CH389868A - Bauplatte für Dächer und Möbel - Google Patents
Bauplatte für Dächer und MöbelInfo
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Description
Bauplatte für Dächer und Möbel Gegenstand der Erfindung ist eine Bauplatte für Dächer und Möbel aus nichtmetallischem Material.
Als Material für solche Platten kommen z. B. Holz, insbesondere Holz enthaltende Gemische mit verschie denen - auch wasserabweisenden - Zusätzen, Faser material usw. in Frage. Man verwendet beispiels weise Sägespäne, die man mit einem Bindemittel und auch wasserabweisenden Mitteln in verschiede nen Lagen und Stärken pressen kann (Holzspan platten). Die Herstellungsverfahren dieser Platten und deren Werkstoffe sind an sich bekannt.
In sinngemässer Weise können natürlich auch Kunststoffplatten aus bekannten Kunststoffen, Flach spannplatten, Platten mit Kunststoff-, Metallüber zügen (aufgewalzt, aufgespritzt) usw. zur Anwen dung gelangen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Bauplatte für Dächer und Möbel aus nichtmetallischem Material, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass an jeder Platte an den Stossstellen Nut und Feder vorgesehen sind, und der Nut und/oder der Feder wenigstens ein Dich tungsstreifen zugeordnet ist.
Dieser Dichtungsstreifen kann aus bekanntem Material erstellt sein. Beginnend mit präparierten Stoffstreifen, sollen vor allem aber Kunstschaum stoffstreifen in den verschiedensten Abwandlungen verwendet werden. Natürlich ist auch ein beispiels weise einfacher Gummistreifen, Kunststoffstreifen usw. denkbar. Diese Dichtungsstreifen können auch mit einem wasserabweisenden Mittel durchsetzt bzw. angereichert sein. Die Anordnung solcher Dichtungs streifen zwischen Nut und Feder soll das Durch laufen von Wasser, Bitumen usw. verhindern; gleich zeitig ergeben sie einen erhöhten Isolationswert.
Selbstverständlich kann man Dichtungsstreifen lose einlegen, beispielsweise auf dem Grund der Nut, -wobei die Breite dann entsprechend der Breite der Nut gewählt wird, oder man bringt in Nut und Feder eine Hohlkehle an und passt hier ein elastisches oder auch rundes, hohles Dichtungs element ein.
Natürlich ist es auch denkbar, schmalere Streifen zu verwenden. Man kann aber auch die Ecken der Nut beim Herstellen der Nut vergrössern (vertiefen, Schlitze, im Querschnitt z. B. annähernd rund, vier eckig usw.) und je einen Dichtungsstreifen in, jede Ecke einsetzen. Es ist selbstverständlich, dass bei dieser und allen nachfolgend beschriebenen Ausfüh rungsformen die Streifen sich über die Länge der Stossstellen erstrecken sollen. Unter Umständen kann der Streifen der einen Platte sogar in die nach folgende Platte eingreifen.
Der Dichtungsstreifen kann die Nut an allen drei Seiten abdecken, sinngemäss die Feder. Das Befestigen kann auch durch Kleben erfolgen. Man kann aber auch mittig in der Nut einen Schlitz vor sehen und so ein Selbstklemmen erreichen. Es ist natürlich nicht zwingend, dass die haltenden Seiten in der Nut bzw. in dem Schlitz elastisch sind. Eine gewisse Elastizität wird sich aber zweifelsohne ein stellen, wenn man beispielsweise die Feder schlitzt und hier den Dichtungsstreifen einfügt. Um einen guten Effekt zu erreichen, kann man die Nut beispielsweise drei Einheiten tief und die Feder zwei Einheiten hoch machen.
Die Flächen von Nut und Feder können geriffelt, gerillt usw. sein. Selbstverständlich können Nut und Feder auch au ssermittig vorgesehen werden. Nut und Feder kön- nen sich auch über alle vier Stossflächen der Platte erstrecken.
Der Dichtungsstreifen kann, dem Verwendungs zweck entsprechend, einen runden, ovalen, vierecki gen, gezackten usw. Querschnitt zeigen.
Man kann auch solche Dichtungsstreifen ver wenden, die beispielsweise bei Feuchtigkeitseinfluss nachträglich aufquellen. Man erreicht dadurch noch einen besonderen Dichtungseffekt; solche nachquel lenden Materialien sind hinreichend bekannt.
Je nach Querschnittsform kann man den Dich tungsstreifen in eine entsprechend geformte Vertie fung einlegen; handelt es sich also um einen im Querschnitt runden Dichtungsstreifen, dann wird man den Dichtungsstreifen zu einem Drittel oder zur Hälfte in eine runde Hohlkehle einlassen.
Man kann auch die Dichtungsstreifen ein-, zwei- oder dreilagig verwenden. Dann sollte man diese Streifen vorzugsweise durch Kleben oder in sonst bekannter Weise miteinander verbinden. Man kann aber auch an der Nut und an der Feder je einen Dichtungsstreifen anbringen.
Einige beispielsweise Ausführungsformen des Er findungsgegenstandes sind in der Zeichnung darge stellt.
In Fig. 1 ist lediglich die Bauplatte 1 erkenn bar. Solche Bauplatten werden z. B. auf der Sparren lage über dem Dachstuhl aufgebracht und im all gemeinen durch Dachpappe usw. abgedeckt. Man kann diese Platten aber auch für den Möbelbau in sinngemässer Weise verwenden.
