CH385909A - Hülsenpuffer - Google Patents
HülsenpufferInfo
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Classifications
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- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G11/00—Buffers
- B61G11/14—Buffers absorbing shocks by mechanical friction action; Combinations of mechanical shock-absorbers and springs
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Description
Hülsenpuffer Die Erfindung bezieht sich auf einen Hülsen puffer mit mindestens einem zwischen Federn an geordneten Reibaggregat.
Bei bisher bekannten Pufferausbildungen, bei denen ein Reibaggregat zwischen zwei Federn ange ordnet ist, dient eine Feder zur Vorspannung des Reibaggregates und hilft nur sekundär bei der Dämpfung und dem Auffangen der Stösse mit. Die Reibwirkung setzt auch bei kleinen Stössen sofort ein. Da kleine Stösse häufiger vorkommen als starke Belastungen, ergibt sich eine ungleichmässige Ab nützung der Reibfläche. In der Gegend der Ruhe stellung der Reibflächen werden diese stärker ab genützt als an einer Stelle, die erst bei starker Be lastung beansprucht wird.
Die Erfindung soll diese Nachteile dadurch be seitigen, dass das Reibelement einen in Richtung der Pufferachse sich erstreckenden Stossfortsatz auf weist, dessen Länge der Strecke zwischen dem Reib aggregat und einem Anschlag, vermindert um einen den Federweg der schwächeren Feder bestimmen den Betrag, entspricht, wobei ein Stossfortsatz durch eine der Federn axial geführt ist.
Das Reibelement greift zweckmässig mit seiner Reibfläche an der Innenwand der Stösselhülse an. Es kann aber ebensogut eine andere, sich abhängig von der Stösselhülse bewegende Reibfläche sein. Ein Stossfortsatz kann beispielsweise aus einer oder meh reren, längs der Pufferachse verlaufenden Stossstan gen oder aus einem Rohr bestehen.
Der Anschlag ist vorteilhaft als sich am Puffer boden abstützender Anschlagblock ausgebildet, wel cher in eine entsprechende Ausnehhmung der Feder ragt und diese in der richtigen Lage zur Führung des Stossfortsatzes und des Reibaggregates hält. Da durch vermeidet man die Möglichkeit eines Eckens des Reibaggregates und verkleinert eine Knickgefahr. Durch Anordnen mehrerer, zwischen je einer stärkeren und einer schwächeren Feder in Serie an geordneten Reibaggregate kann eine beliebige Ab hängigkeit der Einschubtiefe auf die Belastung er reicht werden. Bei mehreren Reibaggregaten ist vor teilhaft eine Feder mehr angeordnet, als der Anzahl der Reibaggregate entspricht.
Bei dieser Anordnung können verschiedene, für eine jeweils gewünschte Einschubtiefe am günstigsten erscheinende Federn, beispielsweise Ringfedern, Volutfedern oder Gummi federn, Verwendung finden.
Die Erfindung ist an Hand der in den Zeich nungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher er läutert, ohne sich darauf zu beschränken.
Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen Längsschnitte durch verschiedene Varianten Ones Hülsenpuffers.
Der Hülsenpuffer besitzt ein aus einer Puffer- hülse 2 mit Pufferboden 1 und einer in die Puf ferhülse 2 einschiebbaren Stösselhülse 3 mit Puffer teller 4 gebildetes Gehäuse.
In Fig. 1 ist ein aus zwei Keilscheiben 9 und einem Reibring 10 mit einem durchgehenden Schlitz 12 und Einschlitzungen 13 gebildetes Reibaggregat zwischen einer sich am Pufferteller 4 abstützenden starken Kegelfeder 5 und einer sich am Pufferboden 1 abstützenden schwachen Kegelfeder 6 angeordnet. Die dem Pufferboden zugewandte Keilscheibe 9 ist mit einer längs der Pufferachse verlaufenden Stoss stange 7 fest verbunden. Diese Stossstange 7 ist innerhalb der Kegelfeder 6 geführt. Am Pufferboden ist ein Gegenanschlag 8 angeordnet.
