CH389491A - Keramischer ofen mit Ölfeuerung - Google Patents

Keramischer ofen mit Ölfeuerung

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Publication number
CH389491A
CH389491A CH750060A CH750060A CH389491A CH 389491 A CH389491 A CH 389491A CH 750060 A CH750060 A CH 750060A CH 750060 A CH750060 A CH 750060A CH 389491 A CH389491 A CH 389491A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
injection device
hole cover
oven according
ball
oil firing
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Application number
CH750060A
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Inventor
Leisenberg Manfred
Original Assignee
Leisenberg Manfred
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • F27D99/0001Heating elements or systems
    • F27D99/0005Injecting liquid fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Keramischer   Ofen    mit      Ölfeuerung   Die Erfindung bezieht sich auf einen keramischen Ofen mit    Ölfeuerung,   wobei die Einspritzvorrichtung am    Schürlochdeckel   mit    veränderlicher   Neigung angeordnet ist. 



  In der keramischen Industrie ist es bei den kontinuierlich brennenden Öfen bekannt, die Feuerstellen durch besondere Verschlüsse, die    Schürlochdeckel,   abzuschliessen. Da diese Deckel bei der Brennstoffausgabe mitunter sehr heiss werden, sind besondere Vorkehrungen erforderlich, um eine vorzeitige Entzündung des Brennstoffes und eine Beschädigung der    Aufgabevorrichtungen   zu vermeiden. Die Aufgabevorrichtungen werden daher meist so weit seitlich vom Schürloch aufgestellt, dass die zwischenliegende Luftstrecke eine ausreichende Abkühlung der austretenden Ofengase bewirkt. 



  Bei Ölfeuerungen ist jedoch diese Massnahme ungünstig, da durch die zwischen Einspritzvorrichtung und Schürloch erforderliche Zuleitung ein erheblicher Druckverlust eintritt, so dass man beim    öleinspritzen   keine scharf ausgeprägten    Impulse   mehr erhält. Dies wiederum hat Verkokungen unterhalb des Schürlochdeckels und dadurch verursachte Betriebsstörungen zur Folge. Ausserdem ist es zur Erzielung    eines      gleich-      mässigen   Brandes des keramischen Gutes    erforderlich,   die Neigung der Einspritzdüsen veränderlich zu machen, so dass alle Teile der    Brennkanalhöhe   von den bei jedem Impuls einzuspritzenden Ölmengen erreicht werden. 



  Man hat daher vorgeschlagen, die    Einspritzvorrich-      tung   in einer Kalotte des    Schürlochdeckels   mittels Stellschrauben    neigbar   anzuordnen und ausserdem den    Schürlochdeckel   gegen übermässige    Hitzeein-      wirkung   aus dem Schürloch durch    Prallbleche   abzu- schirmen, die    erforderlichenfalls   zusätzlich mit Asbestauflagen versehen wurden. 



  Es ist Zweck der Erfindung, den    Schürlochdeckel   so zu verbessern, dass er praktisch luftdicht    schliesst   und eine besonders schnelle und einfache    Änderung   der Einstellung der    Strahlrichtung   des einzuspritzenden Öles    ermöglicht.   



  Erreicht wird dies nach der Erfindung dadurch, dass der    Schürlochdeckel   mit seinem    kugelsegment-      förmig   ausgebildeten Oberteil die Einspritzvorrichtung    mittels   einer auf einem die Einspritzdüse tragenden Rohrschaft    sitzenden   Kugel hält und die Einspritzvorrichtung mittels einer    Klemmschraube   in der Arbeitslage festhält. 



  Die die Einspritzvorrichtung tragende Kugel ist zweckmässig aus Gusseisen oder einer nicht korrodierenden    Metall-Legierung   gefertigt. 



  Zur Verbesserung der Kühlung kann der    kugel-      segmentförmige   Oberteil des    Schürlochdeckels   mit radialen Kühlrippen versehen sein. Ausserdem kann eine schädliche Wärmestrahlung aus dem Schürloch, z. B. durch eine oder mehrere hintereinander liegende    Prallplatten,   die auf der Unterseite des Schürlochdeckels vorgesehen sind, vermieden werden. 



