CH387406A - Drehzahlstufen-Schalteinrichtung für langsamlaufende Übersetzungen - Google Patents

Drehzahlstufen-Schalteinrichtung für langsamlaufende Übersetzungen

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CH387406A
CH387406A CH1235460A CH1235460A CH387406A CH 387406 A CH387406 A CH 387406A CH 1235460 A CH1235460 A CH 1235460A CH 1235460 A CH1235460 A CH 1235460A CH 387406 A CH387406 A CH 387406A
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coil
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CH1235460A
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Soban Josef
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Gottwaldov Z Pres Stroj Np
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    • G05B19/02Program-control systems electric
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    • G05B19/0405Program-control specially adapted for machine tool control and not otherwise provided for
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Description


  Drehzahlstufen-Schalteinrichtung für langsamlaufende Übersetzungen    Die Erfindung betrifft eine Drehzahlstufen-Schalt  einrichtung für langsamlaufende Übersetzungen, ins  besondere für den Vorschub bei Werkzeugmaschinen.  



  Bei einer automatischen, d. h. programmgesteuer  ten     Werkzeugmaschine    erfolgt die Drehzahlstufen  schaltung durch Verschieben von Zahnradeingriff  stellen, was in der Regel elektrohydraulisch geschieht.  Es kommt jedoch vor, dass beim Verschieben der  Zahnräder zwei Zähne gegeneinandergestellt werden,  so dass sie nicht in Eingriff sind und die Drehbewe  gung, sofern es sich um langsamlaufende Übersetzun  gen, z. B. Vorschubübersetzungen, handelt, nur durch  die Reibung zwischen den Zahnköpfen übertragen  wird. Ausserdem sind elektrohydraulische Einrichtun  gen teuer, denn sie bedingen eine Druckflüssigkeits  quelle, ganz abgesehen von den hohen Instandhal  tungskosten.  



  Zweck der Erfindung ist, die Drehzahlstufen  schaltung bei langsamlaufenden Übersetzungen durch  eine einfache, billige Einrichtung ohne Verwendung  der Elektrohydraulik durchführen zu können,     mit     der Möglichkeit der     Verwendung    sowohl eines Vor  wahl- als auch eines Programmschalters, und gleich  zeitig die erwähnte gegenseitige Gegenüberstellung  der Zahnköpfe zu verhindern.  



  Die erfindungsgemässe Einrichtung ist versehen  mit einem doppelwirkenden Elektromagnet für die  Zahnradverschiebung und einem     Programmschalter,     einem Vorwahlschalter, einem Umschalter  Pro  gramm-Vorwahl , mit einem Steuerrelais mit Kurz  schlusskontakt und in den Programm- und den Vor  wahlstromkreis eingeschalteten Hilfskontakten.

   Die  Einrichtung ist erfindungsgemäss     gekennzeichnet     durch zwei parallele Hilfsstromkreise, die parallel  zu dem Programm- und Vorwahlstromkreis ein  geschaltet sind, von denen der erste Hilfsstromkreis    durch die Spule eines ersten Verzögerungsrelais mit  parallel geschaltetem Kondensator, einem serie  geschalteten Ohmschen Widerstand und einem Kon  takt des Steuerrelais gebildet ist, und der zweite  Hilfskreisstrom die Spule eines zweiten Verzögerungs  relais mit parallel geschaltetem Kondensator, einen  seriegeschalteten Kontakt des Umschalters mit par  allel geschalteten Kontakten des ersten Verzögerungs  relais und des Steuerrelais und einen Drucktasten  schalter aufweist, und dass im Kreis  Vorwahl  ein  Hilfskontakt des zweiten Verzögerungsrelais ein  geschaltet ist,

   wobei der Kurzschlusskontakt des  ersten Verzögerungsrelais parallel zur Spule des  Steuerrelais liegt.  



  In der Zeichnung ist ein praktisches Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dar  gestellt.  



  In dem Schema des elektrischen Teiles der Ein  richtung sind zwei gleiche     Programmkreise    vor  handen, jeder für eine Spule 1 bzw. 1' des doppelt  wirkenden Elektromagneten 2. In jedem dieser Pro  grammstromkreise sind die Spulen 1 bzw.1' des  doppeltwirkenden Elektromagneten 2 eingeschaltet,  die Kontakte 3 bzw. 3' beherrscht durch die Zug  stange 4, die mit dem Anker 5 verbunden ist, die  Kontakte 6 bzw.6' des Umschalters 7      Vorwahl-          Programm ,    die     Kontakte    8 bzw. 8' des Programm  schalters und die Spule 9 des Steuerrelais mit dem  parallel geschalteten Kontakt 10b.  