Bei Belastung des Puffers wird zunächst die schwache Feder 6 zusammengepresst, bis die Stoss stange 7 am Anschlag 8 anliegt. Die starke Feder wird dabei nicht zusammengepresst und das Reib aggregat wird nicht verschoben. Bei weiterem An- steigen der Belastung wird die Stösselhülse tiefer in die Pufferhülse eingeschoben. Das Reibaggregat ist durch die Stossstange 7 fest mit dem Pufferboden 1 gekuppelt und kann die Einschubbewegung nicht mitmachen. Es wird daher die starke Feder, die sich an der dem Pufferboden abgewandten Keil scheibe 9 abstützt, belastet und gleichzeitig wirkt die Innenwand 14 der Stösselhülse mit der Reib fläche 11 des Reibaggregates zusammen.
Durch die Reibung dieser beiden Flächen tritt ein erhöhter Einschubwiderstand und ein erwünschter Arbeitsver zehr auf. Die schwache Feder 6 ist dabei ausgeschal tet. Bei Entlastung tritt eine Reibung so lange auf, bis die starke Feder entlastet ist und die schwache Feder die Stossstange vom Pufferboden abhebt.
Bei sehr starken Stössen, die eine grosse An fangsgeschwindigkeit der Einschubbewegung der Stö- sselhülse zur Folge haben, wird infolge der Massen trägheit des aus den Kegelfedern 5 und 6 und dem Reibaggregat mit Stossstange 7 gebildeten Systems sofort eine Reibung an der Innenwand 14 der Stö- sselhülse auftreten. Dies ist ein bei starken Stössen erwünschter Effekt.
In Fig.2 sind zwei verschieden ausgebildete Reibelemente unter Zwischenschaltung von Federn in Serie geschaltet. In der Stösselhülse 3 ist zwischen einer Abstützplatte 19, die mit einer gegen den Pufferteller 4 gerichteten Stossstange 23 starr ver bunden ist, eine Kegelfeder 22 angeordnet. An dieser Abstütztplatte stützt sich ein Reibring 10 mit einer kegelstumpfartigen Innenfläche ab. Gegen diese In nenfläche wird eine Keilscheibe 9 durch eine Ring feder 18 gehalten, die sich an einer Keilscheibe 20 des zweiten Reibaggregates abstützt. Diese Keil scheibe 20 weist drei in Richtung der Pufferachse gegen den Pufferteller verlaufende Stossstäbe 17 auf.
Ein mit der Fläche 11' zusammenarbeitender Reib ring 10' 12' 13' ist zwischen der Keilscheibe 20 und einer weiteren Keilscheibe 21, die mit einem Stossring 15 fest verbunden ist, angeordnet. Zwischen der Keilscheibe 21 und dem Pufferboden 1 befindet sich eine Gummifeder 16. Bei Belastung des Puffers wird zuerst die schwächste Feder, d. i. die Gummi feder 16 zusammengepresst, bis der Stossring 15 am Pufferboden 1 anstösst. Dieses Anstossen bewirkt das Einschalten der anderen Federn und der Reib elemente. Die nächst schwächere Feder, die Kegel feder 22 wird zusammengepresst, bis die Stossstange 23 einen Anschlag 8 berührt. Bis zu diesem Mo ment arbeiten beide Reibaggregate. Durch das An stossen der Stossstange wird das erste Reibaggregat ausgeschaltet und es ist lediglich das zweite Reib aggregat wirksam.
Ist die Kegelfeder 22 stärker dimensioniert als die Ringfeder 18, so wird nach Anstossen des Stoss ringes 15 am Pufferboden 1 lediglich das zweite Reibaggregat wirksam. Das erste Reibaggregat wird durch das Anstossen der Stossstäbe 17 an die Keil scheibe 9 bei weiterem Einschieben wirksam. Die in Fig.3 gezeigte Erfindungsvariante weist unterschiedlich zu Fig.l als Stossstangenanschlag einen in die Feder hineinragenden Anschlagblock 8' auf. Dieser Anschlagblock 8' führt die Feder auch während des Zusammenpressens und hält sie in einer gewünschten Stellung fest. Die Stossstange 7 ist wesentlich verkürzt. Sie ist mit der Keilscheibe 9 fest verbunden.
Die zweite Keilscheibe weist gleich falls eine in die zweite Feder ragende Stossstange auf. Dadurch wird auch diese Keilscheibe und die zweite Feder 5 zentriert und richtig geführt. Die beiden Keilscheiben sind gleich geformt und unter einander austauschbar.
