CH389265A - Tonbandgerät - Google Patents

Tonbandgerät

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CH389265A
CH389265A CH134761A CH134761A CH389265A CH 389265 A CH389265 A CH 389265A CH 134761 A CH134761 A CH 134761A CH 134761 A CH134761 A CH 134761A CH 389265 A CH389265 A CH 389265A
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S Horres Eugene
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Audio Mechanical Devices Inc
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  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description


  Tonbandgerät    Die Erfindung     betrifft    ein Tonbandgerät mit  einem von einem Motor angetriebenen Bandantrieb,  mit Aufnahme-, Wiedergabe- und Löschköpfen und  einer     Bobine    zur Aufnahme des Bandwickels eines  endlosen Bandes, die in einem austauschbaren und  auf das Gerät     aufsetzbaren    Bandmagazin fest ent  halten ist.  



  Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Ton  bandgerätes, in dem das Speicherband endlos ist und  das eine neuartige     Bobine    enthält, die ein unge  wöhnlich langes Band tragen kann und so ange  ordnet und ausgebildet ist, dass das Band von dem  radial inneren Teil der     Bobine    abgewickelt werden  kann, während es auf den äusseren Teil der     Bobine     aufgewickelt wird, ohne     d'ass    mehr als die Nenn  spannung auf das Band ausgeübt wird.  



  Dieses Ziel wird gemäss der Erfindung dadurch  erreicht, dass das Magazin aus einem auf die Ober  seite des Gerätes     aufsetzbaren        kastenförmigen    Ge  häuse besteht, das auf einer Seite, wo das Gerät  seine Aufnahme- und Wiedergabeköpfe aufweist,  offen ist, und dass die     Bobine    von einem in dem Ge  häuse um eine feste Achse drehbar gelagerten Band  teller, der mit dem Antriebsmotor des Gerätes bei  aufgesetztem Bandmagazin in Antriebsverbindung  steht, und einer in dem Gehäuse koaxial zum Teller  beweglich gelagerten inneren Führungseinrichtung  gebildet ist, gegen die sich der innere Umfang des  Bandwickels abstützt, wobei der Teller eine Mittel  öffnung aufweist, deren Rand von der durch die  Öffnung hindurchgreifenden inneren Führungsein  richtung überlappt ist,

   und wobei sich innerhalb des  Gehäuses eine Schleife des Bandes, die von     Führungs-          und    Spannelementen ausserhalb der     Bobine    über die  Köpfe und den Bandantrieb geführt ist, von einer  Stelle der inneren     Führungseinrichtung    bis zum  äusseren Umfang des Bandwickels erstreckt.    Die     Erfindung    ist in der Zeichnung an einer Aus  führungsform veranschaulicht und im nachstehenden  im einzelnen an Hand der Zeichnung beschrieben.

    Es zeigen:       Fig.    1 eine Draufsicht auf das Bandgerät, die  das     Verstärkergehäuse    und das darauf in seiner Be  triebsstellung befindliche Magazin zeigt,       Fig.2    eine ähnliche Draufsicht wie     Fig.    1 von  dem     Verstärkergehäuse    mit abgenommenem Ma  gazin,       Fig.    3 eine ähnliche Ansicht des von dem     Ver-          stärkergehäuse    abgenommenen Bandmagazins,       Fig.    4 eine vergrösserte Seitenansicht von einem  Teil des Bandgerätes, in der das     Verstärkergehäuse     zur Freilegung der Antriebseinrichtung aufgeschnit  ten ist,

         Fig.    5 eine vergrösserte Draufsicht auf das Band  gerät, in der der Deckel des Bandmagazins und  weitere Teile abgebrochen sind, um die Barunter  liegenden Teile deutlicher zu zeigen,       Fig.    6 einen Querschnitt nach der Linie 6-6 in       Fig.    5,       Fig.    7 einen Teilquerschnitt nach der Linie 7-7  in     Fig.    5 und       Fig.    8 einen Teilquerschnitt, ähnlich     Fig.    7, der  eine abgewandelte Ausführungsform zeigt, in der  äussere Rollen zum Halten des Bandes vorgesehen  sind.  



