CH392604A - Messeinrichtung für Triebfahrzeuge - Google Patents

Messeinrichtung für Triebfahrzeuge

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CH392604A
CH392604A CH229162A CH229162A CH392604A CH 392604 A CH392604 A CH 392604A CH 229162 A CH229162 A CH 229162A CH 229162 A CH229162 A CH 229162A CH 392604 A CH392604 A CH 392604A
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CH
Switzerland
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gate
counter
monostable multivibrator
multivibrator
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CH229162A
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English (en)
Inventor
Buehler Hansruedi
Original Assignee
Oerlikon Maschf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/14Devices for indicating the passing of the end of the vehicle or train

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description


  Messeinrichtung für Triebfahrzeuge    Die vorliegende Erfindung betrifft eine     Messein-          richtung    für Triebfahrzeuge zur Bestimmung des Zeit  punktes, in welchem das Zugende einen bestimmten  Streckenpunkt passiert.  



  Bei Schienenfahrzeugen ist es     erforderlich,    auf  gewissen Streckenabschnitten, beispielsweise an Bau  stellen, die Geschwindigkeit unterhalb einer bestimm  ten Höhe zu halten. Eine Beschleunigung wird erst  dann wieder möglich, wenn das Ende des Zuges den  Streckenteil, welcher nur eine verminderte Geschwin  digkeit zulässt, verlassen hat. Dies kann aber der  Fahrzeugführer an unübersichtlichen Stellen, in Kur  ven, bei Nebel und dergleichen vielfach nicht über  sehen.  



  Die erfindungsgemässe Einrichtung     soll    dem vor  genannten Mangel     abhelfen.    Sie ist dadurch gekenn  zeichnet, dass ein mit einem Längenvorwähler     ver-          sehener    Zähler in Verbindung mit logischen Schalt  einheiten zur Betätigung eines Signalgebers dient, der  in Funktion tritt, sobald das Fahrzeug einen der Zug  länge entsprechenden Weg     zurückgelegt    hat.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des  Erfindungsgegenstandes schematisch wiedergegeben.  Während die Fig. 1 und 5 spezielle     Messschaltun-          gen    zeigen, dienen die Fig. 2, 3 und 4 zur Erläute  rung der Wirkungsweise.  



  In Fig. 1 ist mit 1 ein Schalter bezeichnet, der  vom Fahrzeugführer betätigt wird, wenn der Zug  anfang am Ende der Langsamfahrstrecke angelangt  ist. 2 stellt einen monostabilen Multivibrator dar, des  sen Ausgang     a.,    sowohl mit einem Zähler 3 als auch  mit einem bistabilen Multivibrator 6 in Verbindung  steht. Der Zähler 3 kann in an sich bekannter Weise  aus logischen Schalteinheiten aufgebaut sein und z. B.  den Fahrzeugweg erfassen. An seinem Eingang E lie  gen dann die erforderlichen Signale. Die     einzelnen     Zählstufen a1, bi . . . bedeuten ganz bestimmte Weg-    strecken, und der Längenvorwähler 4 wird auf eine  Zählstufe gestellt, welche der Zuglänge entspricht.

    Ein Und-Tor 5 ist mit dem Vorwähler 4 sowie dem  bistabilen Multivibrator 6 verbunden, dessen Ausgang  a, zu einem zweiten monostabilen Multivibrator 7  führt, der zur Betätigung eines optischen oder aku  stischen Signalgebers 8 dient. Eine Lampe 9 zeigt  dem Fahrzeugführer an, ob sich die Messeinrichtung  in Funktion befindet.  



  Zur Erläuterung der Wirkungsweise einer Ein  richtung gemäss Fig. 1 sollen zunächst die wesentlich  sten Eigenschaften eines monostabilen Multivibrators,  eines bistabilen Multivibrators sowie eines Und-Tores  und Oder-Tores dargelegt werden, ohne jedoch auf  theoretische Einzelheiten einzugehen. Die vorgenann  ten Elemente zählen zu den sog. logischen Schalt  einheiten.    Ein monostabiler     Multivibrator        (Fig.2)    besteht  beispielsweise aus zwei Transistoren 18, 18', deren       Emitter    direkt und deren Kollektoren über Wider  stände 19, 19' miteinander verbunden sind. Die ge  genseitige Rückkopplung ist unsymmetrisch. Nor  malerweise leitet nur der rechte Transistor 18', der  sich jedoch durch einen positiven Spannungsimpuls  am Eingang e sperren lässt.

