CH386880A - Zeichenlineal - Google Patents

Zeichenlineal

Info

Publication number
CH386880A
CH386880A CH326463A CH326463A CH386880A CH 386880 A CH386880 A CH 386880A CH 326463 A CH326463 A CH 326463A CH 326463 A CH326463 A CH 326463A CH 386880 A CH386880 A CH 386880A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ruler
rod
scale
transparent
kaleidoscope
Prior art date
Application number
CH326463A
Other languages
English (en)
Inventor
Lang Edwin
Original Assignee
Lang Edwin
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from CH6609658A external-priority patent/CH373280A/de
Application filed by Lang Edwin filed Critical Lang Edwin
Priority to CH1545864A priority Critical patent/CH452394A/de
Priority to CH326463A priority patent/CH386880A/de
Priority to FR967271A priority patent/FR1385967A/fr
Publication of CH386880A publication Critical patent/CH386880A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L7/00Straightedges

Landscapes

  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description


      Zeichenlineal       Das Zeichenlineal gemäss dem Patentanspruch des  Hauptpatentes ist dadurch gekennzeichnet, dass an  den Enden eines     Vierkantstabes    je eine Verdickung  vorhanden ist, zum Zwecke, den zwischen diesen Ver  dickungen befindlichen Teil des Lineals im Abstand  von der Zeichenfläche zu halten, um ein Klecksen zu  vermeiden.  



  Die weitere Ausbildung dieses Lineals besteht  darin, dass sein Stab aus durchsichtigem Stoff besteht  und dass am einen Ende des Stabes, zwischen zwei im  Abstand voneinander angeordneten, durchsichtigen  Teilen ein mit bei Durchtritt von Licht farbig erschei  nenden Füllkörpern versehener Raum gebildet ist,  zwecks Erzeugung von     Kaleidoskopbildern.     



  Die nachfolgende Beschreibung der vier Figuren  auf der Zeichnung nimmt speziell Rücksicht auf die  Erklärung aller Details von Beispielen dieses Zeichen  lineals. Wesentlich, jedoch untergeordneter Natur sind  auch die Spezialskala und die gekürzte Länge auf  20 cm sowie ein sogenanntes     Transporteurdreieck.    A11  diese Eigenschaften zusammengenommen ergeben erst  das für den praktischen Gebrauch zweckmässige In  strument. Die Zeichnung veranschaulicht verschie  dene Ausführungsbeispiele, die zum Teil verschiedene  Merkmale aufweisen.  



       Fig.    1 zeigt die Grundform eines Zeichenlineals  mit geschnittenen Enden. Er besitzt einen allseits  scharfkantig geschliffenen und polierten, vierkantigen       Plexiglaskörper    1 von 1     cm2    Querschnitt und 20 cm  Länge. Diesem sind an beiden Enden die Verdickun  gen oder die Muffen 2a und 2b aufgesteckt. Sie beste  hen in diesem Fall aus farbigem Weichkunststoff,  thermisch verformt, und verleihen dem     Stabkörper     den Papierabstand sowie Eigenschaften gegen das       Ausrutschen.    Diese beiden Muffen<I>2a</I> und<I>2b</I> haften  auf dem Stab durch elastische Spannung.

   Genügt das  bei Muffe 2b nicht, so kann beim Aufstecken etwas    durchsichtiger optischer Kitt zwecks     Verleimung    auf  das entsprechende     Linealende    gegeben werden. Die  geschnittenen Enden zeigen auch, dass sich in den  Muffen insgesamt drei dünne, quadratisch gestanzte  Plättchen 3a, 3b und 3c     (Fig.    la,     1b,        1c)    innerhalb  des über den     Stabkörper    hinaus vorstehenden Teils  der Muffen befinden. Diese werden in vorgesehene  Nuten eingelegt, bevor die Muffen auf den Stab ge  steckt werden. Das Plättchen 3a besteht z. B. aus  schwarz eloxiertem Aluminium von etwa 0,5 mm  Dicke und besitzt in der Mitte ein Guckloch 14.