  Das Bandgerät nach der Zeichnung enthält ein       Verstärkergehäuse    1, das rechteckige Form besitzen  kann und eine obere Bodenplatte 2 aufweist. Von  der oberen Bodenplatte 2 ist ein Motor 3 getragen,  der eine Antriebsscheibe 4 aufweist, die mit einer  getriebenen Scheibe 5 über einen Treibriemen 6  verbunden ist, wobei die getriebene Scheibe 5 unter  einer Ecke der oberen Bodenplatte 2 liegt. Die ge  triebene Scheibe 5 ist mit     einer    Zentralspindel 7 ver-      sehen, die sich nach oben durch ein geeignetes Lager  in der oberen Bodenplatte 2 erstreckt und in einem  zweiten Lager endet, das von einer Konsole 8 getra  gen ist, welche sich von der oberen Bodenplatte 2  nach oben erstreckt.

   Wie im folgenden noch näher  beschrieben, treibt die Spindel 7 zwischen ihren  beiden Lagern das Band an, bildet also die Tonrolle.  



  Seitlich neben der getriebenen Scheibe 5 ist eine  Welle 9 angeordnet, die einen Bandteller 26 antreibt.  Die Welle 9 ist ebenfalls in einem geeigneten Lager  gelagert, das in der oberen Bodenplatte 2 vorgesehen  ist. Das obere freiliegende Ende der Welle 9 trägt  ein Antriebsrad 10 für den Bandteller. Das untere  Ende der Welle 9 ist mit einer Scheibe 11 versehen,  die mit einer Scheibe 12 durch einen Riemen 13 ver  bunden ist, welche koaxial zu der getriebenen Scheibe  5 liegt.  



  Auf der oberen Bodenplatte 2 ist in der Nähe  deren einer Seite und zwischen der Bandantriebs  spindel 7 und der Antriebswelle 9 eine Einheit 14  von     Sprech-    und Hörköpfen gelagert, die jeweils so  angeordnete Elektromagnete mit Spule und Anker  enthalten, um die magnetischen Eigenschaften eines       magnetisierbaren    Bandes zu verändern, das ihre       Arbeitsflächen        passiert.    Diese Einheit entspricht der  üblichen Ausführung und wird daher nicht näher  beschrieben.  



  Ein Bandmagazin 21 kann abnehmbar auf dem       Verstärkergehäuse    1 gelagert werden. Dieses Band  magazin hat die Form eines hohlen rechteckigen  Kastens mit einem Boden 22, Seitenwänden 23  und einem abnehmbaren Deckel 24. Eine Seite, die  den Bereich zwischen der     Bandantriebsspindel    oder  Tonrolle 7 und der Antriebswelle 9 für den Band  wickel überspannt, ist offen. Ferner kann der Boden  22 eine Aussparung aufweisen, wie bei 25 ange  deutet, um das Antriebsrad 10 aufzunehmen.  



  Innerhalb des Bandmagazins und angrenzend  an den Boden 22 befindet sich der drehbare Band  teller 26, der an seinem Aussenumfang von drei ge  nuteten Stützrädern 27 getragen ist. Die obere Fläche  des Bandtellers 26 ist feinpoliert und eben, d. h.  also frei von Oberflächenerhebungen jeder Art. Der  Teller 26 ist mit einer Mittelöffnung versehen, wobei  der Boden 22 im Bereich dieser Mittelöffnung er  haben ist, so dass er einen Vorsprung oder eine  erhöhte Auflage 28 bildet. Von der Auflage 28 er  strecken sich zwei Stützen 29 nach oben, die einen  festen Teller 30 tragen, der über dem drehbaren  Teller 26 liegt. Der Umfang der Auflage 28 trägt  einen Kranz drehbarer Rollen 31, deren Aussenum  fang den Innenrand des drehbaren Tellers 26 über  lappt und auf deren Mantelfläche der Innenumfang  des Bandwickels abläuft.

