CH386738A - Drehkalender zum Bestimmen der empfängnisfreien und empfänglichen Tage der Frau - Google Patents

Drehkalender zum Bestimmen der empfängnisfreien und empfänglichen Tage der Frau

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CH386738A
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    • G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09D—RAILWAY OR LIKE TIME OR FARE TABLES; PERPETUAL CALENDARS
    • G09D3/00—Perpetual calendars
    • G09D3/04—Perpetual calendars wherein members bearing the indicia are movably mounted in the calendar
    • G—PHYSICS
    • G04—HOROLOGY
    • G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00—Indicating the time by visual means
    • G04B19/24—Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars
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    • G04B19/247—Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator disc-shaped
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    • G04B19/25333—Driving or releasing mechanisms wherein the date indicators are driven or released mechanically by a clockwork movement
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Description


  Drehkalender zum Bestimmen der empfängnisfreien und     empfänglichen    Tage der Frau    Zur Konzeptionsverhütung sind verschiedene  Möglichkeiten gegeben, wie die Verwendung von  Pessaren, Präservativen, chemischen     Mitteln    usw.  Ihnen allen aber haftet der Nachteil an, dass sie  unhygienisch, unnatürlich, unästhetisch und oft auch  gesundheitsschädlich sind.  



  Mit der Kenntnis der Lehre     Knaus-Ogino    von  der zeitlich beschränkten     Empfängnisfähigkeit    der  Frau wäre diesen     L7belständen    weitgehend abgehol  fen,     wenn    nicht deren richtige Anwendung wegen  der relativ komplizierten und oft auch selbst von  gebildeten Leuten falsch     durchgeführten    Berechnung  einem Grossteil der Bevölkerung Schwierigkeiten be  reiten würde. Ausserdem muss bei einer Berechnung  der empfängnisfreien und empfänglichen Tage eine  genaue Kenntnis der Lehre an sich vorhanden sein.  Sie besagt:  1. Die Ovulation erfolgt in der Regel am 15. Tage  vor dem Eintritt der Menstruation.  



  2. Das weibliche Ei ist nach     erfolgter    Ovulation  höchstens 24 Stunden lang     befruchtungsfähig.     



  3. Die männlichen Samenzellen sind innerhalb der  weiblichen Geschlechtsorgane höchstens zwei Tage       befruchtungsfähig.     



  Es folgt also daraus zwischen zwei     Menstruatio-          nen    eine fruchtbare Zeit von maximal drei Tagen,  entfallend auf den Tag der     Ovulation    und die zwei  Tage, die der Ovulation vorangehen.  



  In Rücksichtnahme auf mögliche ausserordent  liche Schwankungen sollte dieses Zeitintervall um je  einen Tag nach vorne und hinten erweitert werden.  



  Die Berechnung der unempfänglichen und emp  fänglichen Zeiträume für einen kommenden Menstrua  tionszyklus, ausgehend vom wahrnehmbaren Beginn  der Menstruation, erfolgt unter Berücksichtigung des  erfahrungsgemäss längsten und kürzesten anzuneh-    tuend möglichen     Zeitintervalles    (Zyklus) bis zum Ein  treffen der nächsten Menstruation.  



  Es wurden mit     Hilfsmitteln    verschiedener     Art     schon Versuche unternommen, eine     Vereinfachung     der Anwendung dieser hier nur in ihren gröbsten  Zügen wiedergegebenen Lehre     Knaus-Ogino    zu erzie  len. Resultiert aus diesen Versuchen haben bis heute  aber nur Instrumente, die entweder nur erlauben,  von     ausgewählten    Menstruationszyklen ausgehend  den unfruchtbaren und fruchtbaren Zeitabschnitt zu  berechnen oder konstruktiv sehr kompliziert oder  in der Handhabung ebenso umständlich sind wie die  Berechnung selbst.  



  Die richtige Anwendung der     Lehre        Knaus-Ogino     erfordert die Berücksichtigung der bei jeder Frau  individuellen und verschiedenen     Menstruationszyklus-          Variationsmöglichkeiten    und ist dann nicht mehr mit  Sicherheit anzuwenden, wenn die Schwankungen zu  gross sind.  