   Es  könnte auch aus farblos durchsichtigem Zelluloid  ohne Guckloch sein. Der dicke Pfeil zeigt an, dass  durch dieses Loch und axialen Einblick in den Stab  körper das Kaleidoskop gesehen werden kann, dessen  farbige Motive beim axialen Drehen des Stabes sich  ständig verändern. Die Plättchen 3b und 3c stellen  Fensterehen dar aus      Polaroid     Folie gestanzt, von etwa  0,8 mm Dicke, zur Aufnahme der farbig durchsich  tigen Füllkörper 4. Diese werden zweckmässig aus  optisch durchsichtigem Zelluloid von 0,1 mm Dicke  und im Durchmesser von etwa 4 mm gestanzt und  müssen gegenüber herkömmlichen Kaleidoskopen     in     der Anzahl exakt abgefüllt werden.  



  Es empfiehlt sich, die Hauptfarben Rot, Gelb, Blau,  und Violett, allenfalls farblos,     einzufüllen.    Durch     über-          deckung    dieser Füllkörper entstehen alle anderen  Farben. Die Fensterehen 3b und 3c werden in ver  schiedener Lage eingesetzt in bezug auf ihre licht  polarisierenden Eigenschaften. Dadurch entsteht ein  dunkler Bildhintergrund, und die Farbkörper erschei  nen leuchtend durch die Polarisierung. Anstelle der        Polaroid -Folie    können die beiden Fensterehen auch  aus durchsichtigem Zelluloid bestehen ohne polarisie  rende Eigenschaften. Dann entsteht ein heller Bildhin  tergrund.

   Um das Zeichenlineal praktisch zu gestalten,  besitzt es auf seiner dem Papier zugekehrten Längs-      Seite eine aufgedruckte Millimeterskala 5 von total  14 cm Länge mit der Ziffernbezeichnung 0-1-2-3-4  5-6-7-8-9-0 in Spiegeldruck. Die Skala befindet  sich in der Längsmitte des Lineals gleichmässig ver  teilt gegen beide Enden hin. Um die spiegelnden  Eigenschaften des     Linealkörpers    nicht zu stören, darf  die Skala diesem nicht eingeprägt werden. Sie wird  von oben her im Durchblick durch den     Stabkörper     nahe auf dem Papier deutlich lesbar gesehen, was für  das Zeichnen günstig ist. Eine weitere Zeichenerleichte  rung stellt das     Transporteurdreieck    6 dar für das Skiz  zieren.

   Es ist auf der Oberseite des     Stabkörpers    links  ausserhalb der Skala aufgedruckt. Mit seiner Hilfe  können Winkel von 30, 45 und 60 Grad eingestellt  werden. Ausserhalb der rechten Skalenseite befindet  sich ein Platz 7 für ein Markenzeichen.  



  Die weiteren     Fig.    2, 3 und 4 setzen alle den glei  chen     Stabkörper    1 voraus, wie er für     Fig.    1 beschrie  ben wurde. Es können aber auch die Skala 5 und das  Dreieck 6 weggelassen werden, oder es kann der Stab  länger     sein.    Die     Kaleidoskopfüllung    4 ist auch jeweils  die gleiche.  



       Fig.    2 zeigt ein Beispiel mit     Linealverdickungen     aus optisch durchsichtigem Hartkunststoff, thermisch  verformt, die auf die     geschliffenen    und polierten Stirn  seiten des geschnittenen, gezeichneten     Stabkörpers     optisch durchlässig aufgeleimt sind. Wenn die Lineal  verdickung 12a mit Guckloch 14 beim Verleimen  Schwierigkeiten macht, so kann das Guckloch auch  weggelassen werden. Die Verdickung 12b nach     Fig.    2a  besitzt im Gegensatz zur Verdickung 12a einen Hohl  raum für die Farbkörper 4.