   Der linke Transistor 18  wird dann über das Rückkopplungsglied 20, 21 lei  tend. Hierauf erfolgt eine     Aufladung    des     Konden-          sators    22, so dass nach einer gewissen Zeit wieder  der     Normalzustand    besteht. Dieser ist, wie der     Fig.    2  leicht entnommen werden kann, hinsichtlich der Po  tentialverhältnisse gegeben durch<I>a = 0</I> und<I>a' = 1,</I>  wobei mit 1 ein vorbestimmtes negatives Potential  bezeichnet werden soll. Ein positiver Spannungs  impuls an e bewirkt das Kippen der Anordnung, so  dass dann a = 1 und a' = 0 wird. Nach einer durch  die Grösse des Kondensators 22 und des Widerstandes      23 gegebenen Zeit stellt sich wieder der Normal  zustand, d. h.<I>a =</I> 0 und<I>a' = 1</I> ein.  



  Ein bistabiler Multivibrator ist ähnlich aufgebaut  wie ein monostabiler Multivibrator. Er besitzt jedoch  symmetrische Rückkopplungen und zwei stabile Stel  lungen, wobei seine jeweilige Lage einem Impuls an  einem der beiden Eingänge zugeordnet ist. Als Nor  malstellung soll auch beim bistabilen Multivibrator  der Zustand a = 0, a' = 1 bezeichnet werden.  



  Fig. 3 zeigt ein Und-Tor, das eine Kombination  aus einem Widerstand 24 und aus Dioden 25 dar  stellt. Sofern nur an einem der     Eingänge    e, beispiels  weise an     e1,    die Spannung gleich 0 ist, fliesst ein  Strom über den Widerstand 24, und am Ausgang a  herrscht ebenfalls das Potential 0. Erst wenn sämt  liche Eingänge negativ werden, ist die Anordnung  stromlos und damit a = 1. Am Ausgang eines     Und-          Tores    erscheint also nur dann ein Signal oder ein  Impuls, wenn an allen vorhandenen Eingängen ein  Signal oder Impuls     gleichzeitig    auftritt.  



  Fig. 4 gibt ein Oder-Tor wieder. Auch dieses stellt  die Kombination eines Widerstandes 24 mit Dioden  25 dar. Da nun am Ende des Widerstandes 24 ein  positives Potential liegt, wird a bereits gleich 1, wenn  nur an einem einzigen der Eingänge e eine negative  Spannung vorhanden ist.  



  Solange der Schalter 1 (Fig. 1) geöffnet bleibt,  gelten die folgenden Potentialverhältnisse: a., = 0,  a2'= 1:a6=0, a6'= 1:a7=0, a7'= 1. Da a(,=0  ist, wird das Und-Tor 5 über die Leitung 10 gesperrt,  so dass gegebenenfalls von der Verbindung 11 zuge  führte Zählersignale nicht zum bistabilen Multivibra  tor 6 gelangen können. Der Signalgeber 8 und die  Lampe 9 sind abgestellt.

   Bei Fahrtbeginn oder bei  Annäherung des Fahrzeuges an eine Langsamfahr  strecke stellt der Fahrzeugführer den Wähler 4 auf  einen Kontakt, welcher der jeweiligen Zuglänge ent  spricht und betätigt den Schalter 1, sobald der An  fang des Zuges aus der Langsamfahrstrecke heraus  fährt. über den Schalter 1 gelangt dann ein positives  Spannungsimpuls an den Eingang e des monostabilen  Multivibrators 2, der einige Millisekunden lang kippt,  so dass     a2    = 1 und a'2 = 0 wird. Hierdurch erfolgt eine  Rückstellung des Zählers 3, der von neuem zu     zählen     beginnt. Ausserdem kippt der bistabile Multivibrator  6 in die Lage a. = 1, a6' = 0.

   Am monostabilen Mul  tivibrator 7 bleibt hingegen der Zustand a7 = 0,       a7    = 1 erhalten, weil die Änderung von     a.,    = 0 auf       a6    = 1 einen negativen Spannungsimpuls darstellt,  der kein Kippen bewirkt. Da a6 = 1 ist, wird die  Sperrung des Und-Tores 5 aufgehoben, und es leuch  tet die Lampe 9, die dem Fahrzeugführer anzeigt,  dass die Messeinrichtung arbeitet. Hat nun der Zug       einen    bestimmten Weg zurückgelegt, welcher der  Fahrzeuglänge entspricht, so gelangt ein Zählersignal  an diejenige Stufe, auf welcher der Wähler 4 steht,  von hier über die Leitung 11 zum Und-Tor 5 und  weiter zum bistabilen Multivibrator 6.

