CH389923A - Impulsgesteuertes Maximumwerk - Google Patents

Impulsgesteuertes Maximumwerk

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CH389923A
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pulse
maximum
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CH474461A
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Moczala Helmut Ing Dr
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Licentia Gmbh
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    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description


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 Impulsgesteuertes    Maximumwerk   Bei den bekannten    Maximumzählern,   die zur Überwachung der Verbrauchsspitzen dienen, wird in einem Verrechnungszeitraum, beispielsweise in einem Monat, das Maximum des in meistens viertelstündigen    Messperioden   ermittelten Verbrauchs gemessen. Einfache    Maximumzähler   besitzen hierfür einen    Mitnehmerzeiger,   der den    Momentanwert   des Verbrauchs anzeigt und einen    Maximumzeiger,   der von dem    Mitnehmerzeiger   hochgeschleppt wird.

   Während der    Mitnehmerzeiger   am Ende jeder    Mess-      periode   in seine Ausgangsstellung zurückkehrt, verharrt der    Maximumzeiger   in seiner höchsten Stellung und markiert damit einen für die Festlegung des Verbrauchertarifs massgebenden Wert. 



  Für spezielle Anwendungsgebiete, z. B. für Fernzählung oder für Zählung nichtelektrischer Grössen, erfolgt die Registrierung des Verbrauchs meist mit impulsgesteuerten Zählwerken. Hierbei werden von einem Verbrauchszähler elektrische Impulse abgegeben, die an der Empfängerstelle die Impulszählwerke schalten und deren zeitliche Aufeinanderfolge ein Mass für den Verbrauch ist. 



  Es ist auch bereits bekannt, eine    Maximumfern-      anzeige   mit einem impulsgesteuerten Rollenzählwerk dadurch vorzunehmen, dass mit Hilfe der herkömmlichen, aus    Mitnehmerzeiger   und    Maximumzeiger   bestehenden Einrichtung der Stromkreis für das Impulszählwerk geschlossen wird. Die beiden Zeiger sind mit Kontakten versehen und schliessen den Stromkreis immer dann, wenn der    Maximumzeiger   vom    Mitnehmerzeiger   geschleppt wird.

   Während eines Verrechnungszeitraumes wird also das Impulszählwerk in gleichem Masse wie der    Maximumzeiger      fortgeschaltet.   Es ist zwar schon der Vorschlag gemacht worden, den    Mitnehmerzeiger   und den Maximumzeiger eines    Maximumwerkes   durch mehr-    stellige   Zählwerke zu ersetzen, jedoch sind brauchbare Lösungen zur Steuerung der    Zählwerke   noch nicht bekanntgeworden. 



  Die Erfindung bezweckt, bei einem Maximumwerk der zuletzt erwähnten Art, bei der also von einem Geberzähler ein Impulszählwerk zur Registrierung des    Momentanwertes   einer    Messperiode   und ein Impulszählwerk für den    Maximumwert   beeinflusst wird., das Problem der Steuerung der Zahlen,    rollenzählwerke   in einfacher Weise zu lösen.

   Erfindungsgemäss wird das    d'ad'urch   erreicht, dass das    Maximumzählwerk   durch eine vorzugsweise elektronische Schalteinrichtung bei Gleichstand    mit   dem Zählwerk für den    Momentanwert   parallel zu diesem mit dem Geberzähler gekoppelt wird, wobei die Steuerung der Schalteinrichtung durch eine Anordnung erfolgt, die die    Zählwerksstännd'e   miteinander vergleicht    Zweckmässigerweise   benutzt die Vergleichsanordnung die magnetische Leitfähigkeit einer von den Zahlenrollen der Zählwerke verstellbaren magnetischen Strecke als Kriterium für die Gleichstellung der einzelnen Zahlenrollen.

   Die Vergleichsanordnung kann aber auch mit    Hilfe   von Differentialgetrieben, deren Sonnenräder mit den zu vergleichenden Zahlenrollen gekoppelt sind und deren Planetenräder mit einer    Abtasteinrichtung   zusammenarbeitende Steuerfahnen antreiben, den Gleichstand der Zahlenrollen ermitteln. An Hand der Zeichnung seien Ausführungsbeispiele der Erfindung näher    erläutert.   



     Fig.   1 zeigt eine    Prinzipschaltung   eines impulsgesteuerten    Maximumwerkes.   Die    Fig.2-3   zeigen Ausführungsformen zur Ermittlung des Gleichstandes der Zahlenrollen mit Hilfe von    ferromagnetischen   Strecken, während    Fig.4   ein Ausführungsbeispiel 

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 mit einem als Vergleichswerk dienenden Differentialgetriebe wiedergibt. 



  In der    Prinzipskizze   nach    Fig.   1 ist ein Impulsgeberzähler 1 dargestellt, der über eine Fernleitung 2 auf ein    rückstellbares      Impulszählwerk   3 einwirkt, das aus dem den    Momentanwert   in den    Messperioden   anzeigenden Rollenzählwerk 4, einem Schaltmagneten 5 und einer Rückstellvorrichtung 6 besteht. Die Rückstellvorrichtung wird von einer nicht dargestellten, die    Messperioden   festlegenden Schaltuhr gesteuert. Als    Maximumzählwerk   dient ein zweites Impulszählwerk 7, das sich aus dem Rollenzählwerk 8, einem Schaltmagneten 9 und einer Handrückstelleinrichtung 10 zusammensetzt.

