CH389741A - Hochspannungsschaltanlage - Google Patents

Hochspannungsschaltanlage

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CH389741A
CH389741A CH161961A CH161961A CH389741A CH 389741 A CH389741 A CH 389741A CH 161961 A CH161961 A CH 161961A CH 161961 A CH161961 A CH 161961A CH 389741 A CH389741 A CH 389741A
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CH
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liquid
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piston
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Olsen Willi
Lieske Manfred
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Description


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    Hochspannungsschaltanlage   Es ist bekannt, metallgekapselte Hochspannungsschaltanlagen in der Weise    herzustellen,   dass alle    Hochspannung   führenden Teile mit einer Umhüllung aus verfestigtem Isoliermaterial,    vorzugsweise   aus Giessharz, versehen sind. Auf der    Giessharzumhül-      lung   sitzt die    Metallkapselung,   die im allgemeinen geerdet ist. Solche Anlagen bestehen aus mehreren Bauteilen. Zwischen den    Bauteilen   sind Kupplungsfugen vorgesehen. Die Kupplungsfugen sind mit einer Flüssigkeit hoher    dielektrischer   Festigkeit gefüllt.

   Durch die Flüssigkeit sollen Lufteinschlüsse vermieden werden, die bei hohen Feldstärken Entladungserscheinungen verursachen    würden   und zur Zerstörung der Isolierung führen könnten. 



     Erfindungsgemäss   wird die Sicherung    einer   solchen Anlage    durch   eine    Verriegelungsvorrichtung   verbessert, die mit einer Fuge in Verbindung steht, wobei Einrichtung und Fuge    derart   angeordnet    sind,   dass die Einrichtung beim Füllen der Fuge    ebenfalls   mit der Flüssigkeit gefüllt wird und bei welcher Einrichtung zum Verriegeln bzw. Entriegeln    dienende   Kräfte durch die Flüssigkeit in der    Verriegelungs-      einrichtung   übertragen werden. Durch die Erfindung wird die Überwachung der Betriebssicherheit der Anlage bedeutend vereinfacht. Die Kontrolle der Fugenfüllung wird durch die    Ve,rriegelungseinrichiung   selbsttätig vorgenommen.

   Die    Verriegelungseinrich-      tung   kann z. B. so wirken, dass die Anlage ausser Betrieb genommen wird, wenn die Flüssigkeit in den Fugen nicht mehr ausreicht. Man kann aber auch zunächst lediglich Warnsignale vorsehen, beispielsweise dann, wenn die    Fugenflüssigkeit   nur so langsam entweicht, dass der Betrieb noch eine gewisse Zeit ohne Beeinträchtigung    weitergeführt   werden kann. Neben den vorgenannten Aufgaben einer ständigen Überwachung hat die    Erfindung   für das    Einschalten   der    Anlage   besondere Bedeutung. Durch die    Verrie-      gelungseinrichtung   kann dafür gesorgt werden, dass das Einschalten nur bei ausreichender Füllung der Fugen möglich ist. 



  Um Kräfte durch die Flüssigkeit übertragen zu können, ist die    Verriegelungseinrichtung   zweckmässig mit zwei Kolben versehen. Mit dem einen    Kolben   wird ein Druck auf die Flüssigkeit ausgeübt. Dieser Druck wird von der Flüssigkeit auf einen zweiten Kolben übertragen. Dabei können mit ausreichend grossen Kolbenflächen    beträchtliche   Kräfte übertragen werden, ohne dass ein    grosser      Druck   auf die Flüssigkeit ausgeübt werden muss. Statt der erwähnten Kolben können auch Membranen verwendet werden. Besonders    zweckmässig   ist es, Kolben zu verwenden, die mit    Hilfe   eines Balges abgedichtet sind.

   Die Kolben sorgen dabei für die Führung und Kraft- übertragung, der    Balg   für die Dichtung des Kolbens gegenüber dem den Kolben führenden Gehäuse. Zu diesem Zweck wird der Balg mit seinem    einen   Rand am Kolben und mit seinem anderen Rand an dem Gehäuse    befestigt.   



  Die über die Flüssigkeit zu übertragenden Kräfte richten sich nach den Aufgaben, die    die      Verriegelung   zu erfüllen hat. Z. B. ist es möglich, den die Flüssigkeit unter    Druck   setzenden Kolben durch eine Feder    zu   belasten,    während   der vom Druck der Flüssigkeit    beaufschlagte   Kolben    ebenfalls   gegen eine Feder bewegt wird. Diesen bewegten Kolben kann man mit Kontakten    versehen,   die je nach der Stellung des Kolbens geöffnet oder geschlossen werden. Mit einer solchen Anordnung kann beispielsweise ein vorgegebener    Druck   der    Isolierflüssigkeit,   der eine ausreichende Füllung mit    Isolierflüssigkeit   voraussetzt, überwacht werden.

