CH378929A - Drehgestellantrieb für ein Schienenfahrzeug mit einer im Fahrzeugkasten gelagerten Brennkraftmaschine - Google Patents

Drehgestellantrieb für ein Schienenfahrzeug mit einer im Fahrzeugkasten gelagerten Brennkraftmaschine

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CH378929A
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CH
Switzerland
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bogie
gear
spur
combustion engine
internal combustion
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Application number
CH176760A
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English (en)
Inventor
Hefti Walter Dipl-Masch-Ing
Original Assignee
Schweizerische Lokomotiv
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/08Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines
    • B61C9/10Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines mechanical
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C17/00Arrangement or disposition of parts; Details or accessories not otherwise provided for; Use of control gear and control systems
    • B61C17/12Control gear; Arrangements for controlling locomotives from remote points in the train or when operating in multiple units
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F3/00Types of bogies
    • B61F3/02Types of bogies with more than one axle
    • B61F3/04Types of bogies with more than one axle with driven axles or wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description


  Drehgestellantrieb für ein Schienenfahrzeug mit einer im Fahrzeugkasten  gelagerten Brennkraftmaschine-    Die Erfindung betrifft einen Drehgestellantrieb  für ein Schienenfahrzeug mit einer im Fahrzeug  kasten gelagerten Brennkraftmaschine, die über eine  Kardanwelle     mit    einem     im    Drehgestell zentral und  quer zur Drehgestell-Längsachse angeordneten Vor  schaltgetriebe gekuppelt ist, das die Achsen des Dreh  gestelles über einen Stirnräderzug antreibt, dessen Ge  häuse mit dem des Vorschaltgetriebes verbunden so  wie am Drehgestellrahmen befestigt ist und dessen  den Treibachsen zugeordnete Grossräder mit diesen  durch allseitig     bewegliche    Kupplungen verbunden  sind.  



  Drehgestellantriebe dieser Art haben den Vorteil,  dass ihre Hauptmassen sich auf die Mitte des Dreh  gestelles konzentrieren, so dass das um die     vertikale     Achse gebildete     Schwungmoment    verhältnismässig  klein ausfällt und die Spurkranzdrücke beim Einfah  ren in Kurven niedrig bleiben. Ausserdem werden die  zusätzlichen Beanspruchungen, die wegen der im all  gemeinen etwas unterschiedlichen Raddurchmesser  der Drehgestellradsätze auftreten, nur von Stirnrädern  und nicht von     Kegelrädern    oder Kardanwellen über  tragen.     Bekanntlich    sind Stirnräder gegenüber Kegel  rädern besser geeignet, solche zusätzliche Belastun  gen einwandfrei aufzunehmen.  



  Bei den bekannten Drehgestellantrieben mit quer  zur Drehgestell-Längsachse angeordneten Vorschalt  getrieben sind diese Getriebe und der Stirnräderzug  in dem seitlich durch die Radscheiben der Treibrad  sätze     begrenzten    Raum untergebracht;     kommt    noch  ein Wendegetriebe     hinzu,    so bedingt dies einen ge  drängten     Aufbau,    der unter anderem auch die Über  wachung und Unterhaltung erschwert, sowie einen  verhältnismässig grossen Radstand und damit ein er  höhtes Gewicht des Drehgestelles.

      Bei Fahrzeugen mit Einzelachsantrieb über hy  draulische Drehmomentwandler und Zahnradstufen  ist es bekannt, mit dem die Drehmomentwandler ent  haltenden Vorschaltgetriebe ein aus Stirnrädern auf  gebautes Wendegetriebe zu kombinieren, das seiner  seits mit dem Stirnradantrieb der Achse gekuppelt ist,  dessen Grossrad mit der Treibachse durch allseitig  bewegliche Kupplungen verbunden ist.  



  Bei diesem Einzelachsantrieb bedingt die Kombi  nation von Vorschalt- und Wendegetriebe einen ver  hältnismässig grossen Raumbedarf, so dass eine über  tragung dieser Ausführung auf Drehgestellantriebe  ebenfalls zu     unerwünscht    grossen Radständen im  Drehgestell     führt.     



