CH385663A - Scharnier an Fenster oder Türe - Google Patents

Scharnier an Fenster oder Türe

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CH385663A
CH385663A CH899960A CH899960A CH385663A CH 385663 A CH385663 A CH 385663A CH 899960 A CH899960 A CH 899960A CH 899960 A CH899960 A CH 899960A CH 385663 A CH385663 A CH 385663A
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CH899960A
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Fritz Leibundgut Metallwaren U
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction
    • E05D7/04Hinges adjustable relative to the wing or the frame
    • E05D7/0415Hinges adjustable relative to the wing or the frame with adjusting drive means
    • E05D7/0423Screw-and-nut mechanisms
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction
    • E05D7/04Hinges adjustable relative to the wing or the frame
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/132Doors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description


  Scharnier an Fenster oder     Türe       Die Erfindung betrifft ein an einem Fenster oder  einer Türe angebrachtes Scharnier mit zwei Dreh  zapfen, die zwei am ortsfesten Fenster- oder Tür  rahmen befestigte Supporte mit zwei am     Fenster-          oder        Türflügelrahmen    befestigten     Scharnierbändern     schwenkbar verbinden.

   Gegenüber bekannten, später  näher erläuterten Scharnieren dieser Art zeichnet sich  das Scharnier nach der Erfindung dadurch aus, dass  jeder Support einen mit einem Aussengewinde     ver-          sehenen,    kreiszylindrischen Befestigungsteil, der in  eine Bohrung des ortsfesten Fenster- oder Türrahmes  eingeschraubt ist, und einen mit demselben in Flucht       befindlichen    Arm aufweist, an dessen freiem     Ende     der Drehzapfen angeordnet ist. Die sich aus dieser  Ausbildung ergebenden Vorteile werden aus der nach  stehenden Beschreibung hervorgehen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es ist:       Fig.    1 eine Vorderansicht eines mittels     Scharnier     an einem ortsfesten Rahmen montierten Fenster  flügelrahmens, mit einer Ausbuchtung;       Fig.    2 eine Draufsicht gemäss dem Pfeil     1I    vor       Fig.    1, mit einer     Ausbrechung    und einer strichpunk  tiert gezeichneten     Ausschwenklage    des Fensterflügel  rahmens;       Fig.    3 ein Schnitt gemäss der Linie     111-III    von       Fig.    2.  



  Das dargestellte Scharnier umfasst zwei Scharnier  bänder I und 2, zwei Drehzapfen 3 und 4 und zwei  Supporte 5 und 6. Die     Scharnierbänder    1 und 2 weisen  je einen Schenkel 7 von rechteckigem     Querschnitt     und einen dazu senkrechten Schenkel 8 von ebensol  chem Querschnitt auf. Die beiden Schenkel 7 sind  mit Löchern 9 versehen und mittels Schrauben 10  an der oberen, bzw. an der unteren Schmalseite eines  Fensterrahmens 11 befestigt, der mittels des Schar  nieres an einem ortsfesten Rahmen 12 schwenkbar  angebracht ist. Die beiden Schenkel 8 sind an ihren    freien Enden über die Drehzapfen 3 und 4 mit den  Supporten 5 und 6 verbunden.  



       Mit    13 ist der Rahmen eines anderen Fenster  flügels bezeichnet, der in der     Schliesslage    dargestellt  ist und in Richtung des Pfeiles 14 geöffnet werden  kann. Der Rahmen 13 wird in seiner     Schliesslage     durch zwei nicht dargestellte,     gegenläufige    Riegel  stangen     gesichert,    die in einer     Ausnehmung    15 dieses  Rahmens verschiebbar     sind,    so wie dies in dem  einen Stangenverschluss betreffenden Schweizerpatent       No.    379325 beschrieben ist.

   Der     Fensterflügelrahmen     11 wird in Richtung des Pfeiles 16     geöffnet,    und die  Länge der Schenkel 8 der     Scharnierbänder    1 und 2  ist so bemessen, dass dieser Rahmen in seiner     Oeff-          nungslage    11' nicht auf den     nicht    dargestellten     Griff     des erwähnten Stangenverschlusses trifft. Das Schar  nier kann gegebenenfalls mit nicht dargestellten An  schlägen versehen werden, um eine weitere Schwen  kung des     Fensterflügelrahmens    11 über die dargestellte       Oeffnungslage    11' hinaus zu verhindern.  