   Bei dieser Anordnung kann durch einfache Zeitglieder    dafür   gesorgt werden, dass bei 

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 einem    plötzlichen      Druckabfall   die Anlage sofort ausgeschaltet wird, bei einem langsamen    Absinken   des    Druckes   hingegen zunächst nur ein Warnsignal gegeben wird. Bei dieser Art der    Verriegelungsanordnung   ist vorausgesetzt, dass die Fuge vollständig mit    Iso-      lierflüssigkeit   gefüllt ist und für sich abgeschlossenen Raum bildet. Dabei ist es    gleichgültig,   wo die    Ver-      riegelungseinrichtung      angeordnet   ist, da sich ohne Flüssigkeit kein    Druck   aufbauen lässt. 



     Eine   andere    Möglichkeit   besteht darin, die    Ver-      riegelungseinrichtung   oberhalb der Fuge anzuordnen. In diesem Fall kann man auch ohne ständigen Druck in der    Isolierflüssigkeit   auskommen. Deshalb ist es möglich, oberhalb der    Verriegelungseinrichtung   ein Ausgleichsgefäss für die Flüssigkeit vorzusehen, das über die    Verriege.lungseinrichtung   mit der Fuge in Verbindung steht. Dieses Ausgleichsgefäss kann mit seinem oberen Bereich mit der Aussenluft    in   Verbindung stehen und die beispielsweise bei Temperaturschwankungen auftretenden Volumenänderungen der Fuge ausgleichen.

   Dabei erhält man einen einfachen Aufbau, wenn das Gehäuse der    Verriege-      lungseinrichtung   zugleich als Ausgleichsgefäss ausgebildet ist. 



  Um auch bei den    vorgenannten   Anlagen mit einem    Ausgleichsgefäss   die zum    Verriegeln   bzw. Entriegeln nötigen    Kräfte   über die Flüssigkeit übertragen zu können, ist es    zweckmässig,   beim Entriegeln zunächst das    Ausgleichsgefäss   von der mit Flüssigkeit gefüllten Fuge abzusperren. Man kann dann ebenso wie bei den vorher erwähnten vollständig geschlossenen Fugen bei Bedarf grosse Drücke und damit auch entsprechend grosse    Kräfte   aufbringen. Auf diese Absperrung kann aber unter Umständen auch verzichtet werden,    insbesondere   dann, wenn die    Ve.r-      riegelungskräfte   nur durch kurzzeitige Stösse übertragen werden.

   In diesem Fall kann man ein Hinausdrücken der    Fugenflüssigkeit      in   das    Ausgleichsgefäss      in   ausreichendem Masse durch eine    Drosselstelle   verhindern, die zwischen .der    Verriegelungseinrichtung   und dem    Ausgleichsgefäss   vorgesehen ist. 



  Das Absperren des    Ausgleichsgefässes      kann   beispielsweise bei einer mit Kolben arbeitenden    Verrie-      gelungseinrichtung   dadurch erfolgen, dass der einen Druck auf die Flüssigkeit ausübende Kolben als Schieber ausgebildet ist. Bei seiner Bewegung verdeckt dieser Kolben dann zunächst die zu dem    Ausgleichs-      gefäss      führende      Leitung.   Danach wird dann der    Druck   aufgebracht, der den anderen Kolben bewegt. 



  Die Erfindung kann mit Vorteil für mehrere Fugen vorgesehen werden. Durch die    zuerst   genannte    Verrie-      g      Cr      elungseinrichtung,   bei der die    Fugenflüssigkeit   ständig unter einem    bestimmten      Druck   steht, kann ohne    weiterzs   eine grössere Anzahl Fugen gleichzeitig überwacht werden. Dabei ist es von untergeordneter Bedeutung, wie die Fugen    räumlich      zueinander   angeordnet sind.

   Bei einer Anlage, bei der    Ausgleichsge-      fässe   für die Fugen vorgesehen sind, und bei der die    Verriegelungseinrichtung   oberhalb der Fugen sitzt, ist es dagegen    zweckmässig,   nur für    übere:inanderliegende   Fugen eine gemeinsame    Verriegelungseinrichtung   vorzusehen, weil sich sonst unter Umständen Luftsäcke bilden könnten. 



