CH389267A - Einrichtung zur Steuerung der Vorschubbewegung des Aufnahme- bzw. Wiedergabekopfes für ein Gerät mit Tonträger mit spiralförmigen Rillen - Google Patents

Einrichtung zur Steuerung der Vorschubbewegung des Aufnahme- bzw. Wiedergabekopfes für ein Gerät mit Tonträger mit spiralförmigen Rillen

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CH389267A
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CH
Switzerland
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recording
switch
control plate
rotation
turntable shaft
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CH1104961A
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Inventor
Fujimoto Sakae
Original Assignee
Ricoh Kk
Nihon Denki Bunka Kogyo Kk
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    • GPHYSICS
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    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/02Arrangements of heads
    • G11B3/10Arranging, supporting, or driving of heads or of transducers relatively to record carriers
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    • G11B3/36Automatic-feed mechanisms producing progressive transducing traverse across record carriers otherwise than by grooves, e.g. by lead-screw

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Description


  Einrichtung     zur    Steuerung der     Vorschubbewegung    des Aufnahme- bzw. Wiedergabekopfes  für ein Gerät mit Tonträger mit     spiralförmigen        Rillen       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrich  tung zur Steuerung der     Vorschubbewegung    des Auf  nahme- bzw.

   Wiedergabekopfes für ein Gerät mit  Tonträger mit spiralförmigen Rillen, bei denen eine  mit Rillen derselben Steigung versehene Steuerplatte  koaxial zur     Plattentellerwelle    angeordnet ist und  ein in den Führungsrillen dieser Steuerplatte laufen  der Führungsstift mit dem auf einer     Verschwenk-          bzw.    Verschiebeeinrichtung befestigten     Aufnahme-          und        Wiedergäbekopf    starr gekuppelt ist.  



  Es ist bekannt und gebräuchlich, einen Magnet  tonträger ohne Aufzeichnung gegenüber einem eine  Aufzeichnung tragenden Magnettonträger, nachste  hend     Matrizenträger    genannt, zur Herstellung einer  Kopie so     anzuordnen,    dass die     magnetisierbaren     Schichten der beiden Tonträger einander zugekehrt  sind, und den Übertragungskopf zwischen den beiden  Tonträgern zu führen, welcher die aufgezeichnete  Information auf den Träger ohne Aufzeichnung über  trägt.  



  Wird von einem solchen     Matrizenträger    auf diese  Weise eine Kopie hergestellt, so hat die Kopie eine  spiralförmige Aufzeichnungsbahn, deren     Windungs-          sinn    gegenüber derjenigen des     Matrizenträgers    umge  kehrt ist. Da aber Wiedergabeeinrichtungen den Wie  dergabekopf in einem bestimmten     Windungssinn    be  wegen, muss ein     Matrizenträger,    der zur Herstellung  von     Matrizenträgern    für solche Kopien dient, einen       Windungssinn    der     spiralförmigen    Aufzeichnungsbahn  aufweisen, der gegenüber demjenigen der Tonträger  der Wiedergabegeräte umgekehrt ist.  



  Die Erfindung bezweckt nun die Schaffung einer  Einrichtung zur Steuerung der     Vorschubbewegung,     welche zur Herstellung sowohl von     Matrizenträgern     als auch von gewöhnlichen Tonträgern geeignet ist.    Das Ziel der Erfindung ist, die Steuerung der       Vorschubbewegung    zu vereinfachen und dabei gleich  zeitig eine sicher wirkende Umschaltung der Dreh  richtung zu erstellen.

   Dies wird dadurch erreicht,  dass die Steuerscheibe auf einer feststehenden Platten  tellerwelle befestigt und auf beiden Seiten mit Füh  rungsrillen gleicher Steigung, aber mit verschiedenem       Windungssinn    versehen ist und dass ein in das Mittel  loch der Steuerscheibe ragender Schaltnocken einen  den Drehsinn des Plattentellers bestimmenden Schal  ter, den     Drehrichtungsschalter,    beeinflussen kann.  



  Ein Ausführungsbeispiel einer     erfindungsgemässen     Aufzeichnungseinrichtung ist in der Zeichnung dar  gestellt.  



  Es bedeuten:       Fig.    1 die Draufsicht auf die Einrichtung,       Fig.    2 einen     Seitenriss    im Schnitt zu     Fig.    1,       Fig.    3 einen Schnitt durch die in umgekehrter  Lage aufgesetzte Führungsplatte;       Fig.    4 ist ein Schnitt entlang der Linie     IV-IV    in       Fig.    1, und       Fig.    5 ist eine perspektivische Ansicht des Trägers  für den Aufzeichnungskopf und das Führungsglied.  Die Grundplatte 13, von der nur ein Teil darge  stellt ist, trägt einen fest mit ihr verbundenen, längs  durchbohrten Zapfen, die     Plattentellerwelle    2.