  In jedem dieser Vorwahlstromkreise liegen die  Spule 1 bzw. 1' des     doppeltwirkenden    Elektromagne  ten 2, die Kontakte 3 bzw. 3', beherrscht durch die  Zugstange 4, die Kontakte 11 bzw. 11' des Umschal  ters 7, die Kontakte 12 bzw. 12' des     Vorwahlschal-          ters,    der Kontakt     13a    und die Relaisspule 9     mit    dem       parallel    geschalteten Kontakt 10b.      In dem ersten Hilfsstromkreis befindet sich die  Spule 10 des ersten Verzögerungsrelais mit dem par  allel geschalteten Kondensator 14, der Ohmsche  Widerstand 15 und der Kontakt 9a.  



  In dem zweiten Hilfsstromkreis befindet sich die  Spule 13 des zweiten Verzögerungsrelais mit dem  parallel geschalteten Kondensator 16, der Kontakt  17 des Umschalters 7 und die parallel geschalteten  Kontakte 9b, 10a und der Drucktastenkontakt 18.  



  In dem mechanischen Teil der Einrichtung ist  die Gabel 19 am Ende der mit dem Anker 5 des  Elektromagneten verbundenen Zugstange 4 vor  gesehen. Der Anker 5 verschiebt das in das eine  oder das andere Ritzel 21 oder 22 eingreifende Zahn  rad 20.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung ist die fol  gende: Zunächst wird der Umschalter 7      Programm-          Vorwahl     in die Lage  Vorwahl  gebracht, wodurch  die Kontakte 11, 11', 17 geschlossen und die Kon  takte 6 und 6' geöffnet werden. Hierauf wird auf  dem Vorwahlschalter die verlangte Drehzahlstufe  durch Schliessen, z. B. des Kontaktes 12 eingestellt,  wodurch die Vorwahl beendet ist. Hierbei läuft die       Übersetzung    mit jener Drehzahl, die in der vor  angehenden Vorwahl eingestellt wurde, wobei sämt  liche Stromkreise stromlos sind, also auch die Spulen  1 und l' des doppeltwirkenden Elektromagneten 2.  Die neue Drehzahlstufe wird erst nach Eindrücken  der Drucktaste, d. h. durch Schliessen des Kontaktes  18 eingeschaltet.

   Da der Kontakt 17 geschlossen ist,  schliesst die Spule 13 des zweiten Verzögerungs  relais augenblicklich den Kontakt 13a, so dass nun  ein schwacher Strom über die Spule 1 des Elektro  motors 2, den Kontakt 3, den Kontakt 11 des Um  schalters 7, den Kontakt 12 des Vorwahlschalters,  den Kontakt 13a und die Relaisspule 9, hindurch  geht. Dieser schwache Strom     vermag    den Anker 5  des Elektromagneten 2 nicht zu verschieben, erregt  jedoch die Spule 9, so dass ein Schliessen der Kon  takte 9a und 9b eintritt. Der Kontakt 9b übernimmt  die Aufgabe des Drucktastenkontaktes 18 nach  Lösen der Drucktaste.

   Der Kontakt 9a schliesst den  Stromkreis der Spule 10 des ersten Verzögerungs  relais, wodurch der Kontakt 10a geschlossen wird und  gleichzeitig durch Schliessen des Kontaktes 10b wird  die Spule 9 kurzgeschlossen, wodurch der Strom im  Spulenkreis 1 des Elektromagneten während einer  bestimmten Zeit ansteigt, welche ausreichend ist für  das Verschieben des Ankers 5 und somit auch des  Zahnrades 20 und für das Einschalten der vorgewähl  ten Drehzahlstufe. Am Ende der Verschiebung schal  tet die Zugstange 4, die mit dem Anker 5 des Elek  tromagneten 2 verbunden ist, den Kontakt 5 und  bringt somit alle Kontakte in ihre Ausgangslage  zurück, wobei sämtliche Kreise samt Spule 1, strom  los werden.

   Das Schalten der Drehzahlstufen ver  läuft nur dann nach der beschriebenen Art, wenn  beim Verschieben die Zähne des Rades 20 genau  gegenüber den Zahnlücken des Rades 21 stehen.  Falls beim Verschieben des Zahnrades 20 die Stirn-    flächen der Zahnköpfe auf jenen des Gegenrades 21  aufliegen, so wird der Kontakt 3 nicht ausgeschaltet,  da die Zugstange 4, welche das Ausschalten bewirkt;  nicht genügend herausgeschoben werden kann.

   Durch  Kurzschliessen der Relaisspule 9, wie bereits erwähnt,  wird der Elektromagnet 2 nur während einer kurzen  Zeit zur Wirkung gebracht, denn gleichzeitig wird der  Kontakt 9a und dadurch auch der Kontakt 10b aus  geschaltet, und über die Relaisspule 9 läuft dann nur  ein schwacher Strom hindurch, der zu einer genügen  den Erregung der Spule 1 des Elektromagneten 2  nicht ausreicht, d. h. es herrscht ein Zustand, der  beim Eindrücken der Taste samt Kontakt 18 vor  handen war, bloss mit dem Unterschied, dass die  Aufgabe des Kontaktes 18 der Kontakt 9b über  nahm. Es kommt wiederum zum Kurzschliessen der  Spule 9, und der Elektromagnet erhält erneut einen  Stromimpuls und versucht wiederum, das Zahnrad  20 zu verschieben.