  Die Lagerung des    Schürlochdeckels   auf dem    Ofen   kann z. B. entweder in an sich bekannter Weise mittels eines zylindrischen Randes in einer Sandtasse erfolgen oder unter Zwischenlage einer auf dem    Schürlochrand   vorgesehenen Asbestdichtung. 



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der    Erfindung,   teilweise im Schnitt, dargestellt. 



  Der zum Abschluss eines jeden Schürloches des nicht gezeichneten keramischen Ofens vorgesehene    Schürlochdeckel   1 besteht    vornehmlich   aus Gusseisen. Er ist entweder, wie auf der rechten Seite der Zeich- 

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    nung   angedeutet, mit einem zylindrischen Rand 2 versehen, mit dem er in einer Sandtasse 3 gelagert ist, oder er ruht, wie auf der linken Seite der Zeichnung dargestellt, mit    horizontal   verlaufendem Randteil 4 in einem auf dem    Schürlochrand   vorgesehenen Asbestring 5. 



  Der obere Teil 6 des    Schürlochdeckels   ist    kugel-      segmentförmig   ausgebildet und    umfasst   eine Kugel 7, die auf einem auf der Düsenseite der Einspritzvorrichtung 8 vorgesehenen Rohrschaft 9 sitzt. Die Kugel 7 kann aus Gusseisen oder einer hitzebeständigen nicht korrodierenden Legierung gefertigt sein. Durch die Lagerung der    Einspritzvorrichtung   8 mittels einer Kugel im    Schürlochdeckel   1 wird einerseits eine bequeme und rasche    Verstellmöglichkeit   der Strahlrichtung der Einspritzvorrichtung 8 erreicht, andererseits ein praktisch luftdichter Abschluss im oberen Teil 6 des    Schürlochdeckels.   



  Die Feststellung der Einspritzvorrichtung 8 in der jeweils gewünschten Arbeitslage erfolgt durch eine mit einem Handgriff 10 versehene    Klemmschraube   11, die auf die Kugel 7    auftrifft.   



  Zur Vermeidung einer schädlichen Erhitzung des    Schürlochdeckels   1 ist sein Oberteil 6 mit einer Mehrzahl von radialen Kühlrippen 12 ausgerüstet,    aus-      serdem   sind nach dem Schürloch zu auf der Unterseite des    Schürlochdeckels   1 mit Abstand von diesem eine oder mehrere    Prallplatten   13 angeordnet, die erforderlichenfalls    zusätzlich   mit Asbestauflagen versehen sein können. 



  Zur Beobachtung der Flammenbildung im Schürloch ist im    horizontalen   Teil des    Schürlochdeckels   sowie in der darunter liegenden    Prallplatte   13 ein Schauloch 14 angebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Keramischer Ofen mit Ölfeuerung wobei die Einspritzvorrichtung am Schürlochdeckel mit veränderlicher Neigung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schürlochdeckel (1) mit seinem kugelsegment- förmig ausgebildeten Oberteil (6) die Einspritzvorrichtung (8) mittels einer auf einem die Einspritzdüse tragenden Rohrschaft (9) sitzenden Kugel (7) hält und die Einspritzvorrichtung mittels einer Klemmschraube (11) in der Arbeitslage festhält. UNTERANSPRÜCHE 1. Ofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugel (7) aus Gusseisen oder einer nicht korrodierenden Metall-Legierung besteht. 2.
    Ofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der kugelsegmentförmige Oberteil (6) des Schürlochdeckels (1) mit radialen Kühlrippen (12) versehen ist. 3. Ofen nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Schürlochdeckels (1) mit Abstand von dessen Unterseite eine oder mehrere Prallplatten (13) vorgesehen sind. 4. Ofen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schürlochdeckel (1) unter Zwischenlage einer Asbestdichtung (5) auf dem Schürlochrand aufsitzt.
CH750060A 1959-08-18 1960-07-01 Keramischer ofen mit Ölfeuerung CH389491A (de)

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DEL0024622 1959-08-18

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