  Wie bereits erwähnt, kann die    Verriegelungsein-      richtung   dazu dienen, das Einschalten der Anlage ohne ausreichende Fugenfüllung zu verhindern. In dieser Weise kann die Erfindung mit besonderem    Vorteil   bei Anlagen    verwendet   werden, bei denen sog. Trennanordnungen vorgesehen sind. Diese Trennanordnungen werden an herausnehmbaren Geräten, beispielsweise    Leistungsschaltern,   angeordnet. Sie bestehen aus zwei gegeneinander verschiebbaren Teilen. Beim Herausnehmen des Gerätes folgt der dem Gerät zugeordnete Teil unter der Wirkung einer Feder dem Gerät nach. Dadurch wird beim Herausnehmen des Gerätes selbsttätig eine Trennstrecke geschaffen. Das Herausnehmen des Gerätes kann daher völlig gefahrlos erfolgen.

   Um zu erreichen, dass auch das Einsetzen des Gerätes ohne Gefahr für das Bedienungspersonal vorgenommen werden kann, ist in Weiterbildung der    Erfindung   an dem dem herausnehmbaren Gerät zugeordneten Teil der Trennanordnung eine    Verriegelungseinrichtung   vorgesehen, die auf eine mechanische Sperre an der Trennanordnung wirkt. Durch diese Sperre ist dafür gesorgt, dass das Einschalten der    Trennanordnung   nur erfolgen kann, wenn alle Fugen in dem Bereich der Anlage, der durch das Einschalten der Trennanordnung unter Spannung gesetzt wird, mit Isolierflüssigkeit gefüllt sind. 



  Zur Erläuterung der Erfindung sind in den Figuren Ausführungsbeispiele dargestellt. 



  In    Fig.   1 ist etwas vereinfacht eine    metallgekap-      selte   Hochspannungsschaltanlage dargestellt. Sämtliche Hochspannung führenden Teile der Anlage, wie beispielsweise die mit 1 bezeichneten Sammelschienen, sind mit der Umhüllung 2 aus Giessharz umgeben. Auf der    Giessharzumhüllung   sitzt die    Metall-      kapselung   3. Die    Metallkapselung   ist geerdet. 



  Von den Sammelschienen 1 führt eine Trennanordnung 6 zu einem Leistungsschalter 7. Unterhalb des Leistungsschalters ist eine zweite Trennanordnung 8 vorgesehen, die zu einem Kabelabgang 9 führt. Die Trennanordnungen 6 und 8 bestehen aus zwei gegeneinander beweglichen Teilen 10 und 11. Die Teile werden durch nicht dargestellte Federn auseinandergedrückt. Deshalb folgen die dem Leistungsschalter 7 zugeordneten Teile 11 der    Trennanordnung   6 bzw. 8 dem Leistungsschalter beim Herausnehmen zunächst ein Stück. Dadurch wird selbsttätig eine Trennstrecke geschaffen, die den gefahrlosen Ausbau des Leistungsschalters gestattet. 



  Zwischen den einzelnen Teilen der Hochspannungsschaltanlage sind, wie bei 12 angedeutet ist, Fugen vorgesehen. Die Fugen sind    mit   einer Flüssigkeit hoher    dielektrischer   Festigkeit, im Ausführungsbeispiel mit Öl, gefüllt. Beim    Ausführungsbeispiel   sind    unterhalb,   in der Mitte und oberhalb des Leistungsschalters Fugen 12 vorgesehen. Die Fugen sind durch eine Leitung 15 miteinander verbunden. Sie können 

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 deshalb gemeinsam gefüllt werden. Dabei erfolgt der Anschluss der Fülleitung an dem mit 16 bezeichneten Hahn. Oberhalb der obersten Fuge ist ein    Aus-      gleichsgefäss   18 vorgesehen. 



  Zwischen dem Ausgleichsgefäss und der obersten Fuge ist eine    Verriegelungseinrichtung   20 angeordnet. Die    Verriegelungseinrichtung   ist an dem dem Leistungsschalter zugeordneten Teil 11 der Trennanordnung 6 befestigt. Sie sorgt dafür,    dass   die Trennanordnung 6 nur eingelegt werden kann, wenn die Fugen 12 am Leistungsschalter mit der Flüssigkeit gefüllt sind. 



