CH389333A - Selbstschaltende Synchronisierkupplung - Google Patents

Selbstschaltende Synchronisierkupplung

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CH389333A
CH389333A CH1236460A CH1236460A CH389333A CH 389333 A CH389333 A CH 389333A CH 1236460 A CH1236460 A CH 1236460A CH 1236460 A CH1236460 A CH 1236460A CH 389333 A CH389333 A CH 389333A
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CH
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coupling
teeth
pawls
pawl
coupling member
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CH1236460A
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Cecil Basebe Arthur
Arthur Clements Herbert
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Sss Patents Ltd
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D23/00Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
    • F16D23/02Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches
    • F16D23/10Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches automatically producing the engagement of the clutch when the clutch members are moving at the same speed; Indicating synchronisation

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Selbstschaltende     Synchronisierkupplung       Die vorliegende Erfindung     betrifft    eine selbst  schaltende     Synchronisierkupplung,    die ein erstes, mit  einem Satz von Kupplungszähnen versehenes Kupp  lungsglied und ein zweites, ein Zwischenglied tragen  des Kupplungsglied aufweist, welches Zwischenglied  mit einem Satz von Kupplungszähnen versehen und  schraubenförmig gegenüber dem zweiten Kupplungs  glied bewegbar ist, um die Sätze von Kupplungs  zähnen in bzw.

   ausser Eingriff zu bringen, wobei zur  Einleitung des Kupplungseingriffes mindestens eine  Primärklinke vorhanden ist, die eine solche Gewichts  verteilung zwischen ihrer Nase und ihrem hinteren  Ende bezüglich ihrer Schwenkachse hat, dass ober  halb einer bestimmten Drehzahl des sie tragenden  Gliedes die Zentrifugalkraft ein Rätschen verhindert.  



  In Kupplungen mit     Klinken    wird der Zahnein  griff des Zwischengliedes mit dem ersten Kupplungs  glied dann eingeleitet, wenn das erste und zweite  Kupplungsglied, in der gleichen Richtung drehend,  sich zu überholen trachten; die Klinken sind norma  lerweise am ersten oder am Zwischenglied angeordnet  und dazu vorgesehen, mit den bei dieser Ausführung  als Kupplungszähne ausgebildeten     Rätschzähnen    in  und ausser Eingriff zu gelangen, wobei diese     Rätsch-          zähne    am entsprechenden andern der beiden Glieder  angeordnet sind. Die Klinke ist mit Vorspann- oder  Steuerfeder versehen, um sie in     Rätschverbindung     mit den     Rätschzähnen    zu bringen.

   Die Verwendung  derartiger Steuerfedern bringt jedoch verschiedene  Nachteile mit sich. Wenn z. B. das mit den Klinken  versehene Glied mit sehr hoher Drehzahl rotiert,  so werden wegen vermehrter Reibung infolge der  Zentrifugalkraft die Klinken verhindert, auf ihren  Drehstiften zu schwenken, so dass die Federn nicht  mehr länger in der Lage sind, die Klinken in     Rätsch-          stellung    mit den     Rätschzähnen    zu drücken. Diese    Kupplungen sind, mit anderen Worten, nicht ge  eignet für Betriebsarten, bei welchen der mit den  Klinken ausgerüstete Teil mit hohen Drehzahlen       unfläuft.     



  Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaf  fung einer Kupplung der     vorbeschriebenen    Art, wel  che die erwähnten     Nachteile    bei hohen     Rätsch-          geschwindigkeiten,    die durch die     Verwendung    von  federbelasteten Klinken bedingt sind, nicht aufweist.

      Die erfindungsgemässe selbstschaltende     Synchro-          nisierkupplung    ist dadurch gekennzeichnet, dass ausser  der Primärklinke mindestens eine Sekundärklinke  vorgesehen ist, die eine solche Gewichtsverteilung  zwischen ihrer Nase und ihrem hinteren Ende be  züglich ihrer Schwenkachse hat, dass oberhalb einer  bestimmten Drehzahl des sie tragenden Gliedes die  Sekundärklinke durch die Zentrifugalkraft in eine  Lage gedrückt wird, in welcher sie zum Rätschen  befähigt ist. Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes werden anschliessend anhand der Zeich  nung erläutert.

   Es zeigen:       Fig.    1 einen     Axialschnitt    durch eine Kupplung  in entkuppeltem Zustand,       Fig.    2     einen    Querschnitt gemäss Linie     II-II    der       Fig.    1,       Fig.3    einen Querschnitt     gemäss    Linie     III-III     der     Fig.    1,  Mg.

