CH391357A - Gelenkverbindung für über eine Gelenkwelle angetriebene Landmaschinen - Google Patents

Gelenkverbindung für über eine Gelenkwelle angetriebene Landmaschinen

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CH391357A
CH391357A CH103162A CH103162A CH391357A CH 391357 A CH391357 A CH 391357A CH 103162 A CH103162 A CH 103162A CH 103162 A CH103162 A CH 103162A CH 391357 A CH391357 A CH 391357A
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connection according
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dependent
cardan shaft
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CH103162A
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Huber August
Stampfer Michael
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Fahr Ag Maschf
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Description


  



  Gelenkverbindung   f#r      #ber    eine Gelenkwelle angetriebene Landmaschinen
Die Erfindung betrifft eine Gelenkverbindung zwischen mehreren, über eine mit einem Kreuzgelenk ausgerüstete und mit   Tragrohtrn    versehene   Gelenk-    welle angetriebenen   Landmaschinen, die    den Bo   denunebenheiten folgen. Bisher bekannte Gelenkver-    bindu, ngen dieser Art sind im wesentlichen nur dazu geeignet, während des Maschinenantriebes eine gewisse Beweglichkeit zwischen den Landmaschinen zu ermöglichen.

   Die Erfindung hat zur Aufgabe, eine Gelenkverbindung zu schaffen, die beispielsweise während der   Transportstallung    ein Einknicken um etwa   900 gogenüber    der gestrecken Lage   arme-    glich, obwohl die Gelenkverbindung von einer mit einem Kreuzgelenk   ausgerüstetein Gelenkwelle durch-    setzt ist.



   Die Erfindung besteht darin, dass die Mittellinie der vertikalen Golenkbolzen des   Tragrohrgelenkes    der bei stillstehender Gelenkwelle um etwa   900    gegen  #ber    der gestrecken Lage   emkmckbaren Gelenk-    verbindung durch den Mittelpunkt des Kreuzgelenkes der   GelenkweHe    hindurchgeht und die horizontalen Gelenkbolzen des   Tragrohrgelenks gegen#ber    den vertikalen Gelenkbolzen versetzt sind.   Gemäss    einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Lager für die vertikalen Gelenkbolzen mit den Lagern   f#r    die horizontalen Gelenkbolzen über einen ge  kröpften      Kardanring    verbunden.



   Wenn es auch erwünscht ist, dass die gelenkig miteinanderverbundenen Landmaschinen Bodenuneben  heiten    folgen können, so gibt es dennoch   F#lle,    in denen die   Gelenkigkeit    ganz oder zum Teil ausgeschaltet sein muss. Um diese Aufgabe zu erfüllen, kann der   Kardanring    mit einem Auge versehen sein, das   #ber    eine die Schwenkung des   Kardanringes    gegenüber dem Hauptrohr begrenzende Zugstange mit einem Vorsprung an dem das Gedenk tragenden Hauptrohr verbunden ist. Die   Begrenzungsvorrich-    tung wird besonders einfach, wenn die Zugstange am Ende mit einer Abkröpfung versehen ist, die in einen T-förmigen Schlitz des Vorsprungs eingreift.

   Mit Hilfe des   T-f#rmigen    Schlitzes   l#sst    sich auf verhältnismassig einfache Weise das Gelenk ausschalten.



   Da mit Hilfe der Gelenkverbindung die Landmaschinen in horizontaler Ebene gegeneinander verschwenkbar sind, können das oder die   Anschlussrcohre    mit Stützstangen versehen sein, die in Arbeitsstellung der   Landmaschinen    das jeweilige   Anschlussrohr    gegen den Schlepper und in Transportstellung der Landmaschinen das jeweilige   Anschlussrohr    gogen das Hauptrohr abstutzen.



   Die Gelenkverbindung nach der Erfindung eignet sich auch dazu, um mehr als eine Landmachine an die Hauptmaschine   anscMiessen    zu können. Zu   diasem    Zweck kann man das   Anschluss-    rohr an beiden Enden mit der Gelenkverbindung   auss, batten.   



   Auf der Zeichnung ist die   Erfindung beispiels-    weise veranschaulicht, und zwar zeigen
Fig.   1    eine Draufsicht auf eine Gelenkverbindung nach der Erfindung;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Gelenkverbindung nach Fig.   1,    teilweise im Sohnitt ;
Fig. 3 die Gelenkverbindung nach Fig.   1    in   Transport-oder Ruhestellung    ;
Fig. 4 und 5 ein Einzelteil der Gelenkverbindung in zwei verschiedenen Stellungen, und
Fig. 6 eine schematische Draufsicht bei Anwendung der Erfindung auf einen Kreiselheuer.