  Die Supporte 5 und 6 weisen je einen     kreiszylin-          drischen    Befestigungsteil 17 und einen in Flucht mit  demselben liegenden Arm 18 von rechteckigem Quer  schnitt auf. Der     Befestigungsteil    17 weist einen mit  Aussengewinde 19 versehenen Abschnitt auf, mit  welchem er in     eine    durchgehende Bohrung 20 des  ortsfesten Rahmens 12 eingeschraubt ist. Am freien  Ende des Armes 18 ist ein Loch 21 vorgesehen, durch  das der Drehzapfen 3 bzw. 4 hindurchgeht.  



  Der Drehzapfen 3 ist im Loch 21 mittels einer  in einer Gewindebohrung 22 des Armes 18 des oberen  Supportes 5 eingeschraubten Schraube 23 festge  klemmt, wobei diese Schraube in eine Ringnut 24  des Drehzapfens 3     eingreift.    Der Drehzapfen 3 ragt  nach unten in ein Loch 25 des Schenkels 8 des oberen       Scharnierbandes    1     hinein,    das um diesen Drehzapfen  3 schwenkbar ist.  



  Der untere Drehzapfen 4 ist dagegen mit dem  unteren     Scharnierband    2 solidarisch und ragt nach      unten in das Loch 21 des Armes 18 des unteren  Supportes 6 hinein, in welchem Loch dieser Zapfen  schwenkbar ist. Zwischen dem Arm 18 und dem  Schenkel 8 ist auf dem Drehzapfen 4 eine Rondelle  26 angeordnet, deren Dicke so gewählt wird, dass  der     Türflügelrahmen    11 genau die gewünschte Höhen  lage     in    bezug auf den ortsfesten Rahmen 12 hat. Um  den     Türflügelrahmen   <B>11</B> zu montieren, bzw. abzu  montieren, muss man den oberen Drehzapfen 3 bei  gelöster Klemmschraube 23 im oberen Loch 21 nach  oben verschieben, so dass der Drehzapfen 4 von oben  in das untere Loch 21 eingeführt, bzw. aus demselben  herausgenommen werden kann.  



  Es sei noch erwähnt, dass die an den Schmalseiten  des     Fensterflügelrahmens    11 befestigten Schenkel 7  der     Scharnierbänder    1 und 2 in Nuten 27 dieses  Rahmens     eingelassen    sind. Um ein Abstecken der  Enden der mittels eines     Fräsers    hergestellten Nuten 27  zu vermeiden, sind die Schenkel 7 an ihren Enden  mit kreisbogenförmigen Abrundungen 28 versehen,  und es wird ein     Fräser    benutzt, dessen Radius gleich  demjenigen dieser Abrundungen ist, so dass letztere  an entsprechenden Abrundungen der     Nutenenden    an  liegen.  



  Gegenüber bisher     üblichen,    für den gleichen Zweck  verwendeten Scharnieren weist das beschriebene  Scharnier wichtige Vorteile auf. Bei diesen üblichen  Scharnieren weisen die Supporte zwecks Befestigung  am ortsfesten Rahmen 12 eine mit Schraubenlöchern:  versehene     Grundplatte    auf, die in diesen Rahmen ein  gelassen und aufgeschraubt wird.

   Infolgedessen ist  der Abstand der     Drehzapfen,        d.h.    der     Scharnierachse,     von der     Oberfläche    des ortsfesten Rahmens durch  die Ausbildung des Scharniers vorbestimmt, so dass  man die Dimensionen der     Türflügelrahmen    11 und 13,  insbesondere den Abstand a des sogenannten      Ueber-          schlages     29 des Rahmen 13 vom Rahmen 12 dem  Scharnier entsprechend wählen muss. Umgekehrt ist  es bei vorgegebenen Rahmen nötig, ein Scharnier von  speziellen Dimensionen herzustellen.

   Ferner kommt  es oft vor, dass die vorgesehenen Dimensionen nicht  genau stimmen, was dann     Anpassarbeiten,        z.B.    ein  tieferes Einlassen der Grundplatten der Supporte in  den ortsfesten Rahmen oder ein Unterlegen von Di  stanzfolien unter diese Platten,     erforderlich    macht.  Diese Nachteile sind beim beschriebenen Scharnier  dadurch vermieden, dass man durch mehr oder weni  ger tiefes Einschrauben der Gewinde 19, deren Aus  sendurchmesser natürlich etwas grösser ist als der  Durchmesser der Löcher 20, in die sie eingeschraubt  werden, den Abstand der Drehzapfen 3, 4 vom orts  festen Rahmen 12     regulieren    kann.

   Auch abgesehen  von dieser     Reguliermöglichkeit    erfordert die Montage  weniger Zeit als bei den     üblichen    Supporten. Bei  diesen     üblichen    Scharnieren ist ferner auf den     Sup-          portgrundplatten    auch der Haltebügel für die Riegel  stangen des weiter oben erwähnten Stangenverschlus  ses des     Fensterflügelrahmens    13 fest angebracht, was  eine weitere Einschränkung der     Dimensionierungs-          freiheit    der Rahmen zur Folge hat.

