CH385144A - Verfahren zur Herstellung eines Betonbewehrungsstabes und nach diesem Verfahren hergestellter Betonbewehrungsstab - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Betonbewehrungsstabes und nach diesem Verfahren hergestellter Betonbewehrungsstab

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CH385144A
CH385144A CH7402959A CH7402959A CH385144A CH 385144 A CH385144 A CH 385144A CH 7402959 A CH7402959 A CH 7402959A CH 7402959 A CH7402959 A CH 7402959A CH 385144 A CH385144 A CH 385144A
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CH
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ribs
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longitudinal
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CH7402959A
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Schmidt Rudolf
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Koehler Franz Dipl Ing
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/01Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
    • E04C5/02Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance, i.e. of essentially one-dimensional [1D] or two-dimensional [2D] extent
    • E04C5/03Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance, i.e. of essentially one-dimensional [1D] or two-dimensional [2D] extent with indentations, projections, ribs, or the like, for augmenting the adherence to the concrete

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Betonbewehrungsstabes    und nach diesem Verfahren       hergestellter        Betonbewehrungsstab       Die Erfindung     betrifft    ein Verfahren zur Herstel  lung eines     Betonbewehrungsstabes    und den nach die  sem     Verfahren    hergestellten     Betonbewehrungsstab.     



  Nach einem     älteren    Vorschlag sind bereits Beton  bewehrungsstäbe mit schräg zur Längsachse verlau  fenden Rippen versehen worden, die in mindestens  zwei Scharen und voneinander unabhängig in der       Stabkernmantelfläche    verlaufend angeordnet wurden;  die Scharen solcher Schrägrippen waren meist zwischen       längsverlaufenden    Rippen der     Stabkernmantelfläche     angeordnet.  



  Es wurde bereits erkannt, dass eine     Variation    des  Neigungswinkels dieser     Schrägrippen    verschiedenerlei  Wirkungen erzielen     lässt,    wobei sich teils     Vorteile     ergeben, teils Nachteile in lauf genommen werden  müssen. So verursachen z. B.

   Schrägrippen, die     beim     Verwinden des Stabes eine     Stauchung        erfahren    und  sich dabei aufrichten und verkürzen, eine erhöhte  Haftfestigkeit des     Bewehrungsstabes,    bewirken aber  anderseits infolge der     Stauchung    eine gewisse Sper  rung beim Verwinden und     einige        unerwünschte    Span  nungsspitzen in der     Mantelfläche    des     Stabkemes.    An  derseits können Schrägrippen, die beim Verwinden  einer Zugspannung ausgesetzt werden, bei besonders  spröden,     naturharten    Stählen eher     Oberflächenrisse     bekommen;

   sie     sind    im übrigen, was die Verbund  wirkung     betrifft,    von geringerem Vorteil, weil sie sich  beim Verwinden zur     Stabkernmantelfläche    hin um  legen.  



  Die Erfindung     setzt    es sich zum Ziel, die     Vor-          und    Nachteile der verschiedenerlei Rippenanordnun  gen in sinnvoller Weise derart zu kombinieren, dass  sie sich zu einem neuartigen optimalen Gesamteffekt  ausgleichen bzw. vereinen.

       Erfindungsgemäss    wird ein       mit    mindestens zwei Scharen Schrägrippen versehener  Stab, von welchen die Rippen mindestens einer Schar    entgegengesetzt geneigt zur     Stabachse        sind    wie die       Rippen        mindestens    einer anderen Schar,     in    kaltem  Zustand verwunden, das     Ganze        derart,    dass sich die  Neigung der Schrägrippen     in    bezug auf die Stab  achse in mindestens einer Schar vergrössert, in min  destens einer anderen Schar     verringert.     



  Es     ist    zwar bereits ein     Bewehrungsstab    bekannt  geworden, bei dem zwischen     schraubenlinienförmig     verlaufenden Längsrippen mit diesen Längsrippen       Netze    bildende Scharen von Querrippen angeordnet  sind, die nach Schraubenlinien, deren     Drehsinn    ein  ander     entgegengesetzt    und deren     Steigungswinkel    von  einander verschieden ist, verlaufen.

