CH389234A - Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlusses, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens und Reissverschluss, hergestellt nach diesem Verfahren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlusses, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens und Reissverschluss, hergestellt nach diesem VerfahrenInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlusses, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens und Reissverschluss, hergestellt nach diesem Verfahren Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlusses, auf eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens und einen nach diesem Verfahren hergestellten Reissverschluss. Es ist bekannt. mit einem Randwulst versehene Tragbänder für Reissverschlussglieder parallel zueinander in einer Giessform anzuordnen und eine zur Bildung von Verschlussgliedern dienende, plastische, erhärtende Giessmasse gleichzeitig auf die Kordeln beider Bänder aufzubringen. Dieses Verfahren hat sich insofern als unvollkommen erwiesen, als der Halt der Verschlussglieder auf den Kordeln nicht ausreicht, um einen starken Seitenzug auszuhalten, wie er z. B. ausgeübt wird, wenn die beiden Verschlusshälften ohne Benutzung des Schiebers voneinander getrennt werden. Die Erfindung bezweckt, den Halt der Verschlussglieder an den Kordeln so zu verstärken, dass eher die Kordeln selbst reissen, als dass die Verschlussglieder sich von denselben ablösen. Das wird dadurch erreicht, dass das Kunststoffmaterial der Verschlussglieder die Kordel allseitig umgibt, wobei, wenn ausserdem noch Bänder vorhanden sind, das Material die Bandkante selbst oben und unten überdecken kann. Zu diesem Zweck werden die Kanäle zur Aufnahme der Kordel in der Giessform der erfindungsgemässen Vorrichtung im Abstand vom hinteren Ende von Aussparungen zur Erzeugung der Verschlussglieder angeordnet, so dass beim Giessen das Kunststoffmaterial die Kordel vollständig einschliesst und beim Vorhandensein eines Bandes im Abstand von der Kordel in den Zwischenraum zwischen Kordel und Band eintreten kann. Beim fertigen Erzeugnis wird dadurch der Eindruck erweckt, als sei die Kordel durch Löcher in den Verschlussgliedern gezogen. Die Sicherheit des Verschlusses kann noch dadurch erhöht werden, dass die mit den Verschlussgliedern besetzte Kordel zwischen den Verschlussgliedern an das Band angenäht wird, und zwar vorzugsweise durch Zickzackstiche, welche die Kordel an den Stellen zwischen diesen Gliedern an die Kante des Bandes heranziehen. Sich über die Innenkante des Bandes erstreckende Teile der Verschlussglieder sind vorzugsweise abgesetzt, so dass die Flanschen eines Schiebers frei über diese Glieder hinweggleiten können. Die Kordel mit den aufgegossenen Verschlussgliedern, wobei das Kunststoffmaterial die Kordel allseitig umfasst, kann später an den Rand eines Bandes oder auch unmittelbar an die Öffnungsränder des Gegenstandes, für den der Verschluss bestimmt ist, genäht werden. In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Reissverschlusses nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 den Querschnitt einer zweiteiligen Giessform für die Herstellung des Reissverschlusses nach der Erfindung, Fig. 2 die Draufsicht auf ein Teilstück der Giessformteile, getrennt nach Linie 2-2 in Fig. 1, Fig. 3 ein Teilstück des Reissverschlusses mit zwei noch durch das erhärtete Kunststoffmaterial verbundenen Strängen unmittelbar nach Herausnahme aus der Giessform, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 3, Fig. 5 eine Draufsicht eines Teilstückes des Reissverschlusses nach Entfernung des überschüssigen Materials mit den miteinander verbundenen Strängen, Fig. 6 ein Teilstück des fertigen Reissverschlusses mit Schieber im Schaubild, Fig. 7 einen Querschnitt nach der Linie 7-7 in Fig. 6 in grösserem Massstab, Fig. 8 in Draufsicht und Fig. 9 im Schnitt einen Teil eines Reissverschlusses. Nach den Fig. 3, 4 sind die noch durch einen verlorenen Teil 16 verbundenen Verschlussglieder 12, 13 am Rande von Bändern 10, 11 und Kordeln 14, 15 befestigt. Wie ersichtlich, sind die Kordeln nicht, wie üblich, an den Bandrändern aufgenäht oder mit ihnen zusammengewoben, sondern zwischen den Kordeln und den Bändern besteht ein kleiner Abstand, der im Bereich der Verschlussglieder mit dem gegossenen Kunststoffmaterial ausgefüllt ist, die sich dann über und unter die Innenkante der Bänder 10, 11 erstreckt. Fig. 1 und 2 zeigen die Giessform zur Herstellung der Verschlussglieder nach Fig. 3 und 4. Sie besteht in bekannter Weise aus zwei Teilen A und B mit Aussparungen 10a, 10b und lla, 1 ib zur Aufnahme von Bändern 10 und Aussparungen 12a 12b, 13a, 1 3b für das Giessen der Verschlussglieder 12, 13, wobei die Innenkanten der Aussparungen 1 pa, 1 Ob und lla, lib in die Aussparungen 12a, 12b bzw. 13a, 1 3b hineinragen, so dass das Kunststoffmaterial beim Giessen der Glieder über und unter die Innenkante der Bänder fliesst. Die Aussparungen 14a, 1 4b und 15a, 15b für die Kordeln 14, 15 sind in einem kleinen Abstand von den Aussparungen für die