CH385877A - Verfahren zur Herstellung basischer Amide - Google Patents

Verfahren zur Herstellung basischer Amide

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CH385877A CH7430359A CH7430359A CH385877A CH 385877 A CH385877 A CH 385877A CH 7430359 A CH7430359 A CH 7430359A CH 7430359 A CH7430359 A CH 7430359A CH 385877 A CH385877 A CH 385877A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides
    • C07C233/01Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
    • C07C233/12Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having the nitrogen atom of at least one of the carboxamide groups bound to a carbon atom of a hydrocarbon radical substituted by halogen atoms or by nitro or nitroso groups

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung basischer Amide
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer Phenyloxy- und Phenylalkoxybenzoesäure
Die Verfahrensprodukte können durch die Formel aminoalkylamide, welche zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen geeignet und wirksam sind.
EMI1.1     
 wiedergegeben werden, worin n Null oder eine ganze Zahl von 1 bis 4, R einen Alkylenrest mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen und   R    und   R2    Niederalkylgruppen, die auch zusammen mit dem Stickstoffatom eine Pyrrolidino- oder Piperidinogruppe darstellen können, bedeuten.



   Die bevorzugten Verfahrensprodukte sind die Dialkylaminoäthylamide, die Pyrrolidinoäthylamide und die Piperidinoäthylamide der 4-Phenylalkoxybenzoesäuren. Die Phenylalkoxyderivate zeigen im allgemeinen höhere Wirksamkeit als die Phenyloxyderivate.



   Die in pharmakologischen Testversuchen ermittelten antiarrhythmischen Aktivitäten der Verfahrensprodukte, beispielsweise bestimmt am elektrisch gereizten isolierten rechten Ventrikelzipfel der Ratte, ergaben Aktivitätswerte bei Rheobase, maximaler Frequenz und Exzitation, welche bis zu mehr als   100mal    grösser sind, als sie in parallel durchgeführten Vergleichsversuchen mit 4-Aminobenzoesäure-diäthylaminoäthylamid gemessen wurden.



   Diese ausserordentliche Differenz lässt auf einen andersgearteten Wirkungsmechanismus schliessen.



     4- Aminobenzoesäure - diäthylaminoäthylamid    ist das bisher weitaus am meisten verwendete Antiarrhythmikum.



      4- Phenyläthoxybenzoesäure -diäthylaminoäthyl-    amid (Beispiel 3) ist in vitro im Mittel etwa   100mal    aktiver als 4-Aminobenzoesäure-diäthylaminoäthylamid.



      4- Benzyloxybenzoesäure - diäthylaminoäthylamid    (Beispiel 2) zeigt im Mittel etwa die 40- bis 50fache und   4- Phenoxybenzoesäure- diäthylaminoäthylamid    (Beispiel 1) die 30- bis 35fache Aktivität des 4-Aminobenzoesäure-diäthylaminoäthylamides.



   Die akute Toxizität der erfindungsgemässen Verbindungen ist ziemlich niedrig. Sie ist nur etwa doppelt so gross als beim viel weniger aktiven 4-Aminobenzoesäure-diäthylaminoäthylamid.



   Daraus ergibt sich für die erfindungsgemässen Verbindungen ein um das Vielfache erhöhter therapeutischer Index. Die erfindungsgemässen Verbindungen eignen sich sowohl für die orale Verabreichung in Form der freien Basen oder ihrer kristallisierten Salze als auch zur Injektion in Form von wässrigen Lösungen ihrer Salze.



   Die Herstellung der eingangs definierten neuen Verbindungen erfolgt nach den für die Herstellung von basischen Amiden von   Karbonsäuren    bekannten Verfahren. Sie ist dadurch charakterisiert, dass man eine Säure der Formel
EMI1.2     
 oder ein funktionelles Derivat einer solchen Säure mit einem Diamin der Formel  
EMI2.1     
 zur Reaktion bringt. Anschliessend können erhaltene basische Amide in ihre Salze mit nichttoxischen Säuren überführt werden.



   Diejenige Modifikation des Verfahrens wird bevorzugt, gemäss welcher ein funktionelles Derivat einer Säure der Formel
EMI2.2     
 zur Umsetzung verwendet wird.



