CH384593A - Relief-Rotationsdruckmaschine und Verfahren zu ihrem Betrieb - Google Patents

Relief-Rotationsdruckmaschine und Verfahren zu ihrem Betrieb

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CH384593A
CH384593A CH7784259A CH7784259A CH384593A CH 384593 A CH384593 A CH 384593A CH 7784259 A CH7784259 A CH 7784259A CH 7784259 A CH7784259 A CH 7784259A CH 384593 A CH384593 A CH 384593A
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CH7784259A
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Hunter Downie Robert
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Harris Intertype Corp
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    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
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    • B41F31/26Construction of inking rollers
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    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
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    • B41F5/02Rotary letterpress machines for printing on sheets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


      Relief-Rotationsdruckmaschine    und Verfahren zu ihrem     Betrieb       Die Erfindung betrifft eine     Relief-Rotationsdruck-          maschine    mit einer     Einfärbwalze    und einer     Farbauf-          tragvorrichtung    zur Beschickung dieser     Einfärbwalze     mit Farbe, wobei die     Einfärbwalze    ihrerseits mit  mindestens einer auf einem Plattenzylinder befestig  ten dünnen und flexiblen     Reliefdruckplatte    mit nicht  druckenden Oberflächenteilen, die in bezug auf die  druckenden Oberflächenteile vertieft liegen, zum Ein  färben dieser druckenden Teile zusammenwirkt,

   mit  einem     Andrückorgan    zum Andrücken des zu be  druckenden Materials an die eingefärbte Reliefdruck  platte und mit einer Antriebsvorrichtung zum gegen  läufigen Antrieb der     Einfärbwalze    und des Platten  zylinders mit genau gleicher     Umfangsgeschwindigkeit     der     Einfärbwalze    und der     Druckplattenoberfläche.     



  Ferner umfasst die Erfindung ein Verfahren zum  Betrieb dieser     Relief-Rotationsdruckmaschine    unter  Verwendung mindestens einer     Reliefdruckplatte,    die  ausser den genannten druckenden und vertieft lie  genden, nichtdruckenden Oberflächenteilen auch auf  gleicher Höhe wie die druckenden liegende, nicht  druckende Oberflächenteile aufweist.  



  Bei der üblichen Durchführung des Reliefdrucks  besteht die Druckform gewissermassen aus Bildteilen  und     Nicht-Bildteilen,    d. h. druckenden und nicht  druckenden Flächen. Die Bildteile umfassen alle die  jenigen Flächen, die nach aussen vorstehen, d. h.  auf der Seite der Druckform, die von dem sie tra  genden Organ abgewandt ist, in der Bildebene liegen,  unabhängig davon, ob dieses Organ eben ist, wie  bei     Flachbettpressen,    oder aber ein Zylinder, wie  in Rotationspressen.     Nicht-Bildteile    einer solchen       Druckform    umfassen alle diejenigen Flächen, die  gegenüber den vorstehenden Flächen weiter zurück  liegen;

   es können dies die zwischen den Buchstaben  liegenden Flächen, die Flächen zwischen den Punk  ten einer     Halbtonplatte    oder lediglich Flächen zwi-    sehen Platten oder anderen Teilen sein, die die Ge  samtform bilden.  



  Wenn eine solche Form in der üblichen Weise  eingefärbt wird, so wird Farbe mittels einer oder  mehrerer     Walzen    aufgetragen, die über die gesamte  Form abgerollt werden und nur diejenigen Teile  der Form berühren, die in der Bildebene liegen  und auf diesen Flächen einen Farbrückstand zurück  lassen, wobei sämtliche Nicht-Bildflächen verhältnis  mässig tief hinter der Bildebene liegen. Wenn sodann  das zu bedruckende Material gegen die eingefärbte  Form gedrückt wird, so erhält das Material einen  Aufdruck von sämtlichen Bildflächen, also nur von  denjenigen Flächen, die auf dem Material einen  Abdruck zurücklassen sollen.  



  Bei den meisten heute üblichen Pressen ist das  die Druckform tragende Organ oder das     Andrück-          organ    für das das     Druckbild    erhaltende Material,  oder beides, zylindrisch geformt, so dass zwischen  der Druckform und dem zu     bedruckenden    Material  lediglich eine linienförmige oder sehr schmale Be  rührungszone gegeben ist.

   Wenn unter diesen Um  ständen die Druckform an bestimmten Stellen in  der Berührungszone überhaupt keine Bildflächen auf  weist oder gleichzeitig in einer bestimmten Berüh  rungszone in einem Teil der Druckform Bildflächen  und in     anderen    Teilen derselben grössere     Nicht-Bild-          flächen    vorhanden sind, so geht die genaue Steuerung  des zu     bedruckenden    Materials unter Umständen  verloren, wodurch der     Passer    verlorengehen kann,  die Ecken des Druckes unsauber werden können,  das zu bedruckende Material eine Rasterung erhalten  kann und andere unerwünschte Wirkungen auftreten  können.  



  Gemäss der Erfindung wird ein Verfahren zum       Reliefdrucken    geschaffen, bei dem viele dieser Schwie  rigkeiten überwunden und zusätzlich besondere Vor-      teile erzielt werden, die sich bei dem heutzutage  üblichen     Reliefdruck    nicht finden.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass die     Einfärbwalze    ein sich minde  stens über einen Teil ihrer Oberfläche erstreckendes,  nachgiebiges     Einfärbelement    zur Aufnahme eines  Farbüberzuges von der     Farbauftragvorrichtung    auf  weist, das derart dimensioniert und in bezug auf den  Plattenzylinder und die genannte, auf ihm befestigte       Druckplatte    angeordnet ist, dass immer dieselben       Oberflächenteile    des     Einfärbelementes    die Farbe auf  dieselben     Oberflächenteile    der     Druckplatte    übertra  gen, und ferner gekennzeichnet durch Mittel,

   welche  die Drehachsen der     Einfärbwalze    und des Platten  zylinders während des Druckens in einem     genau     gleichbleibenden Abstand und genau parallel zuein  ander halten, so dass das     Einfärbelement    mit gleich  bleibendem Druck an den druckenden Oberflächen  teilen der     Druckplatte    anliegt.  



