CH387434A - Kissen oder Polster sowie Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents

Kissen oder Polster sowie Verfahren zur Herstellung desselben

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CH387434A
CH387434A CH791460A CH791460A CH387434A CH 387434 A CH387434 A CH 387434A CH 791460 A CH791460 A CH 791460A CH 791460 A CH791460 A CH 791460A CH 387434 A CH387434 A CH 387434A
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CH
Switzerland
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insert
cover
adhesive material
cushions
hot
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Application number
CH791460A
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English (en)
Inventor
Emanuel Petersen Anker
Original Assignee
Emanuel Petersen Anker
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C27/00Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
    • A47C27/002Mattress or cushion tickings or covers

Landscapes

  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
  • Bedding Items (AREA)

Description


      Kissen    oder     Polster    sowie     Verfahren        zur        Herstellung    desselben    Die Erfindung betrifft ein Kissen oder ein Polster  mit einer Einlage aus porösem, gummielastischem  Material, wie z. B. Schaumgummi oder Schaumkunst  stoff und mit einem Bezug aus Textilstoff. Schaum  gummieinlagen in Kissen finden ständig zunehmende       Verwendung,    da Kissen mit     Schaumgummieinlage     ausserordentlich preisbillig und zur Massenfabrikation  gut geeignet sind, und weil es sich herausgestellt hat,  dass Kissen mit solchen Einlagen bei der     Verwendung     der neuesten Materialien sehr haltbar sind.

   Es hat  sich jedoch gezeigt, dass es Schwierigkeiten bereitet,  einen genügend festen Sitz des Bezuges zu erreichen,  da man nicht wie bei den bisher benutzten Einlagen  die Möglichkeit hat, den Bezug an der     Einlage    fest  zunähen. Der Bezug kann entweder völlig glatt oder  mit durch Umbiegung des Textilstoffes erhaltenen  Randwülsten versehen sein. Bei der Benutzung des  Kissens kann sich der Bezug leicht verschieben, so  dass seine Nähsäume nicht mehr mit den Kanten der  Einlage fluchten oder in anderer Weise schief zu  liegen kommen, was insbesondere bei der Benutzung  von     Kantwülsten    unangenehm ist, da diese teils als  Verstärkung der dem Verschleiss am meisten aus  gesetzten Stellen und     teils    rein ästhetischen Zwecken  dienen.

   Es ist jedoch unter allen Umständen von  Nachteil, wenn der Bezug sich auf der Einlage ver  schieben kann.  



  Die erwähnten Nachteile werden bei dem vorlie  genden Kissen oder Polster erfindungsgemäss dadurch  behoben, dass die Einlage wenigstens in der Nähe  ihrer Kanten durch ein heissklebendes Material am  Bezug befestigt ist. Bei einem solchen Kissen wird  der Bezug in wirksamer Weise daran gehindert, sich  insbesondere an den Kanten im Verhältnis zur Ein  lage zu verschieben, so dass man die Gewähr hat, dass  die Nähsäume und eventuellen     Kantwülste,    welche  gerade verlaufen und gegebenenfalls den Kanten der    Einlage folgen sollen, immer an Ort und Stelle ver  bleiben. Das Aussehen des Kissens wird somit nicht  beeinträchtigt, und es     tritt    kein     unerwünschter    Ver  schleiss des Textilstoffes auf, da der Stoff nicht in  uribeabsichtigter Weise deformiert wird.  



  Die Erfindung betrifft ausserdem ein Verfahren  zur Herstellung eines Kissens oder Polsters der vor  stehend angegebenen Art, wobei der Bezug im voraus       in    der Form einer an     einer    Seite offenen Umhüllung  hergestellt wird, die nach dem Einschieben der Ein  lage in die Umhüllung geschlossen wird. Da derartige  Kissen üblicherweise in Massenfabrikation hergestellt  werden, ist es von entscheidender Bedeutung, den  Bezug im voraus als Umhüllung herstellen zu können,  in die die Einlage von der einen Seite eingeschoben  wird, und welche danach verschlossen wird.

   Es  leuchtet jedoch ein, dass man die Oberfläche der  Einlage nicht mit einer üblichen Leimschicht ver  sehen kann, da sich die Einlage dann nicht in die  Umhüllung einschieben liesse, ohne dass die Leim  schicht verwischt und auf Stellen der Einlage über  tragen würde, auf denen der Leim unerwünscht ist,  wobei die Leimschicht dann von den Stellen     entfernt     würde, an denen eine wirksame Verbindung zwischen  der Einlage und dem Bezug erreicht werden soll.

    Dieses Problem wird jedoch     erfindungsgemäss    in  wirksamer Weise dadurch gelöst, dass die     Einlagen-          oberfläche    wenigstens in der Nähe ihrer Kanten     mit     einem heissklebenden Material belegt wird, und dass  die Einlage danach in die Umhüllung eingeführt und  an dieser durch Anpressen des Bezuges an die mit  dem heissklebenden Material versehenen Teile der  Einlage unter     gleichzeitiger    Erhitzung des heisskle  benden Materials befestigt wird.

