CH387345A - Zähler für elektrische Impulse - Google Patents
Zähler für elektrische ImpulseInfo
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- H02K37/02—Motors with rotor rotating step by step and without interrupter or commutator driven by the rotor, e.g. stepping motors of variable reluctance type
- H02K37/04—Motors with rotor rotating step by step and without interrupter or commutator driven by the rotor, e.g. stepping motors of variable reluctance type with rotors situated within the stators
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Description
Zähler für elektrische Impulse Zähler für elektrische Impulse, bei denen ein Polrad durch den Zug von Feldmagneten schritt weise gedreht wird, arbeiten im allgemeinen als Dop- pelkontaktzähler. Für jeden Zählschritt ist ein beson derer Impuls erforderlich, der das Polrad jeweils um einen halben Schritt weiterdreht, so dass also jeweils zwei Impulse das Polrad um eine Polteilung weiter drehen.
Diese bekannten Zähler arbeiten zwar sehr zu verlässig, weil das Polrad dauernd magnetisch ent weder vom einen oder vom andern Feldmagneten in einer streng definierten Lage gehalten wird. Das Ver fahren ist jedoch umständlich, weil jedem zu zählen den Vorgang zwei aufeinanderfolgende Impulse zu geordnet werden müssen. Ausserdem ist die Zähl geschwindigkeit beschränkt, weil die Drehbewegung des Polrades nach jedem Halbschritt gestoppt wird, so dass es *bei jedem vollen Schritt zweimal anlaufen muss.
Die Erfindung sucht diese Nachteile bekannter Impulszähler zu vermeiden, ohne jedoch deren Vor teile preiszugeben. Der erfindungsgemässe Zähler für elektrische Impulse ist gekennzeichnet durch eine dem Zähler vorgesetzte Weiche, welche die ankom menden Impulse abwechselnd auf den einen oder den anderen der beiden Feldmagnete umleitet und da durch, dass die Halbschritte des Polrades gezählt wer den.
Verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes werden nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert.
Fig, <B>1</B> veranschaulicht schematisch das Prinzip eines bekannten Zählers.
Fig. 2 zeigt in analoger Darstellung das Prinzip des erfindungsgemässen Zählers.
Fig. <B>3</B> zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel mit einem vom Polrad mechanisch gesteuerten Umschal ter als Weiche.
Fig. 4 stellt ein zweites Ausführungsbeispiel dar, bei dem die Weiche durch einen Hilfsmagneten ge steuert wird.
Fig, <B>5</B> ist das Schaltschema eines weiteren Aus führungsbeispiels mit elektrischer Weiche, und Fig. <B>6</B> und<B>7</B> zeigen zwei verschiedene Möglich keiten des Zusammenbaus von Weiche und Zähler. Das Prinzip eines bekannten Zählers ist schema tisch unter Weglassung aller nicht wesentlichen Teile in Fig. <B>1</B> dargestellt. Das fünfteilige Polrad<B>1</B> nimmt eine Ausgangslage ein, Der Pol 2 steht dem Feld magneten<B>3</B> an der engsten Stelle des keilförmigen Luftspaltes 4 gegenüber. Wird der Impulskontakt<B>5</B> geschlossen und damit der erste Impuls von der Stromquelle<B>7</B> auf den Feldmagneten<B>6</B> gegeben, so zieht dieser den Pol<B>8</B> an, womit der erste Halb schritt im Drehsinn des Pfeiles ausgeführt ist.
Wird nun der Kontakt<B>9</B> geschlossen und der Kontakt<B>5</B> geöffnet, so wird der Feldmagnet<B>3</B> erregt. Er zieht den Pol<B>10</B> an die Stelle, welche anfangs der Pol 2 eingenommen hatte. Damit ist der zweite Halbschritt ausgeführt und das Polrad<B>1</B> um eine Polteilung weitergedreht. Ein mit dem Polrad gekuppeltes, nicht dargestelltes Zählwerk hat einen Schritt bzw. eine Zähleinheit gezählt.