  Der erfindungsgemässe     Drehkalender    vereinigt     in     sich die Vorteile, dass er  1. individuell für jede Frau,     gleichgültig,    welche       Schwankungen    der Zeitabschnitt     zwischen    zwei  Menses aufweist, durch eine einfache     Manipulation     die unfruchtbaren und fruchtbaren Tage berech  nen lässt,  2. bei zu grossen Schwankungen der zwischen zwei       Menses    liegenden Zeitabschnitte, wenn     also    die  Anwendung der Lehre     Knaus-Ogino    nicht mehr  möglich ist, dies dadurch anzeigt, dass er ent  sprechend grosse Sicherheitsgrenzen angibt,  3.

   einfach ist in der     Konstruktion    und  4. leicht zu handhaben ist und auch von Leuten ver  wendet werden kann, denen die Lehre     Knaus-          Ogino    dem     Inhalt    nach nicht genau bekannt ist.

    Auf der Zeichnung ist ein     Ausführungsbeispiel     des erfindungsgemässen Drehkalenders veranschau-           licht.    Er besteht aus drei in einem     couvertartigen    Etui  befindlichen, gegen den Betrachter im Radius ab  nehmenden Scheiben, die mit dem Etui zusammen       in    der Mitte     geöst    und also     gegen.    letzteres und sich  selbst     beliebig    drehbar sind.

   Und zwar sind zur  Erzielung einer ihrem Zweck nach schwereren Be  weglichkeit der zwei kleineren Scheiben, diese zu  nächst mit der Vorderseite des Etuis gesondert     geöst     und darauf durch die Öse hindurch eine alle drei  Scheiben sowie     Vorder-    und Hinterseite des Etuis  zusammenhaltende Niete eingebracht.  



  Das Etui, dessen Vorderteil     an    der rechten oberen  Ecke so angeschnitten ist, dass die drei Scheiben von  Hand gedreht werden und ausserdem die     Ablesungen          stattfinden    können, hat ausser einer     Schutzfunktion     die Aufgabe, durch den     linken        Ausschnittrand    2, der  genau in     Richtung    Zentrum verläuft, eine Startlinie  für die drei im folgenden noch zu beschreibenden  Skalen auf der grössten,     mittleren    und kleinsten  Scheibe zu bilden.

   Zur besseren Markierung dieser       Startlinie    ist ausserdem, über sie hervorragend, die  entsprechenden Ausschnitte für die     bezifferten    Skalen  im Etui bis     zur    Startlinie freilassend, ein     zentrifugal     gerichteter Pfeil 2a in der Breite des ersten Sektors  auf das Etui aufgezeichnet.  



  Alle drei Scheiben     sind    entsprechend der An  zahl Tage des zweiten Kalenderhalbjahres ganz  (Scheibe 3) oder teilweise (Scheiben 4 und 5) in Sek  toren eingeteilt, die 1g4 des     Kreisumfanges    ent  sprechen. Es bedeutet also ein Sektor     immer    einen  Tag. Auf der grössten Scheibe 3     befindet    sich, im Uhr  zeigersinn laufend,     für    je ein halbes Jahr, auf zwei       verschiedenen    Radien, mit dem 1. Januar auf dem  äusseren Radius     beginnend    und beim Übergang     Juni-          Juli    auf den     inneren    Radius wechselnd, eine Monats  skala 3a.  



  Die mittlere Scheibe 4 ist im Gegenuhrzeiger  sinn durch etwa 7     mm    breite,     verschiedenfarbige          Kreisringsektoren    am Aussenrand gekennzeichnet, und  zwar zunächst dreizehn     Sektorteile    4a mit der einen  Farbe (z. B.     grün),    die zudem noch mit der Auf  schrift  bis nächste Periode unfruchtbar  versehen  sind. Dann folgen fünf     Sektorteile    4b mit einer  anderen Farbe (z. B. rot).

   Daran anschliessend setzt  sich der     Kreisringsektor    4c, etwa 1/s cm in     Richtung     Zentrum verschoben, in der für die fünf vorangehen  den     Sektorteile    4b verwendeten Farbe bis etwa zum       60sten    Sektor     fort.    In dem dadurch am Rand der  mittleren Scheibe 4 freigewordenen, parallel verlau  fenden Abschnitt zählt,     mit    19 beginnend, eine Zah  lenskala 4d die weiteren     Sektorabschnitte.     



