CH389897A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Formkörpern - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Formkörpern

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CH389897A
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CH
Switzerland
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cooling
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stations
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CH102362A
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Schwarz Hermann
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Schwarz Hermann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N5/00Manufacture of non-flat articles

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Formkörpern    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  und eine Einrichtung zur Herstellung von Form  körpern aus körnigem     bind@emittelhaltigem    Material,  insbesondere Korkschrot, durch Druck und Wärme.  Es ist bekannt,     Formkörper    der fraglichen Art  dadurch herzustellen, dass man das     bind'emittelhaltige     Material in einer ortsfesten Formpresse durch An  wendung von Druck und Wärme formt und an  schliessend das Formstück abkühlen lässt, wonach es  aus der Form genommen werden kann. Dieses Ver  fahren ist relativ umständlich, vor allem aber ge  stattet es nur geringe Arbeitsgeschwindigkeiten, so  dass der Ausstoss entsprechend klein ist.

   Das erfin  dungsgemässe Verfahren gestattet die Vermeidung  dieser Nachteile; es ist dadurch gekennzeichnet, dass  trockenes, körniges Material mit flüssigem Binde  mittel gemischt und das Gemisch getrocknet wird,  wonach das     bindemittelhaltige    körnige Materialge  misch in eine erste Formhälfte eingefüllt und mittels  einer zweiten Formhälfte durch     Pressdruck    geformt  wird, worauf die Form geschlossen und einer     Heiz-          station    zum Erwärmen des     Presslings,    dann einer  Kühlstation zur Abkühlung des     Presslings    und an  schliessend einer     Auspackstation        zugeführt    wird,

   wo  die Form geöffnet und der     fertige    Formkörper aus  der letzteren entfernt wird.  



  Die ebenfalls Erfindungsgegenstand bildende Ein  richtung zur     Durchführung    des Verfahrens besitzt  eine Misch- und     Trocknungsvorrichtung    für das     Press-          gut,    eine     Einfüllstation    zum Füllen eines ersten  Teils einer zweiteiligen Form, eine     Pressstation    mit  Mitteln zum Schliessen und Verriegeln der Form,

    mindestens eine von der     Pressstation    beschickte     Heiz-          station    und eine der letzteren zugeordnete Kühl  station sowie wenigstens eine der Kühlstation nach  geordnete     Auspackstation    mit Mitteln zum Öffnen    der Form und     Transportmittel,    um die Form     aufein-          anderfolgend-    den einzelnen Stationen zuzuführen.  



  Im folgenden ist das erfindungsgemässe Verfah  ren an Hand der beiliegenden Zeichnung, die sche  matisch ein Ausführungsbeispiel der ebenfalls Er  findungsgegenstand bildenden Einrichtung zur Durch  führung des genannten Verfahrens zeigt, beispiels  weise näher erläutert.  



  Mit der gezeichneten Einrichtung sollen Kork  sohlen hergestellt werden. Ausgangsmaterial ist Kork  schrot, der in einer Mischtrommel 1 mit einem flüs  sigen Bindemittel aus     Kunstharzbasis,    z. B. dem unter  der Handelsmarke      Primal     erhältlichen Kunststoff,  oder mit Latex gemischt und das Gemisch anschlie  ssend getrocknet wird, so dass nun ein     bindemittel-          überzogener,    trockener Korkschrot für die Sohlen  fabrikation zur Verfügung steht. Dieser Korkschrot  wird anschliessend über den Trichter einer Füllstation  2 in den den     Formhohlraum    aufweisenden unteren  Teil 3a einer zweiteiligen Form in der benötigten  Menge eingefüllt.

   Zweckmässig ist eine automatisch  arbeitende, einstellbare     Dosiervorrichtung    vorgese  hen. Der so gefüllte Formteil 3a wird anschliessend,  z. B. mittels eines Transportbandes, einer     Pressstation     4 zugeführt. Auf dem Weg des Formteils     3a    von  der Füllstation 2 zur     Pressstation    4 wird auf den  unteren, gefüllten Formteil     3a    der obere, als     Press-          stempel    ausgebildete Formteil 3b aufgesetzt.

   In der       Pressstation    4 wird der obere Formteil 3b so weit  nach unten gedrückt, bis er seine Schliesslage erreicht,  wobei das im unteren Formteil     3a    befindliche Ma  terial den Formhohlraum ausfüllend     komprimiert     wird. An den beiden Formteilen 3a, 3b sind     Ver-          riegelungsmittel    vorgesehen, die nach Abschluss des       Pressvorganges    durch an der     Pressstation    vorgesehene  Mittel in Wirkungslage gebracht werden. Die bei-      den Formteile sind dadurch in ihrer Schliesslage  gegenseitig verriegelt. Durch eine Transportvorrich  tung wird nun die geschlossene Form 3a, 3b einer  Heizstation 5 zugeführt.

   Hier wird der in der Form  befindliche     Pressling    je nach verwendetem Binde  mittel während etwa 20 bis 30 Sekunden auf ca.  100 bis 150 C erwärmt. Dieses Erwärmen erfolgt  zweckmässig mittels Dampf, der durch geeignete  Heizkammern in den Formteilen geleitet wird, könnte  aber auch elektrisch erfolgen. Dann wird die Form  <I>3a, 3b</I> einer Kühlstation 6 zugeführt, wo der     Press-          ling,    dessen Bindemittel unter Einwirkung der Wärme  an der     Heizstation    5 aktiviert wurde, auf 20 bis 25  C  abgeschreckt wird.

