CH389201A - Dampfkochkessel - Google Patents
DampfkochkesselInfo
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- CH389201A CH389201A CH446161A CH446161A CH389201A CH 389201 A CH389201 A CH 389201A CH 446161 A CH446161 A CH 446161A CH 446161 A CH446161 A CH 446161A CH 389201 A CH389201 A CH 389201A
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J27/00—Cooking-vessels
- A47J27/08—Pressure-cookers; Lids or locking devices specially adapted therefor
- A47J27/0817—Large-capacity pressure cookers; Pressure fryers
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Description
Dampfkochkessel Die Erfindung betrifft einen Dampfkochkessel mit schwenkbarem Deckel zum Verschliessen des Kochgefässes und einem vor dem Öffnen des Dek- kels zwecks Ablassens des Dampfes zu öffnendem Ventil. Um zu verhindern, :dass der Deckel vor dem Ablassen des Dampfes geöffnet werden kann, ist bisher beispielsweise ein Kniehebelverschluss mit dem Ventil mechanisch gekuppelt worden.
Die Er findung bezweckt, eine einfache Lösung des Pro blems der Sicherheitsverriegelung des Deckels und zugleich eine bessere Abdichtung des Deckels in der Schliesslage zu erzielen.
Der Dampfkochkessel nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass zwischen dem Dek- kel und einem vom Kochgefäss oben gebildeten Rahmen eine Dichtung vorgesehen ist, deren Ab dichtwirkung durch den im Kochgefäss herrschen- den Dampfdruck verstärkt wird, und dass am Dek- kel eine Halteklappe schwenkbar angebracht ist,
die einen schräg aufwärts gerichteten Halterand .auf weist der in der Schliesslage eine vom Rahmen ge bildete, abwärts gerichtete Zarge untergreift, so dass die Halteklappe und hiermit der Deckel in der Schliesslage verrieget wird, solan ge der Dampf nicht durch das Ventil age- lassen worden ist.
In der Zeichnung .ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es sind: Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Dampfkochkessels, und Fig. 2 ein vertikaler Teilschnitt, gemäss Linie II-II von Fig. 1 in grösserem Masstab.
Der dargestellte Dampfkochkessel weist einen Körper 1 von quaderförmiger Gestalt auf, der auf einem Sockel 2 steht und hauptsächlich aus einem Kochgefäss 3 (siehe Fig. 2), einer Wärmeisolierung 4, einer Verschalung 4' und einer nicht dargestell- ten elektrischen Heizvorrichtung besteht.
Mit 5 ist ein Ablasshahn und mit 6 eine Schalttafel bezeich net, wobei aber die auf derselben angebrachten Schalter, Mess- und Regelgeräte nicht dargestellt sind.
Ein Deckel 7, der durch nicht sichtbare, auf seiner hinteren Seite befindliche Schamniere an dem Körper 1 angelenkt ist, ist mit einem Griff 8 und mit einem Sicherheits- und Dampfablassventil 9 versehen. Der Deckel 7 besteht hauptsächlich aus einer Blechverschalung 10 und einer in derselben enthaltenen Wärmeisolierung 11.
Auf der unteren Seite der Blechverschalung 10 bildet dieselbe eine Nut 12, die sich längs der gan zen Peripherie des Deckels erstreckt und in der der obere Teil einer Dichtung 13 gefasst ist, die zur Abdichtung des Kochgefässes 3 dient. Die Dich tung 13 weist auf ihrer der Nut 12entgegengesetzten Seite einen nach innen ragenden, sich verjüngenden Schenkel 14 auf,
der sich in der dargestellten Schliesslage unter der Einwirkung des im Gefäss herrschenden, durch Pfeile angedeuteten Dampf druckes gegen einen horizontalen Rahmen 15 des Kochgefässes 3 anlegt, wodurch eine äusserst gu te, sich mit steigendem Dampfdruck verstärkende Abdichtung erzielt wird.
Der Rahmen 15 des Kochgefässes 3 weist eine abwärts gerichtete Zarge 16 auf, die an einem die Verschalung 5 umgebenden Verstärkungsband 17 befestigt ist, z.B. durch Schweissen. Um den Dek- kel 7 in seiner Schliesslage festzuhalten, ist eine Halteklappe 18 vorgesehen,
die schwenkbar am Deckel 7 angebracht ist und unten einen schräg aufwärts geneigten Halterand. 19 aufweist, der in der Schliesslage die Zarge 16 untergreift. Die ma thematische Schwenkachse 20 der mit einem Griff 21' versehenen Klappe 18 ist in Fig. 1 dusch eitre strichpunktierte Gerade und .in Fig. 2 durch einen Punkt dargestellt.