  In der Zeichnung ist beispielsweise eine Aus  führungsform der     erfindungsgemässen        Relief-Druck-          maschine    dargestellt. An Hand derselben wird auch  eine     Ausführungsart    des erfindungsgemässen     Verfah-          rens    zum Betrieb dieser Maschine erläutert.  



       Fig.    1 ist eine schematische Seitenansicht einer  Druckmaschine.  



       Fig.    2a ist eine Draufsicht auf eine übliche Druck  platte, bevor sie zum Einbau gebogen wird.  



       Fig.    2b ist ein stark überhöhter     Querschnitt    ent  lang der Linie     2b-2b    in     Fig.   <I>2a.</I>  



       Fig.    3a ist eine Draufsicht auf eine     Druckplatte,     die Bestandteil einer     Ausführungsform    der     Druck-          maschine    gemäss der Erfindung ist, bevor sie zum  Einbau gebogen wird.  



       Fig.    3b ist ein stark überhöhter Querschnitt ent  lang der Linie     3b-3b    in     Fig.    3a.  



       Fig.4    ist ein Teilquerschnitt entlang der Linie  4-4 in     Fig.    1.  



       Fig.5    ist ein Teilquerschnitt entlang der Linie  5-5 in     Fig.    1.  



       Fig.6    ist ein Teilquerschnitt entlang der Linie  6-6 in     Fig.    5.  



       Fig.7    ist eine schematische Vorderansicht des  Formzylinders und der     Einfärbwalze    der Druck  maschine gemäss     Fig.    1 und zeigt im Querschnitt  auch Teile der     Druckplatte    und des     Drucktuches.     



       Fig.    8 ist eine schematische     Seitenansicht,    Me  chanismus zur gegenseitigen Einstellung der     Einfärb-          walze    und des     Formzylinders    der Maschine gemäss       Fig.    1 in der     Druckstellung.     



       Fig.    9 zeigt in ähnlicher Darstellung wie     Fig.    8  diesen Mechanismus im Ruhezustand, d. h. wenn  nicht gedruckt wird.  



       Fig.    1 zeigt eine     Reliefdruckmaschine    für den  Einfarbendruck. Zum Mehrfarbendruck können wei  tere Sätze von gleichen Teilen zusammen mit dem  dargestellten, für den     Einfarbendruck    benützten Satz  verwendet werden. Die dargestellte     Ausführungsform          besitzt    eine Reihe von üblichen Farbauftragwalzen  10, denen die Farbe von einem (nicht dargestellten)    Farbvorrat zugeführt wird und die die Farbe gleich  mässig über die Länge der     Walzen    verteilen und  sie einer     Einfärbwalze,    die gesamthaft mit der Bezugs  ziffer 11 bezeichnet ist, zuführen.

   Die     Einfärbwalze     11     'besteht    aus einem üblichen Grundzylinder 12  mit     Auflagerflächen    13, die in     Fig.    7 deutlicher dar  gestellt sind. Um den     Grundzylinder    12 ist ein aus  wechselbares Tuch 14 aus Gummi oder gummiähn  lichem Material     herumgewunden.    Die     Enden    dieses  Drucktuches sind in üblichen, am Grundzylinder  12 befestigten Elementen 15 fest eingespannt. Von  den Walzen 10 aus wird die Farbe in der weiter  unten im einzelnen beschriebenen Art und Weise  bestimmten Teilen der Aussenfläche des     nachgiebigen          Drucktuches    zugeführt.  



  Das Tuch 14 überträgt die Farbe auf einen ins  gesamt mit 16 bezeichneten Plattenzylinder, der aus  einem Grundzylinder 17 und einer Druckplatte 18  besteht, die durch übliche Klemmelemente 19 an  dem Zylinder 17 befestigt ist. Die Druckplatte 18  trägt auf ihrer Oberfläche vorstehende Zeichen, die  dem auf das Druckmaterial zu übertragenden Druck  entsprechen. Auch der Plattenzylinder ist mit Auf  lagerflächen 20 versehen, die aus     Fig.    7 klar ersicht  lich sind.

   In der dargestellten Ausführungsform ha  ben die     Einfärbwalze    11 und der Plattenzylinder  16 den gleichen Durchmesser und werden     derart     angetrieben, dass sie infolge der     Auflagerflächen    13  und 20 an jedem ihrer Enden genau mit einem  Drehzahlverhältnis 1 : 1 in relativ zueinander gleich  bleibender Stellung umlaufen.  



  Die     Einfärbwalze    und der Plattenzylinder sind  in einem (nicht dargestellten)     Pressenrahmen    gela  gert, und die Lager mindestens eines     diesLr        Zylindwr     sind zweckmässig derart einstellbar, dass die Zylinder  in diejenige genaue Ausgangseinstellung     gebracht    wer  den können, die durch die aufeinander abrollenden       Auflagerfiächen    im Betrieb genau eingehalten wird.  In den     Fig.    8 und 9 ist dargestellt, wie die Haupt  welle 23 des     Plattenzylinders    16 von einem exzen  trischen Lager 24 getragen wird, das in einer dreh  baren, gelenkig mit einer Einstellstange 28 verbun  denen Fassung befestigt ist.

   Die     wirksame    Länge  der Einstellstange 28 ist durch eine übliche Gewinde  verbindung veränderbar, um die gewünschte Fein  einstellung zwischen der     Einfärbwalze    und dem Plat  tenzylinder zu ermöglichen. An ihrem der Fassung  26 entgegengesetzten Ende ist die Einstellstange 28  mit einem geeigneten (nicht dargestellten) Antrieb  verbunden, durch den sie betätigt wird, beispiels  weise mit einem mechanischen     Gestänge,    einem       Druckluftzylinder,    einem     Solenoid    oder dergleichen,  durch den die verschiedenen Teile aus der in     Fig.    8  dargestellten Druckstellung in die Ruhestellung ge  mäss     Fig.    9 und umgekehrt bewegt werden können.  



  Der in der Druckstellung wirksame     Anpressdruck     soll ausreichend sein, um die     Auflagerflächen    13, 20  bei allen normalen Arbeitsbedingungen der     Druck-          maschine    in Berührung miteinander zu halten; doch  sind in der Regel auch Sicherheitsvorrichtungen vor-      gesehen, um diesen Druck, wenn nötig, aufzuheben,  um eine Beschädigung der Presse zu vermeiden.