In Fig. 2 ist das Prinzip eines erfindungsgemässen Zählers dargestellt. Die Bezeichnungen sind die glei chen wie in Fig. <B>1.</B> Die Kontakte<B>5</B> und<B>9</B> gemäss Fig. <B>1</B> sind durch einen einzigen Impulskontakt 12 ersetzt, und es ist eine Weiche<B>11</B> vorgesehen, welche die beiden Feldmagnete<B>3</B> und<B>6</B> jeweils abwechselnd erregt, wenn der Kontakt 12 einen Impuls abgibt. Diese in Fig. 2 als einfacher Umschalter gezeichnete Weiche muss nach jedem Impuls bzw. Halbschritt automatisch umgelegt werden.
Mit dieser Anordnung werden anstatt der vollen Schritte des Polrades um eine Polteilung, die pro Impuls des Kontaktes 12 ausgeführten Halbschritte gezählt,<B>d.</B> h. jedem Halb schritt wird eine Zähleinheit zugeordnet.
Die Art, wie die Steuerung der Weiche<B>11</B> er folgt, ist grundsätzlich gleichgültig. Eine erste<B>Mög-</B> lichkeit ist in Fig. <B>3</B> dargestellt. Hier ist die Weiche als Umschalter<B>11</B> ausgebildet, welcher vom Polrad aus mechanisch gesteuert wird. Auf der Achse des Polrades<B>1</B> ist eine Nockenscheibe <B>13</B> angebracht, die den Umschalter<B>11</B> betätigt. Die Umschaltung muss immer dann erfolgen, wenn das Polrad<B>1</B> mit einem Pol unmittelbar vor einem Feldmagneten<B>3</B> bzw. <B>6</B> steht.
Aus dieser Forderung ergibt sich die Lage und Form der Nocken der Nockenscheibe <B>13.</B> Parallel zu den Feldmagneten<B>3</B> und<B>6</B> sind Kon densatoren 14 angeordnet, welche die Kraft der Feld magnete noch kurze Zeit über den Abschaltzeitpunkt hinaus aufrechterhalten. Der Impulskontakt 12 muss jeweils mindestens so lange geschlossen. werden, dass das Polrad einen vollständigen Halbschritt ausführen kann, so dass dann auch der Umschalter<B>11</B> gerade einmal umgeschaltet hat. Diese Impulszeit darf ander seits nur wenig überschritten werden, damit nach Betätigung des Umschalters nicht noch ein zweiter Halbschritt erfolgt.
Eine weitere Möglichkeit zur Steuerung der Weiche<B>11</B> zeigt Fig. 4. Der Umschalter<B>11</B> wird hier wiederum von einer Nockenscheibe <B>13</B> gesteuert, welche jedoch nicht, wie bei Fig. <B>3,</B> auf der Pol- radachse sitzt, sondern von einem Schrittschaltwerk synchron mit dem Polrad<B>1</B> verdreht wird. Der Hilfs magnet<B>15</B> des Schrittschaltwerkes ist in Serie zum Impulskontakt 12 geschaltet, wird also vom Impuls strom durchflossen. Diese Anordnung erlaubt es, die Weiche<B>11</B> auch getrennt vom mechanischen Aufbau des eigentlichen Zählers zu betätigen.
Die Umschal tung der Impulse durch die Weiche abwechselnd auf die beiden Feldmagnete<B>3</B> und<B>6</B> erfolgt im übrigen genau wie bei Fig. <B>3.</B>
Besonders zweckmässig ist es aber, alle mecha nisch bewegten Teile zu vermeiden und die Um steuerung rein elektrisch durch eine Weiche in Form einer Kippschaltung vorzunehmen. Dies kann eine Röhrenschaltung oder einfacher eine Transistorschal tung sein. Ein Beispiel einer solchen Schaltung zeigt Fig. <B>5.</B>
Bei der elektronischen Weiche nach Fig. <B>5</B> han delt es sich um einen bistabilen Multivibrator. In der Ruhestellung,<B>d.</B> h. wenn kein Impuls gegeben wird, ist der Impulskontakt 12 geschlossen, und von der Spannungsquelle<B>7</B> fliesst Strom über die Leitun gen<B>16</B> zum Zähler<B>17</B> und der elektronischen Weiche. Diese enthält die beiden Transistoren<B>18</B> und<B>19,</B> die wechselweise im Takt der Impulse die beiden Feldmagnete<B>3</B> und<B>6</B> des Impulszählers<B>17</B> erregen und dadurch dessen Polrad<B>1</B> weiterschalten.