   4     einen    Querschnitt entsprechend     Fig.    3 einer  andern Ausführungsform,       Fig.    5 einen     Axialschnitt    einer weitern Ausfüh  rung einer Kupplung,       Fig.6    einen Querschnitt gemäss     Linie        VI-VI     der     Fig.    5 und       Fig.7    einen Querschnitt gemäss Linie     VII-VII     der     Fig.    5.

        Wie aus den     Fig.    1-3 ersichtlich, trägt ein erstes  Kupplungsglied 1 einen Ring mit     Innenkupplungs-          zähnen    2, während ein zweites Kupplungsglied als  Welle 3 ausgebildet ist und äussere schraubenförmige,  linksgängige Nuten 4 aufweist. Das Zwischenglied  ist als Kupplungshülse 5 ausgebildet und auf der  Welle 3 angeordnet. Die Hülse 5 ist mit innern  Rippen versehen, welche mit den Nuten 4 der Welle 3  in Eingriff stehen, so dass die Hülse 5 bezüglich der  Welle 3 eine Schraubenbewegung ausführen kann,  die durch axiale Anschläge 6 und 7 auf der Welle 3  begrenzt ist.

   Die Hülse 5 trägt einen Ring mit       Aussenkupplungszähnen    8, welche entsprechend der  schraubenförmigen Bewegung der Kupplungshülse 5  in und ausser Eingriff mit den Kupplungszähnen 2  des ersten Kupplungsgliedes 1 gelangen können.  



  Das erste Kupplungsglied 1 trägt eine Mehrzahl  Primärklinken 9     (Fig.    2), z. B. vier Klinken, welche  diametral sich gegenüberliegend in Paaren angeordnet  sind. Diese Klinken 9 können in     ausgekuppeltem     Zustand der Kupplung sowie einer Winkelgeschwin  digkeit der mit dem ersten Kupplungsglied 1 ver  bundenen Welle 10 in einem vorbestimmten niedrigen  Drehzahlgebiet bezüglich den Kupplungszähnen 8  rätschen, welche Kupplungszähne 8 im vorliegenden  Fall zugleich als     Rätschzähne    dienen. Die Primär  klinken 9 sind mit Steuerfedern 11 ausgerüstet,  welche diese Klinken in     Rätschverbindung    mit     ihren          Rätschzähnen    8 zu halten suchen.

   Die Nasen 13 der  Klinken 9 sind derart gerichtet, dass bei einer Dreh  bewegung der Welle 10 bezüglich der Welle 3 in der  einen Richtung eine oder mehrere Klinken 9 mit  Zähnen 8 in Eingriff gelangen und die Kupplungs  hülse 5 in einer schraubenförmigen Bewegung längs  der Welle 3 verschieben, um damit den Eingriff der  Kupplungszähne 8 des Zwischengliedes 5 in die  Kupplungszähne 2 in die Wege zu leiten. Der volle  Eingriff der Kupplungszähne 8 und 2 wird durch  das Zusammenwirken dieser Kupplungszähne und  der Schraubennuten 4 erreicht.  



  Die Gewichtsverteilung der Primärklinken 9 ist  derart, dass sie kopflastig sind. Oberhalb einer ersten       vorbestimmten    Drehzahl der Welle 10 versuchen  daher die Klinken 9, sich um ihre     Stifte    12 entgegen  dem Druck der Steuerfedern 11 in eine Lage zu  drehen, in welcher ihre Nasen 13 bezüglich der  Zähne 8 nicht in     Rätschverbindung    treten können.  



  Die Kupplung ist mit einer weiteren     Rätsch-          anordnung    gemäss     Fig.    3 versehen. Sie weist z. B.  vier     Sekundärklinken    14 auf in Form zweier Paare  sich diametral gegenüberliegender Klinken, welche  an der Kupplungshülse 5 angeordnet sind, sowie  einen Ring mit innenliegenden     Rätschzähnen    15, der  am ersten Kupplungsglied 1 befestigt ist.

   Die Sekun  därklinken 14 sind ebenfalls kopflastig, wobei sie in       -inem    zweiten vorbestimmten Drehzahlbereich der  Kupplungshülse 5, welcher sich teilweise mit dem  ersten Drehzahlbereich überdecken kann, ausser     Ein-          riff    sind, dann aber bei einer bestimmten Drehzahl  auf ihren     Stiften    16 durch die Zentrifugalkraft in    Lagen gedreht werden, in welchen, wenn sich die  Kupplung in     ausgekuppeltem    Zustand befindet, ihre  Nasen 17 mit den     Rätschzähnen    15 in     Rätschver-          bindung    gelangen.