   Dieser kippt  in die Lage a6 = 0, a6' = 1, was einen positiven Span-    nungsimpuls bedingt und daher ein Kippen des zwei  ten monostabilen Multivibrators 7 zur Folge hat, wel  cher den Signalgeber 8 zum Ansprechen bringt, wäh  rend die Lampe 9 erlischt. Nunmehr kann das Fahr  zeug wieder beschleunigt werden, da das Zugende  die Langsamfahrstrecke passiert hat. Der Signalgeber  8 ist in geeigneter Weise zurückzustellen.  



  Falls die erfindungsgemässe Einrichtung auf einem  einmännig geführten Triebfahrzeug Verwendung fin  den soll, ist eine Schaltung nach Fig. 5 zweckmässig,  in welcher gleiche Teile mit denselben Bezugszeichen  versehen sind wie in Fig. 1. Über deren Schaltele  mente hinausgehend sind nun ein zweiter Kontakt 12,  ein dritter monostabiler Multivibrator 13, ein weiteres  Und-Tor 14, ein Totmannkontakt 15, ein vierter  monostabiler Multivibrator 16 sowie ein Oder-Tor 17  vorhanden.  



  Bei einmännig geführten Triebfahrzeugen ist es  üblich, eine Rückstellung der Sicherheitseinrichtung  bzw. des Zählers 3 zu veranlassen, wenn betriebs  mässig zu bedienende Apparate, beispielsweise Fahr  schalter oder Bremsventile, betätigt werden. In einem  solchen Fall schliesst der Kontakt 12, und der vom  monostabilen Multivibrator 13 erzeugte Impuls ge  langt über das Und-Tor 14 sowie das Oder-Tor 17  zum Zähler 3, der in seine Ausgangslage zurück  gebracht wird, damit die Kontrollfunktion von neuem  beginnen kann. Hat nun der Fahrzeugführer den  Schalter 1 betätigt, so ist     a6    = 0 und demzufolge  sperrt das Und-Tor 14. Auf diese Weise kann eine  Störung des Messvorganges vermieden werden.

   Lässt  hingegen der Fahrzeugführer, insbesondere infolge  von Handlungsunfähigkeit, ein von ihm ständig zu  bedienendes Organ (Pedal oder Druckknopf) eine be  stimmte Zeit los, so schliesst der Totmannkontakt 15,  ein Impuls des monostabilen Multivibrators 16 stellt  den Zähler 3 zurück, und durch eine nichtgezeigte  Anordnung wird das Fahrzeug nach einer bestimmten  Wegstrecke zum Stillstand gebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Messeinrichtung für Triebfahrzeuge zur Bestim mung des Zeitpunktes, in welchem das Zugende einen bestimmten Streckenpunkt passiert, dadurch gekenn zeichnet, dass ein mit einem Längenvorwähler (4) ver- sehener Zähler (3) in Verbindung mit logischen Schalteinheiten zur Betätigung eines Signalgebers (8) dient, der in Funktion tritt, sobald das Fahrzeug einen der Zuglänge entsprechenden Weg zurückgelegt hat. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Schalter (1) mit einem ersten monostabilen Multivibrator (2) verbunden ist, dessen Ausgang (a2) sowohl zu dem Zähler (3) als auch zu einem bistabilen Multivibrator (6) führt, welcher wie derum mit einem zur Betätigung eines Signalgebers (8) dienenden zweiten monostabilen Multivibrator (7), ferner mit einer Anzeigelampe (9) sowie einem Und- Tor (5) in Verbindung steht, welches an den Längen vorwähler (4) des Zählers (3) angeschlossen ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, an einmännig geführten Triebfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, welche nach Betätigung des mit dem ersten mono stabilen Multivibrator (2) verbundenen Schalters (1) eine Rückstellung des Zählers (3) mittels betriebs mässig zu bedienender Apparate verhindern. 3.
    Einrichtung nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Ausgang (a6') des bistabilen Multivibrators (6) zu einem zwei- ten Und-Tor (14) führt, dessen Ausgang über ein Oder-Tor (17) mit dem Zähler (3) in Verbindung steht, während am Eingang des zweiten Und-Tores (14) ein dritter monostabiler Multivibrator (13) liegt, der mit einem Kontakt (12) verbunden ist, welcher unter dem Einfluss von betriebsmässig zu bedienenden Apparaten steht.
    4. Einrichtung nach Unteransprüchen 2 und 3, da durch gekennzeichnet, dass an das Oder-Tor (17) ein vierter monostabiler Multivibrator (16) angeschlossen ist, der eine Verbindung zum Totmannkontakt (15) aufweist.
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