In Fig.2 ist gezeigt, wie ein Dichtungsstreifen 5a in der Nut 3 vorgesehen ist; gleichzeitig ist aber auch ein Dichtungsstreifen 5 in der Feder in dessen gesamter Länge eingelassen; die Feder weist einen entsprechenden Aufnahmeschlitz auf.
Fig.3 zeigt, wie man durch Anbringen eines Schlitzes 6 den Dichtungsstreifen 5a in einer Nut unterbringen kann; ein anderes Ausführungsbeispiel ist in Fig.4 dargestellt; hier sind Schlitze in den Ecken der Nut angebracht, und in diesen Schlitzen werden die Dichtungsstreifen 5a befestigt oder lose eingeführt.
Die Beispiele zeigen Nut und Feder nur im Verlauf der Längskanten, selbstverständlich können Nut und Feder und das Dichtungsmittel auch im Verlauf aller vier Seiten vorgesehen werden.
Fig.5 lässt erkennen, dass man an den Stoss kanten eine Fase 7 abnehmen kann (Facette); damit wird die optische Wirkung an den Stossstellen be günstigt, insbesondere dann, wenn sich beim Verlegen benachbarter Platten geringe Höhenunterschiede zei gen.
Ausserdem können in den Platten ein- oder beid seitig Musterungen 8-14 - mit beliebigem Quer schnitt - durch Einfräsen oder dergleichen vorge sehen werden. Auf einer Plattengruppe können eine Art Musterung oder auch mehrere angebracht sein. Unterbrechung der durchlaufenden Muster ist denk bar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Bauplatte für Dächer und Möbel aus nichtmetal lischem Material, dadurch gekennzeichnet, d'ass an der Platte (1) Stossstellen (2) mit Nut (3) bzw. Feder (4) vorgesehen sind und der Nut (3) und/oder der Feder (4) wenigstens ein Dichtungsstreifen (5, 5a) zugeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Bauplatte für Dächer und Möbel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dich tungsstreifen (5,<I>5a)</I> in der Nut (3) vorgesehen ist. z. Bauplatte für Dächer und Möbel nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dich tungsstreifen die Nut völlig ausfüllt. 3. Bauplatte für Dächer und Möbel nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dich tungsstreifen alle Flächen der Nut bedeckt. 4.Bauplatte für Dächer und Möbel nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dich tungsstreifen selbstklemmend in einem Schlitz (6) der Nut befestigt ist. 5. Bauplatte für Dächer und Möbel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dich tungsstreifen die Feder (4) ganz oder teilweise be deckt. 6. Bauplatte für Dächer und Möbel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dich tungsstreifen in der Feder (4) durch Einklemmen gehalten ist. 7. Bauplatte für Dächer und Möbel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Nut und Feder im Verhältnis 3:2 in der Tiefe bzw. Höhe zueinander ausgebildet sind. B. Bauplatte für Dächer und Möbel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Nut und Feder aussermittig angeordnet sind. 9.Bauplatte für Dächer und Möbel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dich tungsstreifen einen beliebigen Querschnitt aufweist. 10. Bauplatte für Dächer und Möbel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dich tungsstreifen aus einem nachquellenden Material be steht. 11. Bauplatte für Dächer und Möbel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlage fläche für den Dichtungsstreifen in der Nut bzw. an der Feder teilweise der Querschnittsform des Dich tungsstreifens entspricht. 12. Bauplatte für Dächer und Möbel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Dichtungsstreifen der Platte in Längsrichtung bis in die Nut der Anschlussplatte erstreckt. 13.Bauplatte für Dächer und Möbel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Dichtungs streifen (5, 5a) zwischen Nut (3) und Feder (4) vor gesehen und in der Nut (3) oder Feder (4) angelegt oder befestigt sind. 14. Bauplatte für Dächer und Möbel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanten im Verlauf des Stosses gebrochen sind. 15. Bauplatte für Dächer und Möbel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein- oder beidseitig in der Plattenfläche dreieckige, winklige, nutförmige, wellenartige, hohlkehlenähnliche oder halbrunde Einfräsungen (8-14) angebracht sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1960E0013725 DE1823057U (de) | 1960-03-14 | 1960-03-14 | Dach- und montageplatte. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH389868A true CH389868A (de) | 1965-03-31 |
Family
ID=32935304
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1444960A CH389868A (de) | 1960-03-14 | 1960-12-27 | Bauplatte für Dächer und Möbel |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH389868A (de) |
| DE (1) | DE1823057U (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2495056A1 (fr) * | 1980-08-27 | 1982-06-04 | Tarkett Ab | Plaque ou lame stratifiee et procede pour la fabrication d'une planche ou d'un carreau de parquet au moyen d'une telle plaque ou lame |
| WO1989011009A1 (en) * | 1988-05-09 | 1989-11-16 | Eric Rothfjell | A structural element and its use |
| WO1993008344A1 (de) * | 1991-10-14 | 1993-04-29 | Franz Stommel | Vorgefertigtes wandelement |
-
1960
- 1960-03-14 DE DE1960E0013725 patent/DE1823057U/de not_active Expired
- 1960-12-27 CH CH1444960A patent/CH389868A/de unknown
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|---|---|---|---|---|
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| WO1989011009A1 (en) * | 1988-05-09 | 1989-11-16 | Eric Rothfjell | A structural element and its use |
| WO1993008344A1 (de) * | 1991-10-14 | 1993-04-29 | Franz Stommel | Vorgefertigtes wandelement |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1823057U (de) | 1960-12-08 |
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