CH387963A - Einrichtung zum Messen der Treffgenauigkeit beim Beschiessen von fliegenden Zielobjekten - Google Patents

Einrichtung zum Messen der Treffgenauigkeit beim Beschiessen von fliegenden Zielobjekten

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CH387963A
CH387963A CH1472961A CH1472961A CH387963A CH 387963 A CH387963 A CH 387963A CH 1472961 A CH1472961 A CH 1472961A CH 1472961 A CH1472961 A CH 1472961A CH 387963 A CH387963 A CH 387963A
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CH1472961A
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Helmut Dr Hertwig
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Contraves Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G7/00Direction control systems for self-propelled missiles
    • F41G7/20Direction control systems for self-propelled missiles based on continuous observation of target position
    • F41G7/30Command link guidance systems
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J5/00Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
    • F41J5/12Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems for indicating the distance by which a bullet misses the target

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Einrichtung   zum Messen der    Treffgenauigkeit      beim      Beschiessen   von    fliegenden   Zielobjekten Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Messen der Treffgenauigkeit von fliegenden Zielen, die mittels eines    Radarrichtgerätes   dauernd anvisiert werden, wobei die    Zielechozeichen   in einem Entfernungsfenster geführt und    mittels   einer    Demodulationsvorrichtung   nach Seite und Höhe zwecks automatischer Verfolgung des Zielobjektes vermessen werden. 



  Es erscheint praktisch    unmöglich,   die Echozeichen von Geschossen auszuwerten, die    direkt   am Ziel vorbeifliegen bzw. das Ziel treffen, d. h. sich in gleicher Entfernung vom    Radarrichtgerät   wie das Zielobjekt befinden, und deren Echozeichen darum vom Entfernungsfenster durchgelassen werden. 



  Darum wird nach vorliegender Erfindung vorgesehen, dass ein    Radarrichtgerät   mit    zwei   zusätzlichen Empfangskanälen, die je ein Entfernungsfenster (F1, F2) und eine    Demodulationsvorrichtung   umfassen (D1, D2) verwendet wird, wobei die Entfernungsfenster so gesteuert werden, dass sie nur Echozeichen von Objekten durchtreten lassen, die sich in je einem    bestimmten   Distanzbereich vor oder hinter dem Zielobjekt befinden, zum Zwecke,    die   Geschosse während des    Durchfliegens   dieser beiden Distanzbereiche nach Seiten- und    Höhendifferenzen   gegenüber der    Radar-      richtachse   vermessen zu    können   und damit die Voraussetzungen dafür zu schaffen,

   durch Interpolation oder Extrapolation dieser    Ablagefehler-Koordinaten-      paare   die Ablagefehler der Geschosse beim direkten Vorbeifliegen am Zielobjekt zu ermitteln. 



  Ein Ausführungsbeispiel eines nach dem Erfindungsprinzip ausgebildeten    Radarrichtgerätes   ist in    Fig.   1 der Zeichnung schematisch dargestellt, und    Fig.2   zeigt die geometrische Situation bei der Anwendung des    Erfindungsprinzips.   



  Das in    Fig.   1 der Zeichnung dargestellte    Radar-      richtgerät   entspricht beispielsweise dem Scanning- Typ, in welchem von einem Radarspiegel RS aus ein    keulenförmiges      Strahlbündel   ausgesandt wird, das auf einem Kegelmantel um die Richtachse RA herum gedreht wird. Eine    Sender-Empfängeranordnung   ER bekannter Bauart erzeugt Video-Signale, mit den empfangenen Echozeichen, welche drei verschiedenen Entfernungsfenstern F0,    F1,   F2 zugeführt werden.

   Das Fenster    F0   ist dazu bestimmt, die Echozeichen    E0   des Zielobjektes durchtreten zu lassen und wird deshalb mit einer zur momentanen Zielentfernung    r0   proportionalen Steuerspannung gesteuert, die in einem    Distanziermittlungs-Servosystem      Sr   gewonnen wird. Es ist    gemäss   der in    Fig.   2 dargestellten Situation vorgesehen, die beiden Zusatzfenster    F1   und F2 je in einer bestimmten Distanzdifferenz Ar vor und hinter dem Hauptfenster    F0   zu führen.

   Darum wird an einem    Potentiometer   P eine dieser vorgesehenen Distanzdifferenz Ar proportionale Spannung erzeugt, die von der Steuerspannung r0 einerseits subtrahiert wird, um die Steuerspannung    r1   = r0 - Ar für das Entfernungsfenster    F1   zu erhalten und anderseits zur Spannung r0 addiert wird, um die    Steuerspannung   r2 =    r0      +      Ay   für das Entfernungsfenster F2 erhalten. 