   Um den Kranz der Rollen  31 ist eine beträchtliche     Bandlänge    eines     magnetisier-          baren    Trägerbandes 32 auf dem drehbaren Teller 26  aufgewickelt, dessen Unterkante auf der     polierten     Fläche des Tellers 26 ruht. Die radiale Stärke des  Bandwickels kann einige Zentimeter     (several        inches)       betragen, so dass einige hundert Bandwindungen  gebildet sind.  



  Das Band wickelt sich zwischen einem Rollen  paar 31 ab und durchläuft von dort in einem Aus  trittsabschnitt 33, der sich diametral und quer zu dem  oberen oder festen Teller 30 durch einen Schlitz 34,  der in diesem Teller ausgebildet ist, erstreckt. In  diesem Abschnitt kann das Band über ein Stütz  kissen 35 laufen. Das Band ist so gewickelt, dass seine  Rückseite oder     unbeschichtete    Seite das Kissen 35  berührt. Das Kissen 35 ist mit einem geeigneten  Schmiermittel getränkt, wie z. B.     Graphitpulver,    von  dem eine geringe Menge auf die     unbeschichtete     Seite des Bandes niedergeschlagen wird, wenn diese  über das Kissen gleitet.

   Das äussere Ende des Ab  schnitts 33 mündet an einer Spannrolle 36, die in  der Nähe einer Ecke des Bandmagazins auf einer  Seite der offenen Seitenwand angeordnet ist. Die  Spannrolle 36 ist von einer Blattfeder 37 getragen,  welche an einer Seitenwand 23 des Bandmagazins  befestigt ist. Ein Arbeitsabschnitt 38 erstreckt sich  zwischen der Spannrolle 36 und einer     Andruckrolle     39, die gegen die     Bandantriebsspindel    7 bzw. die  Tonrolle gedrückt wird, wenn sich das Magazin  in seiner Betriebsstellung auf dem     Verstärkergehäuse     befindet. Die Andruckrolle 39 ist von einem Hebel  arm 40 getragen, der mit einer Feder 41 in Eingriff  steht, die die Andruckrolle nachgiebig gegen die  Tonrolle 7 drückt.

   Ein     Rückführungs-    oder Einlauf  abschnitt 42 des Bandes erstreckt sich zwischen der  Andruckrolle 39 und dem äusseren Umfang des Band  wickels 32 auf dem Teller 26.  



  In dem Arbeitsabschnitt 38 passiert das Band ein  Paar Führungsrollen 43, die jeweils auf gegenüber  liegenden Seiten der Einheit 14 aus Hör- und     Sprech-          und    Löschköpfen liegen. Die Führungsrollen 43  sind so angeordnet, dass dann, wenn das Bandmagazin  seine Betriebsstellung einnimmt, das Band in dem  Arbeitsabschnitt 38 zwischen den Führungsrollen  über die wirksamen Flächen der Köpfe läuft. Dabei  wird das Band gegen die Köpfe der Einheit 14 von  einem Paar Bandhalter oder Führungsschirme 44  gedrückt.

   Jeder Bandhalter oder Führungsschirm 44  weist einen     napfartigen    Mantel auf, der das Band  leicht umschliesst, sowie ein nachgiebiges Stützkissen  45 innerhalb des Mantels, das das Band gegen die  Köpfe drückt, jedoch die Gleitbewegung quer zu  den Köpfen ermöglicht. Die Bandhalter oder Schirme  44 sind von geeigneten Konsolen 46 am Boden 22  des Bandmagazins getragen. Es ist besonders darauf  hinzuweisen, dass das Band 32 über das Kissen 35  und um alle     Führungs-    und Stützrollen mit nach  aussen weisender beschichteter Seite läuft.  