    Die     Auflagerflächen    13 und 20 sind derart dimen  sioniert, dass dann, wenn die     Einfärbwalze    und der  Plattenzylinder an diesen Flächen zur     gegenseitigen     Berührung gebracht werden, das nachgiebige Druck  tuch in der Berührungslinie mit der Druckplatte  unter einem leichten Druck steht.

   Der Plattenzylinder       und,.'oder    die     Einfärbwalze    können derart     ausgebil-          ciet    sein, dass an ihnen irgendwelche Packungen ange  bracht werden können, die zum Ausgleich von Un  gleichmässigkeiten in der Plattendicke oder im Zylin  derdurchmesser erforderlich sind, obgleich solche  Packungen im allgemeinen nicht erforderlich sind,  falls die dünnen, flach geätzten Druckplatten, die  nachstehend beschrieben werden, verwendet werden,  und falls die gegenseitige Einstellung der Auflager  flächen 13, 20 genau eingehalten wird.  



  Die     Auflagerflächen    liegen vorzugsweise so nahe  wie möglich am Druckbereich, ohne aber in diesen  hineinzugreifen. Bei einer geeigneten     Ausführungsform     bestehen die Auflager aus gehärteten     Stahlringen,     die auf die Enden der     Einfärbwalze    und des Platten  zylinders aufgelötet, fein geschliffen und derart ein  gestellt sind, dass dann, wenn sie durch Einschaltung  des     Anpressdruckes        gegeneinandergedrückt    werden,  das nachgiebige     Einfärbtuch    14 in der Berührungs  linie mit der Druckplatte 18 nicht mehr als etwa  0,125 mm zusammengedrückt wird.

   Dies bedeutet,  dass das Tuch 14, wenn es nicht unter Druckbela  stung steht, mit seiner     Oberfläche    etwas über die       Auflagerflächen    13 der     Einfärbwalze    hinaussteht, wie  dies in     Fig.    7 bei A ersichtlich ist. Unter Druck  wird bei aneinander anliegenden     Auflagerflächen    die  Tuchoberfläche derart zusammengedrückt, dass sie  mit den     Auflagerflächen    13 fluchtet.

   Bei der hier  beschriebenen     Druckpresse    beträgt die Zusammen  pressung normalerweise etwa 0,025 bis 0,05 mm  und sollte     normalerweise    bei Verwendung der bereits  erwähnten dünnen, flach geätzten Druckplatten 0,075  bis 0,125 mm nicht überschreiten.  



  Die Druckwiedergabe erfolgt dadurch, dass ein  mit 30 bezeichneter Bogen zwischen dem Zylinder  16 und einem     Andrückzylinder    31     hindurchbewegt     wird. Die Bogen können in üblicher Weise in be  stimmtem Rhythmus von einem Stapel 32 her zuge  führt werden, beispielsweise mittels     Zuführwalzen    33,  die die Bogen einzeln von dem Stapel zu einer       Zuführvorrichtung    34 bewegen, von der sie mittels  üblicher Greiffinger 35, die auf dem     Andrückzylinder     31 gelagert sind,     abgenommen    werden. Die Bogen  werden sodann zwischen den in entgegengesetzter  Drehrichtung rotierenden Zylindern 16 und 31 hin  durchbewegt und erhalten hierbei durch die Druck  platte 18 ihren Farbaufdruck.

   Anschliessend werden  die Bogen in der üblichen Weise einem mit 36  bezeichneten Förderband zugeleitet, durch das sie  durch eine Trockenzone     und;oder    einem Stapel  oder einer anderen Verwendung z=ugeleitet werden.    Wie bereits weiter oben erwähnt, können zusätzliche  Druckvorrichtungen genau der beschriebenen Art  vorgesehen werden, durch die die Bogen zwecks  weiteren Farbaufdruckes nacheinander hindurchge  führt werden.  



       Fig.2a    zeigt eine übliche Druckplatte 118 in  der Draufsicht, die lediglich zum Druck einer Grau  skala gedacht ist, wobei sich die Druckstärke von  einer     Hellfärbung    entsprechenden Punkten 140 bis  zu zusammenhängenden     Farbflächen    141 verändert.

         Innerhalb    der annähernd durch die gedachte Linie  146 und den Aussenrand des zusammenhängenden  Teiles 141 begrenzten Fläche ist die Platte, beispiels  weise bei 131, abgeätzt, mit Ausnahme der zu     druk-          kenden    Punkte und Flächen.     In    der Fläche 132  ausserhalb der Linie 146 ist die     Platte    tief weg  gefräst, so dass auf diese Teile der Platte, von denen  kein Abdruck auf dem zu bedruckenden Material  erfolgen     soll,    keine Farbe übertragen wird. Dies  ist auch aus     Fig.2b    ersichtlich, die die Platte mit  üblichem gleichmässig hohem Farbauftrag 142 auf  den druckenden Plattenteilen zeigt.

   Die üblichen Plat  ten sind gewöhnlich nicht grösser als etwa 380 mm  auf 460 mm und müssen etwa 3,8 mm dick sein,  wobei die Fläche 132 auf eine Tiefe von etwa  1,15 mm weggefräst ist.  



       Fig.    3a zeigt     eine        Diuckplatte    der hier beschrie  benen, ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar  stellenden Maschine, ebenfalls wieder mit einer ein  zelnen, zu druckenden Grauskala. Aus dieser Figur  zusammen mit     Fig.    3b ist ersichtlich, dass in dem dem  Teil 132 in     Fig.2a    entsprechenden Teil 232 der  Werkstoff nicht weggefräst ist, sondern dieser Teil  vielmehr in der gleichen Höhenebene liegt wie  die Fläche der druckenden Teile 229.

   Es ist  ausserdem erkennbar, dass die druckenden Teile 229  von dem ersten, nichtdruckenden Teil 232 lediglich  durch weggeätzte Teile oder Rinnen 230 getrennt  ist, die in     ähnlicher    Weise und     im    gleichen Arbeits  gang erzeugt werden wie     _    das Wegätzen zwischen  den druckenden Teilen bei 231. Da kein     Tiefätzen     der nichtdruckenden Teile     stattfindet,    kann die     Platte     gemäss der Erfindung aus sehr     dünnem    Werkstoff  hergestellt werden, in der Grössenordnung von  0,4 mm, und kann sehr grosse Flächenabmessungen  bis zur Gesamtlänge und dem     Gesamtarbeitsumfang     des Druckzylinders aufweisen.