   Die Nasen 17 der Sekundär  klinken 14 sind in der entgegengesetzten Richtung  wie diejenigen der Primärklinken 9 angeordnet, so  dass, wenn die Sekundärklinken 14 rätschen und die  Welle 10 bezüglich der Welle 3 in deren Drehsinn  zu drehen tendiert, wie dies bezüglich der Primär  klinken 9 'beschrieben wurde, eine oder mehrere  der Sekundärklinken 14 mit den     Rätschzähnen    15  in Eingriff gelangen und die Kupplungshülse 5  schraubenförmig längs der Welle 3 verschieben und  dabei den Zwischeneingriff der Kupplungszähne 8  und 2 einleiten.  



  Für die weitern Betrachtungen nehmen wir an,  dass die Welle 3 mit einer Antriebsmaschine wirk  verbunden sei, beispielsweise mit einer Gasturbine,  und die Welle 10 mit einer angetriebenen Maschine,  beispielsweise einem Gebläse, welches wechselweise  auch noch mittels einer andern Kraftquelle, bei  spielsweise einem Elektromotor, angetrieben werden  kann.  



  Wenn dieses System sich in Ruhe befindet, so  soll die Kupplung ausgekuppelt sein     (Fig.l),    in  welcher Lage sich die Kupplungszähne 2 und 8 ausser       Eingriff    befinden und die Kupplungshülse 5 am  Anschlag 6 anliegt. Die Primärklinken 9 befinden  sich mit den Kupplungszähnen 8 in     Rätschstellung,     da sie unter der Wirkung ihrer Steuerfedern 11 stehen.  



  Sobald die Antriebsmaschine und mit ihr die  Welle 3 in entsprechender Richtung (im Gegenuhr  zeigersinn in     Fig.2)    zu drehen beginnt, gelangen  eine oder mehrere Primärklinken 9 mit den Kupp  lungszähnen 8 in     Eingriff    und die Kupplungshülse 5  wird längs der Welle 3 schraubenförmig verschoben.  Sie 'bringt die Kupplungszähne 8 behutsam in Ein  griff mit den Kupplungszähnen 2, worauf unter dem  Einfluss der Kupplungszähne 2 und 8 die Kupplungs  hülse 5 längs der Welle 3 weitergeschoben wird,  bis die Kupplungszähne 2 und 8 sich in vollem  Eingriff befinden und eine weitere Schraubenbewe  gung der Kupplungshülse 5 durch den axialen An  schlag 7 verhütet wird. Es erfolgt dann die über  tragung eines Drehmomentes von der Antriebswelle  3 auf die Ausgangswelle 10, welche zu drehen  beginnt.

   Die Primärklinken 9 befinden sich jetzt  auf der linken Seite der Kupplungszähne 8     (Fig.    1).  Wenn sich die Antriebsmaschine beschleunigt, so  wird die angetriebene Maschine durch die Kupplung  ebenfalls beschleunigt, wobei beim Verlassen der  ersten vorbestimmten Drehzahl der Welle 10, die  unterhalb der Normaldrehzahl endet, die Zentrifugal  kraft, welche auf die Nasenteile der Primärklinken 9  wirkt, die Kraft ihrer Steuerfedern überwindet und  sie um ihre     Stifte    12 schwenkt. Dabei bewegen sich  die Nasen 13 der Klinken 9 radial über die Kronen  der Kupplungszähne 8 hinaus nach aussen. Solange  das erste Kupplungsglied 1 mit einer ausserhalb  dieses vorbestimmten Drehzahlbereiches liegenden      Drehzahl rotiert, bleiben die Primärklinken 9 in der  nichträtschenden Lage.

   Die Nasen 13 werden sich  also unter der Wirkung der Zentrifugalkraft in der  radial äussersten, nicht rätschenden Lage befinden.  



  Wenn sich die Welle 10 mit einer Drehzahl über  dem zweiten Drehzahlbereich dreht, wirkt die Zen  trifugalkraft auf die kopflastigen Sekundärklinken  14 und zwingt sie, um ihre Drehstifte 16 zu schwen  ken, wobei sich die Nasen 17 dieser Klinken 14  bezüglich der Spitzen der     Rätschzähne    15 radial  nach aussen bewegen, jedoch axial neben den     Rätsch-          zähnen    15 liegen, da die Kupplungshülse 5, auf  welcher sie angeordnet sind, sich in der vollständig  eingekuppelten Kupplungslage befindet. Die Sekun  därklinken 14 bleiben in dieser Lage mit radial nach  aussen gepressten Nasen 17 bis und mit der Er  reichung der Normaldrehzahl der Hülse 5.  