   Diese Anordnung       konnte    aber deshalb zu keinem technisch befriedigen  den Ergebnis führen, weil die Schrägrippen in die  Längsrippen mit gleicher Höhe einbinden; dadurch  entstehen beträchtliche     Sprödbruchneigungen    am Fuss  der Schrägrippen, und bei Verwindung solcher Stäbe  entstehen     Sperrwirkungen        mit    gefährlichen Span  nungsspitzen an der     Staboberfläche.    Solche nachteilige  Wirkungen sind erfindungsgemäss durch Anordnung  von Schrägrippen, die endseitig in die     Mantelfläche     des     Stabkernes    auslaufen, zuverlässig vermieden.  



  Nach einer bevorzugten Ausführungsform der       Erfindung    werden die Schrägrippen der verschiedenen  Scharen     mit    solcher Neigung     angeordnet,    dass sich  beim Verwinden die Rippen mindestens einer Schar  infolge     Stauchung        verkürzen,    die     mindestens    einer  entgegengesetzt geneigten Schar     hingegen    infolge  Zugeinwirkung verlängern. Im übrigen kann der Stab  zusätzlich zur Verwindung in an sich bekannter Weise  noch einer Zugbeanspruchung     (Reckung)    vor, wäh  rend oder nach dem     Verwindevorgang    unterworfen  werden.  



  Ein nach dem     erfindungsgemässen    Verfahren her  gestellter     Bewehrungsstab    weist demnach     mindestens         zwei Scharen von Schrägrippen auf, die zwischen  mindestens zwei Längsrippen liegen und von welchen  die Rippen mindestens einer Schar und die Rippen  mindestens einer anderen Schar unter spitzen Winkeln  entgegengesetzt zur     Stabachse    geneigt angeordnet  sind, wobei diese Rippen, ohne     in    die Längsrippen  einzumünden, einzeln in die     Stabkernmantelfläche     auslaufen.  



  Bekanntlich werden die Schrägrippen beim Ver  winden stark     verzerrt;    die einer     Stauchung    ausgesetz  ten Schrägrippen verkürzen sich, die zugbeanspruch  ten Rippen werden hingegen     verlängert.    Zum Aus  gleich dieser Verzerrung bzw. zur     Beeinflussung    der       Stabeigenschaften        in    einem jeweils gewünschten Sinne  können die einzelnen Scharen von Schrägrippen mit  ungleich spitzen Winkeln zur     Stabachse    verlaufend  angeordnet werden, z.

   B.     derart,    dass das     Schrägrip-          pensystem    nach der durch das Verwinden bewirkten       Verformung        symmetrisch    wird, nachdem es vorher  asymmetrisch     war.    Die jeweils verwendete     Stahlsorte,     insbesondere deren     Sprödigkeitsgrad,    wird die opti  malen Neigungswinkel der verschiedenerlei Schräg  rippen weitgehend bestimmen.

   In diesem Sinne wer  den fallweise die Schrägrippen in den einzelnen Scha  ren auch ungleich dicht, d. h.     mit    ungleichem Ab  stand, anzuordnen sein, je nachdem welche Neigungs  richtung der Schrägrippen aus Gründen der Haft  festigkeit, Materialsprödigkeit usw. bevorzugt werden  muss.  



  Schliesslich hat es sich als zweckmässig erwiesen,  wenn bei einem     Bewehrungsstab    auch die Höhe der  Längsrippen zur Höhe der Schrägrippen in einem  gesunden Verhältnis steht, wenn ein optimales Er  gebnis erzielt werden soll, und zwar hat es sich als       vorteilhaft    erwiesen, die Längsrippen höher, vorzugs  weise um etwa 0,17 bis 0,5 mm höher, als die Schräg  rippen auszubilden.  



  Weitere Merkmale des erfindungsgemässen Stabes  werden an Hand der Zeichnung erläutert, welche ein  Stück eines solchen Stabes in schaubildlicher Darstel  lung zeigt.  



  Der als     Ausführungsbeispiel    gezeigte Stab, dessen  Längsachse mit 1 bezeichnet ist, besitzt zwei nach  Schraubenlinien verlaufende und damit zueinander  parallele Längsrippen 2, zwischen denen sich zwei  Scharen von Schrägrippen 3 und 3' befinden. Die  Schrägrippen 3 der einen Schar sind im gleichen Sinn  wie die Längsrippen geneigt, jedoch unter einem  wesentlich grösseren Winkel zur     Stablängsachse    ge  neigt wie die     Längsrippen.     



