CH391367A - Vorrichtung zum Beregnen von landwirtschaftlichen Böden oder zu deren Behandlung mit Gülle - Google Patents

Vorrichtung zum Beregnen von landwirtschaftlichen Böden oder zu deren Behandlung mit Gülle

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Publication number
CH391367A
CH391367A CH1124161A CH1124161A CH391367A CH 391367 A CH391367 A CH 391367A CH 1124161 A CH1124161 A CH 1124161A CH 1124161 A CH1124161 A CH 1124161A CH 391367 A CH391367 A CH 391367A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
membrane
liquid
piston
chassis
treating
Prior art date
Application number
CH1124161A
Other languages
English (en)
Inventor
Fartak Milos
Sobota Vendelin
Original Assignee
Vyzk Ustav Zemedelskych Stroju
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G25/00—Watering gardens, fields, sports grounds or the like
    • A01G25/09—Watering arrangements making use of movable installations on wheels or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description


  



  Vorrichtung zum Beregnen von landwirtschaftlichen   B#den    oder zu deren Behandlung mit Gülle
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Beregnen von landwirtschaftlichen Böden oder zu deren Behandlung mit Gülle, bei welcher die Spritzdüsen oder   Spritzdrehköpfe    oder deren Kom   bination enthaltende Verteilungsleitung auf zweiräd-    rigen Fahrgestellen gelagert ist, die je durch einen von der Nutzflüssigkeit beaufschlagten Flüssigkeitsmotor angetrieben werden. Der Zweck der Erfindung ist es, die manuelle Ortsverlagerung der Rohrleitungen zu beseitigen und eine stetige   gleichmässige    Bewässerung zu erzielen.



   Die bisher verwendeten Vorrichtungen müssen an der Arboitsstelle zusammengesetzt und an eine Pumpe angeschlossen werden. Die Beregnung wird während einer   bestimmton    Zeit ausgeführt, worauf die ganze Einrichtung entweder demontiert und manuell an eine andere Arbeitsstelle übertragen oder von einem Schlepper an eine andere Stelle befördert wird. Die Übertragung der Vorrichtung kann ferner mittels eines   Salles    und einer Winde oder mittels einer durch einen   Brennkraftmotor angetriebenen    Machine erfolgen. Alle diese Verfahren sind   kost-      spielig    und erfordern eine besondere Bedienung.



   Die vorliegende Erfindung sucht die oben angeführten Nachteile dadurch zu   beseitigen, dass    eine Membranen-Antriebseinhei, t als Fliissigkeitsmotor. ausgebildet ist, deren Membrane mittels eines Kolbens das Fahrgestellrad und gleichzeitig ein   Betätigungs-    glied einer eine abwechselnde Belastung der Mem  branenseiten    hervorrufenden Umschaltvorrichtung betätigt.



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung wird an Hand eines in der   beigefügten    Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.



   Fig.   1      veranschaulicht die Vertieilungsleitung    auf selbstfahrenden Fahrgestellen und
Fig. 2 zeigt schematisch die Antriebsvorrichtung.



   In Fig.   1    ist eine Rohrleitung 20 dargestellt, die über eine Pumpe an einen   Wasserkanal angeschlos-    sen ist. Die Rohrleitung wird von selbstfahrenden Fahrgestellen 21 getragen undträgt mehrere Düsen oder dergleichen, welche die Bewässerung ausführen.



   Fig. 2 veranschaulicht schematisch die als Flüs  sigkeitsmotor    ausgebildete Antriebsvorrichtung. Das Antriebsorgan wird von einer Membranenkammer 5 gebildet, die eine mit Unterlagen 4 versehene Membrane 3 enthält, die durch einen Kolben 14 mit einem um einen festen Zapfen drehbaren Hebel 15 schwingbar verbunden ist. An dem Hebel 15 sind d Klinken 16 und 18   schwingbar    gelagert, die mittels eines Zahnrades 17 die die Achse des   Treibrades    bildende Welle 19 in Drehung versetzen.



   Die Membranenkammer 5 ist durch die Membrane 3 in zwei Räume unterteilt und zwar einen linken und einen rechten Raum (in bezug auf-die Darstellung gemäss Fig. 2). Diese beiden Räume stehen durch Rohrleitungen 1 und 2 mit einem Steuerschieber   7    in Verbindung. Der Steuerschieber 7 ist mit einem Kolben 6 versehen, der zwischen den Rohrleitungen 1 und 2 bzw. der Zufuhrleitung 25 und der Abfuhrleitung 26 die im weiteren   beschrie-    bene Verbindungen herstellt. Der Kolben 6 ist mit zwei Anschlägen versehen, die mit einer Umschalteinrichtung zusammenarbeiten. Die Umschalteinrichtung besteht aus einem Paar von Hebeln 8 und 12, die um feste Zapfen 9 und 11 schwenkbar, und miteinander durch einen Zapfen 10 verbunden sind, wobei sie durch eine Feder 13 mit ihren Enden gegen einander gezogen werden.

   Der Hebel 8 arbeitet mit den Anschlägen am Kolben 6 des Steuerschiebers 7 zusammen, während der Hebel 12 mit Anschlägen 23, an einem Glied 24   zusammenairbcitsst,    welches mit dem an die Membrane 3 angeschlossenen Kolben 14 verbunden ist.



