CH387921A - Verfahren zur Herstellung eines Kreissägeblattes und nach diesem Verfahren hergestelltes Kreissägeblatt - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Kreissägeblattes und nach diesem Verfahren hergestelltes Kreissägeblatt

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CH387921A
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segment
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CH1281961A
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Ad Leimgruber & Cie Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D61/00Tools for sawing machines or sawing devices; Clamping devices for these tools
    • B23D61/02Circular saw blades
    • B23D61/023Circular saw blades with inserted segments having more than one tooth

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)
  • Discharge By Other Means (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Kreissägeblattes    und nach diesem Verfahren  hergestelltes     Kreissägeblatt       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Her  stellung eines Kreissägeblattes, bei welchem man ge  härtete     Zahnkranzsegmente    an einem Stammblatt be  festigt. Bisher war es üblich, die     Zahnkranzsegmente     durch Nieten am     Stammblatt    zu befestigen. Wie spä  ter ausführlich erläutert werden soll, führte dies zu  erheblichen Schwierigkeiten beim Härten der Zahn  kranzsegmente oder des Stammblattes und ergab  sich beim Nieten immer wieder Ausschuss durch       Rissebildung    in durch das Härten spröde gewordenen  Teilen.

   Das Verfahren nach der Erfindung vermeidet  diese Nachteile dadurch, dass man die Zahnkranz  segmente durch Kleben am Stammblatt befestigt.  



  Vorzugsweise verwendet man zum Kleben einen       Äthoxylenharz-Klebstoff.    Derartige Klebstoffe sind  schon lange bekannt und auch für das Kleben von  Metallen verwendet worden. Für die hochbeanspruch  ten, im Betrieb einer Erwärmung unterworfenen  Kreissägeblätter hielt man aber an der üblichen Ver  nietung fest, in der Meinung, keine andere Befesti  gungsart sei den fraglichen Anforderungen gewach  sen. Eingehende Versuche der     Anmelderin    haben er  wiesen, dass es sich hierbei um ein Vorurteil handelte  und dass sich durch das Verkleben überraschend  grosse Vorteile gegenüber dem Vernieten ergeben, wie  weiter unten noch erläutert werden wird.  



  Die Erfindung betrifft auch ein nach obigem Ver  fahren hergestelltes Kreissägeblatt. Dasselbe zeichnet  sich dadurch aus, dass jedes     Zahnkranzsegment    nicht  nur mit dem Stammblatt, sondern auch mit den an  ihm anliegenden     Zahnkranzsegmenten    verklebt ist.  Auf diese Weise werden recht umständliche Mass  nahmen vermieden, die bisher zur Vermeidung einer  Verwerfung der     Zahnkranzsegmente    gegeneinander  üblich waren, z. B. Anbringen von Nieten oder Stif-         ten    in zur Hälfte in einem und zur anderen Hälfte im  anderen Segment vorgesehenen Bohrungen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Kreissägeblattes nach der Erfindung mit zwei Va  rianten dargestellt. Es ist:       Fig.    1 eine Draufsicht auf einen Teil eines Kreis  sägeblattes,       Fig.    2 ein     Radialschnitt    gemäss Linie     II-II    von       Fig.    1 in grösserem Massstab,       Fig.    3 ein der     Fig.    2 entsprechender Schnitt für  die erste Variante und       Fig.    4 ein weiterer der     Fig.    2 entsprechender  Schnitt für die zweite Variante.  



  Das dargestellte Kreissägeblatt besteht aus einem  kreisförmigen Stammblatt 1 und aus einem Zahn  kranz 2, der aus einzelnen Segmenten 3 besteht, die  am Umfang des Stammblattes 1 befestigt sind. Von  diesen einen vollständigen, geschlossenen Kranz 2  bildenden Segmenten 3 sind nur vier dargestellt,  wobei eines derselben der Anschaulichkeit halber in  einem gewissen Abstand vom Umfang des Blattes 1  gezeichnet worden ist, also vor seiner Befestigung an  diesem Blatt 1. Jedes Segment 3 weist an seiner den  Zähnen 5 gegenüberliegenden, kreisbogenförmig be  grenzten Schmalseite eine in der Blattaxe senkrech  ten Mittelebene des Stammblattes liegende Nut 6 auf,  in welche eine Ringrippe 7 des Stammblattes ein  greift.

   Die Rippe 7 reicht bis zum Boden der Nut 6,  und die beiden diese Nut 6 begrenzenden Rippen 8  liegen auf den beim Ansatz der Rippe 7 vorhandenen  Ringschaltern 9 des Stammblattes 1.  



  Das Segment 3 wird nun nicht, wie bisher üb  lich, mittels Nieten am Stammblatt 1 befestigt, son  dern an demselben festgeklebt, z. B. mit einem unter  der Markenbezeichnung      Araldit     bekannten, aus       Athoxylenharz    bestehenden Klebstoff. Das Segment 3      wird nicht nur mit dem     Stammblatt    1 verklebt, son  dern auch mit seinen Nachbarsegmenten 3, also längs  seiner radial gerichteten, ebenen Schmalflächen 10.  



  Bei der Variante nach     Fig.    3 sind am Stamm  blatt 1 zwei Rippen 11 vorgesehen, die zwischen  einander eine Ringnut 12 bilden, in welche eine am  Zahnsegment 3 vorgesehene     Rippe    14 eingreift, bei  deren Ansatz das Segment 3 zwei den Rippen 11  entsprechende Schultern 15 aufweist.  



  Im Falle von     Fig.    4 weisen dagegen sowohl das  Stammblatt 1 als das Zahnsegment 3 nur je eine  Rippe 16 bzw. 17 und eine zu der Rippe des anderen  Teiles komplementäre Schulter 18 bzw. 19 auf.  



