CH390311A - Messeinrichtung in einem Triebfahrzeug - Google Patents

Messeinrichtung in einem Triebfahrzeug

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CH390311A
CH390311A CH1297061A CH1297061A CH390311A CH 390311 A CH390311 A CH 390311A CH 1297061 A CH1297061 A CH 1297061A CH 1297061 A CH1297061 A CH 1297061A CH 390311 A CH390311 A CH 390311A
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monostable multivibrator
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CH1297061A
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Buehler Hansrudi
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Oerlikon Maschf
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    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L25/00Recording or indicating positions or identities of vehicles or trains or setting of track apparatus
    • B61L25/02Indicating or recording positions or identities of vehicles or trains
    • B61L25/021Measuring and recording of train speed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)
  • Control Of Vehicle Engines Or Engines For Specific Uses (AREA)

Description


  Messeinrichtung in einem Triebfahrzeug    Zur Erhöhung der Betriebssicherheit von Trieb  fahrzeugen ist es erwünscht, insbesondere beim  Durchfahren der zwischen Vor- und Hauptsignal be  stehenden Strecke, eine Distanzkontrolle durchzu  führen.  



  Diese Aufgabe lässt sich lösen, wenn erfindungs  gemäss ein vom Fahrzeugführer zu betätigender  Schalter in Verbindung steht mit einem Impulsgeber,  der mit einem Zähler sowie logischen.     Schalteinheiten     und Anzeigeelementen zusammenwirkt zur Bestim  mung der Distanz zwischen einem vorgegebenen  Streckenpunkt und dem Triebfahrzeug.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des  Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.  Während die Fig. 1 und 5 spezielle Messchaltungen  wiedergeben, dienen die Fig. 2, 3 und 4 zur Erläu  terung der Wirkungsweise.  



  In Fig. 1 ist mit 1 ein Kontakt (Quittierschalter)  bezeichnet, der z. B. beim Überfähren eines geschlos  senen Vorsignals kurzzeitig betätigt wird. Der Aus  gang a., eines monostabilen Multivibrators 2 steht  sowohl mit einem Zähler 3     als,auch        mit    einem     bista-          bilen    Multivibrator 4 in Verbindung, dessen Ausgang       a.4    zu Und- Toren 5, 6, 7 sowie zu einem     weiteren     monostabilen Multivibrator 8 führt.

   Letzterer ist mit  seinem Ausgang a8 an ein Warn-, Schalt- oder Brems  organ 9     angeschlossen.    Der Ausgang A     des    Zählers  3 wird über.     Leitungen    10, 11, 12 mit den Und-Toren  5, 6, 7 verbunden, welche zur Betätigung der An  zeigelampen 5', 6', 7' dienen. Schliesslich ist noch eine  Verbindung 13 zwischen dem bistabilen Multivibra  tor 4 und dem Ausgang A des Zählers 3 vorhanden.  Dieser kann in an sich bekannter Weise .aus     logischen     Schalteinheiten aufgebaut sein und beispielsweise den  vom Fahrzeug zurückgelegten Weg erfassen. An sei  nem Eingang E liegen entsprechende Signale.

      Zur Erläuterung der Wirkungsweise einer Ein  richtung gemäss Fig. 1 sollen zunächst die wesent  lichsten Eigenschaften eines monostabilen Multi  vibrators, eines bistabilen Multivibrators sowie eines  Und-Tores und Oder-Tores dargelegt werden, ohne  jedoch auf     theoretische    Einzelheiten einzugehen. Die  vorgenannten Elemente zählen zu den sogenannten  logischen     Schalteinheiten.       Ein monostabiler Multivibrator (Fig. 2) besteht  beispielsweise aus zwei Transistoren 14, 14', deren  Emitter direkt und deren Kollektoren über Wider  stände 15, 15' miteinander verbunden sind. Die ge  genseitige Rückkopplung ist unsymmetrisch. Nor  malerweise leitet nur der     rechte    Transistor 14', der  sich jedoch durch einen positiven Spannungsimpuls  am Eingang e sperren lässt.

   Der linke Transistor 14  wird dann über das     Rückkopplungsglied    16, 17 lei  tend. Hierauf erfolgt eine Aufladung des     Konden-          sators    18, so dass nach einer     gewissen    Zeit wieder  der Normalzustand besteht. Dieser ist, wie der     Fig.    2  leicht entnommen werden kann, hinsichtlich der Po  tentialverhältnisse gegeben     durch   <I>a =</I> 0 und<I>a' = 1,</I>  wobei mit 1 ein vorbestimmtes negatives Potential  bezeichnet werden soll. Ein positiver Spannungs  impuls an e bewirkt das Kippen der Anordnung, so       dass    dann<I>a =</I> 1 und<I>ä</I> = 0 wird.

