen Gebiete zu.
Es hat sich gezeigt, dass die abgeänderte Aus führungsform der Vorrichtung nach der Erfindung gemäss den Fig. 5 bis 7 eine bessere Verarbeitung von Grubensand an verschiedenen Orten und sowohl an trockenen Tagen als auch bei hoher Luftfeuchtigkeit ermöglicht. Die axiale Hin- und Herbewegung des Luftrohrs erzeugt eine Wirkung, die erheblich grösser ist als bei der einfachen Form der Vorrichtung, wie sie in den Fig. 1 bis 4 dargestellt ist.
Die als Ab änderung angegebene Ausführungsform mit Hin- und Herbewegung ist, wenn auch nicht wesentlich für die Erfindung, so doch von grossem Nutzen, wenn Ar beitsbedingungen vorliegen, die sonst das Arbeiten unmöglich machen würden, z. B. wenn ein vorge trocknetes Material vorliegt, das zur Bildung von Brücken auf dem Sieb neigt. Ein anderer, unerwarte- ter Vorteil dieser abgeänderten Ausführungsform ist der, dass das Material auf dem Sieb in Streifen aus gebreitet wird, so dass während des Siebens eine gleichmässige Schicht entsteht, wodurch die Wirksam keit des Siebes stark erhöht wird.
Infolgedessen ist der Materialdurchsatz bei Anwendung des Verfahrens und der Vorrichtung nach der Erfindung auch für ein ideales Material stark erhöht.
Method and device for removing particles from the openings of sieves In damp weather it happens that sieves, which are used to sort particles, clog to such an extent that sieving, for example of sand during construction, becomes uneconomical. The usual method of cleaning the sieves is to brush them with a bristle brush or shake them vigorously, or use both measures.
The disadvantage of cleaning with brushes or other means that come into contact with the sand and stones is that the stones that are moved over the surface of the screen and are to be removed can take with them a large amount of sand particles, causing considerable losses arise on sand. The same conditions can occur when sieving ores. With brushing, even the finer particles tend to adhere more firmly to the larger ones, which are removed by brushing.
The subject of the invention is once a method for removing particles bridging the openings of screens, which is characterized in that an air stream or air currents are blown against the screen under pressure in a strip-shaped zone so that the bridging particles are broken apart and the sieve in the zone. is made free and that further the ge named zone is continuously guided back and forth over the sieve in the lateral direction, in such a way that the entire surface of the sieve is continuously swept by air currents.
Furthermore, the invention consists of a device for carrying out such a method for removing particles from the openings of sieves with a longitudinal and a transverse dimension, which is characterized by the following parts:
a transversely displaceable head with a carrier that can be mounted on the sieve so that the head can be displaced parallel to the transverse direction of the sieve, a drive means for moving the head to and fro laterally, a rigid air supply pipe that is pushed from the ver Head is passed over the sieve, an air supply device for this tube and a number of nozzles which lead air from the inside of the tube onto the sieve when the tube is moved over the sieve.
The invention can be used advantageously in known screening devices of the most varied of types, both in devices with a single screen and in those with several screens.
The invention is explained below with reference to the accompanying drawing.
Fig. 1 shows a device according to the invention applied to a sieve for sieving mate rial simple form.
FIG. 2 shows a section along line 2-2 of FIG. 1.
Fig. 3 shows in section along the line 3-3 of Fig. 1 part of the laterally displaceable head of the device.
Fig. 4 shows in perspective the multiple use of the device according to the invention in a device with several sieves arranged one above the other.
Fig. 5 shows a modified form of Actuate transmission device for the air supply tube, in wel cher this is moved back and forth in the axial and lateral directions, viewed in view of the end of the device.
FIG. 6 shows a section along the line 6-6 in FIG. 5.
Fig. 7 shows a plan view of the structural details A from Fig. 5. In Fig. 1, a vibrating screen device 10 is shown with a frame 11 in a simplified form. The screen can vibrate both in the longitudinal direction and in the vertical direction, as shown by the arrows X and I '.
