CH386717A - Verfahren zum Herstellen von Nadeln zum Schneiden und/oder Abspielen von Schallplatten - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Nadeln zum Schneiden und/oder Abspielen von SchallplattenInfo
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Description
Verfahren zum Herstellen von Nadeln zum Schneiden und/oder Abspielen von Schallplatten Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Her stellen von Nadeln zum Schneiden und/oder Abspie len von Schallplatten und eine nach diesem Verfah ren hergestellte Nadel.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Edelsteinteilchen mit min destens einer Metallschicht überzogen, dann an einen aus Metall bestehenden Tragstift angelötet und danach geschliffen wird. Der Tragstift ist vorteil haft an dem Ende, an welchem er das Edelstein teilchen trägt, konisch gestaltet.
Seine Tragfläche kann eben oder gewölbt ausgebildet sein. Das Edel steinteilehen wird vorzugsweise zunächst, unter An wendung des für die Herstellung von Glasspiegeln. bekannten Verfahrens, mit einem Quecksilberüber zug versehen, sodann wird es mit mindestens einer Metallschicht, beispielsweise aus Kupfer, Nickel oder dergleichen, überzogen und schliesslich auf den aus Metall bestehenden Tragstift aufgelötet. Sodann wird ihm durch Schleifen die erforderliche Form gegeben.
Gegenüber den bekannten Nadeln und deren Herstel- lungsverfahren weist die der Erfindung entsprechende Nadel wesentliche Vorteile auf. Bei einem bekann ten Verfahren wurde der Tragstift mit einer oberen Bohrung versehen.
In diese wurde, unter Zwischen schaltung eines Klebemittels, ein rechteckig gestal tetes Stückchen aus dem Edelstein, insbesondere dem Diamanten, eingesetzt. Danach wurde das Ende des Edelsteinteilchens abgeschliffen, so d'ass es ver jüngt wurde. Wie ohne weiteres ersichtlich ist, ist das Herstellungsverfahren erheblich komplizierter und zeitraubender und damit teurer. Auch der Auf wand an Edelsteinrohmaterial ist erheblich grösser.
Die Befestigung des Ed'elsteinteilchens am Trag stift ist bei der der Erfindung entsprechenden Nadel erheblich sicherer. Anhand der Zeichnung werden nachstehend Aus führungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
Fig.1a, b, c zeigen in vergrössertem Massstab die Vorderansicht verschiedener Ausführungsformen. Fig.2a, b, c zeigen noch mehr vergrössert die oberen Teile der in den Fig. la, b, c dargestellten Nadeln.
Fig.3a und b zeigen verschiedene Verfahrens schritte bei der Herstellung der Nadel. Wie die Fig. la,<I>b, c; 2a, b, c</I> und 3a und<I>b</I> zeigen, ist das Edelsteinteilchen 1 mit Quecksilber 2 überzogen. Dieses überziehen erfolgt mittels des für die Verspiegelung von Glasflächen bekannten Ver fahrens.
Nach dem Aufbringen des Quecksilber überzuges wird das Teilchen ein- oder mehrfach mit Kupfer 3, Nickel 5 oder dergleichen überzogen und danach mittels eines Lötmittels auf der Stirnfläche der Metallnadel 4 angelötet. Gegebenenfalls kann auch, wie in Fig. 1c und 2c dargestellt ist, von dem Queck silberüberzug Abstand genommen werden. Die Trag fläche des Meba#llstabes 4 kann eben ausgebildet sein oder aber gewölbt.
Nach dem Aufbringen des Edel steinteilchens wird die Nadel oben konisch abge- schliffen (6), so dass das Edelsteinteilchen frei heraus ragt. Das bekannte Herstellungsverfahren ist in Fig. <I>4a</I> und <I>b</I> dargestellt. Danach wurde der dünne Metallstift d oben mit einer Bohrung e versehen, ein rechteckiger Edelstein, z. B.
Diamant g; wurde in die Bohrung e eingeführt und in ihr mittels eines Klebemittels h verklebt, sodann wurde der Edelstein bei k konisch abgeschliffen. Die Herstellung der Boh rung, das Schleifen des kleinen Edelsteins g zu recht eckiger Form, das Einsetzen desselben in die Boh rung e, sein Verkleben mittels des Klebemittels h und das konische Abschleifen des Endes k erforderte einen erheblichen Arbeitsaufwand.
Die Befestigung des Edelsteins an die Metallnadel war mangelhaft, so dass der Edelstein sich leicht von der Nadel ab lösen konnte. Demgegenüber ergibt die vorliegende Befestigungsart einen vollkommen sicheren Halt des Edelsteins an die MetaUnadel. Trotzdem ist dieses Verfahren erheblich einfacher ;als das bekannte. Wie bereits oben erwähnt wurde, ist der Aufwand an Edelsteinrohmaterial erheblich geringer. Damit wer den auch die Herstellungskosten weiter gemindert.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE L. Verfahren zum Herstellen von Nadeln zum Schneiden und/oder Abspielen von Schallplatten; dadurch gekennzeichnet, dass ein Edelsteinteilchen (1) mit mindestens einer Metallschicht überzogen und an einen aus Metall bestehenden Tragstift (4) angelötet und danach geschliffen wird. 11. Nadel hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 1.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Edelsteinteilchen zunächst mit Quecksilber und dann mit einer Kupfer- oder Nickelschicht überzogen wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Edelsteinteilchen mit Kup fer und/oder Nickel doppelt plattiert wird.3. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Edelsteinteilchen zunächst mit Quecksilber überzogen wird und dann mit Kup fer und/oder Nickel doppelt plattiert wird. 4. Nadel nach Patentanspruch 11, dadurch ge kennzeichnet, dass das Edelsteinteilchen aus Diamant besteht. 5.Nadel nach Unteranspruch 4, dadurch ge- kennzeichnet, d'ass der Tragstift konisch ausgebildet ist. 6. Nadel nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Tragstift eine ebene oder eine gewölbte Tragfläche aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH1071260A CH386717A (de) | 1960-02-10 | 1960-09-22 | Verfahren zum Herstellen von Nadeln zum Schneiden und/oder Abspielen von Schallplatten |
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1960
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