CH386827A - Einstellanzeige für photographische Kameras - Google Patents

Einstellanzeige für photographische Kameras

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CH386827A
CH386827A CH941560A CH941560A CH386827A CH 386827 A CH386827 A CH 386827A CH 941560 A CH941560 A CH 941560A CH 941560 A CH941560 A CH 941560A CH 386827 A CH386827 A CH 386827A
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CH
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Application number
CH941560A
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English (en)
Inventor
Hausmann Guenter
Hintze Klaus
Original Assignee
Kamera & Kinowerke Dresden Veb
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Application filed by Kamera & Kinowerke Dresden Veb filed Critical Kamera & Kinowerke Dresden Veb
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/02Bodies

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Lens Barrels (AREA)

Description


  Einstellanzeige für photographische Kameras    Die Erfindung betrifft eine Einstellanzeige für  photographische Kameras zur Anzeige unter Ver  wendung von Einstellsymbolen.  



  Es ist bekannt, Einstellsymbole für die verein  fachte Einstellung von für die Bedienung von  Kameras wichtigen Werten sowie andere Einstell  mittel, wie Skalen mit Index für die Anzeige der  verschiedensten bei der Einstellung interessierenden  Werte, zu verwenden. Die Symbole sind dabei ent  weder auf den Einstellringen von Objektiv und Zen  tralverschluss oder auf     einzelnen    an verschiedenen  der Kamera angeordneten Einstellknöpfen oder Schei  ben angebracht. Durchweg sind die dort zur Ver  fügung stehenden Flächen verhältnismässig klein, was  das Ablesen erschwert.  



  Um hier eine Erleichterung zu schaffen, ist nach  bekanntgewordenen Konstruktionen ein Drucktasten  aggregat vorgeschlagen worden. Dabei ist jede Druck  taste mit einem Symbol versehen, das der Einstellung  bei niedergedrückter Taste entspricht.  



  Derartige     Drucktasten-Aggregate    haben zwar den  Vorteil, übersichtlich zu sein, können diesen Vorteil  aber nur mit einem unverhältnismässig grossen     ge-          trieblichen    Aufwand erzielen. Dieser Aufwand macht  sich für die Übertragung der Bewegung des     Nieder-          drückens    der Taste auf die die Einstellung bewirken  den Organe, wie beispielsweise die     Blendenlamellen     oder die Zeitkurve des Verschlusses,     erforderlich.     Ausser der Einstellung des richtigen Zeit-,

       Blenden-          oder    sonstigen Wertes muss die neu niedergedrückte  Taste noch die vorher niedergedrückte Taste ent  riegeln, damit diese in ihre Ausgangslage zurück  springen kann. Ein weiterer Nachteil der Druck  tasten-Aggregate ist es, dass sich die Haltung der die  Einstellung vornehmenden Hand ständig ändern  muss, da die Drucktasten     zwangläufig    über eine  grössere Fläche verteilt sein müssen. Ihre Anordnung    an einer der Seitenflächen der Kamera verleitet zum       Blindbedienen,    da zur Einstellung sonst die Kamera  gekippt werden muss. Die Blindbedienung birgt ihrer  seits aber die Gefahr einer Fehleinstellung in sich.

    Nur ständige, intensive     übung,    wie beispielsweise  beim Maschinenschreiben, gewährleistet hier eine  gewisse Sicherheit. Schon beim wesentlich öfter als  an der Kamera exerzierten Einstellen eines Rund  funkempfängers mit Drucktasten kommt man im  allgemeinen nicht ohne Sichtkontrolle aus.  



  Aus dem Wunsch nach Beseitigung dieser     Mängel     entstand die Aufgabe, eine Einstellanzeige zu schaf  fen, die unter Beibehalten der bewährten Einstellung  an möglichst nur einem Ring oder wenigen nahe bei  einander liegenden Ringen übersichtlich und mög  lichst in einer mit Blick auf die Oberseite der Kamera  zu übersehenden Ebene gelegen ist.  



  Die Erfindung löst diese Aufgabe, indem sie  jedem der Einstellsymbole eine eigene     Anzeigemarke     zuordnet.  



  Die Erfindung verwendet beispielsweise hierfür  einen zu den auf einer möglichst grossen Fläche an  geordneten Einstellsymbolen relativ beweglichen  Schieber. Dieser Schieber kann mit     Anzeigemarken     versehen werden, deren Abstand voneinander von  dem Abstand der Einstellsymbole untereinander so  verschieden ist, dass der Abstand der am weitesten  voneinander entfernten Einstellsymbole und der Ab  stand der voneinander am weitesten entfernten An  zeigemarken um weniger als den Abstand zwischen  zwei benachbarten Einstellsymbolen verschieden ist.  



  Im folgenden sollen zwei mögliche Ausführungs  formen des Erfindungsgegenstandes an Beispielen er  läutert werden. Es ist dabei auf alle     Einzelheiten     verzichtet worden, die mit der Erfindung nicht un  mittelbar im Zusammenhang stehen. Es zeigen:           Fig.    1 eine erfindungsgemäss ausgerüstete Kamera  in perspektivischer Darstellung (1. Lösungsweg) und       Fig.    2 eine erfindungsgemäss ausgerüstete Kamera  in perspektivischer Darstellung (2. Lösungsweg).  