In order to remove the coarse particles, the sieve is inclined in the direction of arrow Z, while the fine particles fall through the sieve and are brought by the conveyor belt 13 in the direction of arrow V to the place of their use.
Any arrangement of sieves can be used to remove the particles clogging the sieve openings.
The so-called bridging by fine particles in sieve openings is due to the fact that the particles adhere more closely to one another as a result of the surface tension of a moisture film that extends over several particles. Under certain conditions, which depend on the areas of smoothness of the individual particles, a relatively small amount of liquid can cause caking, whereby a group of particles can form a self-supporting arch connection over an opening. The interruption of this arc has the consequence that it collapses easily.
In essence, it is not necessary that the moisture content of the bridging mass be reduced as long as some particles are disturbed. In many cases, however, a significant improvement is obtained even by a slight reduction in the moisture content. This is due to the fact that the thinner moisture films are created in such a way that only small amounts of water have to be removed in order to free the critical areas of moisture to the extent that the surface tension of the film, which causes the formation of self-supporting bridges, is destroyed .
Accordingly, conditions with humidities, in which the bridging over a sieve becomes too strong, can be destroyed by withdrawing small amounts of water. It has been found that in the case of moisture conditions in which bridging occurs, an air stream can have an advantageous effect. However, it also happens that the material to be screened is excessively soaked, with essential saturation occurring;
the occurrence of this state has made the use of physical means, such as brushes, also together with vibrations of different frequencies, necessary.
It has been found in connection with the present invention that the use of air nozzles with continuous crossing of the screen surface in most cases leads to a decisive reduction in surface moisture and, moreover, exerts sufficient pressure on the bridging particles, which are essentially saturated with moisture, to destroy the bridges and to ensure that the screens work continuously even under the most unfavorable conditions.
In the case of partially frozen material, it has not previously been possible to carry out a satisfactory sieving. To solve this problem, a device is provided for heating the air radiated out through the nozzles, which is not necessary to remove the surface moisture, but is used for defrosting; the once thawed mass can be processed further in spite of its tendency to form bridges with the aid of the device according to the invention equipped with air nozzles.
According to Fig. 1, a Ge alternate 14 is connected to the screening device, which carries the base plate 15 for the laterally movable head on which the guide rod 16 attached to the end plates 17 is arranged on.
A rotatable shaft 18 is supported in the bearings of the end plates 17. It passes through one end plate and is driven at this end via the reduction gear 20 by the drive device 21, preferably an electric motor 22. The drive shaft 18 works on the head 23, which can be displaced since Lich, in such a way that it continuously moves back and forth in the lateral direction.
In the illustrated preferred form of the device according to the invention, the shaft 18 is bennut 24 with a continuous, reciprocating screw provided. As shown in Fig. 2, the screw groove works with a drive pin guided therein to 25, which can slide under the pressure of the spring 26, which is in the bore 27 of the laterally ver slidable head 23 in the groove.
The laterally displaceable head 23 has a replaceable cover block 28 which is fastened to the body 29 by means of removable bolts 30 in such a way that the air tube 31 protruding forward from it is clamped in its longitudinal direction. At its outer end 32, the tube 31 is closed GE; at its inner end it is connected to the flexible tube 34, which is closed via the air heater 35 of any known construction and via the line 36 to the air pump 37.
The air tube 31 is shown in its essential parts in Fig. 3; the air nozzles 38 are preferably arranged at intervals of two Rohrdurchmes fibers along the tube. Each nozzle has a hexagonal foot part 39 with a thread 40 which is screwed into a threaded bore 41 of the pipe. Each nozzle is provided with a central opening of about 1.5 mm in diameter, which merges into the diverging funnel 43, the walls of which enclose an angle of 90 °. The funnel forms the lower end and serves as protection for the opening 42 of the nozzle.
In operation, the air tube 31 moves continuously, running across the screen in the direction of arrow W and directing the air flow through the nozzles down onto the screen. In most cases it has proven to be the most favorable setting to arrange the air tube about two tube diameters above the sieve; in this case, the air flow sweeps over the entire length of the sieve in a width of about two pipe diameters. The air tube goes continuously over the surface of the screen.