  Man erkennt, dass das Bandmagazin mit dem  endlosen     magnetisierbaren    Band darin in seine Be  triebsstellung in bezug auf das Kopfpaar 14 und  die Tonrolle 7 bzw. aus dieser Betriebsstellung ge  bracht werden kann, ohne das Band zu beeinträch  tigen oder ohne irgendeine Handhabung des Bandes      erforderlich zu machen. Um das Bandmagazin genau  in seine Betriebsstellung bringen zu können, können  geeignete     Passstifte    47 und ein Anschlag 48 vor  gesehen werden. Ferner kann zur Erleichterung des  Auflegens und Abnehmens des Bandmagazins ein  Griff 49 vorgesehen werden.  



  Das Bandgerät arbeitet wie folgt: Ein Bandmaga  zin mit ordnungsgemäss darin enthaltenem Band  wird in die Betriebsstellung gelegt, die durch die  Stifte 47 und den Anschlag 48 bestimmt ist. Dann  drückt die Andruckrolle 39 das Band gegen die  Antriebsspindel oder Tonrolle 7, und die Halter  oder Schirme 44 drücken das Band in die wirksame  Stellung in bezug auf die Köpfe 14. In der Darstellung  ist die Kopfeinheit 14 mit Steckern dargestellt, die  in der Praxis in üblicher Weise mit einem Ver  stärker verbunden sind, der in dem Gehäuse 1 ent  halten sein kann. Es ist jedoch denkbar, dass der  Verstärker an entfernt liegender Stelle angeordnet  sein kann. Zwei Paare von     Sprech-    und Hörköpfen  sind vorgesehen, da das normale Magnettonband  mit zwei Speicherspuren versehen ist.

   Durch Auf  legen des Bandmagazins auf das     Verstärkergehäuse     wird der drehbare Teller 26 in Eingriff mit dem  Antriebsrad 10 gebracht.  



  Nachdem das Bandmagazin in seine Betriebs  stellung gebracht worden ist, wird der Motor 3 ein  geschaltet, so dass die Tonrolle 7 das Band in seinem  Arbeitsabschnitt an den Köpfen der Paare 14 vorbei  vorrückt. Gleichzeitig dreht das Antriebsrad 10 den  Teller 26 an dessen äusserem Umfang mit einer Ge  schwindigkeit, die etwas höher ist als die     Fortschrei-          tungsgeschwindigkeit,    die dem Band von der Ton  rolle 7 erteilt wird. Der innere Umfang des um  laufenden Tellers 26 bewegt sich mit geringerer  Geschwindigkeit als das Band, wenn letzteres in  Richtung auf das Kissen 35 gezogen wird.

   Infolge  dessen laufen alle Windungen des Bandwickels 32  mit dem umlaufenden Teller 26 um, wobei jedoch  die Umlaufgeschwindigkeiten so abgestuft sind, dass  sowohl der Austrittsabschnitt 33 als auch der Ein  laufabschnitt 42 des Bandes unter leichter Spannung  stehen. Man hat festgestellt, dass die auf das Band  ausgeübte Reibung praktisch sehr gering ist, so dass  die resultierende Spannung in den Austritts- und       Einlaufabschnitten    tatsächlich nennenswert ist, um  eine kontinuierliche Bandbewegung zu erzielen, je  doch innerhalb der Festigkeit üblicher zweispuriger  Magnetbänder liegt, die aus einer Kunststoffolie  hergestellt sind, welche mit     magnetisierbarem    Ma  terial beschichtet oder gefüllt ist.  