     Damit   sind die Voraussetzungen dafür gegeben, dass durch das Fenster    F0   nur Echozeiten    E0   durchtreten können, die von Objekten in der    Zieldistanz   r0 reflektiert werden, während von den Fenstern    F1      bzw.   F2 nur Echozeichen El bzw. E2 durchgelassen werden, die von Objekten in der Entfernung    r1   = r0 + Ar bzw. r2 = r0 + Ar reflektiert werden. Diese Echozeichen werden zu    Demodulationsvor-      richtungen      D0   bzw. D1 bzw.

   D2    bekannter   Bauart geleitet, welche dazu bestimmt sind,    Fehlerspannungs-      komponentenpaare      Aa0,      AA   bzw.    A2!   1, Aal bzw. Aal, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    AA2,   d. h. die Lagefehler des Zielobjektes bzw. der Geschosse gegenüber der Richtachse RA nach Seite a und Höhe    A,   zu    ermitteln.   



  Die den    Lagefehler-Komponenten      Aa0   bzw.    AAO   des Zielobjektes entsprechenden    Messspannungen   werden als Steuerspannungen zu Servosystemen    Sa   bzw.    SA   geführt, welche in bekannter Weise dazu bestimmt sind, die    Radarrichtachse   RA nach Seite bzw. Höhe so zu    verschwenken,   dass diese Ablagefehler    Aa0   bzw.    AAO   praktisch stets den Wert Null haben, d. h., dass also die    Radarrichtachse   RA dauernd auf das Zielobjekt gerichtet bleibt, das sich gemäss    Fig.2   beispielsweise auf der Flugbahn BO bewegt. 



  Die Lagefehler Aal,    AAl   bzw. Aal,    JA1   von Geschossen hingegen, welche sich in der Distanz    Jr   vor bzw. hinter dem Zielobjekt befinden, d. h. deren Echozeichen E1 bzw. E2 in den    Demodulationsvor-      richtungen   D I bzw. D2    ausgenatet   werden, sollen einer    Kathodenstrahl-Oszillographen-Röhre   S zugeführt werden, um die Lagen der Geschosse beim Durchfliegen der Distanzbereiche F1 bzw. F2 auf deren Bildschirm anzeigen zu können.

   Damit nicht beiden    Demodulationsvorrichtungen   Dl und D2 eine besondere Anzeigeröhre S zugeordnet werden muss, sondern auf dem Bildschirm einer einzigen Röhre beide Lagen der Geschosse relativ zur    Radarricht-      achse   d. h. zum    Bildflächenzentrum   0    angezeigt   werden können, sind besondere Massnahmen vorzusehen. Die Echozeichen El bzw. E2 werden auch zu Pegelanzeigern Q1 bzw.    Q_2   geleitet, welche ihren Zustand, d. h. ihre Ausgangsspannung deutlich ändern, wenn statt nur der    Rauschsignale   Echozeichen El bzw. E2 auf den betreffenden Leitungen empfangen werden. Sie erzeugen also Ausgangsspannungen l oder 0, je nachdem, ob ihnen Echozeichen zugeführt werden oder nicht.

   Eine Logikschaltung T ist dazu bestimmt und ausgebildet, an ihren Ausgangsklemmen a0,    a1,   a2 diskrete Steuerspannungen    U0   bzw.    U1   bzw. U2 zu erzeugen, je nach dem, welche Kombination von Ausgangsspannungen der Pegelanzeiger    Q1   und Q2 ihr zugeführt werden. Wenn beide Eingangsspannungen der Logikschaltung T den Wert 0 haben (Kombination 00) wird an der Klemme    A0   eine Spannung    U0   erzeugt, welche die    Strahlinten-      sität   in der Anzeigeröhre S auf den Wert 0 zurückregelt.

   Wenn die erste Eingangsspannung den Wert 1 und die zweite den Wert 0 hat (Kombination 10), wird an der Klemme A l eine Spannung    U1   erzeugt, welche die Umschalter    CA   und Ca in die Stellung 1 stellt. Wenn die zweite Eingangsspannung zur Logikschaltung T den Wert 1 und die erste den Wert 0 hat, (Kombination 01) wird an der Ausgangsklemme A2 eine Spannung erzeugt, welche die Umschalter    CA   und Ca in die Stellung 2 verstellt. Wenn beide Eingangsspannungen den Wert 1 haben (Kombination 11), werden abwechslungsweise die Spannungen    U1   und U2 erzeugt, d. h. die Umschalter C2 und Ca werden periodisch umgeschaltet. Die beweglichen Kontakte der Umschalter Ca und    CA   sind an je eines der beiden    Strahlenablenksysteme   der Kathodenstrahlröhre S angeschaltet.