   Der Wegfall des     Tief-          ätzens    bedeutet den Wegfall eines teuren und zeit  aufwendigen Schrittes, und die Verwendung     einer     dünnen Platte mit grosser Fläche bedeutet     eine    be  trächtliche Einsparung an Plattenmaterial und eine  bedeutende Beschleunigung bei der Herstellung der  Platte und der Vorbereitung des Druckvorganges.       Fig.    3b zeigt einen Farbauftrag 242 auf die drucken  den Teile 229, und zwar in unterschiedlicher Stärke,  wie dies weiter unten beschrieben wird.  



  Die Platte 18 wird in einer Reihe von Arbeits  gängen hergestellt, von denen einige der üblichen  Herstellungsweise entsprechen. Eine Platte aus Ma-           griesium,    Zink oder Kupfer wird zunächst mit einem       überzug    aus lichtempfindlichem Material versehen.  Sodann werden     Negativtransparente    des herzustellen  den Druckes auf dem Plattenüberzug angebracht,  und die Transparente werden mit einem schmalen       Rahmen    von etwa 6 mm Breite aus durchscheinen  dem Material umgeben.

   Sodann wird die Platte durch  das     darüberliegende    Transparent und den Rahmen  einer     aktinischen    Belichtung ausgesetzt, um den ge  samten     überzug,    mit Ausnahme derjenigen Flächen,  die den durchscheinenden Teilen des Transparentes  und der durchscheinenden Rahmenstreifen entspre  chen, zu härten.

   Sodann wird der     überzug        ent-          vvickelt,    um die nicht gehärteten Teile zu entfernen,  und die Platte wird sodann     mit        Ätzsäure    behandelt,  um die     Oberfläche    der Platte in denjenigen Teilen,  die     nicht    von dem gehärteten Überzug bedeckt sind,       wegzuäizen.    Sodann können die gehärteten Teile des       Jberzuges    mittels eines geeigneten Lösungsmittels  entfernt werden.

   Die     Oberfläche    der Platte ist dann       lediglich    in denjenigen Teilen<B>231</B> in den Trans  parenten weggeätzt, die nicht wiedergegeben werden       sollen,    und in den schmalen Randflächen 230, die  unmittelbar neben jenen liegen. Die Platten gemäss  den     Fig.3a    und 3b zeigen das Ergebnis des vor  stehend beschriebenen Verfahrens und können mit  der üblichen Platte gemäss den     Fig.        2a    und 2b ver  glichen werden. In der Oberfläche der Platten sind  graduierte     Halbtongrauskalen    festgehalten, die zu  dem hellen Ende hin in Weiss enden.  



  Gemäss der heute üblichen Praxis würde die  Wiedergabe einer Reihe von Bildern die Verwen  dung einer entsprechenden Anzahl einzelner Platten  bedingen, deren jede unabhängig auf einem gemein  samen Grundzylinder 16     (Fig.    1) befestigt ist.     Zwi-          schera    den Flächen der einzelnen Platten würde der  Umfang des Zylinders 16 in einer beträchtlich unter  halb der Ebene der Druckoberflächen liegenden,       zylindrischen    Ebene liegen.

   Es ist klar, dass in einem  solchen Falle bei Hindurchführung eines Papierbo  gen s zwischen den Zylindern 16 und 31 während       bestimmter    Intervalle beträchtliche Teile des Blattes  in der Berührungslinie der beiden Zylinder nicht  zwischen diesen     erf#nsst    und dadurch in der Bild  ebene gehalten werden, weil das Blatt nur dann  ersasst wird, wenn die vorstehenden druckenden Teile  der Matten sich in der Berührungslinie zwischen  den beiden     Zylindern    befinden.

   Es wird daher wäh  rend bestimmter Zeitintervalle die Berührung mit  dem Papierblatt verlorengehen und damit auch die  genaue     Steuerung    der Papierbewegung, wodurch die  Gefahr eines     Verwischens    und des Verlustes der  genauen Zuordnung des Blattes zu dem Druckbild  gegeben ist.

   Demgegenüber ist bei der Platte, wie  sie in den     Fig.        3cc    und<I>3b</I> dargestellt ist, praktisch  die gesamte nichtdruckende Oberfläche, die durch  die Flächen 232 des äusseren Plattenrandes 230 ge  bildet wird, nicht weggeätzt, und dementsprechend  <B>liegen</B> diese Flächen auf der gleichen     Zylinderman-          telfläche    wie die druckenden Teile 229 der Platte,    so dass das Blatt beim Durchgang durch die beiden  Walzen dauernd erfasst ist.  



  Die unterschiedliche Einfärbung der Platte, d. h.  die Aufbringung von Farbe auf die druckenden Flä  chen der Platte ohne Aufbringung von Farbe auf  die nichtdruckenden Teile, die auf der gleichen     Zy-          lindermantelfiäche    liegen wie die druckenden Flä  chen, wird durch ein neues Verfahren erzielt, ein  schliesslich einer      Zurichtung,>    der     Einfärbwalze   <B>11,</B>  und dadurch, dass diese     Einfärbwalze    durch die Ruf  lagerflächen 13     gegenüber    dem Plattenzylinder genau  in einer bestimmten Relativlage gehalten wird.

   Die  zur Zurichtung von Platten- und     Andrückzylindern     üblichen     Verfahren    und Werkstoffe haben sich als  zu diesem Zweck geeignet erwiesen.  



  Beispielsweise kann ein     Zurichtbogen    37     (Fig.    1)  aus einem an dem Basiszylinder 12 in geeigneter  Weise befestigten, mehrschichtigen Kartonbogen 'be  stehen. Durch die Druckplatte wird auf diesem Bogen  ein Abdruck erzeugt, Von der Oberfläche des Bogens  37 werden sodann proportional dem Helligkeitsgrad  des gewünschten Drucktons Schichten abgenommen.  Das bedeutet, dass der     Zurichtbogen    37 dort, wo  der kräftigste Druckton gewünscht wird, unver  ändert gelassen wird, während an den Stellen  eines helleren     Druckes    eine oder mehrere Schichten  und dort, wo kein Druck stattfinden soll, vielleicht  vier oder fünf Schichten weggenommen werden.