Zum schwenkbaren Anbringen der Klappe 18 am Deckel 7 sind an dessen Vorderseite zwei Paare von vorstehenden Lappen 21 an Verstärkungsbän dern 21a angeschweisst und ist zwischen den beiden Lappen 21 eines jeden Paares ein Scharnierstück 22 vorgesehen, das durch zwei Muttern 23 und entsprechende Unterlegscheiben 24 auf einem Schraubenbolzen 25 festgehalten ist,
der fest mit der Klappe 18 verbunden ist und durch eine glatte Bohrung 26 des Scharnierstückes 22 hindurchgeht. Das Scharnierstück 22 ist auf seinen den beidem Lappen 21 zugekehrten Seiten mit vorstehenden, in Flucht miteinander liegenden Zapfen 27 versehen, die in entsprechenden, in den Lappen 21 vorgese henen Lageraugen gelagert sind.
Es .ist ersichtlich, dass man durch Veränderung der Lage der Mutter 23 auf dem Schraubenbolzen 25 den Abstand des Halterandes 19 von der mathematischen Schwenk achse 20 und damit seine Lage .in bezug auf die Zarge 16 justieren kann.
Um beim Zuklappen des Deckels 7 ein Ein schnappen .des Halterandes unter die Zarge 16 zu gewährleisten, ist in jedem der beiden Scharnier- stücke 22 auf der dem Deckel zugekehrten Seite eine Vertiefung 28 vorgesehen, in der das eine En de einer Druckfeder 29 untergebracht ist, die sich an ihrem anderen Ende am Verstärkungsbund 21a abstützt.
Die Feder 29 ist bestrebt, die Klappe 18 imGegenuhrzesgersinne von Fig.2 zu verschwenken, was in Ermangelung weiterer Massnahmen zur Fol ge hätte, dass sich die Klappe 18 bei offenem Dek- kel 7 relativ zu diesem Deckel schräg stellen und damit das Zuklappen des Deckels verhindern wür de.
Man müsste also die Klappe 18 vor dem Zu klappen des Deckels 7 von Hand im Uhrzeiger sinne verschwenken. Dies wird durch einen einstell- baren Anschlag vermieden, der durch eine Schrau be 30 gebildet wird, die in eine Gewindebohrung 31 des Scharnierstückes 22 eingeschraubt ist und durch Anliegen am Verstärkungsband 21a die durch die Feder 29 bewirkte Verschwenkung des Schar nierstückes 22 begrenzt.
Der im Kochgefäss herrschende Dampfdruck ist bestrebt, den Deckel 7 auwfzklappen, was jedoch durch den die Zarge 16 untergreifenden Halterand 19 der Klappe 18 verhindert wird.
Wenn die Lage der Klappe 18 mittels der beiden Paare von Mut- tern 23 und der beiden Anschlagschrauben 30 rich tig justiert ist, genügt schon ein äusserst geringer Überdruck im Kochgefäss 3,
um ein Aufklappen der Klappe 18 und damit ein Aufklappen des D.ek- kels 7 mit Sicherheit zu verhindern, und zwar des halb, weil der geneigte Halterand 19, um an der Zarge 16 vorbeikommen zu können,
eine geringe Senkung der mathematischen Schwenkachse 20 der Klappe 18 und somit eine kleine Verschwenkun g des Deckels 7 im Schliessungssinne bedingt. Dieser Verschwenkung des Deckels 7 steht aber der Dampfdruck entgegen.
Bevor man den Deckel 7 aufklappen kann, ist man daher gezwungen, das Ventil 9 zu öffnen, um den Dampf abzulassen. Hierauf ist es ohne weite res möglich, die Klappe 18 mittels des Griffes 21' und dann den Deckel 7 mittels des Griffes 8 zu öfl@n!en, da die Dichtung 13 eine weitere kleine Schliessbewegung des geschlossenen Deckels 7 nicht verhindert.