  Die    Verriegelungseinrichtung   20 ist in den    Fig.   2, 3 und 4 näher    dargestellt.   Sie besteht aus einem Gehäuse 21, in dem zwei Kolben 22 und 23 vorgesehen sind. In die Kolben sind Metallbälge 24 bzw. 25 mit ihrem einen Ende eingelötet. Das andere Ende der Metallbälge ist an zwei Endstücken 26 bzw. 27 befestigt. Die Endstücke werden durch    überwurf-      muttern   28 bzw. 29 gegen das Gehäuse 21 gepresst. Dabei sind Dichtungen 30, 31 vorgesehen, die einen vollständig dichten Abschluss ermöglichen. 



  Der Kolben 22 weist eine Stange 34 auf, an deren Ende ein Knopf 35 befestigt ist. Durch eine Feder 36 wird der Knopf und über die Stange 34 auch der Kolben 22 nach links gedrückt. Der Kolben 23 wird, wie    Fig.   3 zeigt, durch eine    Feder   40 nach links gedrückt. Diese Feder wirkt auf eine    mit   einem Stift 41 versehene Lasche 42, die in    einen   Schlitz 43 einer    Verriegelungsstange   44 eingreift. Der Bolzen 41 wird durch die Feder 40 gegen den einen Arm 45 eines bei 46 gelagerten    doppelarmigen   Hebels gedrückt. Der Hebel wird dadurch entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt.

   Dabei schiebt der andere    Hebelarm   47 den Kolben 23 nach    links,   bis er mit dem Federring 48 am Gehäuse    anliegt.   



  Der Raum im Gehäuse 21    zwischen   den Kolben 22 und 23 ist mit zwei Öffnungen 50, 51 versehen. Die Öffnung 50 führt    zu   der unterhalb der    Verriegelungseinrichtung      liegenden   obersten Fuge des Leistungsschalters. Die Öffnung 51 führt zu dem    darüberliegenden      Ausgleichsgefäss   18. Die    Verriege-      lungseinrichtung   steht somit mit allen drei Fugen des Leistungsschalters in Verbindung. Sie wird beim Füllen der Fugen ebenfalls mit    Isolierflüssigkeit   gefüllt. Andererseits enthält das Gehäuse 21 der    Verriege-      lungseinrichtung   mit Gewissheit keine Isolierflüssigkeit, wenn in den Fugen keine Isolierflüssigkeit vorhanden ist.

   Deshalb kann durch die    Verriegelungs-      einrichtung   das Einschalten der Trennanordnungen 6. bzw. 8 verhindert werden, wenn die Fugen 12 des Leistungsschalters nicht mit Isolierflüssigkeit    gefüllt   sind. Zu    diesehn   Zweck ist eine mechanische    Sperre   vorgesehen. Die Sperre verhindert, dass die Teile 10 und 11 der Trennanordnung gegeneinander bewegt werden. Die Sperre kann nur aufgehoben werden, wenn der Bolzen 41 aus dem Schlitz 43 der    Ver-      riegelungsstange   44    geführt   ist. 



  Zum Entriegeln muss der Betätigungsknopf 35 der    Verriegelungseinrichtung   nach    rechts   gedrückt werden. Dabei bewegt sich auch der Kolben 22 nach rechts. Der Kolben 22 ist als Schieber ausgebildet. Er verschliesst bei    Beginn   der    Bewegung   zunächst die zum Ausgleichsgefäss führende Öffnung 51 des Gehäuses 21. Danach baut sich im Gehäuse 21 ein Druck auf. Durch diesen Druck wird der Kolben 23 ebenfalls nach rechts bewegt.    über   den    doppelarmi-      gen   Hebel wird der    Bolzen   41 aus dem    Schlitz   43 der Stange 44 geführt, wobei die Feder 40    zusam-      mengedrückt   wird.

   Wie ohne weiteres ersichtlich ist, kann der für die Betätigung des Kolbens 23 nötige Druck nur dann entstehen, wenn das Gehäuse 21 vollständig mit der    Fugenisolierflüssigkeit   gefüllt ist. Da die    Verriegelungseinrichtung   oberhalb der Fugen angeordnet ist, ist dies nur    dann   der Fall, wenn die Fugen mit Isolierflüssigkeit versehen sind. 