   In der Stellung 1 der beiden Umschalter werden die Ausgänge    JA1   und    Jal   des Demodulators D1 in der Röhre S ausgewertet und in der Stellung 2 dieser Umschalter die Ausgänge Aal und    J22   des Demodulators D2. Die Bildfläche der Röhre    Sistziemlich   stark nachleuchtend ausgebildet, so dass ein Bildfleck eine gewisse    Zeit   bestehen bleibt, auch wenn der ihn erzeugende Kathodenstrahl schon gelöscht an eine andere Stelle abgelenkt worden ist. 



  Unter diesen Voraussetzungen ist die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung leicht einzusehen. Es wird dabei auch auf die    Fig.   2 verwiesen. Ein zu beschiessendes Flugzeug 0, das sich auf der Flugbahn BO bewegt, wird von einem    Radarricht-      gerät      Ri   aus, dessen Schema in    Fig.   1 dargestellt ist, dauernd anvisiert, indem seine Richtachse RA dauernd auf dieses Objekt 0 gerichtet bleibt. Das Entfernungsfenster    F0   des Richtgerätes lässt dabei nur Echozeichen    E0   von solchen Objekten durchtreten, die sich etwa in der momentanen Entfernung r0 des Zielobjektes 0 vom    Radarrichtgerät      Ri   befinden.

   Das Fenster    F0   ist in    Fig.   2 als senkrecht zur    Ra-      darrichtachse   RA orientierte Bildebene dargestellt. Tatsächlich müsste es aber als Prisma gezeichnet werden, dessen Basisflächen etwas vor und hinter dem Zielobjekt liegen würden. Die    Prismalänge   beträgt etwa 80-100 m. Die beiden Fenster    F1   und F2 liegen bezüglich des Fensters    F0   um gleiche Distanzdifferenzen Ar = etwa 100-400 m vor bzw. hinter dem Fenster F0.

   Es sei nun angenommen, dass das Zielobjekt 0 von einem Geschütz oder Raketenwerfer aus beschossen werde, wobei mit Hilfe irgendwelcher    Richt-   und Steuerorgane z.    B.      Flabvisieren,   automatischen    Feuerleitgeräten,   Raketensteuerungen usw. erreicht werde, dass die Geschosse sich auf Bahnen    Bg   bewegen, die annähernd durch das Zielobjekt 0 führen. Um nun den Zielfehler messen zu können, wäre es wünschenswert, den Ablagefehler    f   0 der Geschosse in der Fensterebene    F0   d. h. in der Zielebene nach Seite a und Höhe 2 zu bestimmen.

   Mit Hilfe eines üblichen    Radarrichtgerätes   ist das nun nicht möglich, weil das vom Geschoss reflektierte Echozeichen praktisch neben dem grösseren, vom Zielobjekt reflektierten Echozeichen nicht festzustellen ist. Mit einem    Radarrichtgerät   gemäss    Fig.   2 ist das aber indirekt möglich. Es wird nämlich die Fehlerkorrektur    f   I bzw.    f   2 der Geschosse in bezug auf die    Radarrichtachse   RA beim Durchfliegen des Fensters    FI   bzw. des Fensters F2 gemessen. Dies ist mit dem in    Fig.   2 dargestellten Richtgerät möglich. 



  Solange nämlich kein Geschoss das Fenster    Fl   durchfliegt, empfängt die Logikschaltung T die Kombination 00, d. h. auf dem Bildschirm der Röhre S erscheint kein Zeichen. Wenn ein Geschoss das Fenster    F1   durchfliegt, empfängt die Logikschaltung T 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 die Kombination 10, und auf dem Bildschirm der Röhre S erscheint das Zeichen El, welches den Ablagefehler f l vom Schirmzentrum 0, d. h. von der    Radarrichtachse   RA hat. Wenn nach etwa 100-500    msec   das Geschoss durch das Fenster F2 fliegt, empfängt die Logikschaltung T die Kombination 01, und es erscheint auf dem Bildschirm der Röhre S das Echozeichen E2 mit dem Ablagefehler f2. Sofern die Röhre genügend lange nachleuchtet, können beide Echozeichen El und E2 miteinander auf dem Bildschirm beobachtet und z.

   B. photographiert werden. Durch Interpolation der beiden Ablagefehler    f1,   f2 d. h., durch Halbierung der    Ver-      bindungstrecke   der beiden Echozeichen El und E2, kann der Ort für das Echozeichen E0, d. h. des Geschosses in der Fensterebene F0, gefunden werden. Sofern eine Folge von vielen Geschossen, d. h. ein Feuerstoss aus einem    Flabgeschützt   gegen das Ziel gerichtet wird, kann es geschehen, dass die ersten Geschosse schon im Fenster F2 angekommen sind, wenn die letzten Geschosse erst durch das Fenster    F1   fliegen. Die Logikschaltung T empfängt dann die Kombination 11, d. h. die Schalter Ca und    CA   werden abwechslungsweise in die Stellung 1 und 2 verstellt.