  Diese Nachteile sollen bei dem eingangs genann  ten Antrieb     erfindungsgemäss    dadurch behoben sein,  dass ein aus Stirnrädern und einer zusätzlichen Welle  aufgebautes, die Abtriebswelle des Vorschaltgetrie  bes mit den nachfolgenden Transporträdern des Stirn  räderzuges verbindendes Wendegetriebe auf der dem  Vorschaltgetriebe abgewandten Seite des Stirnräder  zuges angeordnet ist.  



  Die Anordnung des Vorschaltgetriebes auf der  einen Seite und des Wendegetriebes auf der anderen  Seite des die Achsen des Drehgestelles antreibenden  und diese gleichzeitig kuppelnden Stirnräderzuges  macht es möglich, sowohl das Vorschaltgetriebe als  auch das Wendegetriebe, deren Achsen quer zur  Drehgestell-Längsachse verlaufen, verhältnismässig  schmal auszuführen und den Radstand des Dreh  gestelles klein zu halten; infolge der Versteifung des  Drehgestellrahmens durch die starr miteinander ver  bundenen Gehäuse des     Stirnräderzuges    und des Vor  schaltgetriebes lässt sich das ganze Drehgestell leichter  bauen.

   Da das äussere Ende des     Vorschaltgetriebes     sowie das Wendegetriebe seitlich zwischen den Rad-      Scheiben der Radsätze über die Radscheibenebene  hinausragen können, steht für die     übersichtliche    Aus  bildung dieser Getriebe in dem Drehgestell mit kur  zem Radstand genügend Raum zur Verfügung.  



  In der Zeichnung ist ein     Ausführungsbeispiel    des       Erfindungsgegenstandes    dargestellt. Es zeigen  Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Drehgestell  antrieb, nach der Schnittlinie I-I der Fig. 2,  Fig. 2 einen Grundriss desselben und  Fig.3 einen Querschnitt nach der Schnittlinie  III-III der Fig. 1.  



  Das Drehgestell weist zwei Triebachsen 1 auf,  auf welche sich der Drehgestellrahmen 2 federnd ab  stützt. Die zwischen dem     Rahmen    und den Achsen       befindlichen    Stützfedern sind in der Zeichnung der  Einfachheit halber nicht dargestellt. Es wird angenom  men, dass der Wagenkasten sich zu beiden Seiten des  Drehgestelles auf Wiegenfedern abstützt, welche Teile  in der Zeichnung ebenfalls weggelassen sind.  



  Von der im     Fahrzeugkasten    untergebrachten  Brennkraftmaschine wird das Antriebsmoment über  die Kardanwelle 3 nach dem im Zentrum des Dreh  gestelles angeordneten Vorschaltgetriebe 4 geleitet. In  diesem ist zunächst ein Kegelradvorgelege 5 vorge  sehen, welches das Drehmoment auf die quer im       Drehgestell    angeordnete Primärwelle 6 überträgt. Auf  dieser ist ein erster Drehmomentwandler 7 mit nach  folgendem Ritzel 8 sowie ein zweiter Wandler 9 mit  nachgeschaltetem Ritzel 10 vorhanden. Auf der Se  kundärwelle 11 sind sodann die zu den Ritzeln 8 und  10 gehörenden Sekundärräder 12, 13 von unterschied  lichem Durchmesser angeordnet, und an deren links  seitigem Ende ist das Stirnritzel 14 aufgesetzt.

   Je  nach dem im Betrieb der eine oder der andere     Wand-          ler    in Funktion ist, arbeitet die Sekundärwelle 11  somit mit kleinerer oder grösserer     Drehzahl.     