   In der dargestellten Lage gemäss Fig. 2 befindet sich die Membrane 3 in Ruhestellung, d. h. die Driicke im rechten und im linken Raum der Mem  brankammer    5 sind einander gleich. Beim Beginn der Arbeit wird durch die Zufuhrleitung 25 Druckflüssigkeit in den Steuerschieber eingelassen. In der in Fig. 2 dargestellten Lage des Kolbens 6 strömt die Flüssigkeit aus der Leitung 25 in die Leitung 1 und durch dieselbe in den linken Raum der Mem  branenkammer    5.

   Dadurch wird die Membrane 3 nach rechts gebogen, wobei die im rechten Raum der Membranenkammer 5 befindliche Flüssigkeit durch die Rohrleitung 2 und den Steuerschieber 7 in die Abfuhrleitung 26   abfliesst.    Bei der Durchbiegung der Membrane 3 bewegt sich der Kolben 14 und mit ihm das Glied 24 auch nach rechts bis der Anschlag 23 gegen das Ende des Hebels 12   stösst    und diesen entgegen dem Uhrzeigersinn ausschwenkt. Dabei wird die Feder 13 gespannt bis   schliesslich    in dem Augenblick, wenn der Hebel 12 die Nullstellung iiberschreitet (d. h. die Stellung in welcher der Hebel 8 und der Hebel   12 in einer    Linie liegen) die beiden Hebel 8 und   12    in ihre   entgegen-    gesetzte Lage umgekippt werden.

   Die beiden Hebel nehmen eine zu der in Fig. 2 dargestellten Lage symmetrische Stellung ein und sind nach rechts gerichtet.



   Durch Umkippen des Hebels 8 auf die rechte Seite wird jedoch der Kolben 6 des Steuerschiebers nach rechts in seine Endstellung verschoben, in welcher die Fliissigkeitszufuhr aus der Leitung 25 jetzt in die Rohrleitung 2 und somit auf die rechte Seite der Membranenkammer 5 erfolgt. Die linke Seite der Membranenkammer 5 wird durch die Rohrleitung 1 jetzt mit der Abfuhrleitung 26 verbunden, so dass sich die Membrane auf die linke Seite durchbiegt. Dabei bewegt sich der Kolben 14 mit dem Glied 24 wieder auf die linke Seite und der am Ende des Gliedes 24 angebrachte Anschlag   erfasst    das Ende des Hebels 12 und schwingt diesen in dem Uhrzeigersinn über die Nullage hinaus, wonach die Feder 13 die beiden Hebel wiederum in die in Fig. 2 dargestellte Lage umkippt.

   Dadurch wird der Kolben   6    des Steuerschiebers 7 nach links verschoben, wo  rauf sich der ganze Vorgang wiederholt.   



   Bei diesen Bewegungen des Kolbens 14 wird der Hebel 15 in Schwingungen versetzt, wodurch die Klinken 16,18 eine Drehbewegung des Zahnrades 17 hervorrufen, dessen Bewegung auf die Räder des Fahrgestells übertragen wird.



   Es ist selbstverständlich, dass die aus dem Hebel 15, den Klinken 16 und 18 und dem Zahnrad 17 bestehende Antriebsvorrichtung auch anders ausgeführt werden und z. B. aus einer in einer Richtung wirkenden Kupplung beliebiger Bauart bestehen kann. Genau so kann auch die aus dem Hebelpaar 8 und 12 und der Feder 13 bestehende Umschaltvorrichtung durch eine andere Umschaltvorrichtung ersetzt werden. Anstatt des Schiebers 7 mit dem Kolben 6 kann ein   Radialschieber    oder mehrere ge   meinsam betätigte Ventile oder Hähne, gegebenen-    falls auch ein Mehrwegehahn verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Beregnen von landwirtschaft- lichen Böden oder zu deren Behandlung mit Gülle, bei welcher die Sp, ritzdüsen oder Spritzdrehköpfe oder deren Kombination enthaltende Verteilungsleitung auf zweirädrigen Fahrgestellen gelagert ist, die je durch einen von der Nutzflüssigkeit beaufschlagten Flüssig- keitsmotor angetrieben werden, gekennzeichnet durch eine Membranen-Antriebseinheit als Flüssigkeits- motor, deren Membrane (3) mittels eines Kolbens (14) das Fahrgestellrad und gleichzeitig ein Betäti- gungsglied (24)
    einer eine abwechselnde Belastung der Membranenseiten hervorrufenden Umschaltvorrichtung betätigt.
    UNTERANSPRUCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Membranenkammer (5) mit der Membrane (3) an dem Fahrgestell angeordnet ist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltvorrichtung ein Paar von Kipphebeln (8,12) enthält, die mit Anschlägen (23) an dem Betätigungsglied (24) zusammenarbeiten und die Umschaltarmatur betätigen.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltvorrichtung eine einseitig wirkende Kupplung enthält.
CH1124161A 1961-09-27 1961-09-27 Vorrichtung zum Beregnen von landwirtschaftlichen Böden oder zu deren Behandlung mit Gülle CH391367A (de)

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