   Es sei angenommen, dass die Hauptmaschine mit einem Hauptrohr   1    und die   anzuscMiessende    Landmachine mit einem Anschlussrohr 2 fest verbunden ist, gegebenenfalls   #ber einen nicht    dargestellten Rahmen. Hauptrohr 1 und   Anschlussrohr    2 werden von einer   Gelenkwelle axial durchsetzt, deren troiben-    der Abschnitt 3 mit dem getriebenen Abschnitt 4   #ber    ein Kreuzgelenk 5 verbunden ist. Hauptrohr 1 und Anschlussrohr 2 sind über ein Kardangelenk verbunden, dessen verbikale Gelenkbolzon 6 auf einer Mittellinie liegen, die durch den Mittelpunkt des Kreuzgelenkes 5 geht.

   Die horizontalen Gelenkbolzen 7 sind dadurch   gegen#ber    den vertikalen Gelenkbolzen 6 versetzt, dass die Lager dieser Bolzen an einem gekröpften   Kardanring    8 vorgesehen sind.



  Jeder horizontale Gelenkbolzen 7 greift in ein Auge 9 eines am Ende des Hauptrohres sitzenden Kopfes 10 ein und jeder vertikale Gelenkbolzen 6 in das Ende 11 einer Gabel 12 am Ende des   Anschluss-    rohres 2.



   Die Anordnung ist also so getroffen, dass die Mittellinie der vertikalen Gelenkbolzen 6 des Trag  rohrgelenks    der Golenkverbindung durch den   Mittel-    punkt des Kreuzgelenkes 5 der Gelenkwelle 3,4 hindurchgeht und dass die horizontalen Gelenkbolzen 7 des   Tragrohrgelenks    gegeniiber den vertikalen Ge  lenkbolzen    6 versetzt sind.



   Das   kreuzgelenkseitige    Ende des treibenden Wellenabschnittes 3 läuft in einem Kugellager 13, das im Kopfstück 10 sitzt. Auf dem treibenden   Ab-    schnitt 3 sitzt innerhalb des Kopfstückes 10 ein Ke  gelrad    14, das mit einem   Kegatrad    15 kämmt und drehbar auf einer Achse 16 sitzt, die an dem Hauptrohr   1    angeschweisst ist. Das Kegelrad 15 ist mit einer Büchse 17 an eine Laufnabe 18 angeschlossen, die Arbeitselemente einer Landmaschine tragen kann.



  Dieser Abtrieb ist nur als Beispiel beschrieben und in Fig. 2 dargestellt.



   An dem Hauptrohr 1 sitzt ein plattenförmiger Vorsprung 19, der mit   dt einem    T-förmigen Schlitz 20 versehen ist, in den das abgekröpfte Ende 21 einer Stange 22 eingreift, die an ein Auge 23 des Kardanringes 8 angelenkt ist. Diese Vorrichtung dient als Begrenzung für die Bewegung des   Kardanringes    um die horizontalen Gelenkbolzen 7. Das   Schwenkmass    wird durch die Länge 24 bestimmt. Diese Länge kann durch nicht dargestellte   Tell-odeur    Anschlagschrauben od. dgl. einstellbar sein. Wird das abgekröpfte Ende in den radial abstehenden Schenkel   25    des   T-förmigen    Schlitzes geschoben, dann ist das Kardangelenk gegen Verschwenkung um die harizontalen   Gelenk-    bolzen 7 blockiert.

   In dieser Stellung kann das   abge-      kröpfte    Ende 21 durch einen ihn umfassenden Riegel 26 gesichert sein. Die beiden Stellungen der Stange 22 sind in den Fig. 4 und 5 dargestellt.



   Soll die Gelenkverbindung eine gewisse Bewe  glichkeit    aufweisen, damit die beiden   Landmaschinen    Bodenunebenheiten folgen können, wird die Zugstange   22    in der in Fig. 2 und Fig. 5 veranschaulichten Stellung belassen, dann kann das   Anschlussrohr    2 in Richtung der Pfeile 27 und 28 (Fig. 2) um ein geringes Mass gegenüber dem Hauptrohr   1    geschwenkt werden.