  Die Rippen 3' der anderen Schar sind unter dem  gleichen Winkel, wie die Rippen 3 der ersten Schar  gegenüber der Achse geneigt, jedoch im entgegen  gesetzten Sinn wie die Rippen 3. Der Winkel, unter  dem die Längsrippen 2 zur     Stablängsachse    1 geneigt  sind, ist mit a bezeichnet, während der Winkel, unter  dem die     Rippen    3 bzw. 3' zur     Stabachse    1 geneigt  sind, mit     ss        bzw.        ss'    bezeichnet ist. Der Winkel     ss    bzw.       ss'    ist also grösser als der Winkel a, und die Winkel    und     ss'    sind einander gleich, jedoch entgegengesetzt  gerichtet.  



  Die Rippen 3 und 3' der beiden Scharen endigen  jeweils kurz vor den durchlaufenden Längsrippen 2  und gehen, jeder für sich, unmittelbar in die zylin  drische     Mantelfläche    4 des Stabes über; sie haben  also keinerlei Zusammenhang mit den Längsrippen 2.  



  Die Winkel     ss    und     ss'    müssen jedoch nicht gleich  sein; es ist denkbar, diese Winkel verschieden gross  zu machen, so dass die Rippen der einen Schar stärker  gegenüber der     Stablängsachse    geneigt sind als die  Rippen der anderen Schar.  



  Die Abstände der einzelnen Rippen innerhalb  der Scharen - in der Zeichnung mit A bezeichnet   sind beim gezeigten Ausführungsbeispiel in beiden  Scharen gleich, wobei ausserdem in jeder Schar die       einzelnen    Rippen innerhalb der jeweiligen Schar  gleichbleibende Abstände haben.  



  Selbstverständlich sind die im Rahmen der Erfin  dung denkbaren Ausführungsmöglichkeiten in obi  gem nicht erschöpfend dargelegt, insbesondere stehen  noch zahlreiche Varianten hinsichtlich der Anordnung  der Schrägrippen im einzelnen und in bezug aufein  ander offen. Unter dem Begriff  Schrägrippen  sollen  aber jedenfalls lediglich solche Rippen verstanden  werden, die mit der     Stabachse    einen spitzen Winkel       einschliessen,    nicht solche, die beim     unverwundenen     Stab senkrecht zur     Stabachse    verlaufen und diese Stel  lung beim Verwinden beibehalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines Betonbeweh- rungsstabes mit schräg zur Längsachse verlaufenden Rippen, die, mit ihren Enden in die Mantelfläche eines zylindrischen Stabkernes auslaufend, vonein ander unabhängig in mindestens zwei Scharen an der Stabkernmantelfläche angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit mindestens zwei Scharen Schrägrippen versehener Stab, von welchen die Rip pen mindestens einer Schar entgegengesetzt geneigt zur Stabachse sind wie die Rippen mindestens einer anderen Schar, in kaltem Zustand verwunden wird, das Ganze derart,
    dass sich die Neigung der Schräg rippen in bezug auf die Stabachse in mindestens einer Schar vergrössert, in mindestens einer anderen Schar verringert. 1I. Bewehrungsstab, hergestellt nach dem Verfah ren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass er mit mindestens zwei Scharen von Schräg rippen versehen ist, die zwischen mindestens zwei Längsrippen liegen und von welchen die Rippen min destens einer Schar und die Rippen mindestens einer anderen Schar unter spitzen Winkeln entgegengesetzt zur Stabachse geneigt angeordnet sind, wobei diese Rippen, ohne in die Längsrippen einzumünden,
    ein zeln in die Stabkernmantelfläche auslaufen. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schrägrippen mit solcher Nei- gung angeordnet werden, dass sich beim Verwinden die Rippen mindestens einer Schar infolge Stauchung verkürzen, die Schrägrippen mindestens einer ent gegengesetzt geneigten Schar hingegen infolge Zug einwirkung verlängern. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab zusätzlich zur Verwindung einer Zugbeanspruchung vor, während oder nach dem Verwindevorgang unter worfen wird.
    3. Bewehrungsstab nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die einzelnen Scharen von Schrägrippen mit ungleich spitzen Winkeln zur Stab längsachse verlaufen. 4. Bewehrungsstab nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägrippen in den einzelnen Scharen mit unglei chem Abstand angeordnet sind. 5. Bewehrungsstab nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsrippen höher als die Schrägrippen aus gebildet sind.
    6. Bewehrungsstab nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Längsrippen um 0,17 bis 0,5 mm höher als die Schrägrippen ausgebildet sind.
CH7402959A 1958-06-27 1959-06-04 Verfahren zur Herstellung eines Betonbewehrungsstabes und nach diesem Verfahren hergestellter Betonbewehrungsstab CH385144A (de)

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