The particles that form or can form a bridge are separated from each other both by the force exerted by the air pressure and, additionally, by the inherently small but very effective drying effect that the air exerts on the thin moisture films adhering to the particles .
The demonstrated use of an air heater is not intended to give the impression that the main purpose of the process is to dry the particles, for the reason that the amount of heat required for this would in most cases be too large and uneconomical. The heating should be used mainly and essentially only for the purpose of thawing. In this sense, the process serves to render such frost conditions harmless that would halt construction activity in early spring and late autumn.
The process also avoids the need for costly drying by flame heating, which is generally considered uneconomical and is only used when there is no other possibility.
4 shows the application of the invention to a multiple screen. The 3-tier sieve 44 is equipped with vibrating sieves 45, 46 and 47. The laterally displaceable tube 49, which is moved by a drive device 50 of the type described, is attached to the upper part 48. The frame 51 of the drive device carries additional transversely sliding tubes 52 and 53 for the other two sieves.
It can be seen that due to the relatively small diameter of the tube, a disruptive effect on the material falling from one sieve to the next is avoided in any case, so that the invention can be used for many of the usual sieve devices.
In Figs. 5 to 7 a modified Ausfüh approximately form is shown in which the air tube can be moved back and forth during its movement in the lateral direction in the axial direction. In the illustrated embodiment, the frame 54 carries the end plates 55 and 56 with the bearings 57, 58, 59 and 60, which receive the shaft 61 provided with the two-way Fenden screw groove and the shaft provided with a spring 60, which receive through the Shaft 61 via the gears 63 and 64 is driven. The shaft 61 is via its end piece 65 with a drive device, for. B. with the Vorrich device 20, 21 and 22 of FIG. 1, coupled.
The head 66 is laterally displaceable along the fixed guide rods 67 and 68. A pin 69 under the pressure of a spring 70, which rides on the shaft 61, is provided with the nose 71 which engages in the screw groove of the shaft so that the head 66 is moved laterally when the shaft 61 rotates. The head 66 includes a forward and backward ver slidable plate 72 which moves between the guide rollers 73, 74, 75 and 76 which are attached to the side plates 77 and 78 which extend from their attachment point on the head 66 upwards .
The reciprocating plate 72 is actuated by the crank 79, which is articulated at 80 and is connected at its rear end to the crank pin 81 which is arranged eccentrically on the shaft 82. The shaft 82 is journalled in bearings 83 and 84 on side plates 77 and 78; it carries at one end the sprocket 85, wel Ches is driven by a chain 86 which connects to the drive wheel 87 that slides along with the head 66 on the spring-loaded shaft 62 men together.
On the reciprocating plate 72, the clamping device for the air tube with its carrier 88, which carries the clamp 89 fastened thereon with bolts 90, is rigidly attached. The air tube 32 is held on the clamp.
As the head 66 moves laterally, the crank 79 gives the clamps 88 and 89 a reciprocating motion. Each air jet from the tube 32 accordingly describes a wave-shaped path of a predetermined width, with a strip of material extending over the entire width of the screen being subjected to the air treatment. The distances between one nozzle and the next, in the longitudinal direction of the air tube, which are adapted to the stroke of the to-and-fro movement, allow the band-shaped areas to overlap if desired.
It has been shown that the modified implementation of the device according to the invention according to FIGS. 5 to 7 enables better processing of pit sand at different locations and both on dry days and in high humidity. The axial to-and-fro movement of the air tube produces an effect which is considerably greater than in the case of the simple form of the device, as shown in FIGS.
The from modification specified embodiment with back and forth movement is, if not essential for the invention, but of great use when working conditions exist that would otherwise make working impossible, eg. B. when there is a pre-dried material that tends to form bridges on the screen. Another, unexpected advantage of this modified embodiment is that the material is spread out in strips on the sieve, so that a uniform layer is created during sieving, which greatly increases the effectiveness of the sieve.
As a result, the material throughput is greatly increased when using the method and the device according to the invention, even for an ideal material.