   Als funktionelle Säurederivate werden Säureanhydride aus derselben und einer anorganischen oder organischen Säure bzw. deren Säurehalogenide vorgezogen.



   Beispiel 1
4-Phenoxybenzoesäure-2'-diäthylaminoäthylamid
25,7 Gewichtsteile 4-Phenoxybenzoesäure und 60 Volumteile Thionylchlorid werden etwa 6 Stunden unter Rückfluss gekocht. Das überschüssige Thionylchlorid wird im Vakuum abdestilliert, der Rückstand in wenig alkoholfreiem Chloroform aufgenommen und dieses wieder verdampft. Diese Massnahme wird wiederholt.



   Auf diese Weise erhält man 28 Gewichtsteile (etwa   1006/o    der Theorie) 4-Phenoxybenzoylchlorid.



   Das Säurechlorid wird, gelöst in 60 Volumteilen Chloroform, innerhalb 1 Stunde unter Rühren in eine Lösung von 29 Gewichtsteilen 2-Diäthylaminoäthylamin in 150 Volumteilen Chloroform getropft. Anschliessend wird die Reaktionslösung im Vakuum eingedampft.



   Der Rückstand wird in Diäthyläther und viel Wasser aufgenommen und geschüttelt. Die ätherische Lösung wird abgetrennt und wiederholt mit Wasser gewaschen.



   Nach dem Verdampfen der getrockneten   äther    lösung hinterbleiben 35 Gewichtsteile eines dickflüssigen Öls von   4-Phenoxybenzoesäure-2tdiäthylamino-    äthylamid, welches sich in Wasser kaum, dagegen in verdünnten wässrigen Mineralsäuren und organischen Lösungsmitteln leicht löst.



  Analyse für   C19H24O2N2    (Molgewicht:   312,40):   
Berechnet C   73,040/o,    H 7,740/o, N   8,970/,;    gefunden C   73, 09 /o,    H   7,570/0,    N   8,730/o.   



   Das Hydrochlorid wird erhalten durch Lösen der Base in wasserfreiem Äther und Versetzen mit 1 Äquivalent Chlorwasserstoff, gelöst in Äther. Das Hydrochlorid fällt zunächst ölig aus. Der Äther wird abgegossen und das ölige Salz mit Essigsäureäthylester angerieben, wobei es kristalllisiert. Nach Umkristallisation aus Essigsäureäthylester unter Zusatz von etwas Isopropanol oder aus Benzol schmilzt das Hydrochlorid bei 114 bis   116     C.



   Es ist leicht löslich in Wasser, Alkoholen und Chloroform, dagegen wenig löslich in kaltem Essigsäureäthylester, Benzol und Petroläther.



   Beispiel 2   
4-B enzyloxybenzoesäure-2'-diäthylaminoäthylamid   
25 Gewichtsteile 4-Benzyloxybenzoesäure und etwa 100 Gewichtsteile Thionylchlorid werden etwa 4 Stunden unter Rückfluss gekocht. Das überschüssige Thionylchlorid wird abgedampft. Der Rückstand wird in Chloroform aufgenommen und die Lösung wieder eingedampft. Das so gewonnene 4-Benzyloxybenzoylchlorid wird in 70 Volumteilen Chloroform gelöst und innerhalb 1 Stunde unter Rühren zu einer Lösung von 30 Gewichtsteilen 2-Diäthylaminoäthylamin in 150 Volumteilen Chloroform getropft. Die Reaktionslösung wird eingedampft, der Rückstand in   Ather    und Wasser aufgenommen, die Ätherlösung abgetrennt, mit Wasser gewaschen und verdampft. Der Rückstand kristallisiert nach kurzer Zeit.

   Er lässt sich aus viel Petroläther   (Kp.760    60 bis 900 C) oder aus wenig Isopropyläther oder aus einer Mischung der beiden umkristallisieren.



   Das auf diese Weise erhaltene 4-Benzyloxybenzoesäure-2'-diäthylaminoäthylamid schmilzt bei 64 bis 650 C. Es ist leicht löslich in den meisten organischen Lösungsmitteln und in wässrigen verdünnten Mineralsäuren, dagegen kaum löslich in Wasser.