  In den    Fig.   5, 6 und 7 ist eine andere Ausführungsform der    Verriegelungseinrichtung   dargestellt. Für die mit den    Fig.   2, 3 und 4 übereinstimmenden Teile werden gleiche Bezugszeichen verwendet. Bei dieser    Verriegelungseinrichtung   bildet der Betätigungsknopf 35 zusammen mit der Kolbenstange 36 und dem Kolben 22 eine    Einheit.   Diese Einheit ist als    Ganzes   durch einen Gummibalg 55 abgedichtet. Dabei ist das eine Ende des Gummibalges mit dem Knopf 35, das    andere   mit dem Gehäuse 21 verbunden. Auch der Kolben 23 ist durch einen    Gummi-      balg   56 gegenüber dem Gehäuse 21 abgedichtet.

   Wie die    Fig.   5 zeigt, ist das eine Ende des    Gummibalges   an einer Nut 57 des Kolbens 23 befestigt. 



  Die Wirkungsweise der in den    Fig.   5, 6 und 7    dargestellten      Verriegelungseinrichtung   entspricht der der vorher beschriebenen    Verriegelungseinrichtung.   Auch hierbei wird durch den Kolben 22 bei    Beginn   der Betätigung zunächst die zum Ausgleichsgefäss führende Öffnung 51 des Gehäuses 21    abgesperrt.   Ebenso wird die Öffnung 50 abgesperrt, die zu den Fugen führt. Dies hat den Vorteil, dass in den Fugen selbst kein Druck    auftritt.   Bei der weiteren Bewegung wird dann ein Druck im Gehäuse 21 erzeugt, der den Kolben 23 nach rechts bewegt.

   Dadurch wird über den    doppelarmigen   Hebel 45 der    Bolzen   41 aus dem    Schlitz   43 der    Verriegelungsstange   44 geschoben. Dies geschieht entgegen der    Wirkung   der Feder 40, die von der Lasche 42 zusammengedrückt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Metallgekapselte Hochspannungsschaltanlage, deren Hochspannung führende Teile mit einer Umhüllung aus verfestigtem Isoliermaterial versehen sind, wobei zwischen einzelnen Bauteilen der Anlage eine Kupplungsfuge vorgesehen ist, die mit einer Flüssigkeit hoher dielektrischer Festigkeit gefüllt ist, gekennzeichnet durch eine Verriegelungseinrichtung, die mit der Fuge in Verbindung steht, wobei Einrichtung und Fuge derart angeordnet sind, dass die Einrichtung beim Füllen der Fuge ebenfalls mit der Flüssigkeit gefüllt wird bei welcher Einrichtung zum Verriegeln bzw. Entriegeln dienende Kräfte durch die <Desc/Clms Page number 4> Flüssigkeit in der Verriegelungseinrichtung übertragen werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Hochspannungsschaltanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriege- lungseinrichtung zwei Kolben aufweist, und dass mit dem einen Kolben ein Druck auf die Flüssigkeit ausgeübt wird, der von dieser auf den anderen Kolben übertragen wird. 2.
    Hochspannungsschaltanlage nach Unteran- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben mit Hilfe eines Balges abgedichtet sind, der mit seinem einen Rand am Kolben und mit seinem anderen Rand an einem die Kolben führenden Gehäuse befestigt ist. 3. Hochspannungsschaltanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriege- lungseinrichtung oberhalb der Fuge angeordnet ist. 4.
    Hochspannungsschaltanlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Verriegelungseinrichtung ein Ausgleichsgefäss für die Flüssigkeit vorgesehen ist, das über die Verriege- lungseinrichtung mit der Fuge in Verbindung steht. 5. Hochspannungsschaltanlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Gehäuses der Verriegelungseinrichtung als Aus- gleichsgefäss für die Flüssigkeit dient. 6. Hochspannungsschaltanlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass beim Verriegeln bzw. Entriegeln zunächst das Ausgleichsge- fäss von der mit der Flüssigkeit gefüllten Fuge abgesperrt wird. 7.
    Hochspannungsschaltanlage nach Unteranspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der einen Druck auf die Flüssigkeit ausübende Kolben als Schieber wirkt und während des ersten Teiles seiner Bewegung eine zu dem Ausgleichsgefäss führende Öffnung abdeckt. B. Hochspannungsschaltanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für mehrere Fugen eine gemeinsame Verriegelungseinrichtung vorgesehen ist. 9. Hochspannungsschaltanlage nach Patentanspruch, mit Trennanordnungen an herausnehmbaren Geräten, dadurch, gekennzeichnet, dass die Verriege- lungseinrichtung an dem dem herausnehmbaren Gerät zugeordneten Teil der Trennanordnung angeordnet ist und auf eine mechanische Sperre an der Trennanordnung einwirkt, die das Einschalten der Trennanordnung verhindert.
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