CH385439A - Frischsaftzentrifuge für Küche und Haushalt - Google Patents

Frischsaftzentrifuge für Küche und Haushalt

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CH385439A
CH385439A CH1063960A CH1063960A CH385439A CH 385439 A CH385439 A CH 385439A CH 1063960 A CH1063960 A CH 1063960A CH 1063960 A CH1063960 A CH 1063960A CH 385439 A CH385439 A CH 385439A
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CH
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fresh juice
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juice centrifuge
centrifugal basket
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CH1063960A
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Inventor
Faber Ernst
Original Assignee
Mauz & Pfeiffer Fa
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J19/00—Household machines for straining foodstuffs; Household implements for mashing or straining foodstuffs
    • A47J19/02—Citrus fruit squeezers; Other fruit juice extracting devices
    • A47J19/027—Centrifugal extractors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description


      Frischsaftzentrifuge    für Küche und Haushalt    Bei den bekannten, im Haushalt verwendeten  Zentrifugen zum Bereiten von Frischsäften aus Obst  und Gemüse ist die Entfernung der Rückstände  (Trester) immer umständlich und zeitraubend und  häufig mit erheblichem Beschmutzen der Hände ver  bunden. Um das Entfernen der Rückstände zu er  leichtern und zu vereinfachen, wurden verschiedene  Wege beschritten.  



  Eine Möglichkeit besteht darin, im Gerät eine Vor  richtung anzubringen, welche nach Bedarf gegen die  Innenseite des umlaufenden, mit Rückständen an  gefüllten Schleuderkorbes geschwenkt, gedreht oder  gekippt wird. Dabei wird der Rückstand durch eine  messerartige Schneide oder eine scharfe Kante ab  gestreift und in ein zur Aufnahme des Rückstandes  bestimmtes, fest im Deckel befindliches oder lose  herausnehmbares Gefäss     geschleudert.    Diese Vorrich  tung gestattet zwar theoretisch     einen    ununterbroche  nen Betrieb.

       In    der Praxis wird jedoch hierbei der       Rückstand        nicht    vollständig entfernt, da die den  Rückstand abstreifende Schneide die     Innenfläche    des  Schleuderkorbes nicht berühren darf, damit Beschä  digungen des Korbes oder Abstreifers     vermieden    wer  den. Zudem wird durch das Andrücken des     Abstreif-          organs    der Rückstand in die kleinen Löcher des  Siebkorbes gedrückt und dieser somit verstopft.

   Teil  weise wird der Rückstand auch durch die     kleinen     Löcher     hindurchgepresst    und in den Saftauslauf ge  schleudert, so dass Teile des Rückstandes im Saft  vorhanden sind.  



  Eine andere bekannte Art der     Ausbringung    von  Rückständen besteht darin, dass der Wand des Schleu  derkorbes eine entsprechende Neigung nach aussen  gegeben wird, so dass das zu schleudernde, bereits  zerriebene Gut durch die Fliehkraft nach oben be  wegt und somit anschliessend aus dem Korbinneren  geschleudert wird.

   Der Nachteil dieser Art der Aus-         bringung    des Rückstandes liegt darin, dass -neben  einem komplizierten und empfindlichen     Aufbau    die  richtige Wirkungsweise nicht gewährleistet ist, da  je nach Feuchtigkeitsgehalt des Rückstandes, bedingt  durch das Alter des zu verarbeitenden Gutes sowie  durch die strukturelle     Beschaffenheit    des     Rückstandes,     die Verhältnisse bei jeder Obst- oder Gemüseart  anders liegen.

   Die Entnahme des Rückstandes mit  einem in den Schleuderkorb eingelegten sogenannten       Tresterband    -     meist    aus perforierter     Folie    - bringt  den Nachteil mit sich, dass ein Teil des am Trester  band klebenden Rückstandes beim Herausnehmen  des     Bandes    aus dem     Innern    des Schleuderkorbes     in     diesen zurückfällt und mit einem Löffel oder gar  mit den Fingern entfernt werden muss.  



  Alle diese Geräte haben gemeinsam, dass mit der  zur     völligen    Entleerung des Rückstandes aus dem  Korbinnern notwendigen Entnahme des Schleuderkor  bes mit der Reibscheibe aus dem Gerät erst eine  Schraubverbindung gelöst werden muss. Das Lösen  dieser Schraubverbindung     bedarf    häufig eines als  Schlüssel ausgebildeten     Hilfsmittels,    dessen Hand  habung     vornehmlich    von Frauen mit Schwierigkeiten  verbunden war, zudem die zum Lösen der Schraub  verbindung erforderliche Drehrichtung häufig nicht  ersichtlich ist.  