   Nach     einer        durch     die Grösse des Kondensators 18 und des Widerstan  des 19 gegebenen Zeit stellt sich wieder der Normal  zustand, d.     h.   <I>a</I> = 0 und<I>a' = 1</I> ein.    Ein bistabiler     Multivibrator    ist ähnlich aufgebaut  wie ein     monostabiler        Multivibrator.    Er besitzt je  doch     symmetrische    Rückkopplungen und zwei sta  bile Stellungen. Jeder Impuls schaltet     ihn    von der  einen in die andere Lage um. Als Normalstellung  soll auch beim bistabilen     Multivibrator    der Zustand  a = 0; a' = 1 bezeichnet werden.

        Fig. 3 zeigt ein Und-Tor, das eine Kombination  aus einem     Widerstand    20 und aus Dioden 21 dar  stellt. Sofern nur an einem der Engänge e, beispiels  weise an e1 , die Spannung gleich Null ist, fliesst ein  Strom über den Widerstand 20, und am Ausgang a       herrscht    ebenfalls das Potential Null. Erst wenn  sämtliche Eingänge negativ werden, ist die Anord  nung stromlos und damit a = 1. Am Ausgang eines  Und-Tores     erscheint    also nur dann     ein    Signal oder  ein Impuls, wenn an allen vorhandenen     Eingängen     ein Signal oder Impuls gleichzeitig auftritt.  



  Fig. 4 gibt ,ein Oder-Tor wieder. Auch dieses  stellt die     Kombination        eines    Widerstandes 20 mit Dio  den 21 dar. Da nun     am    einen Ende des     Widerstandes     20 ein positives Potential liegt, wird a bereits gleich 1,  wenn nur an einem einzigen der Eingänge e eine  negative Spannung vorhanden ist.  



  Solange der Quittierschalter 1 geöffnet ist (Fig. 1),  gelten die folgenden Potentialvenhältnisse : a2 = 0,  <I>a= 1 ;</I>     a-,   <I>= 0,</I>     a,   <I>= 1 ;</I>     a$   <I>= 0,</I>     a$    = 1. Da       a4    = 0     ist,    sind die Und-Tore 5, 6, 7     gesperrt,    so  dass gegebenenfalls über die Leitungen 10, 11, 12  kommende Signale des Zählers 3 nicht zum Auf  leuchten der Anzeigelampen 5', 6', 7'     führen    kön  nen.

   Wird jedoch ein geschlossenes Vorsignal über  fahren, so muss der Fahrzeugführer     kurzzeitig    den  Kontakt 1 betätigen, da sonst das Fahrzeug durch  eine in der Zeichnung nicht wiedergegebene Ein  richtung zum Stillstand gebracht würde. über den  Quittierschalter 1 gelangt ein positiver Spannungs  impuls an den     Eingang    e des monostabilen Multi  vibrators 2, der etwa fünf Millisekunden lang kippt,  so dass a2 = 1 und a2' = 0 wird. Hierdurch erfolgt  eine Rückstellung des Zählers 3, der von neuem zu  zählen beginnt und auch ein Kippen des bistabilen  Multivibrators 4 in die Lage a4 = 1, a4 = 0.

   Am  monostabilen Multivibrator 8 bleibt der Zustand  <I>a8 = 0,</I>     a8'   <I>= 1</I> erhalten, weil die Änderung von       a,   <I>= 0</I> auf     a4    = 1 einen negativen     Spannungsimpuls     darstellt, der kein Kippen des Vibrators 8 bewirkt.  Hat nun das Fahrzeug einen vorbestimmten Weg zu  rückgelegt, so gelangt ein entsprechendes Zähler  signal über die Leitung 10 zum Und-Tor 5, welches  die Anzeigelampe 5' zum Aufleuchten     bringt,    da       a4    = 1 ist. In gleicher Weise werden die Lampen 6'  und 7' gezündet.

   Der     Fahrzeugführer    kann daher auf  einfachste Weise entweder den bereits zwischen Vor  signal und Hauptsignal zurückgelegten Weg, bzw. die  noch vorhandene Entfernung     bis        zum    Hauptsignal  erkennen. Zähler und Anzeigelampen lassen     sich     hierbei in beliebiger Weise zusammenschalten, z. B.  derart, dass jeder Lampe ein bestimmter Weg zuge  ordnet wird und die Gesamtstrecke gleich ist der  Summe, welche sich aus den Werten errechnet, die zu  den einzelnen leuchtenden Lampen gehören.

   Nach  Durchfahren der Gesamtdistanz zwischen Vor- und  Hauptsignal erhält der bistabile Multivibrator 4 einen  Impuls über die Leitung 13, und es wird-     dann        a.4    =  0,     a,'    = 1. Es erlöschen demnach sämtliche Anzeige  lampen, und der monostabile Multivibrator 8 kippt,    da jetzt an seinem Eingang ein positiver Spannungs  impuls vorhanden ist.     a8    wird also gleich 1, und das  Organ 9 tritt in Funktion. Dieses kann beispielsweise  eine Glocke, ein Horn, ein Hauptschalter oder     ein     Bremsventil sein. Mit Hilfe     geeigneter    Verzögerungs  mittel lässt es sich erreichen, den Bremsvorgang erst  dann einzuleiten, wenn der Hauptschalter bereits  eine gewisse Zeit geöffnet war.