   Die  Anzahl der abzunehmenden Schichten hängt natür  lich von der Anzahl der ursprünglich in dem     Zu-          richtbogen    37 enthaltenen Schichten ab, wobei die       Abnahme.    etwa dem Helligkeitsgrad des gewünsch  ten Drucktones proportional sein soll. Sodann wird  das     Einfärbtuch    14 um den     Zurichtbogen    37 herum  gewunden und an dem Grundzylinder 1.2 befestigt  und die     Einfärbwalze    mit dem Plattenzylinder 16  in Übereinstimmung gebracht.  



  Durch dieses Verfahren wird der Radius der       Einfärbwalze    an den verschiedenen Stellen um einen  Betrag vergrössert, der zur Tiefe der mittels des  Plattenzylinders, mit dem die     Einfärbwalze    zusam  menarbeitet, zu druckenden Farbtönung etwa pro  portional ist, wobei ein grösserer Radius einer dunk  leren Tönung entspricht. Dort, wo nicht gedruckt  werden soll, wird eine genügende Anzahl von Schich  ten von dem     Zurichtbogen    37 abgenommen, so dass  das     Einf        ärbtuch    14 dort mit den nicht vertieften, nicht  druckenden Teilen 232 der Platte 18 nicht in Be  rührung kommt.

   Die weggeätzten Flächen der Platte  18     (Fig.    3), beispielsweise bei 230, bilden eine Trenn  zone, so dass der     Zurichtbogen    37 ausreichend ge  schwächt werden kann, um ein Drucken auf den  nicht vertieften, nichtdruckenden Flächen 232 der  Platte 18 zu verhindern.  



  Die     Fig.4,    5 und 6 zeigen den sich hieraus  ergebenden Aufbau. Insbesondere aus     Fig.    4 ist er  sichtlich, dass der     Zurichtbogen    37 von der Stelle  <I>A</I> bis zur Stelle<I>B</I> eine veränderliche Dicke auf  weist. Bei A hat der     Zurichtbogen    seine ursprüng  liche Dicke von beispielsweise fünf Lagen, was einem      Bereich entspricht, in dem die zugehörige Druckplatte  18 den dunkelsten Ton drucken soll. An dem Punkt  B ist eine oder mehrere Lagen von dem Bogen  37 abgenommen, was einer Druckfläche hellerer  Tönung entspricht.

   An dem Punkt C ist die maximale  Anzahl von Lagen von dem     Zurichtbogen    37 weg  genommen, beispielsweise drei von fünf Lagen; dieser  Bereich entspricht den nicht vertieften, nichtdrucken  den Teilen der Druckplatte. Die Übergangsflächen  von<I>A</I> oder<I>B</I> bis C entsprechen den geätzten, ver  tieften nichtdruckenden Teilen 230 der Platte     (Fig.    4  und 5).  



  Die Walzen 10 werden derart eingestellt, dass  sie das Tuch 14 in denjenigen Teilen nicht berühren,  die den nicht vertieften, nichtdruckenden Teilen 232  der Platte 18, d. h. den über dem Teil C des     Zu-          richtbogens    37 liegenden Teilen, entsprechen. In ent  sprechender Weise     sind    der Plattenzylinder 16 und  die     Einfärbwalze    11 derart angeordnet, dass in den  soeben erwähnten, nicht vertieften, nichtdruckenden  Teilen keine     Berührung    zwischen der Druckplatte  18 und dem     Einfärbtuch    14 stattfindet. Eine solche  genaue Einstellung wird durch die weiter oben be  schriebenen     Auflagerflächen    13 und 20 ermöglicht.

    Der Abstand ist in jedem Falle derart gewählt, dass  auch in den hellsten     Druckflächenteilen    eine Be  rührung stattfindet, und die Innigkeit dieser Berüh  rung wird proportional der Tiefe des gewünschten  Farbtons grösser.  



       Fig.5    zeigt vorstehende druckende Teile der  Platte 18, die der graduierten     Halbtongrauskala    nach       Fig.    3 entsprechen und durch geätzte, nichtdruckende  Teile und vorstehende, nichtdruckende Teile begrenzt  sind.  



  Die vorstehend beschriebene Wirkung, nämlich  eine Veränderung des     Berührungsgrades    zwischen  dem     Einfärb-    und dem Druckzylinder proportional  der gewünschten Farbtiefe, führt zu einem zusätz  lichen und sehr erwünschten Ergebnis. Bei den üb  lichen Druckverfahren wird die gewünschte Ver  änderung des Drucktons, beispielsweise von Hell zu  Schatten, nicht hervorgerufen. Dies beruht auf dem  Fehlen der genauen Steuerung der Relativstellung,  die durch die     Auflagerflächen    13 und 20 gewähr  leistet ist.

   Der Grund hierfür ist darin zu sehen,  dass es bis jetzt nicht möglich war, auf den Platten  zylinder bzw. die     Oberfläche    der     Druckform    eine  dem gewünschten Farbton proportionale Farbmenge  aufzubringen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.  Die von der druckenden Oberfläche für die Wieder  gabe des dunkelsten Bildteils übertragene Farbmenge  unterschied sich mit andern Worten nicht in aus  reichendem Masse von derjenigen Farbmenge, die von  der Oberfläche für die helleren Bildpartien über  tragen wurde, um die     gewünschten    Unterschiede in  dem Farbton und in der     Einzelheit    wiederzugeben.

    Diese Unterscheidung hing vielmehr einzig und allein  von den Flächen der     Halbtonpunkte    und von der  geringen, durch die Zurichtung des Form- und des       Gegendruckzylinders    erreichbaren Verbesserung ab.    Die Tiefe des Tons kann indessen dadurch ver  grössert werden, dass nicht nur wie beim Halbton  druck die Farbe in Rasterpunkten grösserer Fläche  aufgetragen, sondern auch auf die     Druckplatte    eine  Farbschicht grösserer Dicke übertragen wird.