  Gegenstand der     Erfindung    ist eine elektromo  torisch angetriebene     Frischsaftzentrifuge    für Küche  und Haushalt, bei welcher die Nachteile der bekann  ten Saftzentrifugen dadurch vermieden sind, dass  der zum     Ausschleudern    des zerriebenen Gutes die  nende Schleuderkorb durch einfaches Aufstecken auf  eine Tragscheibe und Andrücken gegen diese mittels  einer federnd im Deckel gelagerten Kugel bei ge  schlossenem Deckel in axialer Richtung festgehalten  ist. Zur     Entfernung    der Rückstände werden also  beim Erfindungsgegenstand keine abzuschraubenden      Elemente bzw. ein Schleuderkorb mit geneigten Wän  den mehr verwendet. Vor allem ist die umständliche  Verschraubung des Schleuderkorbes und der Reib  scheibe vermieden.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    eines Entsafters nach  der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dar  gestellt.  



  Die Zeichnung zeigt einen senkrechten Schnitt  durch das Gerät beim Arbeitsvorgang. Die strich  punktierte     Ergänzung    zeigt das Gerät stillgesetzt mit  geöffnetem Deckel und herausgenommenem Schleu  derkorb.  



       In    dem mit 1 bezeichneten Gehäuse-Unterteil ist  in bekannter Weise der nicht näher dargestellte An  triebsmotor untergebracht, auf dessen Welle eine  Auflagescheibe 2 kraftschlüssig befestigt ist. Auf  dieser Auflagescheibe 2 ist der Schleuderkorb 3 auf  gesetzt, welcher an seiner inneren Bodenfläche unlös  bar darin     eingesetzte    Reibelemente 4     aufweist.    Eben  falls mit dem Schleuderkorb fest verbunden ist der zy  lindrische oder     kegelstumpfförmige    Teil 5, welcher  sich     in    der Mittelachse des Schleuderkorbes     aufbaut     und an seinem oberen Ende eine     kalottenförmige          Eindällung   <I>5a</I> aufweist,

   welche als Lauffläche ausge  bildet ist. Der Deckel 6 ist mittels     eines    Gelenkes 7  am Gehäusekopf 8     aasgelenkt    und mit einem Ver  schluss 9 mit dem Gehäusetopf verriegelt. Der Deckel  selbst ist an seiner oberen Fläche als Schale 6a aus  gebildet, deren Fläche in den sogenannten     Einfüll-          schacht    10 übergeht. Durch diesen     Einfüllschacht     wird das zu verarbeitende Gut in bekannter Weise  dem Reibwerkzeug 4     zugeführt.    Durch einen hier  nicht gezeigten, jedoch allgemein bekannten Stopfer  wird das in den     Einfüllschacht    eingegebene zu ver  arbeitende Gut an das Reibwerkzeug angedrückt.

   An  der dem Geräteinneren     zugekehrten    Deckelseite be  findet sich ein Ring 6b mit     höckerförmigem    Quer  schnitt. Dieser Ring ist so ausgebildet, dass er je mit  einem geringen Abstand über den oberen Rand und  parallel zum inneren Rand des Schleuderkorbes 3 zu       liegen    kommt. Durch diese Einrichtung wird der beim       Entsaftungsvorgang    anfallende Rückstand daran ge  hindert, den     Schleuderkorb-Innenrand    zu überklet  tern, um in den Saftraum 8a und damit durch den  Auslauf 8b in den hier nicht näher dargestellten       Saftauffangbehälter    zu gelangen.

   Wird nun der     Dek-          kel    6 geschlossen, so dass sich das Gerät in dem in  der Zeichnung dargestellten Zustand befindet, so  drückt die im Deckel eingebaute     Druckfeder    11 die  Kugel 12 gegen die     kalottenförmige    Anlauffläche 5a  und hält somit den Schleuderkorb 3, gegen die Auf  lagescheibe 2 gedrückt, in axialer Richtung fest.  



