CH385275A - Drehgestellantrieb für ein Schienentriebfahrzeug mit einer im Fahrzeugkasten gelagerten Brennkraftmaschine - Google Patents

Drehgestellantrieb für ein Schienentriebfahrzeug mit einer im Fahrzeugkasten gelagerten Brennkraftmaschine

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Publication number
CH385275A
CH385275A CH1127560A CH1127560A CH385275A CH 385275 A CH385275 A CH 385275A CH 1127560 A CH1127560 A CH 1127560A CH 1127560 A CH1127560 A CH 1127560A CH 385275 A CH385275 A CH 385275A
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CH
Switzerland
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gear
bogie
combustion engine
internal combustion
vehicle
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Application number
CH1127560A
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English (en)
Inventor
Hefti Walter Dipl-Masch-Ing
Original Assignee
Schweizerische Lokomotiv
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/08Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines
    • B61C9/10Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines mechanical

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description


  Drehgestellantrieb für ein Schienentriebfahrzeug mit einer im Fahrzeugkasten gelagerten  Brennkraftmaschine    Die Erfindung bezieht sich auf einen Drehgestell  antrieb für ein Schienentriebfahrzeug, welches sich ge  mäss dem Patentanspruch des Hauptpatentes dadurch  auszeichnet, dass es mit einer im Fahrzeugkasten gela  gerten Brennkraftmaschine versehen ist, die über eine  Kardanwelle mit einem im Drehgestell zentral und  quer zur Drehgestell-Längsachse angeordneten Vor  schaltgetriebe gekuppelt ist, das die Achsen des Dreh  gestelles über einen Stirnräderzug antreibt, dessen Ge  häuse mit dem des Vorschaltgetriebes verbunden sowie  am Drehgestellrahmen befestigt ist und dessen den  Treibachsen zugeordnete Grossräder mit diesen durch  allseitig bewegliche Kupplungen verbunden sind, wobei  ein aus Stirnrädern und einer zusätzlichen Welle auf  gebautes,

   die Abtriebswelle des Vorschaltgetriebes mit  den nachfolgenden Transporträdern des Stirnräder  zuges verbindendes Wendegetriebe auf der dem Vor  schaltgetriebe abgewandten Seite des Stirnräderzuges  angeordnet ist.  



  Mit der Erfindung wird eine Weiterbildung dieses  Gegenstandes des Hauptpatentes angestrebt, in dem  Sinne, dass das betreffende Triebfahrzeug sich sowohl  für den Schnellzugs- als auch für den Güterzugsdienst  eignet. Zu diesem Zweck ist zwischen dem Wendege  triebe und dem Stirnräderzug des Getriebeaggregates  ein Zweistufengetriebe angeordnet. Auf diese Weise  kann im Schnellzugsdienst z. B. eine Höchstgeschwin  digkeit von 150 km/h und im Güterzugsdienst eine  solche von z. B. 100 km/h erreicht werden. Die Schal  tung des Zweistufengetriebes kann so ausgebildet  werden, dass die Umschaltung von der einen in die  andere Stufe nur im Stillstand oder, insofern es die  Betriebsverhältnisse erfordern, auch während der Fahrt  vorgenommen werden kann.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:    Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen erfindungs  gemäss ausgebildeten Drehgestellantrieb nach der  Schnittlinie I-I der Fig. 2,  Fig. 2 einen Querschnitt nach der Schnittlinie II-II  der Fig. 1,  Fig. 3 ein Fahrdiagramm.  



  Das Drehgestell weist zwei Triebachsen 1 auf, auf  welche sich der Drehgestellrahmen 2 federnd abstützt.  Die zwischen dem Rahmen und den Achsen befindli  chen Stützfedern sind in der Zeichnung der Einfachheit  halber nicht dargestellt. Der Wagenkasten stützt sich  auf beiden Seiten des Drehgestells auf Wiegenfedern  ab, welche in der Zeichnung ebenfalls weggelassen  sind.  



  Von der im Fahrzeugkasten untergebrachten     Brenn-          kraftmaschine    wird das Antriebsmoment über die Ge  lenkwelle 3 nach dem im Zentrum des Drehgestelles  angeordneten Vorschaltgetriebe 4 geleitet. In diesem  ist ein Kegelrad-Vorgelege 5 vorgesehen, welches das  Drehmoment auf die quer im Drehgestell angeordnete  Primärwelle 6 überträgt. Auf dieser ist der erste     Dreh-          momentwandler    7 mit nachfolgendem Ritzel 8. sowie  der zweite Wandler 9 mit nachgeschaltetem Ritzel 10  vorhanden. Auf der Sekundärwelle 11 sind sodann die  zu den Ritzeln 8 und 10 gehörenden Sekundärräder 12  und 13 von unterschiedlichem Durchmesser angeord  net, während an deren linksseitigem Ende das Stirn  ritzel 14 aufgesetzt ist.