   Das  bisher bestehende Problem lag     in    der Schaffung einer  Einrichtung oder eines Verfahrens, durch das eine  solche grössere Dicke des Farbauftrags in denjenigen  Druckflächen ermöglicht würde, die eine tiefere Tönung  bei der anschliessenden Übertragung auf das zu be  druckende Material hervorrufen sollen. Durch die vor  liegende Maschine und das vorliegende Verfahren  wird dies ermöglicht.  



  Die Menge und die Schichtdicke der übertra  genen Farbe ist proportional dem Druck zwischen  der Oberfläche, die die Farbe liefert, und der Ober  fläche, auf die die     Farbe    übertragen wird. Infolge  dessen bringen die     Walzen    10 auf das Tuch 14  oberhalb der Teile A eine Farbschicht grösserer Dicke  auf als oberhalb der Flächen B, weil der Druck bei  A infolge der     grösseren    Anzahl von Schichten des       Zurichtbogens    in diesem Punkt grösser ist als im Punkt  B. Selbstverständlich wird, wie bereits weiter oben  bemerkt wurde, an den Stellen C überhaupt keine  Farbe übertragen.  



  Nach dieser     Farbauftragung    trägt die Ein  färbwalze 11 auf ihrer Oberfläche Farbschichten,  deren Dicke entsprechend dem auf der Oberfläche  des zu bedruckenden Materials letztlich zu erzeugen  den Farbton weitgehend verschieden ist; diese Wir  kung wird, wie     Fig.5    zeigt, bei der Übertragung  der Farbe auf den Plattenzylinder verstärkt.     Infolge     dieser Zurichtung der     Einfärbwalze    und der durch  die     Auflagerflächen    13 und 20 bewirkten, genauen  Steuerung des Druckes überträgt das     Einfärbtuch     14 auf die Druckplatte 18 eine Farbschicht, deren  Dicke derjenigen des     Zurichtbogens    entspricht.

   Die  Verstärkungswirkung ergibt sich daraus, dass nicht  nur der unterschiedliche Druck zwischen der Ein  färbwalze und der Druckplatte zu diesem Ergebnis  führt, sondern dass diese Wirkung verstärkt wird  durch die Tatsache, dass das     Einfärbtuch    bereits  zu Beginn Farbmengen     aufgenommen    hat, die der  gewünschten Farbtönung proportional sind.  



  Das beschriebene Verfahren gestattet also nicht  nur die Verwendung dünner     Druckplatten    grosser  Fläche, die in besonders     billiger    und schneller Weise  hergestellt werden können, sondern in der Haupt  sache als Folge der gleichen Massnahmen auch das  Drucken von Bildern mit bisher nicht bekanntem,  verblüffendem Kontrast zwischen den hellen und       dunklen    Bildteilen.  



  Statt des oben erwähnten mehrschichtigen Kar  tonbogens kann als     Zurichtbogen    37 ein     üblicher,     wärmeempfindlicher     Kunststoff-Zurichtbogen    verwen  det werden, wie er von der Firma     Minnesota        Mining      &      Manufacturing        Company    in St. Paul,     Minnesota,     hergestellt wird. Wie allgemein bekannt, quillt ein  Bogen dieser Art bei Einwirkung von Wärme in  einem Mass, das direkt     proportional    der angewen-      Beten Wärmemenge ist.

   Ein solcher Bogen kann hier  verwendet werden, indem ein     Kohlepapierbogen    zwi  schen dem     Zurichtbogen    und der Druckplatte 18  angeordnet wird, so dass entsprechend dem zu     druk-          kenden    Bild Kohle auf den     Zurichtbogen    abgedrückt  wird. Der mit dem     Kohleabdruck    versehene     Zuricht-          bogen    wird sodann während einer bestimmten Zeit  einer Wärmeeinwirkung unterworfen.

   An denjenigen  Stellen, an denen die     Kohleauftragung    am stärksten  ist, wird eine grössere Wärmemenge aufgenommen,  während die Wärmeaufnahme an denjenigen Ober  flächenteilen des     Zurichtbogens,    an denen die     Kohle-          auftragung    schwächer oder überhaupt nicht vorhan  den ist, der     Kohlemenge    entsprechend proportional  geringer ist. Infolgedessen quillt der     Zurichtbogen     proportional der Dichte der auf der Oberfläche auf  getragenen     Kohleschicht,    die wiederum der Tiefe des  angestrebten Farbtons     proportional    ist.

   Dieser Zu  richtbogen kann hierauf auf der     Einfärbgrundwalze     12 in der üblichen Weise befestigt und darüber  das     Einfärbtuch    14 befestigt werden. Das Ergebnis  ist eine     Oberfläche    des     Einfärbtuches,    deren Ver  änderung in der Tiefe in bezug auf die veränderliche  Tiefe des gewünschten Farbtons ungewöhnlich stark  ist, und diese Veränderung wird auf diese Weise  in sehr rascher und verhältnismässig billiger Weise  erzielt.  



  Es ist darauf hinzuweisen, dass der Unterschied  in der     Farbauftragung    durch die     Walzen    10 auf  den     Zurichtbogen    37 verstärkt werden kann, indem  die Walzen 10 in unterschiedlichen Abständen von  der Drehachse der     Walze    11 angeordnet werden,  so dass beispielsweise sämtliche     Walzen    10 Farbe  auf die am stärksten vorstehenden Teile des Tuches  14 aufbringen, die den zusammenhängenden und am  meisten vorstehenden Teilen der Druckplatte 18 ent  sprechen, während fortschreitend weniger Walzen 10  mit den entsprechend weniger hohen Teilen des Tu  ches 14, die den progressiv weniger hohen Teilen  der Druckplatte 18 entsprechen, beispielsweise den       Helltonteilen,

      in     Berührung    kommen.  



  Die wichtigsten beschriebenen Vorteile können  mit     Einfärbwalzen    unterschiedlicher Durchmesser er  zielt werden, die durch     Auflagerflächen,    wie sie wei  ter oben beschrieben wurden, in genauer Relativ  stellung zu dem Plattenzylinder gehalten werden. Die  einzige Begrenzung des Durchmessers der     Einfärb-          walze    ist dadurch gegeben, dass dieser gross genug  sein muss, um der     Walze    die erforderliche Festig  keit und Starrheit zu verleihen, um ihre genaue,  durch die Auflager festgelegte Stellung zum Platten  zylinder entlang ihrer gesamten Berührungslinie mit  diesem einzuhalten, ohne dass während des Betriebes  eine Verbiegung oder Verformung eintritt.