  Wenn nun die Antriebsmaschine verzögert wird,  so kuppelt die Kupplung unmittelbar auf Grund der  Wirkung der Kupplungszähne 2 und 8 und der  schraubenförmigen Nuten 4 aus, wobei sich die  Kupplungshülse 5 aus ihrem axialen Anschlag 7  gegen den Anschlag 6 hin bewegt und die Sekundär  klinken 14 in     Rätschbeziehung    mit ihren     Rätsch-          zähnen    bringt. Die Primärklinken 9 werden durch  die     Zentrifugalkraft    ausser     Rätschlage    mit den Kupp  lungszähnen 8 gehalten. Die angetriebene Welle 10  läuft nun der Antriebsmaschine vor und kann durch  den Motor mit voller Drehzahl weitergetrieben wer  den.

   Wenn jetzt die Antriebsmaschine wiederum  über die Drehzahl der Welle 10 beschleunigt wird,  so gelangen eine oder mehrere der Sekundärklinken  14 mit den     Rätschzähnen    15 in     Eingriff    und die  Kupplung wird wieder eingekuppelt.  



  Wenn die Antriebsmaschine verzögert wird und  entsprechend die Kupplung auskuppelt und wenn  die Antriebsmaschine eine geringe Drehzahl aufweist  oder stillsteht, so werden die Sekundärklinken 14  durch die Zentrifugalkraft nicht mehr in die     Rätsch-          lage    gepresst und ihre Nasen werden sich von den  entsprechenden     Rätschzähnen    15 auf Grund des       Schmierölringes    entfernen, welcher sich im     lippen-          förmigen    Ring 18 befindet und, mit den     Rätsch-          zähnen    15 rotierend, mit hoher Geschwindigkeit  über die Hinterteile der Klinken 14 strömt.

   Wenn  die Antriebsmaschine auf volle Drehzahl beschleu  nigt werden soll, um den Antrieb von dieser auf  die angetriebene Maschine wieder herzustellen, so  wirkt die Zentrifugalkraft wiederum auf die Sekun  därklinken 14 und bringt diese in     Rätscheingriff    mit  den     Rätschzähnen    15, so dass bei Synchrondrehzahl  die Kupplung eingekuppelt werden kann.  



  Die Sekundärklinken 14 können mit Steuerfedern  oder Magneten versehen werden, um deren Nasen  17 solange wie nötig ausser     Rätschverbindung    mit  ihren     Rätschzähnen    15 zu halten. In     Fig.    4 sind die  Sekundärklinken 14 mit Steuerfedern 19 ausgerüstet,  durch welche die Nasen der Klinken 14 radial weiter  innen liegen als die Spitzen der     Rätschzähne    15 und  daher diese nicht berühren.

   Solange die Geschwindig-         keit    der angetriebenen Maschine bei dieser ausge  klinkten Lage der Sekundärklinken 14 hoch genug  ist (wenn sie beispielsweise durch die andere An  triebsmaschine, den Elektromotor, angetrieben wird),  werden die Primärklinken 9 in Ruhestellung und  ausser     Rätschverbindung    mit den Kupplungszähnen 2  bleiben, und es befinden sich weder die Primär- noch  die Sekundärklinken in     Rätschlage.     



  In der in den     Fig.    5-7 dargestellten Kupplung  ist das erste Kupplungsglied 20 an einer Eingangs  welle 21 befestigt. Es trägt einen Ring mit Innen  kupplungszähnen 22. Das zweite Kupplungsglied ist  als Ausgangswelle 23 ausgebildet und mit aussen  liegenden, rechtsgängigen Schraubennuten 24 ver  sehen, welche mit innenliegenden Rippen in einer  Kupplungshülse 25 zusammenarbeiten, wobei die  Hülse 25 bezüglich der Welle 23 zwischen An  schlägen 26 und 27 eine schraubenförmige Bewe  gung ausführen kann. Die Kupplungshülse 25 ist mit  Primärklinken 28 auf Drehstiften 30 ausgerüstet.  Die     Klinken    28 weisen Steuerfedern 31 auf, welche  die Nasen 32 der Primärklinken 28 in     Rätschver-          bindung    mit den Kupplungszähnen 22 bringen.