    



  Falls die erfindungsgemässe Einrichtung auf  einem einmännig geführten Triebfahrzeug Verwen  dung finden soll, ist eine Schaltung nach Fig. 5  zweckmässig, in welcher gleiche Teile mit denselben  Bezugszeichen versehen sind wie in Fig. 1. Über de  ren Schaltelemente hinausgehend sind nun ein zwei  ter Kontakt 22, ein dritter monostabiler Multivibra  tor 23, ein weiteres Und-Tor 24, ein Totmannkontakt  25, ein vierter monostabiler Multivibrator 26 sowie  ein     Oder-Tor    27 vorhanden.  



  Bei einmännig geführten Triebfahrzeugen ist es  üblich, eine Rückstellung der Sicherheitseinrichtung,  bzw. der Zählers 3 zu veranlassen, wenn     betriebs-          mässig    zu bedienende Apparate, beispielsweise Fahr  schalter oder Bremsventile betätigt werden. In einem  solchen Fall schliesst der Kontakt 22, und der vom  monostabilen Multivibrator 23 erzeugte Impuls ge  langt über     das    Und-Tor 24 sowie das Oder-Tor 27  zum Zähler 3, der in seine Ausgangslage zurückge  bracht wird, damit die Kontrollfunktion von neuem  beginnen kann. Hat jedoch der Fahrzeugführer die  Distanzkontrolle eingeschaltet, so ist     a4    = 0, und  demzufolge sperrt das Und-Tor 24. Auf diese Weise  kann eine Störung des Zählvorganges vermieden  werden.

   Lässt hingegen der Fahrzeugführer, bei  spielsweise infolge von Handlungsunfähigkeit, ein  von ihm ständig zu bedienendes Organ (Pedal oder  Druckknopf) eine bestimmte Zeit los, so schliesst der       Totmannkontakt    25, ein Impuls des monostabilen       Multivibrators    26 stellt den Zähler 3 zurück, und  durch eine nicht gezeigte Anordnung wird das Fahr  zeug nach einer bestimmten Wegstrecke zum Still  stand gebracht.  



  Die     vorbeschriebene    Messeinrichtung lässt sich       vorteilhafterweise    auch im Zusammenhang mit     einer     Einrichtung zur Überwachung der Geschwindigkeit  von Triebfahrzeugen verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Messeinrichtung in einem Triebfahrzeug, dadurch gekennzeichnet, dass ein vom Fahrzeugführer zu be- tätigender Schalter (1) in Verbindung steht mit einem Impulsgeber (2), der mit einem Zähler (3), sowie logischen Schalteinheiten (4, 5, 6, 7) und Anzeige elementen (5', 6', 7') zusammenwirkt zur Bestim mung der Distanz zwischen einem vorgegebenen Streckenpunkt und dem Triebfahrzeug. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Messeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltelemente (8) vorgesehen sind, zum Zwecke, nach dem Durchfahren der zwi- schen Vor- und Hauptsignal bestehenden Gesamt distanz Schutzmassnahmen auszulösen. 2.
    Messeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranpruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Quittierschalter (1) ein erster monostabiler Multivibrator (2) angeschlossen ist, dessen Ausgang (a.2) sowohl zu einem Zähler (3) als auch zu einem bistabilen Multivibrator (4) führt, welcher wiederum mit seinem ersten Ausgang (a4) an Und-Toren (5, 6, 7) sowie einem zweiten monostabilen Multivibrator (8) liegt, der mit Schutzorganen (9) verbunden ist und dass der Zähler (3) über eine Leitung (13) mit dem bistabilen Multivibrator (4) und über weitere Leitungen (10, 11, 12) mit den Und-Toren (5, 6, 7) in Verbindung steht, die zur Betätigung von Anzeige lampen (5', 6', T) dienen.
    3. Messeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einmännig zu führenden Triebfahrzeugen Mittel vor gesehen sind, um eine Rückstellung des Zählars (3) infolge der Betätigung von betriebsmässig zu bedie nenden Apparaten zu verhindern, und bei Dienst unfähigkeit des Fahrzeugführers eine Bremsung des Fahrzeugs zu bewirken. 4.
    Messeinrichtung nach Unteranspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Ausgang (a4) des bistabilen Multivibrators (4) zu einem Und- Tor (24) führt, dessen Ausgang über ein Oder-Tor (27) mit dem Zähler (3) in Verbindung steht und an dessen Eingang ein dritter monostabiler Mul tivibrator (23) liegt, der mit einem Kontakt (22) ver bunden ist, welcher unter dem Einfluss von betriebs- mässig zu bedienenden Apparaten steht.
    5. Messeinrichtung nach Unteransprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass an das Oder-Tor (27) ein vierter monostabiler Multivibrator (26),ange- schlossen ist, der eine Verbindung zu einem Tot mannkontakt (25) aufweist.
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