   Während der    Schaltmagnet   5 des Impulszählwerkes 3 unmittelbar an der Fernleitung 2 liegt, ist der Schaltmagnet 9 des Impulszählwerkes 7 über einen Schalter 11 einer Vergleichsanordnung 12 mit der Fernleitung 2 verbunden. 



  Die    Fortschaltung   der Zählwerke    erfolgt   durch die Impulse des Geberzählers, und zwar wird das Zählwerk 7 nur dann mit    fortgeschaltet,   wenn der Schalter 11 geschlossen ist. Die Kontaktschliessung wird durch die Vergleichsanordnung 12 bewirkt, die den Stand des Zählwerkes 3 mit dem des Zählwerkes 7 vergleicht und nur bei Gleichstand beider Zählwerke den Kontakt 11 schliesst. Betrachtet man die Ausgangsstellung zu Beginn eines Verrechnungszeitraumes, so befinden sich beide Zählwerke in der Nullstellung, d. h. die Vergleichsanordnung stellt Gleichheit der    Zählwerksstände   fest und hat somit den Kontakt 11 geschlossen. Beide Zählwerke werden in der ersten    Messperiode   in gleicher Weise weitergeschaltet.

   Während allerdings das Zählwerk 3 am Ende der ersten    Messperiode   durch die Rückstellvorrichtung 6 automatisch in seine    Nullstellung   gebracht wird, verharrt das Zählwerk 7 auf dem erreichten Wert. Die Vergleichsanordnung    öffnee   dann den Schalter 11, denn die    Zählwerksstände   stimmen nicht mehr überein. Sie bewirkt die Schlie- ssung des Schalters erst dann wieder, wenn in den folgenden    Messperioden   der in der ersten    Messperiode   erhaltene Wert wieder    erreicht   wird. Mit Hilfe der    Handrückstelleinrichtung   10 werden am Ende eines Verrechnungszeitraumes beide Zählwerke in die Nullstellung zurückgeführt.

   Die für die Rückstellung des Zählwerkes 3 zwischen zwei    Messperioden   erforderliche Zeit ist äusserst kurz, so dass eine besondere Speichereinrichtung entfallen kann, denn die Rückstellung ist bereits beendet, bevor der nächste Impuls vom Geberzähler eintrifft. 



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach    Fig.   2 ist eine Vergleichsanordnung für zwei Zahlenrollen dargestellt. Die Zahlenrolle 13 entspricht dabei dem    Mo-      mentanwertzählwerk,   während die Zahlenrolle 14 das    Maximumzählwerk   darstellt. Die Zahlenrollen sind über Zwischenräder 15 bzw. 16 mit Scheiben 17 bzw. 18 gekoppelt, die    ihrerseits   lose drehbar auf einer gemeinsamen Achse 19 angebracht sind.

   Die    Übersetzung   zwischen den Zahlenrollen und den Scheiben beträgt 1 : 1, d. h. die Scheiben machen eine ganze Umdrehung, wenn auch die Zahlenrollen eine ganze Umdrehung    vollführen.   Die Achse 19 ist in    ferromagnetischen   Jochen 20, 21 gelagert und die Scheiben haben an ihrem Rand Klötze 22, die ebenfalls aus    ferromagnetischem   Material bestehen. Die Klötze sind so an den Scheiben angeordnet, dass sie nebeneinander stehen, wenn die beiden Zahlenrollen Gleichstand haben. Diese Stellung ist dadurch ausgezeichnet, dass die magnetische Leitfähigkeit zwischen den Jochen 20 und 21 am grössten ist.

   Diese Eigenschaft der Anordnung wird dazu benutzt, einen magnetischen Kreis so umzusteuern,    d'ass   ein elektronisches Bauelement eindeutig die Übereinstimmung der    Zahlenrollenziffern   meldet. Es kann beispielsweise die Rückkoppelung eines    Oszillators   über die Joche 20, 21 geführt werden, so dass der Schwingungszustand des    Oszillators   über die übereinstimmung der    Zahlenrollenanzeige   Auskunft gibt. 



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach    Fig.   3 ist eine Vergleichsanordnung für mehrstellige Impulszählwerke dargestellt, die nach demselben    Prinzip   wie 'beim Ausführungsbeispiel nach    Fig.   2 arbeitet. Die Zahlenrollen eines    Momentanwertzählwerkes   23    sind   hierbei über Zahnräder 24, 25, 26 mit Scheiben 27, 28, 29 gekoppelt, während die Zahlenrollen des    Maximumzählwerkes   30 über Zahnräder 31, 32, 33 mit Scheiben 34, 35, 36 zusammenwirken. Dia Scheiben sind wieder auf einer gemeinsamen Achse zwischen zwei äusseren Jochen 37, 38 lose drehbar gelagert und tragen an ihrem Rand analog der Ausführung nach    Fig.   2    Klötze   aus    ferromagnetischem   Material.