   Auf  dem oberen Ende des Zapfens ist eine horizontale,  vorzugsweise kreisförmige Steuerplatte 1     wegnehm-          bar    und drehgesichert aufgesetzt. Die obere und die  untere Fläche der Steuerplatte ist mit je einer spiral  förmigen Führungsrille versehen, deren Zentrum auf  der Längsachse des Zapfens liegt. Dieser Zapfen  bildet gleichzeitig die Drehachse für den drehbaren  Plattenteller 3, welcher zwischen der Führungsplatte  1 und der Grundplatte 13 angeordnet ist. Der Platten-      teuer trägt in dem vorliegenden Fall lediglich die       Vorschubeinrichtung,    da die     Tonträgerfolie    fest über  dem Plattenteller angeordnet ist. Der Plattenteller  3 trägt über zwei Montagewinkel die beiden par  allelen Leitstäbe 6a und 6b.

   Diese sind symmetrisch  zu beiden Seiten des Zapfens 2 angeordnet und  führen einen längsverschiebbaren Rahmen 7a, wel  cher den Magnetkopf 4 trägt.  



  Etwa in der Mitte des Schenkels 7 des Rahmens  7a stehen zwei durchbohrte Lappen ab, in welchen  der Aufzeichnungskopf 4 mittels der Feder 8 fe  dernd gelagert ist     (Fig.    2). Der auf den Leitstäben  <I>6a, 6b</I> montierte Rahmen ist auf diesen in deren       Längsrichtung    verschiebbar und wird von dem Füh  rungsstift 5 geführt, wobei letzterer zum Eingriff in  die nach unten gekehrte     Führungsrille    der Führungs  platte 1 bestimmt ist. Die vorstehende     Parallelfüh-          rung    ist jedoch nicht Gegenstand der Anmeldung.  



  Beide Seiten der Steuerplatte 1     sind    mit spiral  förmigen     Führungsrillen    gleicher Steigung versehen,  wobei deren     Windungssinn    aber umgekehrt ist. Die  Steuerplatte 1 lässt sich von der     Plattentellerwelle    2  abheben und in umgekehrter Lage und ebenfalls dreh  gesichert wieder aufsetzen. Zu diesem Zweck weist  die     Plattentellerwelle    z. B. eine durchgehende Quer  nut 10 auf, in die ein in dem Mittelloch der Steuer  platte 1 vorgesehener, radial nach innen ragender  Schaltnocken la passend eingreift.

   Wie aus     Fig.    2 und  3 ersichtlich, nimmt der Nocken 1a nicht die ganze  Höhe des Mittelloches ein und ist auf der einen       Seite'bündig    mit dessen Stirnfläche.  



  Im Speisestromkreis eines (nicht dargestellten)  Antriebsmotors, welcher über ein Getriebe den Plat  tenteller 3 in Drehung versetzt, ist der     Drehrichtungs-          schalter    11 eingefügt. Dieser ist auf der Unterseite  der     Grundplatte    13 unterhalb der     Plattentellerwelle     2 befestigt.  



  Zur Betätigung der Kontakte des     Drehrichtungs-          schalters    ist in der     Längsbohrung    der Plattenteller  welle 2 ein Stössel 12 vorgesehen, welcher auf dem  isolierenden     Pimpel    des Schalters (11)     aufliegt,    der  die Enden der beiden Umschaltfedern     lla    mitein  ander verbindet. Ist die Steuerplatte 1 in der in     Fig.    2  gezeichneten Lage aufgesetzt, so ragt der Stössel 12  über die untere     Stirnfläche    des Mittelloches hinaus,  ohne aber den Schaltnocken la zu erreichen, so     d'ass     sich der Umschalter in Ruhestellung befindet.

   In  der umgekehrten Lage der Steuerplatte 1     (Fig.3)     wird jedoch der Stössel 12 vom Schaltnocken la       heruntergedrückt    und der     Drehrichtungsschalter    um  geschaltet. Die Wirkungsweise der beschriebenen Ein  richtung ist die folgende:  Es sei angenommen, dass die Führungsplatte 1  in der Lage nach     Fig.    2 auf die     Plattentellerwelle    2  aufgesetzt ist und der Magnetkopf 4 und der Füh  rungsstift 5 sich in der äusseren Endlage befinden       (Fig.2).    Hierauf wird ein noch     unmagnetisierter,     z.