   Dieser wird durch ein     auf-          klebbares    Plättchen 13 nach     Fig.    2b nach dem Ein  füllen der     Kaleidoskopfüllung    geschlossen. Dieses  Ausführungsbeispiel nach     Fig.2    kennzeichnet sich  durch die dem     Linealkörper    1 im Aussehen gleich  gehaltenen     Linealverdickungen.    Als einfach und ge  diegen eignen sich diese für die Bestückung der ska  lenlosen, 30 cm langen Stäbe. Von Nachteil ist die       Zerbrechlichkeit    der Verdickungen bei starkem Stoss.  



       Fig.    3 zeigt zwei weitere Konstruktionen. Die Ver  dickungen<I>22a</I> und<I>22b</I> bestehen aus vorfabrizierten  Hülsen aus farbigem     mittelhartem    Kunststoff, im ther  mischen     Pressverfahren    hergestellt. Sie haften beim       Aufpressen    auf den     Linealkörper    durch die noch be  stehende Elastizität des Materials. Masstoleranzen der       Linealstäbe    im Querschnitt werden auch auf diese  Weise ausgeglichen. Die Hülse     22a    muss, da sie nicht  durchsichtig ist, unbedingt das Guckloch 14 aufwei  sen. Die Hülse 22b wird vor dem     Aufpressen    auf das  Lineal fertig zusammengestellt.

   Zu diesem Zweck wird  das Magazin 34, nach     Fig.        3d,    aus optisch durchsich  tigem Hartkunststoff mit den farbigen Füllkörpern 4  eingefüllt in die vorfabrizierte Hülse 22b geschoben.  Alsdann wird durch ein thermisches     Pressverfahren    die  Hülse so gebördelt, dass das Magazin festsitzend ein  geschlossen ist. Dann erst erfolgt die Montage der  Muffen auf den     Linealkörper.     



  Die Hülsen 32a und 32b nach     Fig.    3a und 3b be  stehen aus Metall, z. B. gezogenem Messing oder    Bronze usw. und sind blank und oberflächenveredelt.  Beide Hülsen sind vorfabriziert die gleichen, werden  aber verschieden weiterbehandelt. Entsprechend der  Zeichnung erhält die Hülse 32a ein     Fensterchen    3b  aus      Polaroid;,-Folie    eingelegt und mit     Gesenkpresse          zugebördelt.    Es könnte aber auch ein     Fensterchen    aus  gewöhnlichem durchsichtigem Zelluloid sein.

   Die  Hülse 32b erhält das Magazin 35 aus optisch durch  sichtigem Hartkunststoff, das mit den farbigen Füll  körpern 4 eingefüllt und mit einem     Fensterchen    3c       (Fig.    3c), aus      Polaroid -Folie    abgedeckt wird. Als  dann wird auch diese Hülse unter der     Gesenkpresse          zugebördelt.    Anstelle des     Magazins    35 könnte das  Magazin 34 eingeführt werden. Auch könnte das Ma  gazin 34 beidseitig mit den     Fensterchen    36 und 3c  beklebt werden, was aber einen verlängerten     Bördel-          rand    der Hülse 32 bedingen würde. Desgleichen ver  hält es sich bei der Hülse 22b.

   Die so vorfabrizierten  metallenen Hülsen 32a und 32b müssen infolge Tole  ranzen der     Linealkörper    Plustoleranzen aufweisen.  Dadurch können sie weder     aufgepresst    noch festhal  tend aufgesteckt werden. Die Befestigung dieser Lineal  verdickungen erfolgt deshalb durch optisches Ver  kitten an der Stirnseite des     Linealkörpers.    Auf diese  Weise bekommt das noch lose eingelegte     Fensterchen     3b der Hülse 32a erst seine starre Verbindung mit der  Hülse und dem     Linealkörper.     