  Das Kleben der     Zahnkranzsegmente    3 anstelle  des bisher üblichen     Nietens    bringt überraschend  grosse Vorteile mit sich:  1. Die Segmente 3 können überall auf den glei  chen Härtegrad gehärtet werden, während man 'bis  her, wenn die Segmente gemäss     Fig.    2 oder 4 ausge  bildet waren, dafür Sorge tragen musste, die Segmente  auf der Zahnseite möglichst hart, in der Nietzone  aber relativ weich zu machen, um beim Vernieten  ein Zerspringen des Segments oder eine     Rissebildung     in demselben zu vermeiden. Dabei musste die relativ  weiche, d. h. nicht spröde Nietzone möglichst klein  gehalten werden, um das Segment durch Nachschlei  fen gut ausnützen zu können.  



  2. Im Falle, dass die Segmente 3 gemäss     Fig.    3  ausgebildet waren, konnten dieselben zwar auch bis  her durchgehend gehärtet werden; dafür war es aber  notwendig, das Stammblatt 1 in der Nietzone, also  natürlich im Bereiche der Rippen 11, weich zu hal  ten, was die Anwendung eines besonderen Härtever  fahrens für das Stammblatt 1 notwendig machte.  Dies wird durch das Kleben ebenfalls überflüssig.  



  3. Die vielen Arbeitsgänge für das Bohren der  Nietlöcher im Stammblatt 1 und in den Segmenten 2,  und von sich zu einem ganzen Nietloch ergänzenden  Halblöchern an den     Radialschmalflächen    10 zum An  bringen einer das Verwerfen der Segmente verhin  dernden Niete oder eines Stiftes, werden überflüssig.  Ebenso wird natürlich das Nietmaterial erübrigt und  der eigentliche, stets mit grosser Sorgfalt auszufüh  rende     Vernietungsarbeitsgang.     



  4. Auch wenn die aneinander liegenden Schmal  flächen 10 benachbarter Segmente 3 ganz einfach  eben sind, wie dargestellt, verhindert ihre     Verkle-          bung    mit Sicherheit ein Verwerfen, während es bis  her oft für notwendig erachtet wurde, diesen Flä  chen ein komplementäres Profil zu geben, um ge  nügende Sicherheit zu erzielen.  



  5. Beim Ankleben der Segmente ergibt sich prak  tisch überhaupt kein Ausschuss, während beim Ver  nieten, trotz aller Sorgfalt, immer wieder Segmente  infolge von     Rissebildung    unbrauchbar werden.  



  6. Die     Zahnkranzsegmente    können in jedem  Falle durch Nachschleifen bis zum Stammblatt voll  ausgenützt werden, während bisher in der Nähe des  Stammblattes das Material der Segmente nicht selten  zu weich wird, um richtig zu schneiden, weil es nicht    immer gelingt, den Übergang von der harten zur  weichen Zone scharf genug zu machen.  



  7. Zum Ersetzen der abgenützten Segmente ge  nügt es, das Kreissägeblatt als Ganzes auf etwa  120-170  C zu erwärmen, worauf man die abge  nützten Segmente mühelos vom Stammblatt weg  nehmen kann, statt in mühsamer Weise die Nieten  auszutreiben. Bei diesen Temperaturen, die auch  beim Ankleben zu verwenden sind, leiden die frag  lichen Materialien von Stammblatt und Segmenten  keinerlei Schaden. Anderseits genügt die Klebefähig  keit des     Araldites    auch bei der sich im Betrieb prak  tisch ergebenden Erwärmung des Kreissägeblattes  überraschenderweise allen Anforderungen an die  Festigkeit der Verbindung von Segmenten und  Stammblatt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung eines Kreissäge blattes, bei welchem man gehärtete Zahnkranz segmente an einem Stammblatt befestigt, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Zahnkranzsegmente (3) durch Kleben am Stammblatt (1) befestigt. Il. Kreissägeblatt hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Zahnkranzsegment (3) nicht nur mit dem Stammblatt (1), sondern auch mit den an ihm anlie genden Zahnkranzsegmenten verklebt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die Zahnkranzsegmente (3) mit Hilfe eines Äthoxylenharz-Klebstoffes am Stamm blatt (1) anklebt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man jedes Zahnkranzsegment (3) auch mit den ihm benachbarten Zahnkranz segmenten verklebt. 3. Kreissägeblatt nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Stammblatt (1) an seinem Umfange eine zwischen zwei Ringschultern (9) angeordnete Ringrippe (7) aufweist, die in eine Nut (6) eines jeden Zahnkranzsegmentes (3) eingreift. 4. Kreissägeblatt nach Patentanspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass jedes Zahnkranzsegment (3) eine zwischen zwei Schultern (15) vorstehende Rippe (14) aufweist, die in eine am Umfang des Stammblattes (1) vorgesehene Ringnut (12) eingreift. 5.
    Kreissägeblatt nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass sowohl am Stammblatt (1) als auch an jedem Zahnkranzsegment (3) nur je eine Rippe (16 bzw. 17) und nur eine zur Rippe des andern Teiles komplementäre Schulter (18 bzw. 19) vorgesehen sind. 6. Kreissägeblatt nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Schmalflächen (10), an denen benachbarte Zahnkranzsegmente (3) mit einander verklebt sind, radial gerichtete, ebene Flä chen sind.
CH1281961A 1961-11-06 1961-11-06 Verfahren zur Herstellung eines Kreissägeblattes und nach diesem Verfahren hergestelltes Kreissägeblatt CH387921A (de)

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