  Dadurch, dass die gesamte     Böbine    so ausgelegt  ist, dass sie ein Band angemessener Länge aufnehmen  kann, wird eine Tonaufnahme von mehrstündiger  Dauer ermöglicht, sofern das gewünscht wird. In den  meisten Fällen reicht jedoch eine Aufnahmedauer  von einer halben     Stunde    oder einer Stunde für eine  Spur aus. Durch geeignete Steuerorgane, die den  Hör- und Sprechköpfen 14 zugeordnet werden, kann  die Tonaufzeichnung jeder Spur des Bandes ver-    stärkt und wiedergegeben werden, während letzteres  gleichzeitig eine neue Aufzeichnung aufnimmt.  



  Wenn auch nur ein zweispuriges Magnetband ge  zeigt ist, so kann das Magazin selbstverständlich  Magnetbänder beliebiger Breite aufnehmen. Ferner  können auch andere Arten von Bändern, wie z. B.       Bewegungsbildfilme    oder dergleichen, mit dem be  schriebenen Gerät gehandhabt werden. In diesem Fall  wird der Arbeitsabschnitt des Filmes in einen üb  lichen Filmvorschub eingelegt, der ein     intermittieren-          des    Vorrücken der Filmrahmen ermöglicht. Die Rän  der des Bandes, Filmes oder der     Schleife    können  geringfügig stärker sein als deren mittlerer Teil, um  die Reibberührung zu verringern, so dass der mittlere  Teil, der den empfindlichen oder übertragbaren Ge  halt     trägt,    wie z.

   B. die Bilder oder die moduliert  magnetisierten Trägerspuren oder dergleichen, ge  schützt ist.  



  In     Fig.    8 ist eine dahingehend abgewandelte Aus  führungsform des Bandtellers 26 gezeigt, dass mehrere  nach unten ragende Rollen 50 in gleichem Abstand  voneinander längs des Randes des oberen Tellers 30  angeordnet sind, die den Bandwickel 32 zusammen  halten. Dies ist insbesondere dann wünschenswert,  wenn Bandwickel mit verhältnismässig grossem  Durchmesser beherrscht werden müssen.  



  Es ist besonders zu erwähnen, dass das be  schriebene Gerät sich speziell als tragbares Gerät  zur Verwendung in Kraftfahrzeugen, Flugzeugen,  Motorbooten und dergleichen eignet, da man fest  gestellt hat, dass das Magazin auch dann noch  befriedigend arbeitet, wenn das Gerät geneigt auf  gestellt wird oder auf einer sich bewegenden Unter  lage steht. In solchen Fällen können zum Zweck  der Unterhaltung oder Belehrung austauschbare Ma  gazine eingesetzt werden, so dass auf dem Band ge  speicherte Musikdarbietungen oder Informationen  wiederholt abgespielt werden können. Ferner kann  in solchen Fällen die Aufzeichnung auf das Band  durch beliebige geeignete     Aufzeichenmittel    vorge  nommen werden. Auch die Köpfe 14 können dazu  dienen.  



  Das Gerät gemäss der Erfindung ermöglicht die  Verwendung von     Magnetbändern    beträchtlicher  Breite, die sogar ausreichen kann, mehr als zwei,  nämlich drei, vier oder mehr Spuren für die Auf  zeichnung zu bieten. Es ist ferner vorgesehen, in das  Band einen metallischen Abschnitt (nicht dargestellt)  einzufügen, z. B. ein kurzes Stück Aluminiumfolie,  und zwar an der Stelle, die das Ende der Auf  nahmespuren darstellt.

   Die Führungseinrichtung des  Bandes kann entsprechende Kontakte im Abstand  voneinander enthalten, die von dem metallischen  Abschnitt berührt und kurzgeschlossen werden, so  dass ein Schaltimpuls zu der Wiedergabe- und/oder  Aufnahmeeinrichtung geleitet wird, der ein automa  tisches Schalten von     Sprech-    oder Hörkopf von einer  Spur auf die nächste Spur nach jeweils einem Durch  lauf der gesamten Bandlänge des Magazins durch  die Köpfe     bewirkt.         In der dargestellten Ausführungsform sind acht  Führungsrollen 31 gezeigt. Man hat festgestellt, dass  eine grosse Anzahl derartiger Rollen (wenigstens un  gefähr acht) für eine     erfolgreiche    Arbeitsweise des  Gerätes erforderlich ist.