   Wenn  der Durchmesser der     Einfärbwalze    beträchtlich ge  ringer ist als der Durchmesser des Plattenzylinders, so  können zwei oder mehr mit Auflagern versehene       Walzen    anstelle der dargestellten einzigen     Einfärb-          walze    verwendet werden. Falls mehr als eine Ein-         färbwalze    verwendet wird, muss jede von ihnen durch       Auflagerflächen    der weiter oben beschriebenen Art  in einer genauen Relativstellung zu dem Platten  zylinder gehalten werden.  



  Wenn der Durchmesser der     Einfärbwalze    derart  ist, dass diese nicht mit der gleichen Drehzahl um  läuft wie der Plattenzylinder, so sollte auf der Ein  färbwalze ein nachgiebiges     Einfärbelement    mit unun  terbrochener Oberfläche verwendet werden anstelle  des vorstehend beschriebenen abnehmbaren Tuches.  



  Da die Berührung zwischen der     Einfärbwalze     und dem Plattenzylinder durch die miteinander zu  sammenarbeitenden     Auflagerflächen    sehr genau ein  gestellt und in der genauen Einstellung aufrechter  halten wird, ist der     Anpressdruck    zwischen diesen  Zylindern während der gesamten Lebensdauer der       Einfärbwalze    gleichbleibend. Es sind keine Einzel  einstellungen erforderlich, um eine Anpassung an  verschiedene Druckplatten zu erzielen, und die  Druckplatten können deshalb ausgewechselt werden,  ohne dass hierzu besondere Einstellungen des Plat  tenzylinders erforderlich sind.

   Die genaue Einstellung  der Berührung und des     Anpressdruckes    gestattet  ausserdem die Verwendung von Platten sehr geringer  Relieftiefe, und zwar ist eine     Ätztiefe    von 0,05 bis  0,25 mm völlig ausreichend. Derartige flache Ätzun  gen sind möglich, weil durch die Erfindung ein  derart ausgezeichneter Ausgleich der Farbe auf der       Einfärbwalze    und eine derart genaue Steuerung der  Farbverteilung gewährleistet ist, dass der Druck auf  die     Einfärbwalze    nicht so gross sein muss, dass Farbe  entlang den Seitenflächen selbst einer so flachen  Ätzung wie 0,05 mm nach unten gedrückt wird.

    Selbst mit einem derart flachen Relief wird ein Ver  wischen oder ein unsauberes Druckbild durch Farbe,  die in die tieferliegenden, nichtdruckenden Teile der  Platte hinuntergelangt ist, vermieden. Der Druck ist  infolgedessen sauber und schärfer.  



  Da bei Anwendung der     Erfindung    eine sehr  flache Ätzung verwendet werden kann, können die  Platten wesentlich dünner ausgeführt werden als  die zurzeit üblichen Druckplatten, was mit einer  entsprechenden     Kostenverringerung    verbunden ist.  Die flach geätzten Platten benötigen weder ein mecha  nisches     Abfräsen    noch eine chemische Vertiefung,  wodurch weitere Kosten eingespart werden. Eine  Plattenstärke von 0,25 mm bis etwa 0,7 mm ist  völlig ausreichend, und infolge des geringen Gewich  tes, der Biegsamkeit und der geringen Druckbild  verformung beim Biegen können derartige Platten  so gross ausgeführt werden, dass sie die grössten  im Handel erhältlichen     Druckpressenzylinder    decken  können.

   Diese grossen, leichten, dünnen,     einstückigen,     um den Plattenzylinder biegbaren, flach geätzten  Druckplatten können sehr schnell befestigt und aus  gewechselt werden, und die verschiedenen Druck  teile passen genau zueinander, weil die Druckplatte  aus einem einzigen Stück besteht und eine gegen  seitige Verschiebung der verschiedenen Plattenteile      nicht möglich ist. Durch den einheitlichen     Passer     aller Plattenteile wird auch die     Einrichtzeit    und     -ar-          beit        verringert.     



  Die Kombination der grossen, dünnen, flach ge  ätzten Platten mit absolut gewährleistetem     Passer     aller einzelnen Druckteile zusammen mit dem Feh  len von Einzeleinstellungen des     Anpressdruckes    der       Farbauftragwalzen,    die bisher zur Anpassung an die  unterschiedlichen Plattenmasse     erforderlich    waren,  wird einzig und allein durch die genau festgelegte  Berührung zwischen der     Einfärbwalze    und dem Plat  tenzylinder ermöglicht, die durch die Verwendung  der beschriebenen     Auflager    bedingt ist.

   Hieraus er  gibt sich ein     scharfer,    sauberer Druck mit geringerem  Plattenverschleiss, weil die Platte unter konstantem,  optimalem und gleichmässigem Druck gehalten wird  und nicht dem Verschleiss unterliegt, der mit der  Verwendung der üblichen, durch Reibung angetrie  benen     Einfärbwalzen    verbunden ist. Ausserdem kann  auch beim Relief- oder Buchdruck die gleiche kurze       Einrichtzeit    erreicht werden, wie sie bekanntlich bei  Offset- oder     Tiefdruckpressen    erzielbar ist.  



  Das Neuüberzieher der einzigen     Einfärbwalze    ist  praktischer und wirtschaftlicher als bei der üblichen,  grösseren Anzahl von durch Reibung angetriebenen       Einfärbwalzen.     



  Es hat sich herausgestellt, dass die geschilderten  Vorteile bei den verschiedensten Durchmessern der  mit     Auflagerflächen    versehenen     Einfärbwalzen    ver  wirklicht werden können. Es hat sich jedoch ausserdem  gezeigt, dass die Verwendung eines Plattenzylinders  und einer     Einfärbwalze    mit gleichen Durchmessern  bestimmte     zusätzliche    Vorteile mit sich bringt.  



