CH386511A - Isolator für hohe und höchste Spannungen - Google Patents

Isolator für hohe und höchste Spannungen

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CH386511A
CH386511A CH690060A CH690060A CH386511A CH 386511 A CH386511 A CH 386511A CH 690060 A CH690060 A CH 690060A CH 690060 A CH690060 A CH 690060A CH 386511 A CH386511 A CH 386511A
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CH
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insulator
metal
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metal disks
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Application number
CH690060A
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Inventor
Kaleschke Manfred
Rickling Erich
Original Assignee
Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/14Supporting insulators
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/02Suspension insulators; Strain insulators

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  • Insulators (AREA)

Description


  Isolator für hohe und höchste Spannungen    Bei elektrischen Schaltanlagen für hohe und  höchste Spannungen werden Hänge- und Stützisola  toren in grosser Zahl     benötigt.    Der Gelände- bzw.       Raumbedarf    der Anlage ist in     grossem    Masse durch  diese Isolatoren bestimmt. Es gibt seit langem Be  strebungen, den Gelände- bzw.     Raumbedarf    solcher  Anlagen zu verringern.  



  Es ist bereits bekannt, die elektrische Beanspru  chung eines Isolators zu     vergleichmässigen    und da  durch seine Baulänge zu verkleinern. Zu diesem  Zweck hat man     Kondensatoreinlagen    vorgesehen. So  z. B. ist ein Isolator in     Form    eines massiven Stabes  aus     Isoliermaterial    bekannt, bei dem in das Isolier  material runde Metallplatten quer zu seiner Längs  achse eingebettet sind. Der Durchmesser der Metall  platten ist an den beiden Enden des     Stabisolators     am grössten und nimmt nach der Mitte ab.  



  Die Erfindung betrifft gleichfalls einen Isolator  für hohe und höchste Spannungen mit stapelförmig  angeordneten Steuereinlagen im Isolierkörper in  Form von Metallscheiben, deren Kanten so abgerun  det sind, dass keine wesentliche Erhöhung der elek  trischen Feldstärke an deren Rändern entsteht. Erfin  dungsgemäss ist der Isolator so ausgebildet, dass  Steuereinlagen bildende Metallscheiben mit jeweils  grösserem und kleinerem Durchmesser abwechselnd  in Längsrichtung des Isolators fortschreitend auf  einanderfolgen und dabei die Oberflächenform des  Isolierkörpers im Bereich der Steuereinlagen ange  glichen ist, indem Rillen     verschiedener    Tiefe vor  handen sind.  



  Bei dem beispielsweisen Isolator 1 nach     Fig.    1,  der zweckmässig aus Giessharz oder dergleichen be  steht, sind Metallscheiben 2     bzw.    3 in den Isolator  körper eingebettet. Die Dicke dieser Metallscheiben  ist so gewählt, dass ihre Kanten mit einer geeigneten  Abrundung versehen werden können und somit Er-         höhungen    der elektrischen Feldstärke an den Kanten  vermieden werden. Die Metallscheiben 2., 3 haben  verschiedene Durchmesser, und zwar ist die Anord  nung so gewählt, dass auf eine Metallscheibe 2 kleine  ren Durchmessers eine Metallscheibe 3     grösseren     Durchmessers folgt usw.

   Der     Isolatorkörper    wird in  seiner äusseren Form der Grösse der verwendeten  Steuerungseinlagen so angepasst, dass Rillen unglei  cher Tiefe entstehen, die durch die Schirme 5 noch  vergrössert sind. Die Steuerungseinlagen an den En  den des Isolators sind als Aufhänge- bzw. Befesti  gungsarmaturen 6 ausgebildet und zweckmässig von  einem nach einer Kugelfläche geformten Schirm 7  umgeben. Um ein     möglichst    geringes Eigengewicht  des Isolators zu erzielen, werden die Steuerungsein  lagen z. B. aus Aluminium hergestellt oder aus einem  Drahtgewebe von der gleichen Form wie die Metall  scheiben.  



