CH386511A - Isolator für hohe und höchste Spannungen - Google Patents
Isolator für hohe und höchste SpannungenInfo
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Description
Isolator für hohe und höchste Spannungen Bei elektrischen Schaltanlagen für hohe und höchste Spannungen werden Hänge- und Stützisola toren in grosser Zahl benötigt. Der Gelände- bzw. Raumbedarf der Anlage ist in grossem Masse durch diese Isolatoren bestimmt. Es gibt seit langem Be strebungen, den Gelände- bzw. Raumbedarf solcher Anlagen zu verringern. Es ist bereits bekannt, die elektrische Beanspru chung eines Isolators zu vergleichmässigen und da durch seine Baulänge zu verkleinern. Zu diesem Zweck hat man Kondensatoreinlagen vorgesehen. So z. B. ist ein Isolator in Form eines massiven Stabes aus Isoliermaterial bekannt, bei dem in das Isolier material runde Metallplatten quer zu seiner Längs achse eingebettet sind. Der Durchmesser der Metall platten ist an den beiden Enden des Stabisolators am grössten und nimmt nach der Mitte ab. Die Erfindung betrifft gleichfalls einen Isolator für hohe und höchste Spannungen mit stapelförmig angeordneten Steuereinlagen im Isolierkörper in Form von Metallscheiben, deren Kanten so abgerun det sind, dass keine wesentliche Erhöhung der elek trischen Feldstärke an deren Rändern entsteht. Erfin dungsgemäss ist der Isolator so ausgebildet, dass Steuereinlagen bildende Metallscheiben mit jeweils grösserem und kleinerem Durchmesser abwechselnd in Längsrichtung des Isolators fortschreitend auf einanderfolgen und dabei die Oberflächenform des Isolierkörpers im Bereich der Steuereinlagen ange glichen ist, indem Rillen verschiedener Tiefe vor handen sind. Bei dem beispielsweisen Isolator 1 nach Fig. 1, der zweckmässig aus Giessharz oder dergleichen be steht, sind Metallscheiben 2 bzw. 3 in den Isolator körper eingebettet. Die Dicke dieser Metallscheiben ist so gewählt, dass ihre Kanten mit einer geeigneten Abrundung versehen werden können und somit Er- höhungen der elektrischen Feldstärke an den Kanten vermieden werden. Die Metallscheiben 2., 3 haben verschiedene Durchmesser, und zwar ist die Anord nung so gewählt, dass auf eine Metallscheibe 2 kleine ren Durchmessers eine Metallscheibe 3 grösseren Durchmessers folgt usw. Der Isolatorkörper wird in seiner äusseren Form der Grösse der verwendeten Steuerungseinlagen so angepasst, dass Rillen unglei cher Tiefe entstehen, die durch die Schirme 5 noch vergrössert sind. Die Steuerungseinlagen an den En den des Isolators sind als Aufhänge- bzw. Befesti gungsarmaturen 6 ausgebildet und zweckmässig von einem nach einer Kugelfläche geformten Schirm 7 umgeben. Um ein möglichst geringes Eigengewicht des Isolators zu erzielen, werden die Steuerungsein lagen z. B. aus Aluminium hergestellt oder aus einem Drahtgewebe von der gleichen Form wie die Metall scheiben. Wird ein Isolator dieser Art als Hängeisolator verwendet, so wird er auf Zug beansprucht. Dies be deutet, dass auch die Berührungsstellen zwischen dem Isoliermaterial und den Metallscheiben auf Zug be ansprucht sind. Daher wird besonders grosser Wert darauf gelegt, dass Isolierteile und Metallteile gut aneinanderhaften. Dieses Ziel kann nach einer an deren Ausführungsform der Erfindung gemäss Fig. 2 dadurch erreicht werden, dass zentral innerhalb des Isolators eine Zugstande aus Isoliermaterial vorge sehen wird, die so ausgebildet ist, dass sie Zugbean spruchung aufnehmen kann. In Fig. 2 ist diese Zug stange mit 8 bezeichnet. Sie ist in die Aufhängearma tur 6 ähnlich wie ein Klöppel eingesetzt. Die Zug stange besteht zweckmässigerweise aus Epoxydharz und ist zur besseren Aufnahme von Zugbeanspru chungen mit - Glasfasereinlagen versehen, die auch unter Verspannung stehen können. Sämtliche Metall einlagen 2, 3 sind daher in der Achsrichtung mit Bohrungen 9 versehen, durch die der Zugstab 8 hin durchgeführt ist. An diesen Bohrungen müssen eben falls scharfe Kanten vermieden werden und die Me tallscheiben 2, 3 sind daher in der gezeichneten Weise an den zentralen Bohrungen gleichfalls abgerundet. Vor dem Vergiessen der Metalleinlagen in den Iso- lierstoffkörper des Isolators wird der Zugstab 8 in die Form eingelegt. Wesentlich ist, dass die Zug kräfte durch den Stab und nicht durch die übrigen Teile des Isolators aufgenommen werden. Daraus ergibt sich, dass die Längsausdehnung des Stabes geringer sein muss als die Längsausdehnung der ihn umgebenden übrigen Bauteile.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Isolator für hohe und höchste Spannungen mit stapelförmig angeordneten Steuereinlagen im Isolier- körper in Form von Metallscheiben, deren Kanten so abgerundet sind, dass keine wesentliche Erhöhung der elektrischen Feldstärke an deren Rändern ent steht, dadurch gekennzeichnet,dass Steuereinlagen bildende Metallscheiben mit jeweils grösserem und kleinerem Durchmesser abwechselnd in Längsrichtung des Isolators fortschreitend aufeinander folgen und dabei die Oberflächenform des Isolierkörpers im Be reich der Steuereinlagen dem unterschiedlichen Durchmesser dieser Einlagen angeglichen ist, indem Rillen verschiedener Tiefe vorhanden sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass an der Oberfläche des Isolierkörpers im Bereich der zwischen den Metallscheiben liegen den Isolierschichten Schirmrippen (5) vorgesehen sind. 2.Isolator nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Iso- lierkörper zentral angeordnet ein Zugstab (9) aus Iso liermaterial mit hoher Zugfestigkeit befindet. 3. Isolator nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallscheiben aus Aluminium bestehen. 4. Isolator nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallscheiben aus einem Drahtgewebe hergestellt sind. 5. Isolator nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallscheiben an den Enden des Isolators zugleich als Armaturen zur Befestigung und Aufhängung aus gebildet sind. 6.Isolator nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Isolierkörper im Bereich der Armaturen in Gestalt von kugelförmigen, zu den Isolatorenden hin gewölbten Schirmen (7) ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Country Status (2)
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Also Published As
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