  Die Verwendung einer     Einfärbwalze,    deren  Durchmesser gleich dem des Plattenzylinders ist, hat  die Folge, dass Nebenbilder vermieden werden. Diese  Nebenbilder entstehen durch unvollständige Ergän  zung des Farbvorrates auf einer     Einfärbwalze    und  die darauf folgende Übertragung des Musters des  unvollständig eingefärbten Teiles auf einen anderen  Teil des Musters. Derartige Erscheinungen sind un  möglich, wenn die     Einfärbwalze    und der Platten  zylinder den gleichen Durchmesser aufweisen, weil  dann jede Stelle auf dem Plattenzylinder immer durch  die gleiche Stelle auf der     Einfärbwalze    eingefärbt  wird.

   Diese     Synchroneinfärbung    unterstützt ausser  dem die Ausschaltung von Verwischungen, wie sie  normalerweise bei den üblicherweise verwendeten,  durch Reibung angetriebenen     Einfärbrollen    auftre  ten; es wird also ein sauberer Druck erzielt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Relief-Rotationsdruckmaschine mit einer Ein färbwalze und einer Farbauftragvorrichtung zur Be schickung dieser Einfärbwalze mit Farbe, wobei die Einfärbwalze ihrerseits mit mindestens einer auf einem Plattenzylinder befestigten, dünnen und flexi blen Reliefdruckplatte mit nichtdruckenden Ober flächenteilen, die in bezug auf die druckenden Ober flächenteile vertieft liegen, zum Einfärben dieser druckenden Teile zusammenwirkt,
    mit einem An- drückorgan zum Andrücken des zu bedruckenden Materials an die eingefärbte Reliefdruckplatte und mit einer Antriebsvorrichtung zum gegenläufigen An trieb der Einfärbwalze und des Plattenzylinders mit genau gleicher Umfangsgeschwindigkeit der Einfärb- walze und der Druckplattenoberfläche, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Einfärbwalze (11)
    ein sich mindestens über einen Teil ihrer Oberfläche erstrek- kendes, nachgiebiges Einfärbelement (14) zur Auf nahme eines Farbüberzuges von der Farbauftrag- vorrichtung (10) aufweist, das derart dimensioniert und in bezug auf den Plattenzylinder (17) und die genannte, auf ihm befestigte Druckplatte (18) ange ordnet ist, dass immer dieselben Oberflächenteile des Einfärbelementes die Farbe auf dieselben Oberflä chenteile der Druckplatte übertragen, und ferner ge kennzeichnet durch Mittel,
    welche die Drehachsen der Einfärbwalze und des Plattenzylinders während des Druckens in einem genau gleichbleibenden Ab stand und genau parallel zueinander halten, so dass das Einfärbelement mit gleichbleibendem Druck an den druckenden Oberflächenteilen der Druckplatte anliegt.
    Il. Verfahren zum Betrieb der Relief-Rotations- druckmaschine nach Patentanspruch I, unter Ver wendung mindestens einer Reliefdruckplatte, die ausser den genannten druckenden und vertieft lie genden, nichtdruckenden Oberflächenteilen auch auf gleicher Höhe wie die druckenden liegende, nicht druckende Oberflächenteile aufweist, dadurch gekenn zeichnet, dass nur die druckenden Oberflächenteile der Druckplatte eingefärbt werden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Druckmaschine nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Einfärbwalze (11) und der Plattenzylinder (17) an ihren Enden wäh rend des Druckens aufeinander abrollende Ruflager flächen (13 bzw. 20) aufweisen, welche die Achsen dieser Walze und dieses Zylinders in gleichbleiben dem Abstand und parallel zueinander halten. 2. Druckmaschine nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Einfärbelement von einem Tuch (14) aus gummielastischem Werkstoff gebildet ist. 3.
    Druckmaschine nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der mit der Rehefdruck- platte (18) versehene Plattenzylinder (17) und die das Einfärbelement aufweisende Einfärbwalze (11) den gleichen Durchmesser haben. 4. Druckmaschine nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Andrückorgan ein neben dem Plattenzylinder (17) gelagerter Gegen druckzylinder (31) ist, der eine Haltevorrichtung (25) für die zu bedruckenden Materialbogen (20) aufweist und derart antreibbar ist, dass er diese Bogen an der auf dem Plattenzylinder befestigten Druckplatte (18) vorbeiführt.
    5. Druckmaschine nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die genannten nichtdruk- kenden Oberflächenteile der Reliefdruckplatte gegen über den druckenden Oberflächenteilen um 0,05 bis 0,25 mm vertieft liegen. 6. Druckmaschine nach Patentanspruch 1, ge kennzeichnet durch Mittel (37), welche den drucken den Oberflächenteilen der Druckplatte (18) entspre chende Teile des Einfärbelementes (14) in bezug auf die übrigen Teile dieses Elementes gehoben hal ten, derart, dass nur diese gehobenen Teile des Ein färbelemcntes mit Farbe beschickt werden und diese auf die entsprechenden Oberflächenteile der Druck platte übertragen. 7.
    Druckmaschine nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel (37) verschiedene Oberflächenteile des Einfärbelementes (14) in unterschiedlichen Höhen halten, derart, dass die höher gehaltenen Teile des Einfärbelementes bei ihrer Anlage an die Druckplatte (18) und bei der Farbübertragung unter einem grösseren Druck stehen als die tiefer gehaltenen Teile, so dass auf die den höher gehaltenen Teilen des Einfärbelementes ent sprechenden Oberflächenteile der Druckplatte mehr Farbe übertragen wird als auf die den tiefer gehal tenen Teilen des Einfärbelementes entsprechenden. B.
    Druckmaschine nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel (37) eine mit der Tiefe des Drucktones der betreffen den Oberflächenteile der Druckplatte (18) zuneh mende, unterschiedliche Dicke aufweisen. 9. Verfahren nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbe auf die druckenden Oberflächenteile der Druckplatte in einer mit der Tiefe des Drucktones zunehmenden, unterschiedli chen Dicke aufgetragen wird.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1536439B2 (de) * 1965-08-19 1974-08-22 English Numbering Machines Druckplatte
CN110281651A (zh) * 2019-06-28 2019-09-27 上海运城制版有限公司 一种采用阴网点的陶瓷网纹辊

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