   B.     blattförmiger    Aufzeichnungsträger mittels einer       ruhenden    Auflageplatte in die in     Fig.    2 strichpunk  tiert eingezeichnete Ebene gebracht, wobei die zu    magnetisierende Schicht unten liegt und somit dem  Magnetkopf 4 zugekehrt ist.  



  Wird der Antriebsmotor für den Plattenteller  3 eingeschaltet, so dreht sich dieser in 'bestimmter,  durch die Lage des     Drehrichtungsschalters    11 gege  bener Richtung, und der Führungsstift 5 gleitet da  bei entlang der unten liegenden, spiralförmigen Füh  rungsrille nach innen. Gleichzeitig vollführt der  Magnetkopf 4 in gegebener Distanz vom Führungs  glied eine ähnliche     Spiralbewegung    relativ zur       Plattentellerwelle    2 aus und beschreibt dabei gegen  über dem feststehenden Aufzeichnungsträger eine       spiralförmige    Aufzeichnungsbahn von gleicher Stei  gung, aber grösserem Durchmesser als demjenigen  der Führungsrille. Die dem Aufnahmekopf 4 zu  geführte Signalwechselspannung wird somit aufge  zeichnet.  



  Soll hingegen die Signalwechselspannung zur Her  stellung einer Kopie auf einem     Matrizenträger    aufge  zeichnet werden, so wird die Steuerplatte 1 gewendet  und in umgekehrter Lage gemäss     Fig.    3 aufgesetzt.  Dadurch wird der     Drehrichtungsschalter    11 betätigt  und die Drehrichtung des Motors umgekehrt. Nach  dem der Magnetkopf 4 und das Führungsglied       wiederum    in die äussere Endlage gebracht worden  sind, wird der als     Matrizenträger    bestimmte Ton  träger in die strichpunktiert eingezeichnete Ebene der       Fig.2    eingesetzt, wobei wieder die zu magnetisie  rende Schicht nach unten dem Magnetkopf zuge  kehrt ist.

   In ähnlicher Weise, wie vorher beschrieben,  vollzieht sich nun die Aufzeichnung. Jedoch ist der       Windungssinn    der entstehenden Aufzeichnungsspirale  gegenüber derjenigen des vorhergehenden Beispiels  umgekehrt.  



  Am Ende der Aufnahme lässt sich durch Nieder  drücken eines Hebels am Rahmen 7a der Führungs  stift 5 ausser Eingriff mit der Führungsrille bringen  und der Rahmen mit dem Magnetkopf 4 augenblick  lich in die Ausgangslage zurückschieben.  



  Aus dem Gesagten geht hervor, dass durch ein  faches Wenden der     Führungsplatte    der Drehsinn des  Plattentellers gewechselt wird, wobei der Führungs  stift gleichzeitig mit der für die betreffende Aufzeich  nung passenden Führungsrille in Eingriff kommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Steuerung der Vorschubbewe- gung des Aufnahme- bzw. Wiedergabekopfes für ein Gerät mit Tonträger mit spiralförmigen Rillen, bei denen eine mit Rillen derselben Steigung versehene Steuerplatte koaxial zur Plattentellerwelle angeord net ist und ein in den Führungsrillen dieser Steuer platte laufender Führungsstift mit dem auf einer Verschwenk- bzw. Verschiebeeinrichtung befestigten Aufnahme- bzw.
    Wiedergabekopf starr gekuppelt ist, dadurch: gekennzeichnet, d'ass die Steuerscheibe (1) auf einer feststehenden Plattentellerwelle (2) befestigt ist und auf den beiden Seiten mit Führungsrillen gleicher Steigung, aber mit verschiedenem Win- dungssinn versehen ist und ein in das Mittelloch der Steuerscheibe ragender Schaltnocken (la) einen den Drehsinn des Plattentellers bestimmenden Schal ter, den Drehrichtungsachalter (11), beeinflussen kann.
    UNTERANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d'ass der im Mittelloch der Steuer- platte (1) befindliche Schaltnocken (la) sich nur in der Ebene einer der Steuerflächen erstreckt, so dass nur in einer Lage der Steuerplatte auf der Plattentellerwelle (2) mit der Ober- bzw. Unterseite nach oben dieser Schaltnocken über einen im Innern der Plattentellerwelle befindlichen, axial beweglichen Stössel (12) den Drehrichtungsschalter (lla) betätigt.
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