       Fig.    4 zeigt in vergrösserter perspektivischer Dar  stellung die Muffe 2b aufgeschnitten. Dadurch wird  nochmals gezeigt, wie die     Fensterchen    3b und 3c ein  gebettet liegen, zur Aufnahme der Füllkörper 4 im  entstandenen Zwischenraum von 1,5 bis 2 mm Ab  stand. Ferner wird auch gezeigt, dass das     Fensterchen     3b dazu benötigt wird, Stösse der Muffe gegen den       Linealkörper    hin abzufangen, um so das Kaleidoskop  vor dem Zusammendrücken zu schützen.  



  Die Durchsicht der farbig durchsichtigen Füllkör  per 4 durch die      Polaroid -Filter    3b und 3c in 90  Grad gedrehter     Koordinatenlage    wird durch die so  genannte Polarisation herbeigeführt. Sie bewirkt z. B.,  dass ein Füllkörperchen 4 aus farblos lackiertem dün  nem Zelluloid gestanzt, im      Polaroid -Kaleidoskop     weiss gesehen wird infolge     Depolarisation    von polari  siertem Licht. Überdecken sich mehrere     Hauptfarb-          körperchen    aus farbig durchsichtig lackiertem Zellu  loid bestehend, so entsteht schwarz. In dieser Weise  entstehen auch die Nebenfarben orange,     grün    und In  digo sowie die Mischfarben braun und grau usw.

   Eine  weitere Möglichkeit, die das      Polaroid -Kaleidoskop     gleichzeitig vereinfacht, besteht darin, dass anstelle  der Farbkörperchen nur eine Anzahl von den be  schriebenen farblosen Füllkörperchen eingefüllt wird.  Durch Überdeckung derselben in ihren verschieden  sten     Koordinatenlagen    entstehen sonderbarerweise  alle Farben im Wechselspiel durch Lichtbrechung. Es  entstehen     Spektralfarben.    Dabei können die     Polaroid-          filter    auf dunklen oder auf hellen Hintergrund ein  gestellt werden, indem die Muffe mit Guckloch 14  z. B.     umsteckbar    montiert wird.

   Sinn und Zweck die  ses Kleinkaleidoskops liegen darin, dem Betrachter      diese interessanten physikalischen Zusammenhänge  anschaulich zu machen. Wird das     Fensterchen    3b als  halb konvexe Linse im     Pressverfahren    aus Kunststoff  geformt, so erhalten die Bilder durch eine Vergrösse  rung einen weiteren Effekt.  



  Es hat sich gezeigt, dass das beschriebene Lineal  vor allem geeignet ist, über nasse     Tuschelinien    ohne  Zeitverlust     weiterzuzeichnen.    Beim Zeichnen von  kleinen Schemata, Klischeefiguren oder Details auf  grossen     Tuscheplänen    hat es sich als unentbehrlich er  wiesen. Man gewinnt Zeit, weil das unangenehme  Warten auf getrocknete Linien wegfällt. Aber als  ebenso praktisch hat es sich erproben lassen beim  Entwerfen von kleinen Figuren mit dem Bleistift oder  dem Kugelschreiber. Von besonderem Reiz jedoch ist  das Kaleidoskop. Es vollendet den einfachen Gegen  stand zum Liebhaberartikel und dies besonders bei  Kindern, denen ein Schreiblineal dieser Art mehr  Freude bereitet.  



  Dies Lineal unterscheidet sich ausserhalb seiner  vier Konstruktionsmerkmale in drei Typen, dem        Polaroid -,    dem Transparent- und dem     Spektral-          Kaleidoskop.    Es können bis zu zwölf Modelle mit  Kaleidoskop hergestellt werden. Den Muffen der       Fig.    2 und 3 lässt sich     stabseits    je ein      Polaroid -Plätt-          chen        einkitten.    Beim Transparentkaleidoskop werden  die Plättchen 3a und<B>3e</B> zweckmässig aus transparen  tem Material hergestellt. Gute Resultate haben sich  gezeigt bei einem einheitlichen Durchmesser der Füll  körper von 4 mm.