  Wird ein Isolator dieser     Art    als     Hängeisolator     verwendet, so wird er auf Zug beansprucht. Dies be  deutet, dass auch die Berührungsstellen zwischen dem  Isoliermaterial und den Metallscheiben auf Zug be  ansprucht sind. Daher wird besonders grosser Wert  darauf gelegt, dass     Isolierteile    und Metallteile gut       aneinanderhaften.    Dieses Ziel kann nach einer an  deren Ausführungsform der Erfindung gemäss     Fig.    2  dadurch erreicht werden, dass zentral innerhalb des  Isolators eine Zugstande aus     Isoliermaterial    vorge  sehen wird, die so ausgebildet ist, dass sie Zugbean  spruchung aufnehmen kann.

   In     Fig.    2 ist diese Zug  stange mit 8 bezeichnet. Sie ist in die Aufhängearma  tur 6 ähnlich wie ein     Klöppel    eingesetzt. Die Zug  stange besteht     zweckmässigerweise    aus     Epoxydharz     und ist     zur    besseren Aufnahme von Zugbeanspru  chungen mit -     Glasfasereinlagen    versehen, die auch  unter     Verspannung    stehen können.     Sämtliche    Metall  einlagen 2, 3 sind daher in der Achsrichtung mit      Bohrungen 9 versehen, durch die der Zugstab 8 hin  durchgeführt ist.

   An diesen Bohrungen müssen eben  falls     scharfe    Kanten     vermieden    werden und die Me  tallscheiben 2, 3 sind daher in der gezeichneten Weise  an den zentralen Bohrungen gleichfalls abgerundet.  Vor dem Vergiessen der     Metalleinlagen    in den     Iso-          lierstoffkörper    des Isolators wird der Zugstab 8 in  die Form eingelegt.     Wesentlich    ist, dass die Zug  kräfte durch den Stab und nicht durch die übrigen  Teile des Isolators aufgenommen werden. Daraus  ergibt sich, dass die Längsausdehnung des Stabes  geringer sein muss als die     Längsausdehnung    der ihn  umgebenden übrigen Bauteile.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Isolator für hohe und höchste Spannungen mit stapelförmig angeordneten Steuereinlagen im Isolier- körper in Form von Metallscheiben, deren Kanten so abgerundet sind, dass keine wesentliche Erhöhung der elektrischen Feldstärke an deren Rändern ent steht, dadurch gekennzeichnet,
    dass Steuereinlagen bildende Metallscheiben mit jeweils grösserem und kleinerem Durchmesser abwechselnd in Längsrichtung des Isolators fortschreitend aufeinander folgen und dabei die Oberflächenform des Isolierkörpers im Be reich der Steuereinlagen dem unterschiedlichen Durchmesser dieser Einlagen angeglichen ist, indem Rillen verschiedener Tiefe vorhanden sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass an der Oberfläche des Isolierkörpers im Bereich der zwischen den Metallscheiben liegen den Isolierschichten Schirmrippen (5) vorgesehen sind. 2.
    Isolator nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Iso- lierkörper zentral angeordnet ein Zugstab (9) aus Iso liermaterial mit hoher Zugfestigkeit befindet. 3. Isolator nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallscheiben aus Aluminium bestehen. 4. Isolator nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallscheiben aus einem Drahtgewebe hergestellt sind. 5. Isolator nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallscheiben an den Enden des Isolators zugleich als Armaturen zur Befestigung und Aufhängung aus gebildet sind. 6.
    Isolator nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Isolierkörper im Bereich der Armaturen in Gestalt von kugelförmigen, zu den Isolatorenden hin gewölbten Schirmen (7) ausgebildet ist.
CH690060A 1959-06-30 1960-06-16 Isolator für hohe und höchste Spannungen CH386511A (de)

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DE1102229B (de) 1961-03-16

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