CH384564A - Verfahren zur Herstellung von Amidacetalen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Amidacetalen

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CH384564A
CH384564A CH1249960A CH1249960A CH384564A CH 384564 A CH384564 A CH 384564A CH 1249960 A CH1249960 A CH 1249960A CH 1249960 A CH1249960 A CH 1249960A CH 384564 A CH384564 A CH 384564A
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radical
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cycloalkyl
aralkyl
radicals
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CH1249960A
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Hans Dr Bosshard
Zollinger Heinrich Dr Prof
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D295/00Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms
    • C07D295/04Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals attached to ring nitrogen atoms
    • C07D295/08Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals attached to ring nitrogen atoms substituted by singly bound oxygen or sulfur atoms
    • C07D295/084Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals attached to ring nitrogen atoms substituted by singly bound oxygen or sulfur atoms with the ring nitrogen atoms and the oxygen or sulfur atoms attached to the same carbon chain, which is not interrupted by carbocyclic rings

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Hydrogenated Pyridines (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Amidacetalen
Es wurde gefunden, dass man auf einfache Art zu Amidacetalen der Formel
EMI1.1     
 gelangt, wenn man erfindungsgemäss eine Verbindung der Formel
EMI1.2     
 worin   Rt    und R2 Alkyl-, Cycloalkyl-,   Aralkyl- oder    Arylreste, R5 einen   Cycloaikyl- oder    Aralkylrest, n eine ganze   Zahf    im Werte von 1 bis 6 bedeuten, wobei die Reste Ru und R2 oder die Reste R2 und   R5    auch unter sich oder über ein Heteroatom verbunden sein können;

   R3 bedeutet ein Wasserstoffatom, einen Alkyl-, Cycloalkyl-,   Aralkyl-oder    Arylrest und R4 dasselbe wie R3 oder, falls n = 1 ist, einen Alkylaminorest, der über sein Stickstoffatom mit dem Rest R2 verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel (2) mit einem entsprechenden Metallalkoholat umsetzt.



   Sowohl für die Verbindungen der Formel (1) als auch für jene der Formel (2) gibt es zwei mesomere Grenzformeln, die in einfachsten Fall, nämlich dann, wenn n =   1    auf folgende Weise dargestellt werden können:
EMI1.3     

Auf Grund der Infrarotspektren muss man annehmen, dass die ionogene Schreibweise die tatsächliche Struktur besser wiedergibt.



   Die gemäss vorliegendem Verfahren als Ausgangsstoffe zu verwendenden Aminochloride der Formel (2) können beispielsweise nach dem Verfahren der deutschen Patentschrift Nr. 1 060 375 durch Umsetzen einer Verbindung der Formel (5) mit Phosgen nach dem Formelschema  
EMI2.1     
 erhalten werden.



   Von besonderem Interesse als Ausgangsstoff ist seiner leichten Zugänglichkeit wegen das Dichlordimethylaminomethan der Formel
EMI2.2     
 Als Beispiel weiterer Aminochloride seien die Verbindungen der Formeln
EMI2.3     
 genannt.



   Als Metallalkoholate verwendet man zweckmässig Alkalialkoholate, insbesondere die Natriumalkoholate von alicyclischen Alkoholen, beispielsweise Cyclohexanol oder araliphatischen Alkoholen, beispielsweise Benzylalkohol.



   Die Umsetzung erfolgt zweckmässig in einem indifferenten organischen Lösungsmittel bei Temperaturen von nicht über 200. Als indifferente organische Lösungsmittel verwendet man vorzugsweise aliphatische Halogenkohlenwasserstoffe, beispielsweise Methylenchlorid, Chloroform oder Tetrachlorkohlenstoff. Da die Reaktion stark exotherm verläuft, ist es zweckmässig, das Reaktionsgemisch von aussen zu kühlen.



   Die verfahrensgemäss erhaltenen Aminoacetale mussten bisher nach einem bedeutend komplizierteren Verfahren hergestellt werden (siehe Meerwein, Berichte 89, S. 2060 [1956]). Sie stellen grösstenteils destillierbare Flüssigkeiten dar und können dank ihrer Reaktionsfähigkeit zu den verschiedensten Umsetzungen verwendet werden. Sie sind trotz ihrer Reaktionsfähigkeit verhältnismässig beständig, und daher leicht zu handhaben und können beispielsweise mitVerbindungen, enthaltend reaktionsfähige Methyl- oder Methylengruppen, zu Methinfarbstoffen kondensiert werden.



   In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die Teile, sofern nichts anderes angegeben wird, Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente, und die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel 1
6,2 Teile Cyclohexanol-Natrium werden in 100 Teilen Methylenchlorid suspendiert und mit 3,3 Teilen   Dimethylamino-dichlormethan    in 50 Teilen Methylenchlorid innert 1/2 Stunde unter Kühlung versetzt. Anschliessend rührt man 15 Stunden bei Raumtemperatur. Man filtriert vom ausgeschiedenen Kochsalz ab, vertreibt das Lösungsmittel und reinigt den Rückstand durch fraktionierte Vakuumdestillation.



  Man erhält bei 11   mjm    ein Produkt vom Kp.   75-80     der nachstehenden Konstitution:
EMI2.4     
  
Beispiel 2
9 Teile Dimethylamino-dichlormethan werden in 200 Teilen Methylenchlorid gelöst und bei   Oo    unter Rühren innert 11/2 Stunden zu einer Suspension von 18 Teilen Natriumbenzylat in 100 Teilen Methylenchlorid gegeben. Anschliessend wird während 15 Stunden bei Raumtemperatur weitergerührt, dann vom ausgefallenen Kochsalz abfiltriert, das Filtrat eingeengt und bei 11   mim    fraktioniert destilliert.



  Man erhält ein Produkt vom Kp.   95-1000    der nachfolgenden Konstitution:
EMI3.1     
   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Amidacetalen der Formel EMI3.2 worin R1 und R2 Alkyl-, Cycloalkyl-, Aralkyl- oder Arylreste, R5 einen Cycloalkyl- oder Aralkylrest, n eine ganze Zahli im Werte von 1 bis 6 bedeuten, wobei die Reste R1 und R2 oder die Reste R2 und R3 auch unter sich oder über ein Heteroatom verbunden sein können; R3 bedeutet ein Wasserstoffatom, einen Alkyl-, Cycloalkyl-, Aralkyl- oder Arylrest und Rg dasselbe wie R3 oder, falls n = 1 ist, einen Alkylaminorest, der über sein Stickstoffatom mit dem Rest R2 verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI3.3 mit einem entsprechenden Metallalkoholat umsetzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Metallalkoholat ein Alkalialkoholat verwendet.
    2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung bei Temperaturen-unterhalb 20 C in einem indifferenten Lö sungsmittei durchführt.
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