CH390480A - Teppichklopfeinrichtung - Google Patents
TeppichklopfeinrichtungInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L11/00—Machines for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
- A47L11/36—Machines for beating upholstery
Landscapes
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Description
Teppichklopfeinrichtung Bekannte Teppichklopfeinrichtungen mit horizon taler Aufhängestange sind stationär, und das Auf legen grosser Teppiche ist schwer und kann von einer Person vielfach nicht vorgenommen werden. Die vor liegende Erfindung betrifft nun eine Teppichklopf- einrichtung mit horizontalem Aufhängeteil, die sich dadurch auszeichnet, dass der Aufhängeteil in der Höhe verschiebbar an Vertikalführungen angeordnet ist und mit einem fernbetätigbaren Handgetriebe in Wirkungsverbindung steht. Das Ganze ist derart, dass der Aufhängeteil mittels des Handgetriebes wahlweise in der Höhenrichtung verstellt werden kann.
Bei dieser Teppichklopfeinrichtung kann der Tep pich bei gesenkter Aufhängestange leicht über diese gehängt und anschliessend auf die gewünschte Höhe gebracht werden.
In der Zeichnung sind beispielsweise Ausfüh rungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Ansicht einer an der Wand befestig ten Teppichklopfeinrichtung gemäss einer ersten Aus führungsform, Fig. 2 eine Seitenansicht hierzu, in der Richtung gegen die Wand, bei hochgeklappter Haltestange, Fig. 3 die Einrichtung nach Fig. 1, in kleinerem Massstab, bei hochgekurbelter Haltestange, Fig. 4 eine Ansicht einer zweiten Ausführungs form der Teppichklopfeinrichtung, als freistehende Säule, bei hochgekurbelter Haltestange,
Fig. 5 eine Ansicht einer dritten Ausführungsform der Teppichklopfeinrichtung mit beidseitig geführter Haltestange, in hochgekurbelter Stellung, Fig. 6 einen horizontalen Schnitt durch die Ein richtung gemäss Linie VI-VI in Fig. 2, in grösserem Massstab, Fig. 7 einen horizontalen Schnitt durch die Ein richtung gemäss Linie VII-VII in Fig. 4, bei hoch geklappter Haltestange, Fig. 8 einen entsprechenden Horizontalschnitt durch die Einrichtung gemäss einer vierten Ausfüh rungsform, bei hochgeklappter Haltestange,
Fig. 9 einen horizontalen Schnitt durch die Ein richtung gemäss einer fünften Ausführungsform, bei hochgeklappter Haltestange, und Fig. 10 einen horizontalen Schnitt durch die Ein- richtung gemäss Linie X-X in Fig. 5, in grösserem Massstab.
Die in Fig. 1 bis 3 und 6 dargestellte Teppich klopfeinrichtung weist eine horizontale Aufhänge stange 1 auf, welche mittels eines Vertikalschlittens 2 in einer Vertikalführung 3, 4 höhenverstellbar ist. Die Vertikalführung besteht aus zwei mit ihrer Hohl seite einander zugekehrten U-Profilen 3, 4, die durch Querstege 5 miteinander verbunden und durch diese an einer Wand W befestigt sind.
Der Schlitten 2 setzt sich zusammen aus einer Flachprofilschiene, sowie oben und unten an derselben befestigten Querstegen 6, 7, die innen- und aussenseitig an den vorderen Profilschenkeln der U-Profile 3, 4 angreifen. An den oberen Querstegen 6 sind am äusseren Steg eine Lagergabel bildende Winkelstücke 8 befestigt, an welchen mittels eines Achsbolzens 9 die Aufhänge stange 1 angelenkt und bei gesenktem Schlitten 2 aus der Horizontallage in eine der Vertikalführung 3, 4 anliegende, angenähert vertikale Stellung hoch klappbar ist, wie dies in Fig. 2 veranschaulicht ist.
In der Horizontalstellung ist die Aufhängestange 1 durch eine Strebe 10 gestützt, welche einerseits an einer Rohrschelle 11 der Aufhängestange 1 angelenkt ist und anderseits mittels eines an ihrem Unterende befestigten Steckbolzens 12 in ein Rastenloch eines am Unterende des Schlittens 2 befestigten Lagerwin- kels 13 lösbar eingesteckt ist. Auf halber Höhe der Vertikalführung 3, 4 ist an einem Quersteg 5 eine Sicherungskette 14 befestigt, welche nach Umschlie ssung der hochgeklappten Aufhängestange an einem Haken 15 anschliessbar ist.