   Je nachdem im Getriebe der  eine oder andere Wandler in Funktion ist, arbeitet die  Sekundärwelle somit mit kleinerer oder grösserer Dreh  zahl.  



  Vom Ritzel 14 aus wird das Drehmoment über ein  Wendegetriebe 22, ein Zweistufengetriebe 30 und einen  Stirnräderzug 15 nach den beiden Achsen geleitet. Der       Stirnräderzug    15 setzt sich aus dem     Zentralritzel    16,  den Transporträdern 17 sowie den beiden den Achsen      zugeordneten Zahnrädern 18 zusammen. Die letzteren  sind mit den Achsen 1 durch allseitig bewegliche, in der  Zeichnung nicht dargestellte Kupplungen verbunden.  Der ganze Räderzug 15 ist in dem geschlossenen Ge  häuse 20 gelagert, das an seinen beiden Enden am  Drehgestellrahmen 2 befestigt ist. Da es ausserdem  auch mit dem Gehäuse 21 des Vorschaltgetriebes 4  verflanscht ist, bilden die beiden Getriebegruppen einen  robusten Block, der zur Versteifung des Drehgestell  rahmens 2 beiträgt.  



  Das Wendegetriebe 22 setzt sich aus dem Zahnrad  paar 14, 23 für den Vorwärtsgang sowie dem Zahnrad  paar 24, 25 und dem Umkehrrad 26 für den Rückwärts  gang zusammen. Zum Schalten des Wendegetriebes  sind im Innern der Räder 14 und 24 Reibungskupplun  gen 27, 28 vorgesehen, mit deren Hilfe die betreffenden  Räder unter Verwendung von Druckluft oder Drucköl  mit der Eingangswelle des Wendegetriebes gekuppelt  werden können.  



  Zwischen das Wendegetriebe 22 und den Stirnräder  zug 15 ist ein zweistufiges Zwischengetriebe 30 geschal  tet. Zu diesem Zweck sind die Sekundärräder 23 und  25 des Wendegetriebes 22 drehfest mit ihrer Welle 29  verbunden und bilden zugleich die Primarräder des  Zweistufengetriebes, dessen Sekundärräder 31 und 32  lose auf ihrer Welle 33 gelagert sind. Dieses Zwischen  getriebe dient dazu, das Fahrzeug sowohl im Schnell  zugs- als auch im Güterzugsdienst verwenden zu kön  nen. Bei der gezeigten Ausführung wird die Umschal  tung von der einen in die andere Stufe nur im Stillstand  des Fahrzeuges vorgenommen. Hiezu sind einfache  Klauenmuffen 34, 35 und eine verschiebbare Schalt  klauenmuffe 36 sowie in der Zeichnung nicht darge  stellte Verriegelungen zum Blockieren der Schaltung  bei fahrendem Fahrzeug vorgesehen.

   Die Abmessungen  der Sekundärräder 23, 25 des Wendegetriebes und der  Schalträder 31 und 32 werden so gewählt, dass sich die    gewünschten unterschiedlichen Maximalgeschwindig  keiten von z. B. 100 km/h und 150 km/h ergeben. Für  die Umschaltung des Zwischengetriebes wird wie für  das Wendegetriebe Druckluft oder Drucköl verwendet.  Das Wende- und das Zwischengetriebe sind in einem  gemeinsamen, geschlossenen Gehäuse 37 unterge  bracht. Das Ganze kann für Revisionszwecke leicht  vom Drehgestellrahmen und von den übrigen Getriebe  teilen gelöst werden.  



  Fig. 3 zeigt grundsätzlich die Abhängigkeit der  Zugkraft F von der Fahrgeschwindigkeit V für den  Schnellzugs- und Güterzugsbetrieb. Im Schnellzugs  betrieb arbeitet das Fahrzeug nach der Kurve a1, a2,  wobei der Kurvenast a1 der ersten Stufe, der Kurven  ast a2 der zweiten Stufe entspricht. Im Güterzugsbetrieb  arbeitet das Fahrzeug nach der Kurve b1, b2, wobei der  erste Kurvenast b1 wieder der Primär-, der zweite Ast  b2 der Sekundärstufe entspricht. Die Fahrgeschwindig  keit steigt dabei auf Va max. bzw. Vb max. Selbstver  ständlich kann ohne weiteres von der ersten in die  zweite Stufe des turbomechanischen Getriebes geschal  tet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drehgestellantrieb gemäss dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Wendegetriebe (22) und dem Stirnräderzug (15) ein zweistufiges Zwischengetriebe (30) angeordnet ist. UNTERANSPRUCH Drehgestellantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sekundärräder (23, 25) des Wendegetriebes (22) drehfest mit ihrer Welle verbun den sind und zugleich die Primärräder des sekundär- seitig schaltbaren Zwischengetriebes (30) bilden.
CH1127560A 1960-02-17 1960-10-07 Drehgestellantrieb für ein Schienentriebfahrzeug mit einer im Fahrzeugkasten gelagerten Brennkraftmaschine CH385275A (de)

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