   Auch in diesem Fall sind beide Echozeichen El und E2 gleichzeitig auf dem Bildschirm der Röhre S sichtbar, und der durch Interpolation bestimmbare Ort des Echozeichens    E0   bestimmt den    Zielfehler   f0 der    Geschossbahn   nach Seite    Aa   und der Höhe    A7..   



  Ausser dem vorstehend eingehend erläuterten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Einrichtung sind noch andere Möglichkeiten zu Realisierung des    Erfindungsprinzipes   denkbar. 



  So kann z. B. beim Schiessen mit Sprenggranaten vorgesehen werden, den Zeitmoment vorauszubestimmen, in welchem ein solches Geschoss in der Zielebene angekommen sein wird. 



  Man wird dann die beiden zusätzlichen Entfernungsfenster des    Radarrichtgerätes   so führen, dass beide mit bekannten und verschiedenen Distanzdifferenzen    ,2   und    A2   vor dem Zielfenster    F0   liegen. Es ist dann möglich, die Flugzeit    Jt   =    tz   -    tl   eines    3 schosses   zwischen den beiden Fenstern zu messen und durch    Extrapolationrechner   bekannter Art mit relativ grosser Genauigkeit den Zeitmoment voraus zu berechnen, in welchem das Geschoss in der Zielebene    F0   angekommen sein wird. 



  Dabei kann nicht nur der Ort des Geschosses in diesem Moment gegenüber der Richtachse nach Seite und Höhe extrapoliert werden, sondern es kann auch festgestellt werden, ob die Sprengung der Granaten in diesem Moment, in dem das Geschoss ja seine kleinste Entfernung vom Zielobjekt 0 hätte, erfolgt, d. h. ob die    Tempierung   richtig sei: Zu diesem Zweck müsste in an sich bereits bekannter Weise eine dauernd auf das Ziel gerichtete Kamera zur Bildaufnahme ausgelöst werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Messen der Treffgenauigkeit beim Beschiessen von fliegenden Zielobjekten, die mittels eines Radarrichtgerätes dauernd anvisiert werden, wobei die Zielechozeichen in einem Entfernungsfenster geführt und mittels einer Demodula- tionsvorrichtung nach Höhe und Seite zwecks automatischer Verfolgung des Zielobjektes vermessen werden, dadurch gekennzeichnet, dass ein Radarricht- gerät mit zwei zusätzlichen Empfangskanälen, die je ein Entfernungsfenster (F1, F2) und eine Demodu- iationsvorrichtung (D1, D2) umfassen,
    verwendet wird, wobei die Entfernungsfenster so gesteuert werden, dass sie nur Echozeichen von Objekten durchtreten lassen, die sich in je einem bestimmten Distanzbereich vor oder hinter dem Zielobjekt (0) befinden, zum Zwecke, die Geschosse während des Durch- fliegens dieser beiden Distanzbereiche nach Seiten- und Höhendifferenzen gegenüber der Radarricht- achse vermessen zu können und damit die Voraussetzungen dafür zu schaffen, durch Interpolation dieser Ablagefehler-Koordinatenpaare die Ablagefehler des Geschosse beim direkten Vorbeifliegen am Zielobjekt zu messen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Radarrichtgerät die beiden zusätzlichen Entfernungsfenster (F1 und F2) in gleichen Distanzdifferenzen (dr) vor und hinter dem Objekfenster (F0) mitgeführt werden und die Echozeichen (E1, E2) der Geschosse beim Durchfliegen der beiden Distanzfenster mit ihren Ablagefehlern (f1, f2) in bezug auf die Richtachse (RA) an einer nachleuchtenden Bildröhre (S) gezeigt werden, um den Ablagefehler (f0) der Geschossbahn (Fg) in der zur Richtachse senkrechten Fensterebene (F0)
    des Zielobjektes durch Interpolation ermitteln zu können. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Radarrichtgerät die beiden zusätzlichen Entfernungsfenster (F1 und F2) in ungleichen Distanzdifferenzen (Ar und Art) vor dem Objektfenster (F0) mitgeführt werden, und das Mittel zur Bestimmung der Durchflugszeiten (t0) der Geschosse im Objektfenster (F0) durch Extrapolation aus der zusätzlich mitermittelten Flugzeit (At = t2 - t1) der Geschosse zwischen den beiden Entfernungsfenstern (F1 und F2) vorhanden sind und dazu benützt werden,
    den Zielfehler nach Seite und Höhe zu bestimmen und gegebenenfalls auch die Richtigkeit der Tem- pierung feststellen zu können.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2989408B1 (de) 2013-04-26 2021-03-17 Rheinmetall Waffe Munition GmbH Verfahren zum betrieb eines waffensystems

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EP2989408B1 (de) 2013-04-26 2021-03-17 Rheinmetall Waffe Munition GmbH Verfahren zum betrieb eines waffensystems

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