Es sei angenommen, dass in der Ruhestellung der der Feldmagnet Impulskontakt <B>3</B> des 12 Zählers zur Impulsgabe unter Strom kurzzeitig sei. Wird ge- <B>'</B> öffnet, so wird der Strom aus der Spannungsquelle<B>7</B> bis auf einen kleinen Reststrom,
der vom über- brückungswiderstand 20 bestimmt wird, unterbro chen. Der Stromstoss, der nach dieser Stromunter brechung beim erneuten Schliessen des Impulskon taktes 12 im Impulstransformator 21 entsteht, be wirkt über dessen Sekundärwicklung 22 einen Span nungsstoss, der über den Transistor<B>18</B> die elektro nische Weiche zum Kippen bringt,<B>d.</B> h. der Feld magnet<B>3</B> des Zählers<B>17</B> wird stromlos und der Feldmagnet<B>6</B> wird erregt. Der Gleichrichter<B>23</B> dient dazu, wahlweise nur den Schliess- oder nur den öff- nungsimpuls des Kontaktes 12 zur Weiterschaltung zu verwenden.
Der Kondensator 24 bewirkt, dass die Spannung am Zähler<B>17</B> und an der Weiche für die kurze Dauer der Unterbrechung des Impuls kontaktes aufrechterhalten bleibt. Demselben Zweck dient auch der überbrückungswiderstand 20.
In Fig. <B>6</B> ist schematisch die äussere Gestalt des Zählers mit elektronischer Weiche dargestellt. Auf einen üblichen Doppelkontaktzähler <B>26</B> ist das Gehäuse der elektronischen Weiche<B>27</B> einfach auf gesteckt. Auf diese Weise kann man vorhandene Doppelkontaktzähler auf einfacheren Betrieb und hö here Impulsfrequenz umbauen.
Natürlich kann man aber Zähler und Weiche auch gemäss Fig. <B>7</B> in einem einzigen Gehäuse<B>28</B> unterbringen, da die Weiche selbst nur wenig Platz einnimmt.
Bei den beschriebenen Impulszählern ist die Zählgeschwindigkeit gegenüber einem gleichartigen Doppelkontaktzähler gemäss Fig. <B>1</B> grundsätzlich ver doppelt. Ausserdem ist es sehr viel einfacher, den zu zählenden Vorgängen jeweils nur einen einzigen Im puls zuzuordnen, als zwei aufeinanderfolgende Im pulse.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Zähler für elektrische Impulse, bei denen ein Polrad durch jeweils zwei Impulse um eine Poltei lung weitergedreht wird, welche Impulse<B>je</B> einen Halbschritt bewirken, gekennzeichnet durch eine dem Zähler vorgesetzte Weiche, welche die ankommenden Impulse abwechselnd auf den einen oder den anderen der beiden Feldmagnete umleitet, und dadurch, dass die Halbschritte des Polrades gezählt werden. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Zähler nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Weiche durch eine elektronische Kippschaltung ohne mechanisch bewegte Teile gebil det wird. 2.Zähler nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Weiche ein Umschalter ist, der mechanisch vom Polrad gesteuert wird. <B>3.</B> Zähler nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Weiche mittels eines vom Impuls strom durchflossenen Hilfsmagneten gesteuert wird. 4.Zähler nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die elektronische Kippschaltung als transistorisierte bistabile Multivibratorschaltung aus gebildet ist (Fig. <B>5).</B> <B>5.</B> Zähler nach Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch einen Impulstransformator (21) zur übertra- gung der ankommenden Impulse auf die Multivibra- torschaltung, wobei der Sekundärkreis des Impuls- transforinators einen Gleichrichter<B>(23)</B> enthält.
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