  Analyse für   C20H2ssO2N2    (Molgewicht:   326,42):   
Berechnet C   73,590/o,    H   8,030/o,    N   8, 58 /o ;    gefunden C   73,890/o,    H 8,000/o, N   8,570/o.   



   Beispiel 3 4-Phenyläthoxybenzoesäure-2'-diäthylaminoäthylamid
18,1 Gewichtsteile   4- Phenyläthoxybenzoesäure    und 40   Volumteile Thionylchlorid    werden 6 Stunden unter Rückfluss gekocht. Hierauf wird die Lösung eingedampft und der Rückstand mit Chloroform, wie im Beispiel 1 beschrieben, behandelt. Das so gewonnene 4-Phenyläthoxybenzoylchlorid, gelöst in 60 Volumteilen alkoholfreiem Chloroform, wird innerhalb 1 Stunde zu einer Lösung von 18,6 Gewichtsteilen 2-Diäthylaminoäthylamin in 150 Volumteilen Chloroform getropft. Nach einer weiteren Stunde wird die Reaktionslösung eingedampft. Der Eindampfrückstand wird in Diäthyläther und viel Wasser aufgenommen und geschüttelt. Die ätherische Lösung wird abgetrennt, wiederholt mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft.



   Der Rückstand (23,4 Gewichtsteile entsprechend 920/0 Theorie) besteht aus 4-Phenyläthoxybenzoe  säure-2'-diäthylaminoäthylamid.    Er kristallisiert beim Verreiben mit Petroläther und lässt sich aus Petrol äther (Kp. 60 bis 900 C) umkristallisieren. Schmelzpunkt: 65 bis 660 C.



  Analyse für   C21H26O2N2    (Molgewicht:   340,45):   
Berechnet C   74,080/o,    H   8,290/0,    N   8,230/o;    gefunden C   74, 29 /o,    H   8,1901o,    N   8,260/0.     



   4-Phenyläthoxybenzoesäure-2'-diäthylaminoäthylamid ist wenig löslich in Wasser, leicht löslich in organischen Lösungsmitteln. Eine für die Anwendung als Injektionslösung brauchbare Form der Verbindung wird gewonnen durch Überführung der freien Base in eines ihrer nichttoxischen wasserlöslichen Salze, wobei beispielsweise wie folgt verfahren wird: a) 5 g der freien Base werden in 14,7   cms      1n    Salzsäurelösung gelöst, durch Zusatz von bidestilliertem Wasser auf die gewünschte Konzentration gebracht, nach Kontrolle des pH-Wertes steril filtriert, in Ampullen abgefüllt und gegebenenfalls noch sterilisiert. b) 5 g der freien Base werden mit 14,7   cm3    einer lnormalen wässrigen Milchsäurelösung versetzt, und die entstandene Lösung wird wie im obigen Beispiel a) weiterbehandelt.



   Beispiel 4
4-Phenyläthoxybenzoesäure-3'-dimethylamino propylamid
Ersatz von 2'-Diäthylaminoäthylamin im Beispiel 3 durch 16,3 Gewichtsteile 3-Dimethylamino-n-propylamin gibt in gleicher Weise 4-Phenyläthoxybenzoesäure-3'-dimethylamino-n-propylamid, welches sich ebenfalls aus Petroläther (Kp. 60 bis 900 C) umkristallisieren lässt. Schmelzpunkt: 70 bis   72"    C.



  Analyse für   C2oH2eO2N2    (Molgewicht:   326,43):   
Berechnet C   73,590/a    H   8, 03 /o,    N   8,580/M;    gefunden C   73, 30 /e, H      7, 84 /e,    N   8, 37 /ol.   



   4-Phenyläthoxybenzoesäure-3'-dimethylaminopropylamid ist wenig löslich in Wasser, dagegen leicht löslich in verdünnten wässrigen Mineralsäuren, verdünnter wässriger Milchsäure, Citronensäure, Weinsäure und Oxalsäure, ferner leicht löslich in den meisten organischen Lösungsmitteln mit Ausnahme von kaltem Petroläther, Diisopropyläther und kaltem Benzin. Das Hydrochlorid dieser Base schmilzt nach Umkristallisieren aus Essigsäureäthylester bei 123 bis 1250 C. Es ist leicht löslich in Wasser.