  Im Beispiel nach     Fig.    1 ist ein Kameragrund  körper 1 gezeigt. An der Vorderseite des Kamera  grundkörpers 1 befindet sich ein     Zentralverschluss    2  mit eingebautem Objektiv 3, der von einem Einstell  ring 4 umschlossen wird. Hinter dem Verschluss,  bereits innerhalb des     Kameragrundkörpers    1, lagert  koaxial zur     Objektivachse    5 eine Steuerkurve 6, die  mit dem Einstellring 4 durch einen Lappen 7 in     ge-          trieblicher    Verbindung steht. Ein auf einer im     Ka-          meragrundkörper    1     gelagerten    Welle 8 befestigter  Hebel 9 tastet die Steuerkurve 6 ab.

   Am anderen  Ende der Welle 8 ist ein Übertragungshebel 10 be  festigt, der mit seinem freien Ende in eine Ausspa  rung 11 eines Schiebers 12 greift. Der Schieber 12  ist mittels zweier Schrauben 13 am Kameragrund  körper 1, in Schlitzen 14 längsbeweglich geführt,  befestigt. An der     objektivseitigen    Kante des Schiebers  12 sind     zeigerspitzenförmige    Marken 15 in gleich  mässigen Abständen auf die     Schieberlänge    verteilt  angeordnet. Eine an der Oberseite des     Kameragrund-          körpers,    und zwar an dessen     objektivseitiger    Kante,  ist eine Platte 16 befestigt, die den Schieber 12 teil  weise überdeckt.

   Gleichzeitig trägt die Platte 16 an  ihrer von aussen sichtbaren Oberfläche Einstellsym  bole 17 in der gleichen Anzahl wie Marken 15 am  Schieber 12 vorhanden sind. Jedem der Einstellsym  bole 17 ist eine im Bereich der Marken 15 liegende  Sichtöffnung 18 zugeordnet. Der Abstand zwischen  den beiden am weitesten voneinander entfernten Mar  ken 15 und den beiden am weitesten entfernten Ein  stellsymbolen 17 ist um weniger als den Abstand  zwischen zwei benachbarten Einstellsymbolen 17  verschieden.  



  Beim Verstellen des Einstellringes 4 wird die  Steuerkurve 6 mit     Hilfe    ihres Lappens 7 verdreht.  Der Hebel 9 tastet dabei die Steuerkurve 6 ab und       überträgt    die so auf ihn übertragene Bewegung über  die Welle 8 auf den     übertragungshebel    10. Der       übertragungshebel    10, der seinerseits in die Aus  sparung 11 im Schieber 12 eingreift, bewegt diesen  Schieber 12 in seiner durch die Schrauben 13, die  Schlitze 14 und den     Kameragrundkörper    1 gebilde  ten Führung.

   Durch die Wahl der Abstände zwischen  den einzelnen Marken 15 und den Sichtöffnungen 18  bei den Einstellsymbolen 17 kann bei der Bewegung    des Schiebers 12 immer nur eine der Marken 15 in  einer der Sichtöffnungen 18 bei den Symbolen 17  erscheinen und so den eingestellten Wert anzeigen.  Auf diese Weise ist der verhältnismässig kleine Kur  venhub der Steuerkurve 6 geeignet zur Steuerung  der Anzeige an einer weit     auseinandergezogenen    An  zeigeskala.  



  Im Beispiel nach     Fig.2    bleibt der Aufbau im  Prinzip gleich dem nach     Fig.    1. Zur Anzeige werden  lediglich für sich bewegliche Anzeiger 19 verwendet,  die unter der Wirkung von Federn 20 stehen und von  den als Steuernocken verwendeten Marken 15 des  etwas weiter hinten gelagerten Schiebers 12 jeweils  in den Sichtbereich des Operateurs gebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einstellanzeige für photographische Kameras zur Anzeige unter Verwendung von Einstellsymbolen, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Einstellsymbol eine eigene Anzeigemarke (15, 19) zugeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Einstellanzeige nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein zu den Einstellsymbolen (17) relativ beweglicher Schieber (12) mit Anzeigemarken (15) versehen ist, deren Abstand voneinander von dem Abstand der Einstellsymbole (17) untereinander so verschieden ist, dass der Abstand der am weitesten voneinander entfernten Einstellsymbole (17) und der Abstand der am weitesten voneinander entfernten Anzeigemarken (15) um weniger als den Abstand zwischen zwei benachbarten Einstellsymbolen (17)
    verschieden ist. 2. Einstellanzeige nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (12) anstelle der Anzeigemarken (15) mit Steuernocken, Stiften oder dergleichen versehen ist, die je für sich beweglich gelagerten Anzeigern (19) zugeordnet sind. 3. Einstellanzeige nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Einstellsymbol (17) eine Sichtöffnung (18) für die Anzeiger (19) oder An zeigemarken (15) zugeordnet ist. 4. Einstellanzeige nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellsymbole (17) an der Oberseite der Kamera vorzugsweise auf die gesamte Kamerabreite verteilt angeordnet sind. 5.
    Einstellanzeige nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigebewegung von der Bewegung eines koaxial zum Aufnahmeobjektiv (3) angeordneten Einstellringes (4) abgeleitet ist.
CH941560A 1960-07-11 1960-08-19 Einstellanzeige für photographische Kameras CH386827A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DD6866160 1960-07-11

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CH386827A true CH386827A (de) 1965-01-15

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ID=5477519

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