CH386495A - Schaltung zur Phasen- bzw. Laufzeitentzerrung in einem mehrstufigen Verstärker - Google Patents

Schaltung zur Phasen- bzw. Laufzeitentzerrung in einem mehrstufigen Verstärker

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CH386495A
CH386495A CH1405760A CH1405760A CH386495A CH 386495 A CH386495 A CH 386495A CH 1405760 A CH1405760 A CH 1405760A CH 1405760 A CH1405760 A CH 1405760A CH 386495 A CH386495 A CH 386495A
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CH
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amplifier
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CH1405760A
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Alois Egger
Original Assignee
Telefunken Ag
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/42Modifications of amplifiers to extend the bandwidth
    • H03F1/48Modifications of amplifiers to extend the bandwidth of aperiodic amplifiers
    • H03F1/50Modifications of amplifiers to extend the bandwidth of aperiodic amplifiers with tubes only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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Description


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 Schaltung zur Phasen- bzw. Laufzeitentzerrung in    einem   mehrstufigen Verstärker Die    Erfindung   betrifft eine Schaltung zur Entzerrung der Phase bzw. Laufzeit in einem mehrstufigen Verstärker, der mit    Frequenzmodulation   arbeitet. 



  Bei    Übertragungssystemen,   welche mit Frequenzmodulation arbeiten, treten durch die nichtlinearen Phasenkurven der Filter- und Resonanzkreise im hochfrequenten Übertragungsweg dynamische Verzerrungen auf. Zur Vermeidung dieser Verzerrungen ist es bekannt, an einer beliebigen Stelle im    Über-.      tragungs.weg   einen    Entzerrer   mit entgegengesetztem Phasengang einzuschalten. Solche    Entzerrer   können sowohl in der hochfrequenten Übertragungsstrecke als auch in der    Zwischenfrequenzstrecke   eingeschaltet werden. Aus    Gründen   der einfachen    Herstellbarkeit   werden diese    Entzerrer-Netzwerke   jedoch fast immer in der Zwischenfrequenz    eingeschaltet.   



  Zur Erzielung einer verzerrungsfreien    übertra-      gung   wird ausser der konstanten Laufzeit 
 EMI1.16 
 im Übertragungsband auch eine konstante    Ampli-      tuden-Durchlasskurve   gefordert. Aus    Selektionsgrün-      den   muss diese    Amplitudenkurve   an den beiden Rändern des Übertragungsbandes möglichst steil abfallen. Um dies zu erreichen, werden    in   einem    Zf-      Verstärker   z. B. mehrere Einzelstufen grösserer Bandbreite    hintereinandergeschaltet.   Bei grossen relativen Bandbreiten ist dabei die    Amplitudendämpfung   für die doppelte Übertragungsfrequenz 2    f.;   noch relativ klein. 



  Nun treten an jeder    Verstärkerstufe   im    Zf-      Verstärker,   wenn die Amplituden hinreichend gross sind, vor allem aber an den    Begrenzerstufen,   Harmonische der Übertragungsfrequenz    f      ü   auf. In der Figur sind zwei Röhrenstufen    dargestellt   mit einem dazwischengeschalteten    übertragungsvierpol   E als    Entzerrer-Netzwerk.   Im Anodenstrom Ja der Röhre    Röl   ist die Übertragungsfrequenz f    ii   und deren Harmonische n -    fü   enthalten.

   Am Ausgang des Übertragungsvierpoles entsteht dadurch eine Spannung    Ug   mit den Komponenten    U1      sm      (o)üt   +    99l),      U2      sln   (2    wiii      +      q992),      U"      Sln      (nw.t   +    (p").   



  Diese Einzelkomponenten mischen sich gegenseitig wieder an der nichtlinearen Kennlinie der zweiten Röhre    Rö   z. Bei der Mischung der zweiten Harmonischen mit der ersten, der dritten Harmonischen mit der zweiten usw. entsteht wieder die    Grundwelle      sin      (uo;it).   Die Phasenlage dieser Schwingungen hängt von den Laufwinkeln    (p1,   992. ..    (p"   des    übertragungs-      vierpoles   ab. 



  Bei der Übertragung eines    frequenzmodulierten   Signals der Form    üt   =    U"      sin      (w;it   + m    sin      (").T),   wobei    w",   die    Modulationskreisfrequenz   und m den    Modulationsindex   bezeichnet, entstehen am Gitter der Röhre 2 ausser der Grundfrequenz Harmonische mit dem n-fachen Hub. Bei der Rückmischung ergibt sich wieder die Grundfrequenz    mit   dem ursprünglichen Hub, wenn die Laufzeit für Grundund Oberwelle im    übertragungsvierpol   konstant ist. Dabei tritt keine Störung der    FM-Schwingung   auf.

   Ist jedoch die    Laufzeit   für die Grund- und Oberwelle verschieden, so entsteht nach der Rückmischung eine Störschwingung, deren Hub grösser als der ursprüngliche ist. 



  Ziel der Erfindung    ist   es, diesen Nachteil zu beseitigen. 



  Bei einer Schaltung zur Phasen- bzw.    Laufzeit-      entzerrung,   in welcher ein    Entzerrer-Netzwerk      im   Zuge eines mehrstufigen Verstärkers für frequenz- 

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    modulierte   Schwingungen zwischen zwei nichtlinearen    Verstärkerstufen   eingefügt    ist,   wobei die dem Netzwerk vorausgehende Stufe Oberwellen der    Übertra-      gungsfrequenz   erzeugt, die in der nachfolgenden Stufe infolge deren    Nichtlinearität   wieder in eine die    Übertragung   störende Grundfrequenz mit durch Laufzeitverzerrungen im Netzwerk verursachtem abweichendem Hub zurückgemischt werden, wird erfindungsgemäss vorgeschlagen,

   dass vor oder hinter dem    Entzerrer-Netzwerk   Mittel vorgesehen sind, um    dies-,   Oberwellen stärker zu unterdrücken als zwischen den übrigen Stufen des Verstärkers, damit sie an der dem Netzwerk folgenden nichtlinearen Stufe unwirksam sind. 



  Die Unterdrückung dieser unerwünschten Oberwellen erfolgt bei einem Ausführungsbeispiel in an sich bekannter Weise durch Einschaltung entsprechend dimensionierter    Filter.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltung zur Phasen- bzw. Laufzeitentzerrung, in welcher ein Entzerrer-Netzwerk im Zuge eines mehrstufigen Verstärkers für frequenzmodulierte Schwingungen zwischen zwei nichtline,a.ren Verstär- kerstufen eingefügt ist, wobei die dem Netzwerk vorausgehende Stufe Oberwellen der übertragungs- frequenz erzeugt, die in der nachfolgenden Stufe infolge deren Nichtlinearität wieder in eine die Übertragung störende Grundfrequenz mit durch Laufzeitverzerrungen im Netzwerk verursachtem abweichendem Hub zurückgemischt werden, dadurch gekennzeichnet,
    dass vor oder hinter dem Entzerrer- Netzwerk Mittel vorgesehen sind, um diese Oberwellen stärker zu unterdrücken als zwischen den übrigen Stufen des Verstärkers, damit sie an der dem Netzwerk folgenden nichtlinearen Stufe unwirksam sind.
CH1405760A 1960-01-16 1960-12-16 Schaltung zur Phasen- bzw. Laufzeitentzerrung in einem mehrstufigen Verstärker CH386495A (de)

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