Zur vertikalen Verstellung des Schlittens 2 dient ein Zugkabel 16, dessen eines Ende 16' am Ober ende des Schlittens 2 angreift, ferner am Oberende des veritkalen Führungsprofiles 3 über eine Seilrolle 17 geführt ist und mit dem andern Ende 16" mit einer durch eine Kurbel 19 betätigbaren Seilwinde 18 in Verbindung steht. Letztere ist in bequemer Bedienungshöhe durch einen Halter 20 am Führungs profil 3 befestigt.
Bei Nichtgebrauch der Teppichklopfeinrichtung ist die Aufhängestange 1 bei gesenktem Schlitten 2 hochgeklappt und in dieser Stellung durch die Si cherungskette 14 festgelegt. Bei Benützung der Ein richtung wird zuerst die Sicherungskette 14 gelöst und dann die Aufhängestange 1 in ihre horizontale Stellung niedergeklappt. Die Arretierung der Auf hängestange 1 in Horizontalstellung wird durch die Strebe 10 erreicht, welche zu diesem Zwecke mit ihrem Steckzapfen 12 in das Rastenloch des Lager winkels 13 eingesteckt wird. Bei dieser niedrigen Lage der Aufhängestange 1 ist eine mühelose Aufhängung des Teppichs auf diese möglich.
Nach dem Aufhän gen des Teppichs wird durch übliches Rechtsdrehen der Kurbel 19 der Schlitten 2 hochgezogen, bis der Teppich in gestreckter Lage in gewünschter Höhe hängt. Durch Links- oder.Zurückdrehen der Kurbel 19 kann zwecks Abnahme des Teppichs der Schlitten samt Aufhängestange und Teppich wieder gesenkt werden.
Nach einer zweiten Ausführungsform der Tep- pichklopfeinrichtung gemäss Fig. 4 und 7 ist die Aufhängestange 1 an einer frei stehenden, im Boden einbetonierten Säule 21 als Vertikalführung angeord net. Wie aus dem Horizontalschnitt in Fig. 8 ersicht lich ist, besteht die Säule 21 aus einem Rohr, das mit einem Längsschlitz 22 versehen ist. In diesem Rohr ist der ebenfalls aus einem Rohr bestehende Schlitten 23 geführt, welcher zwei den Schlitz 22 durchsetzende Ansätze 24 trägt.
Am oberen Ansatz ist die Lagergabel 8 angeordnet, an welcher die Auf hängestange 1 aasgelenkt ist, während am unteren An satz der Lagerwinkel 13 angeordnet ist, in den die Stütze 10 einsteckbar ist. Die Aufzugvorrichtung 16, 17, 18, 19 ist dieselbe wie bei der ersten Ausfüh rungsform und daher mit den gleichen Bezugszei chen versehen.
Bei der dritten Ausführungsform der Teppich klopfeinrichtung gemäss Fig. 5 und 10 ist die Auf hängestange 1 beidseitig je mit einem Schlitten 2 ver sehen und mit diesen beidseitig in Vertikalführungen 3, 4 (Fig. 10) geführt. Bei dieser Ausführungsform ist die Aufhängestange 1 mit den beiden Schlitten 2 starr verbunden und lediglich vertikal verstellbar. Zur Höhenverstellung dient auch hier eine Aufzug vorrichtung mit einem Drahtkabel 16, dessen eines Ende 16' am Oberende der einen Vertikalführung 3 befestigt ist.
Das Kabel läuft ferner um zwei an den Oberenden der Schlitten 2 gelagerte Umlenkungsrol- len 25, 26 und eine am Oberende der andern Verti- kalführung 3 gelagerte Umlenkungsrolle 27 und ist mit seinem andern Ende 16" mit einer durch eine Kurbel 19 betätigbaren Windvorrichtung 18 verbun den, mit der die Aufhängestange auf jede gewünschte Höhe einstellbar ist.
Wie die Fig. 8 zeigt, kann die Vertikalführung auch durch ein T-Profil 28 gebildet sein, welches mit seinem Mittelsteg an einer Wand fest montiert ist. Der Schlitten 2 weist umgebogene Längsränder 29 auf, welche den Querbalken des T-Profiles an bei den Längsrändern umgreifen.