   Soll diese Schwenkbarkeit ausgeschaltet werden, dann ist die Stange 22 in der in Fig. 4 dargestellten Lage zu   sichem.    Diese Sicherung ist meist in der Transportstellung erwünscht, bei der zugleich   das Anschlussrohr    2 und die mit ihm verbundene Maschine dadurch beigeklappt werden kann, dass gemäss der Darstellung in Fig. 3 das   Anschlussrohr    2 etwa rechtwinklig zum Hauptrohr   1    geschwenkt wird. Diese Schwenkung ist ohne Behinderung durch das Kreuzgelenk der Gelenkwelle möglich, weil der gekröpfte Kardanring Raum   f#r    das   Gelenkwellen-    kopfstück 28 lässt.



   Ein Anwendungsbeispiel der Gelenkverbindung nach der Erfindung zeigt Fig. 6 anhand eines mit vier   Kreiselzettmaschinen    29,30,31 und 32 ausge  statteben Gerätes. Diese    vier der Heuwerbung   dienen-    den Maschinen sind über ein den beiden inneren Maschinen 30 und 31 zugeordnetes Hauptrohr 33 und zwei Anschlussrohre   34    und 35 miteinander ver  bunden.    In der Arbeitsstellung liegen diese Rohre im wesentlichen axial zueinander ausgerichtet. Zur Sicherung dieser Lage sind die Anschlussrohre 34 und 35 über je eine Stützstange 36 bzw. 37 gegen den Schlepper 38 bzw. dessen Zugstangen 39 abgestützt.



   In Fig. 6 ist die Transportstellung strichpunktiert dargestellt. Die Maschinen 29 und 32 sind nach hinten und zur   Schleppermittellinie    hin   beigeklappt.   



  In dieser Stellung sind die   äusseron    Enden der   Stütz-    stangen mit dem Hauptrohr 33 verbunden.



     Jedes Zinkenrad    der Landmaschinen kann auf einem Zapfen 16 laufen, wie in der Fig. 2 dargestellt ist. Der in dem Hauptrohr 33 gelagerte treibende Abschnitt der Gelenkwelle kann über ein schematisch angedeutetes Getriebe 40 von einer Zapfwelle 41 vom Schlepper aus antreibbar sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gelenkverbindung zwischen mehreren, über eine mit einem Kreuzgelenk ausgerüstete und mit Tragrohren versehene Gelenkwelle angetriebenen Landmaschinen, die den Bodenunebenheiten folgen, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittellinie der vertika- len n Gelenkbolzen (6) des Tragrohrgelenkes der bei stillstehender Gelenkwelle (3,4) um etwa 900 gegen über der gesteckten Lage einknickbaren Gelenkver- bindung durch den Mittelpunkt des Kreuzgelenkes (5) der Gelenkwelle (3,4) hindurchgeht und die horizontalen Gelenkbolzen (7) des Tragrohrgelenks gegenüber den vertikalen Gelenkbolzen (6) versetzt sind.
    UNTERANSPRUCHE 1. Gelenkverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager f#r die vertikalen Gelenkbolzen (6) mit den Lagern f#r die horizontalen Gelenkbolzen (7) über einen gekröpften Kardanring (8) verbunden sind.
    2. Gelenkverbindung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kardanring (8) mit einem Auge (23) versehen ist, das über eine die Schwenkung des Kardanringes (8) gegenüber dem Hauptrohr (1) begrenzenden Zugstange (22) mit einem Vorsprung (19) an dem das Gelenk tragenden Hauptrohr (1) verbunden ist.
    3. Gelenkverbindung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugstange (22) am Ende mit einer Abkröpfung (21) versehen ist, die in einen T-f#rmigen Schlitz (20) des Vorsprungs (19) eingreift.
    4. Gelenkverbindung nach Umteranspruoh 3, dadurch gekennzeichnet, dass der radiale Schenkel (25) des T-förmigen Schlitzes (20) durch einen Riegel (26) versohliessbar ist.
    5. Gelenkverbindung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der horizontale Schenkel des T-f#rmigen Schlitzes (20) in seiner L#nge einstellbar ist.
    6. Gelenkverbindung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die vertikalen Gelenk- bolzen (6) in Enden (11) einer Gabel (12) eingreifen, die mit dem zu der weiteren Landmaschine führenden Anschlusszohr (2) fest verbunden ist.
    7. Gelenkverbindung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die Anschluss- rohre (2) mit Stützstangen (36,37) versehensind, die in Arbeitsstellung der Landmaschinen das jeweilige Anscblusarohr (34 bzw. 35) gegen den Schlepper (38) und in TransportstellungderLandmaschinen das jeweilige Ansohlussrohr (34 bzw. 35) gegen das Hauptrohr (33) abstützen (Fig. 6).
CH103162A 1961-02-17 1962-01-29 Gelenkverbindung für über eine Gelenkwelle angetriebene Landmaschinen CH391357A (de)

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