   Dem      Polaroid -Kaleidoskop    kön  nen davon je zwei Stück der Hauptfarben und zwei  farblose eingefüllt werden. Das Transparentkaleido  skop zeigt gute Eigenschaften bei der gleichen Fül  lung, und das     Spektralkaleidoskop    arbeitet bei<B>3X5</B>  farblosen Füllkörpern richtig. Es vermag die feinste  Gradierung in Pastellfarben zu zeigen. Die farblosen  Füllkörper dienen dem      Polaroid -Kaleidoskop    zur  Aufhellung der bunten Farbbilder und dem Transpa  rentkaleidoskop einer besseren Verteilung der Motiv  farbkörper. Diese Zusammensetzung der Füllungen  ergibt bei besten Bildern eine einfachste Abfülltech  nik der Muffen, durch Stanzen ab fünf dicht überein  andergeführten, z.

   B. zweiseitig lackierten Viskose  bändern von 7 bis 8 mm Breite, im Zwei- oder im       Dreitaktverfahren.     



  Folgende     Ausführungsangaben    sind günstig: Vor  spannung der Muffe nach     Fig.    1 = bis 1 mm, Nuten  tiefe 0,5 mm und die     Nutenbreite    1 mm sowie 1 mm  zurückversetzt, ferner der     Nutenabstand    2 mm und  die     Plättchengrösse    der     Fensterchen    10,5 mm im  Quadrat bei einer Dicke von 0,5 bis 0,8 mm aus  Plexiglas,     Azetat,    Viskose oder      Polaroid -Folie.    Die  Farbbänder können eine Dicke von 0,08 bis 0,1 mm  aufweisen und müssen absolut durchsichtig sein. Bän  der aus synthetischem Kunststoff haben sich noch  nicht bewährt infolge elektrostatischer Eigenschaften  oder blasser Färbung.

   Es kann jedoch durchsichtig  gefärbtes Zelluloid verwendet werden. Die Wand  stärke der Muffen nach     Fig.    1 darf 1,5 mm und die  Länge 12 mm betragen. Nur die stirnseitig abstehen-    den Aussenkanten  erden zweckmässig     gerundet.    Zwei  gleich hoch symmetrisch     ineinanderliegende    Trans  porteurdreiecke, ein rechtwinkliges äusseres und ein  gleichseitiges inneres oder umgekehrt, können analog       Fig.   <B>1/6</B> heiss eingeprägt werden, ebenso das Mar  kenzeichen, wenn sich beides seitlich der     Einguck-          öffnung    befindet.

       Azetat    kann für Zwischenplättchen  (3b) verwendet werden, aber schlechte Qualität kann  vergilben, was für Viskose nicht zutreffen wird. Das  gleiche gilt auch für transparente Plättchen (3a und  3c). Für das Aufleimen von Plättchen oder Muffen  usw., was nicht bei allen Modellen nötig ist, soll nur       Azetatkitt    bester Qualität verwendet werden, der glas  klar ist. Eine dem Lineal zwischen den Verdickungen  z.

   B. unterseits aufgeleimte Längsleiste von 1,5 mm  Dicke bei der hinteren Kante und gegen die vordere  Skalenkante hin auf 0,7 mm Dicke auslaufend, aus  weissem, undurchsichtigem Hartkunststoff oder Zellu  loid gepresst, ergibt für das Zeichnen mit der Tusch  feder eine attraktive Kantenlage, ohne den Vierkant'       stab    in seinen übrigen Eigenschaften zu verändern  oder zu beeinträchtigen. Die Skala sowie das Trans  porteurdreieck und ein Markenzeichen werden in die  sem Fall in die Klebefläche auf der Längsleiste analog       Fig.    1 schwarz     aufgedruckt    bzw. eingeprägt. In die  ser Ausführungsform erhält das Zeichenlineal seine  zweckmässigsten Eigenschaften.

   Dies erlaubt auch, die  Aussenseite der Längsleiste mit mathematischen oder  physikalischen     Formeln    und Daten oder beliebig an  deren Dekorationen, wie Bildern, Sprüchen, Reklame  usw. zu bedrucken. Auf vorgesehenem Platz lassen  sich kleinste     Souvenir-Schiebebilder    aufziehen.  