Durch Variation der verschiedenen Federstärken und der Art und Anzahl der Reibaggregate hat man es in der Hand, der Dämpfung den jeweils gewünschten Verlauf zu geben. Die in den Aus führungsbeispielen gezeigten Details lassen sich unter einander austauschen, ohne das Wesen der Erfin dung zu verändern. Die Reibringe können aus Kunst stoff, beispielsweise Ferrozell, oder aus Metall mit einem Reibbelag hergestellt sein. Die Keilscheiben werden zweckmässig aus Stahl mit gehärteten Kegel flächen hergestellt. So kann statt einer Kegelfeder eine Ringfeder oder eine Gummifeder verwendet werden. Es können mehrere Reibaggregate zwischen je zwei Federn angeordnet werden. Dies ist insbe sondere bei Puffer für grosse Belastungen und grossen Baulängen angebracht.
In den Schutzbereich der Er findung soll auch eine Ausführung fallen, bei der eine Hülse mit einem Pufferteller, an dem sich der Anschlagblock abstützt, über eine zweite, mit dem Pufferboden verbundene Hülse geschoben wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Hülsenpuffer mit mindestens einem Reibaggregat zwischen einer stärkeren und einer schwächeren Fe der, dadurch gekennzeichnet, dass das Reibelement einen in Richtung der Pufferachse sich erstreckenden Stossfortsatz aufweist, dessen Länge der Strecke zwi schen dem Reibaggregat und einem Anschlag, ver mindert um einen den Federweg der schwächeren Feder bestimmenden Betrag, entspricht, wobei ein Stossfortsatz durch eine der Federn axial geführt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Hülsenpuffer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stossfortsatz als längs der Pufferachse verlaufende Stossstange (7) ausgebildet ist. 2.Hülsenpuffer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stossfortsatz als Rohr (15) ausgebildet ist. 3. Hülsenpuffer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als ein Stossfortsatz mehrere Stangen (17) angeordnet sind. 4. Hülsenpuffer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Reibaggregate zwischen je einer stärkeren und einer schwächeren Feder in Serie angeordnet sind. 5.Hülsenpuffer nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch mindestens einen sich in Richtung der Pufferachse erstreckenden, in mindestens eine entsprechende Ausnehmung einer der Federn ein greifenden, sich an einer senkrecht zur Pufferachse stehenden Fläche des Puffergehäuses direkt oder in direkt abstützenden Anschlagblock (8') zur Kupp lung der Bewegung des Reibaggregates über Stoss fortsatz (7) und Spreizkegelstumpf (9) mit der senk recht zur Pufferachse stehenden Fläche. 6.Hülsenpuffer nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der An schlagblock (8') durch Zusammensetzen von Einzel teilen in Pufferachsrichtung verlängerbar ist. 7. Hülsenpuffer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Anschlagblock (8') am Pufferboden (1) bzw. am Pufferteller (4) lose ab stützt. B. Hülsenpuffer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Reibaggregat zwei Spreiz- kegelstümpfe (9) mit sich in Achsrichtung erstrecken den, in je eine der Federn eingreifenden Stossfort sätzen (7) aufweist. 9.Hülsenpuffer nach Patentanspruch und Unter anspruch 8, gekennzeichnet durch zwei gleichge formte, zur Mittelebene des Reibaggregates symme trisch angeordnete Spreizkegelstümpfe (9). 10. Hülsenpuffer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Neigung der Kegelstumpf flächen zur Achse zwischen 15 und 50 Grad liegt. 11. Hülsenpuffer nach Patentanspruch und Un teranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Neigung der Kegelstumpffläche zur Achse wenigstens annähernd 45 Grad ist. 12. Hülsenpuffer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Pufferboden eine Ausneh- mung zur Abstützung eines Anschlagblockes vorge sehen ist. 13.Hülsenpuffer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagblock am Puffer boden durch Anschrauben, Anschweissen oder Ein pressen in eine entsprechende Ausnehmung am Puf ferboden fixiert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT431059A AT217503B (de) | 1959-06-11 | 1959-06-11 | Hülsenpuffer |
Publications (1)
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| CH385909A true CH385909A (de) | 1964-12-31 |
Family
ID=3562325
Family Applications (1)
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Country Status (3)
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1960
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| BE591752A (fr) | 1960-10-03 |
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