   Das  erste Kupplungsglied 20 ist mit Sekundärklinken 33  auf Stiften 34 versehen. Die Klinken 33 besitzen  Steuerfedern 35, welche deren Nasen ausser Eingriff  mit den Kupplungszähnen 36 der Kupplungshülse 25  drücken. Die     Primärklinken    28 sind schwanzlastig,  so dass, wenn die Ausgangswelle 23 mit einer ersten  vorbestimmten Drehzahl dreht, die     Zentrifugalkraft     die     Kraft    der     Steuerfedern    31 übersteigt und die  Klinken 28 um ihre Stifte 30 schwenkt und sie aus  ihrer     Rätschlage    gelangen. Die sekundären     Klinken     33 sind ebenfalls schwanzlastig.

   Beim überschreiten  einer zweiten vorbestimmten Drehzahl der Eingangs  welle 21 überwiegt die Zentrifugalkraft die Wirkung  der Steuerfedern 35 und schwenkt die Sekundär  klinken 33 um ihre     Stifte    34 in ihre     Rätschlage     bezüglich der Kupplungszähne 36.  



  In den     vorbeschriebenen    Konstruktionen sind  die Primärklinken etwas länger ausgebildet als die       Sekundärklinken,    so dass während derjenigen Bedin  gungen (entweder in Drehung oder bei stationären       Bedingungen),    in welchen beide Klinkengruppen     mit          Rätschzähnen    in Verbindung treten können, immer  eine Primärklinke einen     Rätschzahn    erfasst und das       Einkuppeln    einleitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbstschaltende Synchronisierkupplung, die ein erstes, mit einem Satz von Kupplungszähnen ver- sehenes Kupplungsglied und ein zweites, ein Zwi schenglied tragendes Kupplungsglied aufweist, wel ches Zwischenglied mit einem Satz von Kupplungs zähnen versehen und schraubenförmig gegenüber dem zweiten Kupplungsglied bewegbar ist, um die Sätze von Kupplungszähnen in bzw.
    ausser Eingriff zu bringen, wobei zur Einleitung des Kupplungsein griffes mindestens eine Primärklinke vorhanden ist, die eine solche Gewichtsverteilung zwischen ihrer Nase und ihrem hinteren Ende bezüglich ihrer Schwenkachse hat, dass oberhalb einer bestimmten Drehzahl des sie tragenden Gliedes die Zentrifugal kraft ein Rätschen verhindert, dadurch gekennzeich net, dass mindestens eine Sekundärklinke (14, 33) vorgesehen ist, die eine solche Gewichtsverteilung zwischen ihrer Nase und ihrem hinteren Ende be züglich ihrer Schwenkachse hat, dass oberhalb einer bestimmten Drehzahl des sie tragenden Gliedes (5, 20) die Sekundärklinke durch die Zentrifugalkraft in eine Lage gedrückt wird,
    in welcher sie zum Rätschen befähigt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Synchronisierkupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Sekundärklinke (14, 33) eine auf sie einwirkende Vorspannfeder (19, 35) vorgesehen ist, welche die Klinke in einem solchen Drehsinne zu drehen bestrebt ist, dass sie von den zugehörigen Rätschzähnen (15, 36) abgehoben wird.
    2. Synchronisierkupplung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Primärklinke (9) von dem ersten Kupplungsglied (1) getragen wird und mit am Zwischenglied (5) befindlichen Rätschzähnen (8) zusammenarbeitet und dass die Sekundärklinke (14) am Zwischenglied (5) angeordnet ist und mit Rätschzähnen (15) am ersten Kupplungsglied (1) zusammenarbeitet.
    3. Synchronisierkupplung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Primärklinke (28) vom Zwischenglied (25) ge tragen wird und mit Rätschzähnen (22) am ersten Kupplungsglied (20) zusammenarbeitet und dass die Sekundärklinke (33) am ersten Kupplungsglied (20) angeordnet ist und mit Rätschzähnen (36) am Zwi schenglied (25) zusammenarbeitet (Fig. 5).
    4. Synchronisierkupplung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein ringförmiger Flansch (18) vorgesehen ist, der mit dem ersten Kupplungs glied rotiert und dazu dient, einen Ölring zu bilden, der bei niedrigen Drehzahlen der Sekundärklinke (14) diese von den zugehörigen Rätschzähnen (15) fernzuhalten sucht.
CH1236460A 1959-11-07 1960-11-04 Selbstschaltende Synchronisierkupplung CH389333A (de)

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