   Beispiel 5 4-Phenyläthoxybenzoesäure-2'-(piperidino)-äthylamid
Ersatz von 2-Diäthylaminoäthylamin im Beispiel 3 durch 20,5 Gewichtsteile N-(2-Aminoäthyl)-piperidin gibt in analoger Weise das 4-Phenyläthoxybenzoesäure-2'-N-(piperidino)-äthylamid, welches sofort kristallisiert. Es lässt sich aus relativ viel Petroläther (Kp. 60 bis   900 C)    oder aus mit etwas Wasser verdünntem Isopropanol gut umkristallisieren. Schmelzpunkt: 111 bis   112"    C.



  Analyse für   C22H28O2N2    (Molgewicht:   352,46):   
Berechnet C   74,96ozon    H   8, 01 /o,    N   7,95 0/;    gefunden C   75,080/o,    H   7,970/0;    N 7,860/o.



      4- Phenyläthoxybenzoesäure -2' - N - (piperidino)-    äthylamid ist wenig löslich in Wasser und kaltem Petroläther, dagegen leicht löslich in wässrigen Mineralsäuren, wässriger Milchsäure, Citronensäure, Weinsäure und Oxalsäure, ferner leicht löslich in   Methanol,    Aceton und Essigsäureäthylester. Das Hydrochlorid dieser Base schmilzt bei 125 bis   127     C. Es ist leicht löslich in Wasser.



   Beispiel 6    4-Phenyläthoxybenzoesäure.2'-(pyrrolidino)-äthylamid   
Ersatz von 2-Diäthylaminoäthylamin im Beispiel 3 durch etwa 18 Gewichtsteile N-(2-Aminoäthyl)-pyrrolidin gibt in analoger Weise das 4-Phenyläthoxy  benzoesäure -2' - (pyrrolidino) - äthylimid,    welches in Wasser wenig, in verdünnten Mineralsäuren und niedrigmolekularen Alkoholen leicht löslich ist.



   Beispiel 7
4-(y-Phenylpropoxy)-benzoesäure-2'-diäthylamino  äthylamid a) 4-Phenylpropoxybenzoesäure
2,3 Gewichtsteile Natrium werden in 50 Volumteilen wasserfreiem   Äthanol    gelöst. Die Lösung wird mit 16,6 Gewichtsteilen 4-Hydroxybenzoesäureäthylester versetzt und zum Sieden erhitzt. Innerhalb 15 Minuten werden nun unter starkem Rühren 22 Gewichtsteile y-Phenylpropylbromid zu der alkoholischen Lösung getropft. Die Reaktionsmischung wird 6 Stunden unter Rückfluss gekocht und hierauf zur Trockene eingedampft. Der Rückstand wird in Di äthyläther aufgenommen, die   Atherlösung    filtriert, mit   10'/obiger    wässriger eiskalter Natriumhydroxydlösung und hierauf wiederholt mit Wasser ausgewaschen, getrocknet und eingedampft.

   Der ölige Rückstand (27,3 Gewichtsteile) von 4-Phenylpropoxybenzoesäureäthylester wird mit 11 Volumteilen 8,7n Kalilauge, 50 Volumteilen Wasser und 25 Volumteilen   Äthanol    versetzt und   41A    Stunden unter Rückfluss gekocht. Nach dem Abkühlen wird einmal mit   Äther    extrahiert, der Extrakt verworfen und die wässrige Lösung mit etwa 60 Volumteilen 2n Salzsäure angesäuert. Die 4-Phenylpropoxybenzoesäure fällt dabei sofort aus. Sie wird abgenutscht, mit Wasser gewaschen und aus einer Mischung von Wasser und Isopropanol umkristallisiert.