  Ist es nun nach dem Durchsatz     einer        bestimmten     Menge von     Entsaftungsgut    erforderlich, den     Ent-          saftungsvorgang    zu beenden, um die sich angestauten  Rückstände zu entnehmen, so wird durch Betätigen  des Verschlusses 9 der Deckel 6 freigegeben und  durch die im Gelenk 7 eingebaute     Schenkelfeder    nach  oben geklappt, um die mit 13 bezeichnete Stellung  einzunehmen. Gleichzeitig mit dem     Hochschwenken       des Deckels 6 wird über einen hier nicht gezeichneten  Schalter der Antriebsmotor abgeschaltet und über  eine hier ebenfalls nicht dargestellte Bremseinrichtung  das Gerät augenblicklich stillgesetzt.

   Nun kann mit  einem einzigen Handgriff der Schleuderkorb 3 dem  Gerät entnommen und auf dem als Aufprallrand 3a  ausgebildeten oberen     Abschlussrand    des Korbes 3 mit  der Öffnung nach unten auf eine entsprechende Flä  che, z. B. Tischplatte, aufgeschlagen werden, so dass  die am Innenrand des Schleuderkorbes aufgebauten  Rückstände sich lösen und aus dem Inneren des Kor  bes auf die     Auflagefläche,    z. B. Tischplatte, fallen.  Danach kann der     Entsaftungsvorgang    sofort wieder  holt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Frischsaftzentrifuge für Küche und Haushalt, da durch gekennzeichnet, dass der zum Ausschleudern des zerriebenen Gutes dienende Schleuderkorb (3) durch einfaches Aufstecken auf eine Tragscheibe (2) und Andrücken gegen diese mittels einer federnd im Deckel (6) gelagerten Kugel (12) bei geschlosse nem Deckel in axialer Richtung festgehalten ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Frischsaftzentrifuge nach Patentanspruch, -da durch gekennzeichnet, dass zur Mitnahme des Schleu derkorbes (3) ein profilierter Aufnahmedorn auf der Tragscheibe (2) vorgesehen ist.
    2. Frischsaftzentrifuge nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zum Zerreiben des zu entsaftenden Gutes dienende Reiborgan fest mit dem Schleuderkorb (3) verbunden ist. 3. Frischsaftzentrifuge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Reiborgan aus einer in der inneren Bodenfläche des Schleuderkorbes (3) mit diesem verbundenen Reibscheibe (4) besteht.
    4. Frischsaftzentrifuge nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zum Zerreiben des zu entsaftenden Gutes dienende Reibwerkzeug (4) aus Zahnleisten besteht, die mit dem Schleuderkorb (3) organisch und unlösbar als ein Teil dessselben verbunden sind. 5. Frischsaftzentrifuge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schleuderkorb (3) an seinem oberen Rand mit einem Prallring (3a) aus pufferartig wirkendem Werkstoff versehen ist.
    6. Frischsaftzentrifuge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der dem Inneren des Ge rätes zugekehrte Teil des Deckels (6) mit einem Ring (6b) mit höckerförmigem Querschnitt so ausgebildet ist, dass zwischen der oberen Stirnfläche und der obe ren inneren Fläche des Schleuderkorbes (3) ein schmaler, zum Abdichten gegen das Ausdringen von Rückständen aus dem Inneren des Schleuderkorbes (3) in den Saftraum (8a) des Gehäuses (8) geeigneter Spalt gebildet ist.
    7. Frischsaftzentrifuge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das obere Ende des im Schleuderkorb (3) axial angeordneten zylindrischen oder kegelstumpfförmigen Teiles eine kalottenförmige Eindällung (5a) hat, welche die Lagerlauffläche der federbelasteten Kugel (12) bildet.
    B. Frischsaftzentrifuge nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (6) als eine das zu verarbeitende Gut aufneh mende Schale (6a)) ausgebildet ist, die mit dem Be schickungsschacht (10) in offener Verbindung steht. 9. Frischsaftzentrifuge nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (6) mittels Scharnier (7) am Gehäuse (8) angelenkt ist und eine Schenkelfeder zur Unter stützung der Öffnung des Deckels (6) vorgesehen ist.
    10. Frischsaftzentrifuge nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (6) mit einem Ausschalter und einer Brems einrichtung in Wirkverbindung steht.
CH1063960A 1959-09-22 1960-09-19 Frischsaftzentrifuge für Küche und Haushalt CH385439A (de)

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DE1146627B (de) 1963-04-04

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