   Zwischen den Scheiben 27 und 35 bzw. 28 und 36 befinden sich    Umlenkstücke   39, 40, die ebenfalls wie die Joche und die Klötze aus    ferro-      magnetischem   Material bestehen. Bei Gleichstand der einzelnen Zahlenrollen der beiden Zählwerke stehen die magnetischen Klötze der zugeordneten Scheiben nebeneinander. Der magnetische Fluss verläuft dann von dem einen Joch 37 über die Klötze der Scheiben 34 und 27 (Übereinstimmung der Hunderter), über das    Umlenkstück   39 und die Klötze der Scheiben 35 und 28    (Übereinstimmung   der Zehner) sowie über das    Umlenkstück   40 und die Klötze der Scheiben 36 und 29 (Übereinstimmung der Einer) zum Joch 38. 



  Bei der in    Fig.4   dargestellten Vergleichsanordnung sind die beiden zu vergleichenden Zahlenrollen 41 und 42 mit einem Differentialgetriebe 43 gekoppelt. Die Zahlenrolle 41 wirkt dabei über ein Zahnrad 44 auf das Sonnenrad 45 des Differentialgetriebes ein, während die Zahlenrolle 42 über das zur Richtigstellung des Drehsinns vorhandene Zahnrad 46 und über das    ,Zahnrad   47 mit dem Sonnenrad 48 des Differentials gekoppelt ist.

   Die Übersetzung von den Zahlenrollen auf die Sonnenräder beträgt 2: 1 ins Schnelle, damit    garantiert   ist, dass die als Lagerachse für den    Planetenradträger   dienende Welle 49 bei einer Umdrehung einer Zahlenrolle auch genau eine Umdrehung    vollführt.   Die 

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 Stellung der Welle 49 ist ein Mass für die Stellungsdifferenz der Zahlenrollen 41 und 42. Die Welle 49 trägt eine Steuerfahne 50, die mit einer    Abtastein-      richtung   51 zusammenwirkt. Die    Abtasteinrichtung   besteht aus einem    E-förmigen   Kern, dessen Mittelschenkel eine Wicklung 52 trägt, mit deren Hilfe ein    Wechselfluss   erzeugt wird. Auf den Aussenschenkeln sind Prüfwicklungen 53 bzw. 54 angebracht.

   Je nach Stellung der Steuerfahne wird der    Wechselfluss   verschieden auf die Aussenschenkel verteilt, so dass durch die in den Prüfwicklungen induzierten Spannungen Auskunft über die Stellung der Zahlenrollen erhalten wird. Die Anordnung nach    Fig.4   kann selbstverständlich auch für mehrstellige Impulszählwerke verwendet werden, sie ist dann nur in analoger Weise für jedes    Zahlenrollenpaar   anzuwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Impulsgesteuertes Maximumwerk zur Erfassung des höchsten während eines Verrechnungszeitraumes in Messperioden ermittelten Verbrauchs, das von einem Geberzähler gesteuert wird und das zur Maximumanzeige sowie zur Anzeige des momentan aufgelaufenen Verbrauchswertes einer Messperiode mehrstellige Impulszählwerke besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass das Maximumzählwerk durch eine Schalteinrichtung bei Gleichstand mit dem Zählwerk für den Momentanwert parallel zu diesem mit dem Geberzähler gekoppelt wird, wobei die Steuerung der Schalteinrichtung durch eine Anordnung erfolgt, die die Zählwerksstände miteinander vergleicht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Impulsgesteuertes Maximumwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergleichsanordnung die magnetische Leitfähigkeit einer von den Zahlenrollen der Zählwerke verstellbaren magnetischen Strecke als Kriterium für die Gleichstellung der einzelnen Zahlenrollen benutzt. 2. Impulsgesteuertes Maximumwerk nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetische Strecke durch ferroma- gnetische Klötze gebildet ist, die zwischen feststehenden Jochen am Rand von lose auf einer gemeinsamen Achse angeordneten, von den Zahlenrollen angetriebenen und mit gleicher Geschwindigkeit wie die Zahlenrollen umlaufenden Scheiben angebracht sind. 3.
    Impulsgesteuertes Maximumwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergleichsanordnung Differentialgetriebe enthält, deren Sonnenräder so mit den zu vergleichenden Zahlenrollen gekoppelt sind, dass sie doppelte Geschwindigkeit wie die Zahlenrollen besitzen und deren Planetenräder Steuerfahnen antreiben, die mit einer Abtasteinrichtung zusammenwirken.
CH474461A 1960-05-24 1961-04-21 Impulsgesteuertes Maximumwerk CH389923A (de)

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DEL36212A DE1218173B (de) 1960-05-24 1960-05-24 Impulsgesteuertes Maximumwerk zur Erfassung des hoechsten, waehrend eines Verrechnungszeit-raumes in Messperioden ermittelten Verbrauchs an Energie oder Menge

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DE1218173B (de) 1966-06-02

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