   Dies wiederholt sich so lange,  bis das sich langsam drehende Zahnrad in eine solche  Lage gebracht wird, wo der Elektromagnet dieses  Zahnrad 20 mit dem Ritzel 21 in Eingriff zu stellen       vermag.    Hierbei wird die Zugstange 4 in die Rand  lage herausgeschoben, dass der Kontakt 3 ausgeschal  tet wird, so dass der ursprüngliche Zustand vor  herrscht, wo alle Stromkreise, somit auch die Spu  len des Elektromagneten, stromlos sind. Das abwech  selnde Ein- und Ausschalten der Elektromagnetspule  wird durch beide Verzögerungsrelais bewirkt, deren  Spulen 10 und 13 die zugehörigen Kontakte 10a,  10b und 13a mit einer einstellbaren Verzögerung  beherrschen.  



  Der     Vorwahlschalter    ist derart angeordnet, dass  es nicht möglich ist, die Kontakte 12 und 12' in  den Stromkreisen des     doppeltwirkenden    Elektro  magneten gleichzeitig zu schliessen. In dem in der  Zeichnung dargestellten Schema ist nur ein Elektro  magnet mit den zugehörigen Stromkreisen dargestellt;  die Anzahl der Elektromagnete kann jedoch beliebig  sein.    Wenn Drehzahlstufen mittels eines Programm  schalters für mehrere Drehzahlen eingeschaltet wer  den sollen, so wird der Umschalter 7 in die Lage   Programm  wie im Schema angedeutet gebracht,  wodurch die Kontakte 11, 11' und 17 geöffnet und  die Kontakte 6, 6' geschlossen werden.

   Das Schliessen  und Öffnen der Kontakte 8 und 8' des Programm  schalters ist von der Werkzeugmaschine abgeleitet,  die mit einer     langsamlaufenden    Übersetzung für die  z. B.     Vorschubschaltung    versehen ist. Im Programm  schalter kommt es z. B. zum Schliessen des Kon  taktes 8 für eine bestimmte Drehzahlstufe. Durch  den Stromkreis der Relaisspule 9 und der Spule 1  des Elektromagneten beginnt anfangs ein schwacher  Strom     durchzufliessen,    welcher den Elektromagneten  zwar nicht zu betätigen vermag, erregt jedoch die  Spule 9, so dass die Kontakte 9a und 9b geschlossen  werden; hierdurch wird mittels der Relaisspule 10  auf die Kontakte 10a, 10b usw. eingewirkt, ähnlich,      wie beim Schalten der Drehzahlstufen mittels Vor  wahl, beschrieben wurde.  



  Der Programmschalter ist derart ausgebildet,  dass kein gleichzeitiges Schliessen der Kontakt 8 und 8'  eintreten kann. Wie ersichtlich, fliesst durch die  Spulen 1 und 1' des Elektromagneten mit den zu  gehörigen Stromkreisen nur Strom beim Verschieben  des Rades 20.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drehzahlstufen-Schalteinrichtung für langsam laufende Übersetzungen, insbesondere für den Vor schub bei Werkzeugmaschinen, versehen mit einem doppeltwirkenden Elektromagnet für die Zahnrad verschiebung und einem Programmschalter, einem Vorwahlschalter, einem Umschalter Programm-Vor wahl , mit einem Steuerrelais mit Kurzschlusskontakt und in den Programm- und den Vorwahlstromkreis eingeschalteten Hilfskontakten, gekennzeichnet durch zwei parallele Hilfsstromkreise, die parallel zu dem Programm- und Vorwahlstromkreis eingeschaltet sind, von denen der erste Hilfsstromkreis durch die Spule (10) eines ersten Verzögerungsrelais mit parallel geschaltetem Kondensator (14), einem seriegeschal teten Ohmschen Widerstand (15) und einem Kon takt (9a)
    des Steuerrelais (9) gebildet ist, und der zweite Hilfsstromkreis die Spule (13) eines zweiten Verzögerungsrelais mit parallel geschaltetem Konden sator (16), einen seriegeschalteten Kontakt (17) des Umschalters (7) mit parallelel geschalteten Kontakten (10a, 9b) des ersten Verzögerungsrelais (10) und des Steuerrelais (9) und einen Drucktastenschalter (18) aufweist, und dass im Kreis Vorwahl ein Hilfs kontakt (13a) des zweiten Verzögerungsrelais (13) eingeschaltet ist, wobei der Kurzschlusskontakt (10b) des ersten Verzögerungsrelais parallel zur Spule (9) des Steuerrelais liegt.
CH1235460A 1959-12-18 1960-11-04 Drehzahlstufen-Schalteinrichtung für langsamlaufende Übersetzungen CH387406A (de)

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