   Je grösser die Anzahl von  Rollen 31 ist, desto besser, da es erstrebenswert ist,  einen     kontinuierlichen    Kreis soweit wie möglich an  zunähern, der eine bewegliche Führung für den  Innenumfang des Bandwickels 32 bildet. Die Vor  kehrung einer ausreichenden Anzahl Rollen 31 ist  insbesondere deshalb wichtig, da der Abschnitt 33  des Bandes unter Spannung steht und von dem  Bandwickel     ein.    beträchtlicher     Radialdruck    auf die  Rollen 31 ausgeübt wird. Dieser     Radialdruck    verteilt  sich nur auf die verhältnismässig kleinen Berührungs  flächen auf der     Mantelfläche    der Rollen 31.

   Um den  jeweils auf die einzelne Rolle ausgeübten     Druck    zu  verringern, müssen daher ausreichend viel derartiger  Flächen vorgesehen werden, so dass     benachbarte     Bandwindungen über die Rollen 31 ablaufen können,  ohne aneinander anzukleben.     Infolgedessen    wird  durch eine grosse     Anzahl    von Rollen 31 der Radial  druck gleichmässiger     verteilt    mit entsprechender Er  leichterung und     Verbesserung    der Arbeitsweise des  Gerätes.

   Weiterhin wird durch eine grössere Anzahl  von Rollen 31 die Winkelablenkung des Bandes  geringer, wenn es jeweils über eine Rolle passiert, so       d'ass    auch dadurch die Fläche, über die der     Druck     verteilt wird, zunimmt. Es ist ferner wichtig, dass  die     Führungseinrichtung,    die den Innenumfang des  Bandwickels stützt, eher     beweglich    als feststehend  ist, damit die Reibung weiter reduziert wird, wie  auch die Neigung des Bandes, im Innenumfang des  Wickels zu kleben.

   Demnach ist eine im wesentlichen       kontinuierliche    und bewegliche     Führung    zweckmässig,       worunter    auch die dargestellte Ausbildung zu ver  stehen ist, die eine     Vielzahl    von Rollen 31 enthält,  deren Mantelflächen die bewegliche     Führung    bilden  und wobei deren Zahl so gross ist, dass der innere  Umfang des     Bandwickels    auf einer Form gehalten  wird, die sich sehr dicht der tatsächlichen Kreisform       annähert.     