   Die gekühlte Form wird an  schliessend einer     Auspackstation    7     zugeführt.    Hier  wird die Form entriegelt und geöffnet und der fertige  Formkörper 8 ausgepackt und weggeführt. Die bei  den getrennten Formteile 3a, 3b verlassen dann  ebenfalls die     Auspackstation    7, wobei der untere  Formteil 3a wieder der     Füllstation    3 zugeführt wird,  während der obere Formteil 3b an die     Aufsetz-          stelle    zwischen den Stationen 2 und 4 transportiert  wird, so     d'ass    die     Formteile    für einen neuen Ar  beitszyklus zur Verfügung stehen.  



  Die Antriebsmechanismen für die einzelnen Sta  tionen 2, 4, 5, 6 und 7 sowie für die den Trans  port der Formteile zwischen diesen Stationen über  nehmenden Transportmittel sind so miteinander syn  chronisiert, dass ein kontinuierliches Arbeiten der  Einrichtung     gewährleistet    ist. Es versteht sich, dass  das Füllen der Form und das Pressen Arbeitsvor  gänge von sehr geringem Zeitbedarf sind, während       Erwärmen    und Abkühlen mehr Zeit beanspruchen.

    Eine volle Ausnützung der Einrichtung kann also  nur dann erzielt werden,     wenn    so viele     Heiz-    und  Kühlstationen vorgesehen sind,     d'ass    der Ausstoss aller       Heiz-    und Kühlstationen etwa gleich dem Ausstoss  der     Pressstation    ist. Beim gezeichneten Beispiel sind  zu diesem Zweck je drei Heiz- und Kühlstationen  5, 5a, 5b bzw. 6,     6,a,    6b vorgesehen.

   Die     Press-          station    4 beliefert in diesem Fall nacheinander die  drei     Heizstationen    5,     5r-.,   <I>5b,</I> die ihrerseits die zu  geordnete Kühlstation 6 bzw. 6a bzw. 6b beliefern;  von hier gelangen dann die Formen zur gemeinsa  men     Auspackstation    7. Nimmt man z.

   B. an, dass  die     Verweilzeit    der Form in der     Pressstation    4 und  in der     Auspackstation    7 je 10 Sekunden beträgt,  dann stehen den Formen     in:    den Heiz- und Kühl  stationen jeweils 30 Sekunden zur Verfügung, wäh  rend die Einrichtung trotzdem alle 10 Sekunden     eine     fertige Korksohle auswirft. Dies bedeutet, dass z. B.  bei     8-Stunden-Betrieb    pro Tag 1440 Sohlenpaare  hergestellt werden können.

   Es kann unter Umstän  den zweckmässig sein, auch die     Auspackstation    7 in  zwei abwechselnd von den Kühlstationen beschickte       Auspackstationen    zu unterteilen, um für das Ent  riegeln und Öffnen der Form und das Auswerfen  der fertigen Sohle mehr Zeit zu gewinnen.  



  Im vorangehenden wurde beispielsweise die Her  stellung von Sohlen aus Korkschrot beschrieben. Es    können aber auch andere Formkörper aus Kork  schrot in der genannten Weise hergestellt werden.  Ebenso könnte ein anderes körniges Ausgangsmate  rial als Korkschrot verwendet werden oder es könnten  dem Korkschrot noch Zuschläge wie Farbstoffe oder  dergleichen beigemischt werden.  



  Es hat sich gezeigt, dass das beschriebene Ver  fahren gegenüber bekannten Methoden eine erheb  liche Produktionssteigerung bringt und dass einwand  freie Formkörper schon mit relativ wenig Binde  mittel erhalten werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von Formkörpern aus körnigem bindemittelhaltigem Material, insbesondere Korkschrot, durch Druck und Wärme, dadurch ge kennzeichnet, dass trockenes, körniges Material mit flüssigem Bindemittel gemischt und das Gemisch getrocknet wird, wonach das bindemittelhaltige, kör nige Materialgemisch in eine erste Formhälfte ein gefüllt und mittels einer zweiten Formhälfte durch Pressdruck geformt wird, worauf die Form geschlos sen und einer Heizstation zum Erwärmen des Press- lings,
    dann einer Kühlstation zur Abkühlung des Presslings und anschliessend einer Auspackstation zu geführt wird, wo die Form geöffnet und der fertige Formkörper aus der letzteren entfernt wird. UNTERANSPRUCH 1. Verfahren nach Patentanspruch I zur Her stellung von Korksohlen aus Korkschrot mit Kunst harzbindemittel, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressling an der Heizstation auf ca. 100 bis 150 C erhitzt und in der Kühlstation auf 20 bis 25 C ab geschreckt wird.
    PATENTANSPRUCH II Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Misch- und Trocknungsvorrichtung für das Press- gut, eine Einfüllstation zum Füllen eines ersten Teils einer zweiteiligen Form, eine Pressstation mit Mitteln zum Schliessen und Verriegeln der Form, mindestens eine von der Pressstation beschickte Heizstation und eine der letzteren zugeordnete Kühlstation, sowie wenigstens eine, der Kühlstation nachgeordnete Aus packstation mit Mitteln zum Öffnen der Form, und Transportmittel,
    um die Form aufeinanderfolgend den einzelnen Stationen zuzuführen. UNTERANSPRÜCHE 2. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere von der Pressstation nacheinander beschickbare Heizstationen mit je einer nachgeordneten Kühlstation vorgesehen sind. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei abwechselnd von den Kühl stationen beschickte Auspackstationen vorgesehen sind.
CH102362A 1962-01-27 1962-01-27 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Formkörpern CH389897A (de)

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