   Das vorliegende    Scharnier ist dagegen     vollkommen    unabhängig von dem  wie im oben erwähnten Schweizerpatent     No.    379325  ausgebildeten Stangenverschluss.  



  Bei den üblichen Scharnieren sind ferner beide  Drehzapfen mit den     Scharnierbändern    solidarisch und  nach unten gerichtet, wie beim unteren     Scharnierband     2. Dies hat den Nachteil, dass der     Fensterflügelrahmen          unbeabsichtigterweise    ausgehängt werden kann,     z.B.     wenn ein gebücktes Kind sich unter dem offenen  Rahmen aufrichtet. Dies ist beim vorliegenden Schar  nier nicht möglich, weil der Drehzapfen 3 mit dem       Support    5 fest verbunden ist.  



  Der Drehzapfen 4 kann, wie in     Fig.    1 dargestellt,  in ein Loch 30 des Schenkels 8 des unteren Scharnier  bandes 2 eingelassen und in demselben auf irgend  eine beliebige Weise befestigt,     z.B.    verlötet sein. Der  Drehzapfen 4 kann aber auch mit dem     Scharnierband     2 in einem Stück gegossen sein. Der obere Drehzapfen  3 kann auch mit zwei Ringnuten versehen sein, wobei  dann anstelle der Schraube 23 ein federbelasteter  Stift vorgesehen ist. In diesem Falle greift der Stift  in der Gebrauchslage in die eine Ringnut ein, während  zur Montage oder Demontage der Zapfen so fest in       achsialer    Richtung gedrückt werden muss, dass der  Stift aus dieser Ringnut herausspringt und nach Ver  schiebung des Zapfens in die andere Ringnut hinein  springt.

   In diesem Falle ist also der Zapfen durch eine  Rastvorrichtung lösbar am freien Ende des Armes 18  befestigt.  



  Das beschriebene Scharnier kann selbstverständlich  auch an einer Zimmer- oder Möbeltüre verwendet  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Scharnier an Fenster oder Türe, mit zwei Dreh zapfen, die zwei am ortsfesten Fenster- oder Tür rahmen befestigte Supporte mit zwei am Fenster- oder Türflügelrahmen befestigten Scharnierbändern schwenkbar verbinden, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Support (5,6) einen mit einem Aussengewinde (19) versehenen kreiszylindrischen Befestigungsteil (17), der in eine Bohrung (20) des ortsfesten Fenster- oder Türrahmens (12) eingeschraubt ist, und einen mit demselben in Flucht befindlichen Arm (18) auf weist, an dessen freiem Ende der Drehzapfen (3, bzw. 4) angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Scharnier nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der eine Drehzapfen (4) mit dem einen Scharnierband (2) solidarisch ist und in ein am freien Ende des Armes (18) des einen Supportes (6) vorge sehenes Loch (21) hineinragt, während der andere Drehzapfen (3), der in einem am freien Ende des Armes (18) des anderen Supportes (5) vorgesehenen Loch (21) lösbar befestigt und in diesem Loch ver schiebbar ist, in gleicher Richtung wie der erstge nannte Drehzapfen in ein am anderen Scharnierband (1) vorgesehenes Loch (21) hineinragt. 2. Scharnier nach Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass der verschiebbare Drehzapfen (3) mittels einer Klemmschraube (23) in dem Loch (21) des betreffenden Supportes (5) lösbar befestigt ist. 3.
    Scharnier nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der verschiebbare Drehzapfen mit tels einer Rastvorrichtung in dem Loch des betref fenden Supportes lösbar befestigt ist. 4. Scharnier nach Patentanspruch, bei welchem die Scharnierbänder je einen Schenkel, der in eine Nut des Fenster- oder Türflügelrahmes eingelassen ist, und einen dazu senkrechten Schenkel, an dessen freiem Ende der betreffende Drehzapfen angeordnet ist, aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass der in die Nut (27) eingelassene Schenkel (7) an seinen beiden Enden kreisbogenförmige Abrundungen (28) aufweist,
    die an entsprechenden Abrundungen der Nutenenden anliegen.
CH899960A 1960-08-09 1960-08-09 Scharnier an Fenster oder Türe CH385663A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0484640A1 (de) * 1990-11-08 1992-05-13 Siegenia-Frank Kg Drehlager für Fensterflügel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0484640A1 (de) * 1990-11-08 1992-05-13 Siegenia-Frank Kg Drehlager für Fensterflügel

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