   Das     heissklebende     Material hat bei gewöhnlicher Zimmertemperatur  eine genügend feste Konsistenz, um die     unmittelbare          Einführung    der     Einlage    in die     Umhüllung        zu    er-      möglichen, so dass die Einlage in den Bezug ein  geschoben und in diesem an Ort und Stelle gebracht  werden kann. Danach kann dann der Bezug entweder  vor oder nach dem Zunähen der     Öffnung    im Bezug  an den Stellen, an der er an der Einlage befestigt  werden soll, mit dieser verklebt werden.

   Das Ver  kleben erfolgt beispielsweise mittels eines warmen  Bügeleisens oder eines anderen geeigneten und er  hitzten Gerätes, das über die an der Einlage zu be  festigenden Stellen des Bezuges geführt wird. Die  Temperatur des Gerätes wird zweckmässig derart  reguliert, dass einerseits der Textilstoff nicht be  schädigt wird, dass anderseits aber die dem Textil  stoff zugekehrte     Oberfläche    des heissklebenden Mate  rials eben gerade genügend erhitzt wird, um das  Material klebend zu machen und somit den Bezug  an der Einlage zu verankern. In dieser Weise wird  der Gefahr vorgebeugt, dass das heissklebende Mate  rial durch die Fasern des Textilmaterials hindurch  dringt und die äussere     Oberfläche    des Bezuges ver  dirbt.  



  Die Erfindung wird nachstehend an Hand der  Zeichnung näher erläutert, die in perspektivischer  Darstellung ein Ausführungsbeispiel eines teilweise  aufgeschnittenen Kissens gemäss der Erfindung zeigt.  



  Die Zeichnung stellt ein Kissen mit einer Schaum  gummi- oder     Schaumkunststoffeinlage    1 dar, die in  einem Bezug 2 angebracht ist, der an seinen Kanten  entlang durch Umbiegung und     Zusammennähung    des  den Bezug bildenden Textilmaterials entstandene  Wülste 3 aufweist. Der Bezug ist an seiner einen  Seite nicht zusammengenäht, sondern hat hier zwei  vorstehende Lappen 4 und 5, die auf der Zeichnung  an ihrem einen Ende zur Bildung eines Kanten  wulstes 6 teilweise zusammengenäht sind. Die beiden  Lappen sind mit ihrem übrigen Teil nicht miteinander  vernäht, so dass eine der Schmalseiten der Einlage  durch die Öffnung zwischen den Lappen sichtbar ist.  Die sichtbare Fläche der Einlage trägt eine Schicht  eines heissklebenden Materials 7.

   Der Kissenbezug  ist an einer der übrigen Seiten teilweise aufgeschnit  ten, so dass an dieser Stelle ebenfalls die Einlage 1    sichtbar ist, die dort mit schmalen Streifen 8 des  heissklebenden Materials versehen ist. Die Streifen  sind unmittelbar an den Kanten der Einlage ange  ordnet, während die vorstehend genannte Klebe  schicht 7 die gesamte Schmalseite der Einlage ab  deckt.  



  Die Einlage kann selbstverständlich auch an  anderen Stellen mit dem heissklebenden Material  versehen sein, so dass sich der Bezug auf grösseren  oder kleineren Flächen in der Einlage befestigen  lässt, wodurch die Verankerung des Bezuges weiter  hin verbessert wird. Derartige zusätzliche Klebe  flächen sind insbesondere bei grösseren Polstern oder  Kissen oder bei einem verhältnismässig lose gewebten  Textilstoff als Bezugsmaterial von Vorteil. Der Bezug  kann im übrigen in verschiedener Weise zusammen  genäht sein, vorausgesetzt, dass sich die Einlage durch  einen letzten offenen Spalt im Bezug in diesen ein  schieben lässt, und dass der Spalt danach durch       Zusammennähung    der Spaltränder verschlossen wer  den kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Kissen oder Polster mit einer Einlage aus posösem, gummielastischem Material und mit einem Bezug aus Textilstoff, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage wenigstens in der Nähe ihrer Kanten durch ein heissklebendes Material am Bezug befestigt ist. Il.
    Verfahren zur Herstellung eines Kissens oder Polsters nach Patentanspruch I, wobei der Bezug im voraus in der Form einer an einer Seite offenen Umhüllung hergestellt wird, die nach dem Einschie ben der Einlage in die Umhüllung geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlagenoberfläche wenigstens in der Nähe ihrer Kanten mit einem heiss klebenden Material belegt wird, und dass die Einlage danach in die Umhüllung eingeführt und an dieser durch Anpressen des Bezuges an die mit dem heiss klebenden Material versehenen Teile der Einlage unter gleichzeitiger Erhitzung des heissklebenden Materials befestigt wird.
CH791460A 1960-07-11 1960-07-11 Kissen oder Polster sowie Verfahren zur Herstellung desselben CH387434A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0345574A1 (de) * 1988-06-03 1989-12-13 Curtis 1000 Europe Gmbh Sitzkissen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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