Bänder angeordnet und erstrecken sich nur zwischen den Aussparungen 12a, 12b bzw. 13a, 13b, so dass die Kordeln innerhalb dieser Aussparungen freiliegen. Wenn daher Kunststoffmaterial durch einen Verbindungskanal 16 des verlorenen Teiles in die Form eingespritzt wird, fliesst es durch Seitenöffnungen 17, 18 zu den Aussparungen 12a 12b und 13a, 13b. Beim Ausfüllen dieser Aussparungen mit Material umschliesst dasselbe vollständig die Teile der Kordeln 14, 15, die durch die Aussparungen 12a; 12b bzw. 13a, 1 3b gehen. Ferner fliesst Material über und unter die Innenkanten der Bänder 10, 11. Wenn dann das Material erhärtet, erhält man den in den Fig. 3 und 4 gezeigten Reissverschluss, bestehend aus den Bändern, den Kordeln, den Verschlussgliedern und dem Kern 16, wobei das erhärtete Material der Verschlussglieder die Kordeln vollständig einschliesst und sich über die Bandkanten hinweg erstreckt. Nach Entfernung des verlorenen Kernes 16 können die beiden Gliederreihen zum fertigen Reissverschluss miteinander verhakt werden. Um den Halt der Verschlussglieder am Band noch zu erhöhen, kann die Kordel in der in Fig. 5 gezeigten Weise zusätzlich an das Band angenäht werden, indem Zickzackstiche 20a, 20b, 20c und 22r, 22b, 22 die Kordeln 14 bzw. 15 mit den Bändern 10 bzw. 11 verbinden. Gleichzeitig ziehen diese Stiche in den Zwischenräumen zwischen den Verschlussgliedern die Kordeln eng an die Bänder heran, wodurch eine noch intimere Verbindung geschaffen wird. Um die Stiche 20 ( usw. gegen Reibung durch den Schieber S zu schützen, sind die über die Bandkante hinwegragenden Teile 24a, 24b, 25a, 25b (Fig. 6, 7) der Verschlussglieder so abgesetzt, dass sie durch die Zwischenräume 26a, 26b des Schiebers S hindurchtreten können. Die Teile 24a usw. dienen daher dann als Führung für den Schieber S, auf der er in einem Abstand von den Stichen gleitet und diese daher nicht beschädigt. Bei der in den Fig. 8 und 9 dargestellten Hälfte eines Reissverschlusses sind die Verschlussglieder 32 nur an einer Kordel 30 befestigt. Bei einem Reissverschluss aus zwei derartigen Hälften, die als solche hergestellt und verkauft werden, werden diese zum Gebrauch entweder an ein Band oder unmittelbar an die Öffnungsränder eines Kleidungsstückes oder dergleichen angenäht. Die Herstellung der Hälften erfolgt in einer ähnlichen Giessform wie die in den Fig. 1 und 2 gezeigte, nur dass die Aussparungen für die Bänder weggelassen sind. Auch hier umgibt das gegossene Kunststoffmaterial die Kordel allseitig und auch hier entsteht beim fertigen Erzeugnis der Eindruck, als sei die Kordel durch Löcher in den Verschlussgliedern gezogen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines Reissver schlusses mit aus einer Kunststoffmasse durch Giessen in einer Giessform erzeugten Verchlussgliedern, dadurch gekennzeichnet, dass eine zum Tragen der einzelnen Verschlussglieder bestimmte Kordel in einer Giessform angeordnet wird und dass das die Verschlussglieder bildende Giessmaterial die Kordel allseitig einschliesst.II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, die eine Giessform mit Kanälen zur Aufnahme der Kordel und einer Reihe von im Abstand voneinander angeordneten Ausnehmungen für das Giessen der Verschlussglieder aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle zur Aufnahme der Kordel im Abstand vom hintern Ende der Ausnehmungen zur Erzeugung der Verschlussglieder angeordnet sind, so dass die Kordel frei durch diese Ausnehmungen hindurchtreten kann.III. Reissverschluss, hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch I.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in der Giessform die als Träger für die Verschlussglieder bestimmte Kordel in einem Abstand von der Kante eines Bandes so angeordnet wird, dass beim Giessen der Verschlussglieder diese die Kordel allseitig umschliessen und gleichzeitig über und unter den Rand des Bandes fliessen.2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kordel in den Zwischenräumen zwischen den Verschlussgliedern an das Band angenäht wird.3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Annähen Zickzackstiche verwendet werden, welche die Kordel an den Stellen zwischen den Elementen an die Kante des Bandes heranziehen.4. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kordel in Kanäle zwischen Ausnehmungen zur Erzeugung der Verschlussglieder in der Giessform eingelegt wird und in diesen Ausnehmungen freiliegt.5. Reissverschluss nach Patentanspruch III, mit am Rande eines Bandes und an einer Kordel befestigten Reissverschlussgliedern, dadurch gekennzeichnet, dass die Kordel in einem Abstand vom Rande des Bandes angeordnet ist, der im Bereich der Verschlussglieder mit Kunststoffmaterial ausgefüllt ist, wobei sich das Kunststoffmaterial auch beidseitig über die Bandkante erstreckt.6. Reissverschluss nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die sich über die Kante des Bandes erstreckenden Teile der Verschlussglieder abgesetzt sind, um zwischen die Flanschen eines Schiebers treten zu können.
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