CH391379A - Reguliergestänge für Brennkraftmaschinen mit Brennstoff-Einzelpumpen, insbesondere für Maschinen in V-Anordnung - Google Patents
Reguliergestänge für Brennkraftmaschinen mit Brennstoff-Einzelpumpen, insbesondere für Maschinen in V-AnordnungInfo
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Description
Reguliergestänge für Brennkraftmaschinen mit Brennstoff-Einzelpumpen, insbesondere für Maschinen in V-Anordnung Bei den bisher bekannten Reguliergestängen wer den die Brennstoffpumpen entweder durch Verdrehen einer längs der Maschine sich erstreckenden Regulier welle oder durch Hin- und Herbewegen eines in Maschinenlängsrichtung angeordneten Gestänges ver stellt. Eine solche Regulierung muss dabei haupt sächlich zwei Forderungen entsprechen, nämlich der nach einer schnellen Regulierzeit und ferner einer entsprechenden Genauigkeit des Regelvorganges. Die erstgenannte Massnahme erfordert geringe Reibung und kleine Federkräfte bei möglichst kleiner beweg ter Masse und kleinen Abstellwegen des Gestänges.
Die zweite Forderung wiederum verlangt eine spiel freie Kraftübertragung, Verringerung der äusseren Einflüsse und Abstimmung der hydraulischen Steuer vorgänge aufeinander.
Insbesondere die Forderung nach erhöhter Regel genauigkeit führt jedoch immer zu grösseren Regel wegen, bedingt dadurch, dass sowohl die grosse Ein- spritzmenge bei Maximallast als auch sehr kleine Mengen ganz genau zugeteilt werden müssen. Auch von Bearbeitungstoleranzen herrührende Fehler sind mit eine Ursache für die grossen Regulierwege. Letz tere haben bei vorgegebener Reglerverstellkraft und gleichen bewegten Massen des Gestänges aber län gere Regelzeiten als kleinere Regulierwege. Dem kann damit abgeholfen werden, dass man die Masse des Reguliergestänges möglichst klein hält.
Diese wird aber beim hin- und hergehenden Gestänge durch die Knickspannung bei Verwendung einer Regulier welle durch zu unterdrückende Torsionsschwingun- gen bestimmt, so dass die anzuwendenden Massnah- men darauf hinauslaufen, im Reguliergestänge mög lichst nur Zugkräfte wirken zu lassen, bzw. die Tor sionsschwingungen zu dämpfen. Dies wurde bisher dadurch erreicht, dass an dem Regler abgewandten Ende des Gestänges eine Zug kraft in Form einer Feder angebracht wurde. Bei der Verstellung des Reglers muss dieser dabei entweder der Federkraft nachgeben oder diese zusätzlich über winden.
Die Verstellzeit wird damit zumindest in einer Bewegungsrichtung ungünstig beeinflusst. Durch Anordnung entgegengesetzt wirkender Federkräfte kann dieser Nachteil nur unvollständig ausgeglichen werden.
Die Erfindung hat sich demgegenüber zum Ziel gesetzt, die Regulierung von Brennkraftmaschinen derart auszubilden, dass keine Federkräfte den Re gler beeinflussen, die Gelenkspiele trotzdem durch Kraftschluss ausgeschaltet sind, keine Druckkräfte im Gestänge auftreten bzw. Torsionsschwingungen ge dämpft werden, wodurch die betätigten Massen des Gestänges sehr klein gehalten werden können. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass das Re guliergestänge endlos ausgebildet ist.
Bei hin- und hergehendem Reguliergestänge kann es aus in Längs richtung der Brennkraftmaschine auf der Seite der Brennstoffpumpen verlaufenden, zwischen Rollen geführten Stangen bestehen, welche starr an den Ver- stellteilen der Pumpen befestigt sein können, und wo bei deren Enden miteinander durch ein parallel oder senkrecht dazu verlaufendes mehrteiliges, eine Zug feder aufweisendes Gestänge in Verbindung stehen können.
Bei der Anwendung der erfindungsgemässen Massnahmen an Brennkraftmaschinen in \(-Anord- nung mit Regulierwelle und Vorspannfeder besteht der Vorteil, dass durch entsprechende Dimensionie- rung der Vorspannfeder die in den Regulierwellen auftretenden Torsionsschwingungen gedämpft und die Gelenkspiele im übertragungsgestänge durch Kraftschluss beseitigt werden, ohne dass der Regler durch Federkräfte beeinflusst wird. Damit können gleichzeitig die bewegten Massen verringert werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine Draufsicht auf eine V-Maschine mit hin- und hergehendem Reguliergestänge schematisch ; Fig. 2 eine Stirnansicht auf ein Reguliergestänge mit sich drehender Welle<B>;</B> Fig. 3 bis 6 Einzelheiten des Gestänges.