  Eine weiter fortgeschrittene     Ausführung    kann z. B.  einen     Stabkörper    1 aus zwei zusammengeleimten       Plexiglasplatten    von z. B. 8 und 2 mm Dicke her  gestellt aufweisen, wobei die Skala auf der breiten  Aussenseite des dünneren     Stabteiles    entsprechend       Fig.1    eingeprägt wird, das     Transporteurdreieck    auf einer  anliegenden     Stabseitenfläche.    Damit erleidet die     Ka-          leidoskopspiegelung    eine leichte     Veränderung    in den  Proportionen, was jedoch nicht stört.  



  Wird der dünnere Teil eines zweiteiligen Lineal  körpers aus farbig undurchsichtigem und     formgepress-          tem    Material kombiniert, so kann sich die Skala auf  einer Schrägfläche zwischen den Verdickungen am       Pressformteil    befinden. Ebenso lässt sich der     Press-          formleiste,    an ihrer seitlichen Breite über der Skalen  fläche, ein kleiner Wulst als Ausziehkante     anformen.     Die Klebefläche der Längsleiste dieser Ausführungs  form kann Dekorationen oder Reklame aufweisen.

    Werden für die Herstellung des     Stabkörpers    vor  geleimte Platten aus zwei verschiedenen Materialien  verwendet, so muss die     Anschrägung    für die Skala  gefräst und auf die Einlage von Dekorationen verzich  tet werden.  



  Wird der     Vierkantstab    aus einer     Plexiglasplatte     von z. B. 8 mm Dicke hergestellt, die beidseitig mit  z. B. 1 mm dickem und weissem undurchsichtigem  Zelluloid oder     Kunststoff    überzogen wird, so erhält  man einen dreiteiligen     Stabkörper,    auf dessen einer wei-           ssen    Aussenfläche eine Skala und auf seiner Gegen  seite eine Ausziehkante sowie auf einer     Durchsichts-          seite    ein     Transporteurdreieck    geprägt werden können.  Anstelle von weissem Material kann auch schwarzes  oder schwarzes und weisses Material verwendet wer  den.

   Damit erhält der Stab seine spektakulärste Form,  die vielleicht nötig ist, um einen Anfang machen zu  können.  



  Der     Vierkantstab    kann auch rechteckigen Quer  schnitt aufweisen.  



  Das     Vierkantzeichenlineal    kann in drei von vier  verschiedenen Kantenlagen     benutzt    werden: 1. mit der  Lineal- oder Federkante für Tinte, 2. mit der Blei  stiftkante bei Sicht auf die Skala und 3. mit der Aus  ziehkante für Tusche. Die     vierte    Gebrauchslage besteht  im axialen Durchblick entsprechend     Fig.l    nach  rechts. Und die     vierte    Kantenlage kann Dekorationen  zeigen.  