   Auf diese Weise erhält man 20,4 Gewichtsteile reine 4-Phenylpropoxybenzoesäure, die bei 165 bis   167     C schmilzt. b) 4-Phenylpropoxybenzoylchlorid
10 Gewichtsteile   4-Phenylpropoxybenzoesäure    werden mit 50 Gewichtsteilen Thionylchlorid versetzt, nach Beendigung der Gasentwicklung 6 Stunden unter Rückfluss gekocht und schliesslich zur Trockne eingedampft. Das so erhaltene Säurechlorid (11 Gewichtsteile) schmilzt bei etwa   589 C.    c) 4-Phenylpropoxybenzoesäure-2'-diäthylamino äthylamid
10,6 Gewichtsteile 4-Phenylpropoxybenzoylchlorid, gelöst in 30 Volumteilen Chloroform, werden unter Rühren zu einer Lösung von 11,6 Gewichtsteilen   Diäthylaminoäthylamin in 40 Volumteilen Chloroform getropft.



   Nach 1 bis 2 Stunden wird die Reaktionsmischung zur Trockene eingedampft, der Rückstand in Wasser und Diäthyläther aufgenommen und   ge    schüttelt. Die   Ätherschicht    wird abgetrennt, zweimal mit Wasser gewaschen, mit Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der ölige Rückstand kristallisiert nach dem Trocknen im Hochvakuum und kann danach aus wenig Petroläther   (Kp.760    60 bis   90"    C) umkristallisiert werden.



   Das so erhaltene 4-Phenylpropoxybenzoesäure2'-diäthylaminoäthylamid schmilzt bei 56 bis   58    C.



  Es ist wenig löslich in Wasser, dagegen leicht löslich in verdünnten wässrigen Mineralsäuren, Äthanol, Propanol, Aceton, Essigsäureäthylester, Dioxan, Chloroform und Benzol. In Kohlenwasserstoffen löst es sich nur in der Wärme gut.



   Das Hydrochlorid dieser Base schmilzt nach Umkristallisieren aus Essigsäureäthylester bei 116 bis   117     C. Es ist leicht löslich in Wasser, Methanol und Chloroform, dagegen wenig löslich in kaltem Essigsäureäthylester, in Diäthyläther und Petroläther.



   Beispiel 8    4 (3,-Phenylpropoxy)-benzoesäure-2'-(piperidino)-     äthylamid
10,7 Gewichtsteile 4-Phenylpropoxybenzoylchlorid (Beispiel 7b) in 30 Volumteilen Chloroform werden unter Rühren zu einer Lösung von 13 Gewichtsteilen N-(2-Aminoäthyl)-piperidin in 30 Volumteilen Chloroform getropft.



   Nach 1 bis 2 Stunden wird die Reaktionsmischung wiederholt mit Wasser extrahiert. Die wässrigen Extrakte werden verworfen. Die Chloroformlösung wird getrocknet und das Chloroform abgedampft. Der Rückstand wird aus viel Petroläther (Kp. 60 bis   90OC)    oder aus Diisopropyläther umkristallisiert.



   Das so erhaltene   4-Phenylpropoxybenzoesäure-2'-    (piperidino)-äthylamid schmilzt bei 107 bis   109  C.   



  Es ist unter Salzbildung leicht löslich in verdünnten Mineralsäuren, leicht löslich ferner in Methanol; Äthanol und Chloroform, löslich in Aceton, Essigsäureäthylester und Benzol, wenig löslich in der Kälte in Diäthyläther, Diisopropyläther und in Kohlenwasserstoffen. In kaltem Wasser ist die Verbindung praktisch unlöslich.



   Beispiel 9    4-((3-Phenylbutoxy)-benzoesäure-2'-diäthylamino-     äthylamid a)   4-((3-Phenylbutoxy)-benzoesäure   
2,5 Gewichtsteile Natrium werden in 55 Volumteilen Äthanol gelöst. Die Lösung wird mit 18,1 Gewichtsteilen 4-Hydroxybenzoesäureäthylester und nach Auflösung desselben innerhalb von 10 bis 15 Minuten mit 23,2 Gewichtsteilen   d-Phenylbutylbromid    versetzt und hierauf 10 Stunden unter   Rückfluss    gekocht.



  Der entstandene 4-(8-Phenylbutoxy) -benzoesäure äthylester wird nun durch Zusatz von 10,9 Volumteilen 10n Natronlauge und 80 Volumteilen Wasser durch 3stündiges Kochen verseift.



   Nach dem Abkühlen wird die Reaktionslösung mit Äther gewaschen und durch Zusatz von verdünnter Mineralsäure angesäuert.