Es ist somit auf .sehr einfache Wei se eine Sicherheits-Verriegelung des Deckels 7 in seiner Schliesslage geschaffen, ohne mechanische Kupplung des Ventilei 9 mit einem Kniehebelver- schluss oder dergleichen. Dabei wird auch die Be dienung vereinfacht, indem sich der Deckel beim Zuklappen automatisch schliesst, und ferner .ist die Aussenseite des Kessels wegen des Fortfallens des Kupplungsgestänges leichter zu reinigen und form schöner.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Dampfkochkessel mit schwenkbarem Deckel zum Verschliessen des Kochgefässes und .einem vor dem Öffnen des Deckels zwecks Ablassens des Dampfes zu öffnendem Ventil, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Deckel (7) und einem vom Kochge- fäss (3) oben gebildeten Rahmen (15) eine Dich tung (13) vorgesehen ist, deren Abdichtwirkung durch den im Kochgefäss herrschenden Dampf druck verstärkt wird,und dass am Deckel eine Hal teklappe (18) schwenkbar angebracht ist, die ei nen schräg aufwärts gerichteten Halterand (19) auf weist, der in der Schliesslage eine vom Rahmen ge bildete, abwärts gerichtete Zarge (16) untergreift, so dass die Halteklappe und hiermit der Deckel in der Schliesslage verriegelt sind, solange der Dampf nicht durch das Ventil (9) abgelassen worden ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Dampfkochkessel .nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Justiermittel (24, 25, 30) für die Lage der Halteklappe (18) vorgesehen sind, die eine solche Justierung gestatten, dass beim Zuklappen des Deckels (7) der Halterand (19) au tomatisch in seine Schliesslage kommt, indem er die Zarge (16) untergreift. 2.Dampfkochkessel nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass Mittel (24, 25) vorge sehen sind, um den Abstand des Halterandes. (19) von der mathematischen Schwenkachse (20) der Halteklappe (20) zu justieren. 3.Dampfkochkessel nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eine Feder (29) vorgesehen ist, welche die Halteklappe (18) zu verschwe.nken sucht, und mindestens ein justierba- rer Anschlag (30), der :diese Verschwenkung be grenzt, so dass die Halteklappe bei offenem Deckel (7) in bezug auf letzteren eine bestimmte Schwenk lage einnimmt. 4.Dampfkochkessel nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass zwei Schraubenbolzen (25) mit der Halteklappe (18) fest verbunden sind und dass auf jedem dieser Schraubenbolzen ein Scharnierstück (22) mittels Muttern (23) justierbar befestigt ist. 5.Dampfkochkessel .nach den Unteransprü chen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Scharniers;tück (22) unter der Einwirkung der sich an demselben und am Deckel (7) abstützenden Fe der (29) steht und mit der am justierbaren An schlag bildenden Schraube (30) versehen ist. 6.Dampfkochkessel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der obere Teil der Dichtung (13) in einer längs der Peripherie des Deckels (7) verlaufenden Nut (13) gehalten ist und einen auf der unteren Seite der Dichtung vorgese henen, nach innen ragenden, sich verjüngenden Schenkel (14) aufweist, der durch den Dampfdruck auf den Rahmen (15) des Kochgefässes (3) ge drückt wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH446161A CH389201A (de) | 1961-04-14 | 1961-04-14 | Dampfkochkessel |
| CH1659965A CH426142A (de) | 1961-04-14 | 1965-12-01 | Dampfkochkessel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH446161A CH389201A (de) | 1961-04-14 | 1961-04-14 | Dampfkochkessel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH389201A true CH389201A (de) | 1965-03-15 |
Family
ID=4276542
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH446161A CH389201A (de) | 1961-04-14 | 1961-04-14 | Dampfkochkessel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH389201A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1654984B1 (de) * | 1966-12-22 | 1970-10-29 | Robert Mauch Elro Werk | Verschlusseinrichtung an einem Dampfkochkessel |
| DE3011286A1 (de) * | 1980-03-24 | 1981-10-01 | Buderus Ag, 6330 Wetzlar | Druckkochkessel |
-
1961
- 1961-04-14 CH CH446161A patent/CH389201A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1654984B1 (de) * | 1966-12-22 | 1970-10-29 | Robert Mauch Elro Werk | Verschlusseinrichtung an einem Dampfkochkessel |
| DE3011286A1 (de) * | 1980-03-24 | 1981-10-01 | Buderus Ag, 6330 Wetzlar | Druckkochkessel |
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