  Vom Ritzel 14 aus wird das Drehmoment über  ein Wendegetriebe und einen Stirnräderzug 15 nach  den beiden Achsen geleitet. Dieser Zahnräderzug  setzt sich aus dem zentralen Ritzel 16, den Transport  rädern 17 sowie den beiden den Achsen zugeord  neten Zahnrädern 18 zusammen. Die letzteren sind  mit den Achsen durch allseitig bewegliche Kupplun  gen 19 verbunden. Der ganze Räderzug ist in dem  geschlossenen Gehäuse 20 gelagert, das an     seinen     beiden Enden am Drehgestellrahmen 2 befestigt ist.  Da es ausserdem auch mit dem Gehäuse 21 des  Vorschaltgetriebes verflanscht ist, bilden die beiden  Getriebegruppen mit ihren Gehäusen einen robusten  Block, der zur Versteifung des Drehgestellrahmens  beiträgt.

   Das an der dem Vorschaltgetriebe 4 abge  wandten Seite des Stirnräderzuges 15 angeordnete    Wendegetriebe 23     setzt    sich aus den Stirnrädern 14,  16 und 24-26 sowie der Welle 22 zusammen, wobei  die Räder 14 und 24 mit Reibungskupplungen ver  sehen sind, die durch Druckluft oder Drucköl be  tätigt werden. Zur     Übertragung    der Zug- und Brems  kräfte vom Drehgestell auf den Fahrzeugkasten sind  Stangen 27 vorgesehen, die über Langlöcher 28 am  Arm 29 des Getriebegehäuses 21 angelenkt sind.  



  Dank des Stirnräderzuges 15 kann der Radstand  des     Drehgestelles    verhältnismässig kurz gehalten und  das Ganze leicht gebaut werden. Betrieblich bringt  der Stirnräderzug den Vorteil mit sich, dass die zu  sätzlichen     Beanspruchungen,    die zufolge der im all  gemeinen etwas unterschiedlichen Raddurchmesser  auftreten, nur von Stirnrädern und nicht von Kegel  rädern oder Kardanwellen übertragen werden müssen.  Denn bekanntlich sind     Stirnräder    besser als Kegel  räder geeignet, solche zusätzliche Belastungen ein  wandfrei aufzunehmen.

   Ein weiterer Vorteil des gan  zen Antriebes kommt darin zum Ausdruck, dass die  Hauptmassen sich auf die Mitte des Drehgestelles kon  zentrieren, so dass das um die vertikale Achse ge  bildete Schwungmoment verhältnismässig klein aus  fällt und die Spurkranzdrücke beim Einfahren in  Kurven niedrig bleiben.  



  An Stelle des dargestellten, mit Wandlern arbei  tenden Vorschaltgetriebes könnten selbstverständlich  auch andere der Drehmomentanpassung dienende Ge  triebe, z. B. solche rein mechanischer, hydrostatischer  oder elektromagnetischer Art verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drehgestellantrieb für ein Schienenfahrzeug mit einer im Fahrzeugkasten gelagerten Brennkraft- maschine, die über eine Kardanwelle mit einem im Drehgestell zentral und quer zur Drehgestell-Längs achse angeordneten Vorschaltgetriebe gekuppelt ist, das die Achsen des Drehgestelles über einen Stirn räderzug antreibt, dessen Gehäuse mit dem des Vor schaltgetriebes verbunden sowie am Drehgestellrah- men befestigt ist und dessen den Treibachsen zugeord nete Grossräder mit diesen durch allseitig bewegliche Kupplungen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet,
    dass ein aus Stirnrädern (14, 16, 24 bis 26) und einer zusätzlichen Welle (22) aufgebautes, die Abtriebs welle (11) des Vorschaltgetriebes (4) mit den nach folgenden Transporträdern (17) des Stirnräderzuges (15) verbindendes Wendegetriebe (23) auf der dem Vorschaltgetriebe abgewandten Seite des Stirnräder zuges angeordnet ist.
CH176760A 1960-02-17 1960-02-17 Drehgestellantrieb für ein Schienenfahrzeug mit einer im Fahrzeugkasten gelagerten Brennkraftmaschine CH378929A (de)

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