Die Fig. 9 zeigt eine angenähert der Fig. 7 ent sprechende Ausführungsform, bei welcher die Füh rungselemente 21, 23 vertauscht angeordnet sind. 21 bildet die frei stehende, durch einen Betonsockel im Boden befestigte Säule, während 23 eine längere, auf der Säule 21 aufgeschobene, vertikal verschieb bare Hülse ist, welche als Schlitten dient. Dieser ist mit einem Längsschlitz 24' versehen, während auf der Säule 21 eine vertikale Aussenrippe 22' angeord net ist. Der Schlitten 23 ist mit seinem Längsschlitz 24' an der Aussenrippe 22' gegen Drehung gesichert.
Die Lagergabel 8, an der die Haltestange 1 aasgelenkt ist, ist durch Verbindungsstege 24 fest mit dem Schlit ten 2 verbunden. Bei dieser Ausführungsform ist die selbe Aufzugvorrichtung wie in Fig. 4 verwendbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Teppichklopfeinrichtung, dadurch gekennzeich net, dass der Aufhängeteil in der Höhe verschiebbar an Vertikalführungen angeordnet ist und mit einem fernbetätigbaren Handgetriebe in Wirkungsverbin dung steht, das Ganze derart, dass der Aufhängeteil mittels des Handgetriebes wahlweise in der Höhen richtung verstellt werden kann.UNTERANSPRÜCHE 1. Teppichklopfeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufhängeteil eine Stange ist, die wenigstens an ihrem einen Ende einen Vertikalschlitten aufweist, an einer Vertikalführung höhenverstellbar angeordnet und mit einem Zugorgan verbunden, durch dieses über Seilrollen einer über setzung aus seiner tiefsten Lage, nach dem Aufhän gen des Teppichs in seine höchste Lage mechanisch hebbar ist.2. Teppichklopfeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängestange (1) mittels eines Drehgelenkes (8, 9) oben am Schlitten (2) aasgelenkt und mittels einer lösbaren Strebe (10) am Unterende des Schlit tens abgestützt ist und dass die Aufhängestänge auf klappbar und in an der Vertikalführung flach an liegender Stellung an dieser festlegbar ist.3. Teppichklopfeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine frei stehende Säule (21) ein mit einem Längs schlitz (22) versehenes Rohr ist, in welchem ein zy lindrischer Schlitten (23) läuft, der oben und unten den Schlitz durchsetzend Ansätze (24) trägt, an de nen die hochklappbare und in horizontal ausladender Stellung abstützbare Aufhängestange (1) montiert ist.4. Teppichklopfeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zugorgan (16), einen Schlitten angreifend, über eine Umlenkrolle (17) führend, an einer durch eine Kurbel betätigbaren Windvorrichtung (18) aufwickel- bar ist.5. Teppichklopfeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Aufhängestange (1) angeordnete Vertikalschlitten (2) an Vertikalführungen (3, 4) ge führt sind und Umlenkrollen (25, 26) tragen, über welche ein Zugorgan (16) läuft, dessen eines Ende (16') oben an der einen Vertikalführung (3) befestigt ist und über eine oben an der andern Vertikalfüh rung (3) gelagerte Seilrolle (27) laufend zu einer Windvorrichtung (18) mit Kurbel (19) geführt ist.6. Teppichklopfeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertikalführung aus einem T-Profil (28) besteht, dessen Mittelsteg mit Querstegen versehen an einer Wand befestigt ist, während am Querbalken der die Aufhängestange (1) tragende Schlitten (2) geführt ist, der die Längsränder des Querbalkens von beiden Seiten her umgreift.7. Teppichklopfeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer frei stehenden Säule (21) ein rohrförmiger, die Haltestange (1) tragender, durch eine Aufzug vorrichtung betätigbarer Schlitten (23) längsverschieb bar geführt ist, wobei in einen Längsschlitz (24') des Schlittens (23) eine Längsrippe (22') der Säule (21) eingreift, um den Schlitten gegen Drehung zu sichern.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1254861A CH390480A (de) | 1961-10-27 | 1961-10-27 | Teppichklopfeinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1254861A CH390480A (de) | 1961-10-27 | 1961-10-27 | Teppichklopfeinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH390480A true CH390480A (de) | 1965-04-15 |
Family
ID=4384049
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1254861A CH390480A (de) | 1961-10-27 | 1961-10-27 | Teppichklopfeinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH390480A (de) |
-
1961
- 1961-10-27 CH CH1254861A patent/CH390480A/de unknown
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