  Nach folgender Regel lassen sich die Kaleidoskop  bilder des Zeichenlineals bequem betrachten: Man  hält das Lineal wie     einen    Federhalter, jedoch den Mit  telfinger der rechten Hand wie den     Zeigfinger    über  das Lineal gelegt.     In    dieser Schräglage führt man das  Lineal mit seiner     Eingucköffnung    zum rechten Auge  und stösst mit Daumen- und     Zeigfingerspitze    der lin  ken Hand die näher gelegene Muffe zu fortlaufen  den     Viertelsdrehungen    an über weisser Papiervorlage.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zeichenlineal, bei welchem an den Enden eines Vierkantstabes je eine Verdickung vorhanden ist, zum Zwecke, den zwischen diesen Verdickungen befind- liehen Teil des Lineals im Abstand von der Zeichen fläche zu halten, um ein Klecksen zu vermeiden, da- durch gekennzeichnet, dass sein Stab aus durchsichti gem Stoff besteht und dass am einen Ende des Stabes, zwischen zwei im Abstand voneinander angeordneten durchsichtigen Teilen, ein mit bei Durchtritt von Licht farbig erscheinenden Füllkörpern versehener Raum gebildet ist, zwecks Erzeugung von Kaleidoskop bildern. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Lineal nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Füllkörper aus Zelluloid oder re generiertem Zellulosehydrat bestehen oder aus durch sichtig gefärbtem Kunststoff. 2. Lineal nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Füllkörper mindestens je einmal die vier Hauptfarben Rot, Gelb, Blau, Violett aufweisen, allenfalls auch farblos, um beim Überdecken der Füll körper andere Farben entstehen zu lassen. 3. Lineal nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Füllraum in Richtung der Stab längsachse gegen aussen oder der Stab gegen aussen durch je ein das Licht polarisierendes Plättchen be grenzt ist. 4. Lineal nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Begrenzung des Füllraumes quer zum Stab eine Hülse (35) aus durchsichtigem Kunst stoff verwendet ist. 5.
    Lineal nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Linealkörper ein Transporteurdrei- eck (6) und eine Millimeterskala (5) aufweist von z. B. 14 cm Länge mit den Ziffern 0-1-2-3-4-5-6- 7-8-9-0, die Skala z. B. im Spiegelbildaufdruck an der dem Papier zuzukehrenden Seite, so dass die Skala durch den Linealkörper hindurch richtig gesehen wird.
CH326463A 1958-11-12 1963-03-14 Zeichenlineal CH386880A (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1545864A CH452394A (de) 1958-11-12 1963-03-14 Zeichenlineal
CH326463A CH386880A (de) 1958-11-12 1963-03-14 Zeichenlineal
FR967271A FR1385967A (fr) 1958-11-12 1964-03-13 Règle à dessin

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH6609658A CH373280A (de) 1958-11-12 1958-11-12 Zeichenlineal
CH326463A CH386880A (de) 1958-11-12 1963-03-14 Zeichenlineal

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH386880A true CH386880A (de) 1965-01-15

Family

ID=25692605

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH326463A CH386880A (de) 1958-11-12 1963-03-14 Zeichenlineal

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH386880A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2230037C3 (de) Bewegungsbilder
CH386880A (de) Zeichenlineal
CH373280A (de) Zeichenlineal
DE2814885B2 (de) Dekorbild
DE69607988T2 (de) Verfahren zur herstellung von einem lumineszierende bild und danach hergestelltes bild
DE60016811T2 (de) Verbesserter werbekugelschreiber
DE961054C (de) Leuchtzeichen, z.B. Buchstaben, Figuren, Bilder
DE19526498A1 (de) Leuchtplatte
DE495522C (de) Lichtbild mit Beleuchtungskoerpern innerhalb eines dahinterliegenden Gehaeuses
DE925690C (de) Firmenschild, insbesondere fuer Laeden
DE886245C (de) Unzerbrechliches und wetterfestes Werbemittel
DE575236C (de) Leuchtende Zeichen
CH718985A2 (de) Mehrschichtige fotografische Bilder.
AT232295B (de) In Aufsicht zu betrachtendes Bild
DE852495C (de) Leuchttransparent
DE2321245A1 (de) Stiftbrett
DE1090074B (de) Durchleuchtungsfaehiger Bildtraeger fuer Betrachtung in auffallendem oder durchfallendem Licht
AT207296B (de) Reklameschild mit einer von der Rückseite her durchleuchteten Platte
DE637413C (de) Einrichtung an Transparenten mit kuenstlicher Beleuchtung zur Erzielung plastisch wirkender Bilder
DE2653526A1 (de) Schreib- und malgeraet, insbesondere faserschreiber fuer kinder
AT284502B (de) Vorrichtung zur Darstellung von Polarisationserscheinungen
DE3751464T2 (de) Anzeigekarte für numerische Information.
DE1874423U (de) Mehrkant-zeichenlineal.
DE29721126U1 (de) Displayelement
DE1132367B (de) Durchsichtiger, aus zwei Halbkugeln gebildeter Globus