  Die kleinste Scheibe 5 legt sich über die mittlere  Scheibe 4 so, dass sie den nach innen verschobenen       Kreisringsektor    4c der     Mittelscheibe    gerade über  deckt.     über        1/3    des Umfanges ist am     Aussenrand    ein       Kreisringsektorabschnitt,    genau     passend    auf den nach       innen    verschobenen     Farbkreisringsektor    4c der mittle-         ren    Scheibe 4,

       angeschnitten.    Links     anschliessend     befindet sich im     Gegenuhrzeigersinn    wiederum die       Sektorabschnitte    zählend, mit 19 beginnend und bis  etwa 60 führend, eine Zahlenskala 5a. Darunter,  parallel verlaufend, eine 7 mm breiter     Kreisring-          sektorauschnitt    5b mit der Farbmarkierung für die  unfruchtbaren Tage, wie der     Kreisringsektor    4a.  



  Die mittlere Scheibe 4 dient der     Indikation    der  unempfänglichen Zeit nach der empfänglichen sowie  der Abgrenzung der empfänglichen Zeit nach hinten  unter Berücksichtigung des längsten möglichen Zy  klus. Die kleinste Scheibe 5 grenzt unter     Berücksich-          tigung    des möglichen     kürzesten    Zyklus die empfäng  liche Zeit nach     vorne    ab, indem sie vom Kreisring  sektor 4c einen     entsprechenden    Abschnitt freilässt  und zeigt den     unempfänglichen        Zeitabschnitt    vor dem  empfänglichen an.  



  Der mögliche längste und der mögliche kürzeste  Zyklus sind abzuleiten aus der Beobachtung der indi  viduellen Zykluszeiten über mindestens ein Jahr.  



       Die    Einstellung der empfängnisfreien und empfäng  lichen Tage für den kommenden Zyklus erfolgt nun  in ganz einfacher Weise so, dass auf den durch den  Pfeil 2a markierten Startsektor (anschliessend an die  Startlinie) genau übereinander, auf der grossen  Scheibe 3 das Datum des ersten Tages der Menses,  auf der mittleren Scheibe 4 die     Anzahl    Tage des  längsten Zyklus und auf der kleinsten Scheibe 5 die  Anzahl Tage des kürzesten Zyklus eingestellt werden.  Dadurch treten automatisch die durch bestimmte  Farben gekennzeichneten Abschnitte für die frucht  baren Tage (z. B. rot) und die durch eine andere  Farbe (z. B.     grün)        gekennzeichneten    Sektoren für die  unfruchtbaren Tage auf Scheibe 4 und 5 auf.

   Da auf  der Scheibe 3 die Monatsskala     direkt    anliegt, können  leicht     datummässig    die empfänglichen und empfäng  nisfreien Tage abgelesen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drehkalender zur Bestimmung der empfängnis freien und empfänglichen Tage der Frau, gekenn zeichnet durch drei sowohl bezüglich einer Start linie (2) als auch relativ zueinander drehbare, je eine Skala tragende Scheiben, wobei die im Durch messer grösste Scheibe (3) eine Monatsskala trägt und zur Einstellung des Datums des Beginns der letzten Menses dient, während die beiden anderen Scheiben zum Einstellen der dem längsten bzw.
    kürzesten Zyklus entsprechenden Zeitabschnitte dienen, das Ganze derart,dass nach Einstellung der drei Scheiben bezüglich der Startlinie auf der Monats skala sowohl der Zeitabschnitt der empfängnisfreien Tage als auch der Zeitabschnitt, in dem eine Empfäng nis möglich ist, ablesbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Drehkalender nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Scheiben (3, 4 und 5) in einem Etui (1) untergebracht sind, welches zu- gleich dem Schutz der Scheiben dient, als auch die Startlinie (2) bildet. 2.
    Drehkalender nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Skala der im Durchmesser grössten Scheibe in 184 gleiche Teile geteilt und infolgedessen die Monatsskala (3a) auf zwei verschiedenen Radien zu je einem Kalender halbjahr angeordnet ist. 3. Drehkalender nach Patentanspruch und Unter ansprüchen1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei kleineren Scheiben (4 und 5) mit der Vorderseite des Etuis gesondert geöst sind und in diese Öse hinein eine alle drei Scheiben sowie die Vorder- und die Hinterseite des Etuis zusammenhaltende Niete eingebracht ist.
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