   Die   4-((3-Phenylbutoxy)-benzoesäure    fällt aus. Sie wird abfiltriert und aus wenig Isopropanol umkristallisiert. Ausbeute: 24 Gewichtsteile. Schmelzpunkt   1300    C. b)   4-((3-Phenylbutoxy)-benzoesäure-2'-diäthyl    aminoäthylamid
25,5 Gewichtsteile   4-(d-Phenylbutoxy) -benzoe-    säure werden mit 50 Gewichtsteilen Thionylchlorid versetzt und 2 bis 4 Stunden zum Sieden erhitzt. Anschliessend wird die Lösung zur Trockene eingedampft.



   Das so erhaltene 4-(8-Phenylbutoxy)-benzoesäurechlorid wird in 40 Volumteilen alkoholfreiem Chloroform aufgenommen und unter Rühren zu einer Lösung von 21 Gewichtsteilen 2-Diäthylaminoäthylamin in 40 Volumteilen alkoholfreiem Chloroform getropft. Die Reaktionslösung wird 2 Stunden gerührt und hierauf durch Eindampfen vom Lösungsmittel befreit. Der Rückstand wird in Diäthyläther aufgenommen und sechsmal mit Wasser ausgeschüttelt. Die   Ätheriösung    wird getrocknet und zur Trockene eingedampft. Der Rückstand kristallisiert beim Abkühlen und Anreiben, er besteht aus   4-(8-Phenylbutoxy)-    benzoesäure-2'-diäthylaminoäthylamid.



   Ausbeute: 31,1 Gewichtsteile, das sind etwa 930/0 der Theorie. Nach dem Umkristallisieren aus Petrol äther   (Kp.760    60 bis   900 C)    schmilzt die Verbindung bei 53 bis   55O    C. Sie ist sehr wenig löslich in Wasser, leicht löslich in verdünnten Mineralsäuren, Methanol, Äthanol und Chloroform, löslich in Diäthyläther und Diisopropyläther, wenig löslich in kaltem Petroläther.



   Beispiel 10    4-(a-Phenylbutoxy)-benzoesäure-2'-(piperidino)-     äthylamid
8,8 Gewichtsteile   4-(6-Phenylbutoxy)-benzoylchlo-    rid, gelöst in 40 Volumteilen Chloroform, werden zu einer Lösung von 9 Gewichtsteilen N-(2-Aminoäthyl)piperidin in 60 Volumteilen Chloroform getropft.



  Nach 12stündigem Stehen wird die Reaktionslösung wiederholt mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wird aus Petroläther   (Kp.760    60 bis   90O)    umkristallisiert. Das so erhaltene    4- (d-Phenylbutoxy)-benzoesäure-2'-N-(piperidino)-    äthylamid ist praktisch unlöslich in Wasser, dagegen leicht löslich in verdünnten wässrigen Mineralsäuren, in niedrigmolekularen Alkoholen, Chloroform und Eisessig. Schmelzpunkt: etwa   100"    C.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung basischer Amide der Formel EMI5.1 worin n Null oder eine ganze Zahl von 1 bis 4, R einen Alkylenrest mit 2-6 Kohlenstoffatomen und RL und R2 Niederalkylgruppen, die auch zusammen mit dem Stickstoffatom eine Pyrrolidino- oder Piperidinogruppe darstellen können, bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Säure der Formel EMI5.2 oder ein funktionelles Derivat einer solchen Säure mit einem Diamin der Formel EMI5.3 zur Reaktion bringt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Umsetzung ein funktionelles Derivat einer Säure der Formel EMI5.4 verwendet.
    2. Verfahren gemäss Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als funktionelles Säurederivat ein Säureanhydrid oder ein Säurehalogenid verwendet.
    3. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Amide in ihre Salze mit nichttoxischen Säuren überführt.
CH7430359A 1959-06-11 1959-06-11 Verfahren zur Herstellung basischer Amide CH385877A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5756505A (en) * 1995-03-31 1998-05-26 Shiseido Co., Ltd. N-acylpiperazine derivative, antibacterial drug and anti-ulcer drug

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US5756505A (en) * 1995-03-31 1998-05-26 Shiseido Co., Ltd. N-acylpiperazine derivative, antibacterial drug and anti-ulcer drug

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