Längs der beiden Zylinderreihen 1 und 2 einer V-Maschine verläuft das Gestänge 3, 4 zur Regulie rung der Pumpen 5 und 6, die vorzugsweise vor den einzelnen Zylindern der beiden Reihen angeordnet sind. Die Enden der Stange sind einerseits über Win kelhebel 7, 8 und eine Verbindungsstange 9 mitein ander verbunden, während die anderen Enden über eine Kette 10, einen Seilzug oder dergleichen, in welchem eine Feder 11 angeordnet ist, miteinander in Verbindung stehen.
Die Verstellstangen 12 der Brennstoffpumpen sind starr mit den Längsgestängen 3 bzw. 4 verbunden, wobei die Verstellstange in einer hohlen Regulierzahnstange 13 geführt und gegen diese mit einer Feder 14 abgestützt ist, die dazu dient, bei Blockieren einer Brennstoffpumpe trotzdem das gesamte Reguliergestänge beim Abschalten der Maschine auf Null-Füllung zurückbewegen zu kön nen. Die mit den Enden der Stangen 3, 4 verbunde nen Ketten oder Seile sind ihrerseits in Kunststoff rohren 15 untergebracht und mit sogenannten auf Rollen 16 laufenden Schlitten 17 versehen, wie aus der Fig. 5 ersichtlich ist, wodurch sich eine leichte Beweglichkeit ergibt und Schwingungen gedämpft werden.
Die die Ketten beider Seiten verbindende Zugfeder 11 kann durch ein Spannschloss vorge spannt sein. Zur Verringerung kleiner Fertigungsfeh ler und zur Schwingungsdämpfung sind auch die längs der Maschine verlaufenden Stangen 3, 4, wie aus der Fig. 3 ersichtlich ist, zwischen Rollen 18 aus Kunststoff gelagert.
Bei verdrehbaren Regulierwellen müssen, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, die beiden Längsstangen über Hebel 19, 21 mit den Pumpen und über Hebel 20, 22 und eine Querverbindungsstange 23 mit der Fe der 24 verbunden sein, um dem endlosen Gestänge eine entsprechende Verstellbewegung nach einer Richtung erteilen zu können.
Bei Brennkraftmaschinen in Reihenanordnung wird das erfindungsgemässe Gestänge so ausgebildet, dass der Seilzug auf der gleichen Seite des Gestänges über Umlenkrollen vom einen Ende der Stange zum anderen geführt ist, wie dies aus Fig. 6 in einer Längsansicht ersichtlich ist.
Die Erfindung ist nicht auf die gezeigten Aus führungsbeispiele beschränkt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Reguliergestänge für Brennkraftmaschinen mit Brennstoff Einzelpumpen, insbesondere für Maschi nen in V-Anordnung, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe endlos ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Reguliergestänge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dasselbe aus in Längs richtung der Brennkraftmaschine auf der Seite der Brennstoffpumpen verlaufenden, zwischen Rollen ge führten Stangen besteht, welche starr an den Ver- stellteilen der Pumpen befestigt sind und deren En den miteinander durch ein parallel oder senkrecht dazu verlaufendes mehrteiliges, eine Zugfeder auf weisendes Gestänge in Verbindung stehen. 2.Reguliergestänge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das die Enden der Stange bzw. Stangen verbindende Gestänge aus mit Rollen versehenen Schlitten besteht, die in einem mit Kunst stoff ausgekleideten Rohr leicht beweglich angeord net und mit über Kettenräder geführten Ketten mit den längs der Maschine verlaufenden Stangen ver bunden sind. 3. Reguliergestänge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Führungsrollen aus Kunststoff bestehen und deren Achsen einstellbar sind. 4. Reguliergestänge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die reglerseitigen Enden der Stangen über Winkelhebel und ein starres Organ miteinander verbunden sind. 5.Reguliergestänge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zugfeder durch ein Spannschloss vorspannbar ist. 6. Reguliergestänge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Sicherheitsfedern, die bei Pumpenblockierung die Bewegungsfreiheit des Ge stänges gewährleisten, je in einer Pumpenverstell- zahnstange selbst und diese letzteren vorzugsweise parallel zur längs der Brennkraftmaschine verlaufen den Stange angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
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1961
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