  Die zuvor beschriebene glatte und polierte obere  Fläche des Tellers 26 ist ebenfalls wichtig, da un  bedingt zu fordern ist, dass sich das Band in bezug  auf die Tellerfläche mit einem Minimum an Reibung  frei bewegen     kann.    Die Fläche des Tellers 26, auf  der der Bandwickel ruht, muss ferner frei von Vor  sprüngen jeglicher Grösse sein, die mit dem Band in  Eingriff treten könnten und die freie Gleitbewegung  des Bandes auf der Tragfläche des Tellers hemmen  würden. Die zuvor erwähnte     Graphitschmierung     trägt zur     Schmierung    der Fläche des Tellers 26 bei,  so dass dadurch weiterhin eine unbehinderte     Gleit-          bewegung    der Bandkante auf dieser Tellerfläche  begünstigt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Tonbandgerät mit einem von einem Motor an getriebenen Bandantrieb, mit Aufnahme-, Wieder- gabe- und Löschköpfen und einer Bobine zur Auf nahme des Bandwickels eines endlosen Bandes, die in einem austauschbaren und auf das Gerät aufsetz- baren Bandmagazin fest enthalten ist, dadurch ge kennzeichnet, dass das Magazin (21) aus einem auf die Oberseite des Gerätes (1) aufsetzbaren kasten- förmigen Gehäuse (22, 23, 24) besteht, das auf einer Seite, wo das Gerät seine Aufnahme- und Wiedergabeköpfe (14) aufweist, offen ist,
    und dass die Bobine von einem in dem Gehäuse um eine feste Achse drehbar gelagerten Bandteller (26), der mit dem Antriebsmotor (3) des Gerätes bei aufge setztem Bandmagazin in Antriebsverbindung (9, 10) steht, und einer in dem Gehäuse koaxial zum Teller (26) 'beweglich gelagerten inneren Führungseinrich tung (31) gebildet ist, gegen die sich der innere Umfang des Bandwickels (32) abstützt, wobei der Teller (26) eine Mittelöffnung aufweist, deren Rand von der durch die Öffnung hindurchgreifenden in neren Führungseinrichtung (31) überlappt ist, und wobei sich innerhalb des Gehäuses eine Schleife des Bandes, die von Führungs- und Spannelementen (35, 36, 43, 46, 39) ausserhalb der Bobine über die Köpfe (14) und den Bandantrieb (7) geführt ist,
    von einer Stelle der inneren Führungseinrichtung (31) bis zum äusseren Umfang des Bandwickels (32) erstreckt. UNTERANSPRÜCHE 1. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die innere Führungseinrichtung von einem inneren Führungskranz (31) gebildet ist mit im wesentlichen kreisförmiger äusserer und innerer Wälzfläche, die koaxial zu der Drehachse des Band tellers (26) liegen, wobei die Schleife von einer Stelle des auf der äusseren Wälzfläche ablaufenden inneren Umfangs des Bandwickels (32) zu der inneren Wälzfläche durchgeführt und von dort zum Passieren der Köpfe (14) aus dem Bandwickel (32) herausge führt ist. 2.
    Gerät nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, d'ass der Führungskranz aus einem Kranz von wenigstens acht in dem Magazin (21) drehbar gelagerten Rollen (31) besteht, der kon zentrisch zur Drehachse des Bandtellers (26) ist, wobei die Schleife an ihrer Herausführungsstelle aus dem Bandwickel (32) eine von den Rollen (31) umschlingt. 3. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenr_ zeichnet, dass die Oberfläche des Bandtellers (26), die den Bandwickel (32) trägt, eben und poliert ist. 4.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Spannelemente für die Bandschleife ausserhalb der Böbine federbelastete und in dem Magazin (21) drehbar gelagerte Umlenkrollen (36, 43, 39) sind. 5. Gerät nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass eine der federbelasteten Umlenkrollen eine Andruckrolle (39) bildet, die das Band in der Bandschleife in Eingriff mit dem von einer Rolle oder Spindel (7) gebildeten Bandantrieb hält. 6.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die aus dem drehbaren Bandteller (26) und dem inneren Führungskranz (31) gebildete Bo- bine von einem im Abstand von dem drehbaren Bandteller und oberhalb dieses Tellers an den Boden (22) des Magazins (21) befestigten Teller (30) abge deckt ist, der in seinem mittleren Teil einen im wesentlichen diametral verlaufenden Schlitz (34) auf weist, durch den die Bandschleife herausgeführt ist. 7.
    Gerät nach Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass der feste Teller (30) auf seiner Ober seite und in der Nähe des äusseren Endes des Schlitzes (34) ein mit einem Schmiermittel getränktes Kissen (35) trägt, an dem das Band in seinem Heraus führungsabschnitt (33) der Schleife mit seiner Rück seite vorbeistreift. B. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Magazin (21) an seiner offenen Seite eine Aussparung (25) in seinem Boden (22) zur Aufnahme einer von dem Gerät getragenen An triebsrolle (10) aufweist, die mit dem äusseren Um fang des Bandtellers in Reibberührung steht, um die Antriebsverbindung zwischen dem Antriebsmotor (3) des Gerätes und dem Bandteller (26) bei aufgesetz tem Magazin (21) herzustellen.
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